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Leberentfettung nach Taylor
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am 26.10.2023 16:36:02 | IP (Hash): 1077626483
Mir ist bisher keine seriöse Aussage aus der Medizin bekannt, dass durch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel oder Fastenaktionen bereits an Diabetes erkrankte geheilt werden können. Was allerdings richtig ist, dass durch Fastenaktionen bei stark übergewichtigen eine Gewichtsabnahme erreicht werden kann und dadurch an Diabetes zu erkranken vorgebeugt werden kann.
Da ich erst seit kurzem dem Forum beigetreten bin, ist mir aufgefallen, dass hier im Forum das Mitglied „hjt_Jürgen“ immer wieder in seinen Beiträgen die „Leberentfettung nach Taylor“ bewirbt. Da ich weder stark übergewichtig noch Leberprobleme habe besteht bei mir ohnehin keine Notwendigkeit, Leberentfettungen nach Taylor unter Zuhilfenahme von Nahrungsergänzungsmittel durchzuführen. Wenn ich der Empfehlung von „hjt_Jürgen“ folgen würde, könnte das für mich negative Folgen haben. Da bei meiner Ernährung (Maximal 5 KE pro Mahlzeit dreimal täglich und dreimal täglich 800 kcal pro Mahlzeit bei 1,84 m Körpergröße und 85 kg Körpergewicht) ich weder Rauche noch Alkohol trinke, ist bei mir keine Gewichtsabnahme erforderlich, so wurde es mir auch von Ärzten bestätigt.
Da ich über keinerlei medizinische Kenntnisse verfüge habe ich mal versucht, mehr über Leberentfettung zu erfahren. Bei meinen Recherchen bin ich immer wieder auf Nahrungsergänzungsmittel gestoßen.
Mich würde mal interessieren, ob hier im Forum jemand außer „hjt_Jürgen ist, der nach der Leberentfettung nach Taylor von Diabetes geheilt wurde und oder welche Auswirkungen auf den HbA1c und C-Peptid Laborwert sich durch diese Leberentfettung ergeben haben.
Bei Rückfragen kann es schon mal einige Zeit dauern bis ich antworte oder ich übersehe die Nachfragen, da in meinem Profil die Antwortfunktion zu meinen Beiträgen nicht funktioniert und ich bisher entgegen meinen Profil-Einstellungen NICHT informiert werde.
Viele Grüße, Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Bearbeitet von User am 04.11.2023 18:11:30. Grund: Aktualisiert1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.10.2023 17:12:19 | IP (Hash): 268113995
https://www.ncl.ac.uk/magres/research/diabetes/reversal/#publicinformation
Schon interessant, wie der Professor Taylor eine ganze Uni dämonisiert hat. Und dämonisiert hat er ja auch schon in 2012 die weltweite Diabetologie, als er die Banting-Jahres-Gedenkvorlesung halten und dort seine Twin-Cycle-Theorie vorstellen durfte https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3593165/&ved=2ahUKEwj-6tv6_pOCAxX6QPEDHXSgA_IQFnoECBAQAQ&usg=AOvVaw1avn0C2pmn3fDgzcUb8fHD
Damit hat er dann einen guten Teil des britischen Gesundheitsdienstes dämonisiert. Denn ohne dessen Dämonisierung hätte es keine DiRECT Studie gegeben.
Interessieren würde mich sehr, woraus Du liest, dass ich ein Nahrungsergänzungsmittel bewerbe?
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 26.10.2023 17:42:17 | IP (Hash): 1077626483
Lese mal bitte oben:
"Mich würde mal interessieren, ob hier im Forum jemand außer „hjt_Jürgen ist, der nach der Leberentfettung nach Taylor von Diabetes geheilt wurde und oder welche Auswirkungen auf den HbA1c und C-Peptid Laborwert sich durch diese Leberentfettung ergeben haben."
Grüße, Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 26.10.2023 17:44:45 | IP (Hash): 1250450184
Hallo Zuckermann,
ich habe meinen Diabetologen darauf angesprochen...der hat nur die Augen verdreht und gemeint, die Mühe der Übersetzung würde sich nicht lohnen...sehe ich auch so...
Was ich aber sehr empfehlen kann ist Heilfasten. Das mache ich ab und zu mal und es tut mir insgesamt sehr gut...auch ohne Fettleber...dazu habe ich das Buch "wie neugeboren durch Fasten"...eine gute Fastenhilfe... -
am 26.10.2023 17:56:05 | IP (Hash): 1618718920
Hallo Zuckermann,
Ich bin zu 100% bei dir. Als ich die Diagnose Typ 2 vor fast 2 Jahre bekam war ich moderat sportlich, schlank bei einem BMI von 22,3.
Ich konnte wenig ändern an meine Ernährungsgewohnheiten da ich mich schon mit viel Gemüse und Vollkorn ernährt habe und mir von Süßigkeiten schon immer schnell übel wurde. Trotz alledem habe ich einiges verändert vor allem an der KH-Menge pro Mahlzeit. Durch die Angst vor Kohlenhydrate und sicher auch dadurch dass ich mit Krafttraining angefangen habe (vorher war ich beim Ausdauersport und Yoga) habe ich dann noch weiter abgenommen. Jetzt bin ich, nach einer Grippe sogar bei knapp unter 20 BMI. Ich habe diese Beiträge zur Leberentfettung auch gelesen und einen Selbstversuch-light gestartet. Etwa 6 Wochen habe ich Intervallfasten gemacht. Resultat: HBA1C gleich geblieben und Nüxhternwert nachwievor erhöht. Wenn ich die Studie lese wird geschrieben dass eine Gewichtsreduktion um 10% der gewünschte Effekt bringt. Bei mir eindeutig nicht. Das mag vielleicht helfen bei denjenigen die auf Grund eindeutig falsche Ernährung und Bewegungsverhalten zu dieser Diagnose gekommen sind.
In diesem Forum habe ich tatsächlich viele Tips bekommen, aber leider ärgere ich mich auch sehr einerseits an diese Leberentfettungsbeiträge die als Wundermittel für alle mit Typ 2 angepriesen werden und andererseits ärgere ich mich an den immer wiederkehrende Beiträge mit dem Tenor „Hilfe ich habe Diabetes mit einem BMI weit im roten Bereich aber Ernährungsumstellung halte ich nicht durch“.
Jeder muss sein eigenen Weg finden und in diesem Forum heißt das für mich nicht alles ernsthaft zu lesen.
Bearbeitet von User am 26.10.2023 18:43:20. Grund: Ergänzung -
am 26.10.2023 18:02:13 | IP (Hash): 268113995
Zuckermann schrieb:
"Mich würde mal interessieren, ob hier im Forum jemand außer „hjt_Jürgen ist, der nach der Leberentfettung nach Taylor von Diabetes geheilt wurde und oder welche Auswirkungen auf den HbA1c und C-Peptid Laborwert sich durch diese Leberentfettung ergeben haben."
Ah, siehste, noch so eine völlige Fehlinfo von dir, wie die, dass ich ein Nahrungsergänzungsmittel bewerbe: Ich habe hier noch nirgendwo geschrieben, dass mein T2D geheilt sei. So macht man Fake-Info ;)
Mein T2D ist noch immer mein engster alltäglicher Lebenspartner mit eher 30 als 40 IE Insulin gesamt pro Tag und HbA1c unter 5,5. Als INSULINER in 1998 gestartet mit HbA1c gut 7 und 140-160 IE Insulin gesamt pro Tag.
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am 26.10.2023 18:14:22 | IP (Hash): 1077626483
Hallo Zuckerle und Nosweets,
ich danke Euch für Eure Antworten.
Ich empfinde es auch als anmaßend, wenn ein erfahrener Diabetiker einem "Neuling" derartige Empfehlungen gibt, zumal überhaupt keine weiteren wesentlichen Hintergründe bekannt sind und dann nur mit Schlagworten argumentiert wird. Das verunsichert neue fragenstellende Mitglieder hier im Forum, was auf garkeinen Fall Sinn Sinn und Zweck eines Forums seien darf.
Vielen Dank und viele Grüße, Zuckermann
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am 26.10.2023 18:32:39 | IP (Hash): 510800053
Ein kurzer Ausschnitt aus einer Presseerklärung der DDG:
schrieb:
...
Ergebnisse der britischen DiRECT-Studie zeigten, dass eine mittels Formula-Nahrung stark kalorienreduzierte Kost und die damit vebundene deutliche Gewichtsabnahme eine Remission des Typ-2-Diabetes ermöglichen könnten: An der Studie nahmen 298 übergewichtige Patienten teil. Der Hälfte gelang es, ihren Blutglukosewerte wieder zu normalisieren und auf Medikamente zu verzichten. Je mehr sie abnahmen, desto größer war der Behandlungserfolg: Bei Patienten, die mehr als 15 Kilogramm verloren, kam es bei etwa 85 Prozent zu einer Diabetes-Remission. „Studienleiter Professor Roy Taylor von Universität Newcastle-Upon-Tyne wird auf dem Diabetes Kongress sein strukturiertes Gewichtsreduktionsprogramm darstellen“, berichtet Professor Roden. „Dabei werden wir auch diskutieren, warum sich nach zwei Jahren nur mehr etwa ein Drittel der Teilnehmer noch in Remission befanden ...
Wollte immer mal recherchieren, was da noch so rausgekommen ist, aber in meinen Leben gibt es viele wichtiger und relevantere Dinge...
Bearbeitet von User am 26.10.2023 18:33:07. Grund: . -
am 26.10.2023 18:46:34 | IP (Hash): 1618718920
schrieb:
...
An der Studie nahmen 298 übergewichtige Patienten teil. Der Hälfte gelang es, ihren Blutglukosewerte wieder zu normalisieren
Da steht’s doch: Übergewichtige Patienten.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.10.2023 19:09:02 | IP (Hash): 268113995
Nosweets schrieb:
Als ich die Diagnose Typ 2 vor fast 2 Jahre bekam war ich moderat sportlich, schlank bei einem BMI von 22,3.
Ich konnte wenig ändern an meine Ernährungsgewohnheiten da ich mich schon mit viel Gemüse und Vollkorn ernährt habe und mir von Süßigkeiten schon immer schnell übel wurde.
Eine eindeutige Diabetes-Diagnose ist nur mit Typ 1 und nahe bis Null Eigeninsulin möglich. Auf Typ 2 wird allermeistens ganz einfach geschlossen, weil die Betroffenen nicht mit kurzfristig immer höher ansteigendem BZ mit anschließendem Rückwärtsessen auffallen.
Typ 2 ist in den ersten Jahren gekennzeichnet durch deutlich mehr Eigeninsulin Umsatz, als bei vergleichbaren Menschen ohne Diabetes bei gleichem BZ. Auch durch deutlich erhöhten Anteil an intaktem Proinsulin.
Aus deinen bisherigen Beiträgen schließe ich, dass solche Untersuchungen bei dir nicht gemacht worden sind und die Diagnose Typ 2 keineswegs sicher ist.
Vielleicht schaust du hier im Forum mal nach Beiträgen von Ries Heng. Der Mann ist super sportlich und hat seit vielen Jahren sehr hohen Blutzucker, und zwar ohne jede weitere Veränderung! Also Insulin und Blutfette und Blutdruck usw. im völlig normalen Bereich, und auch in keiner Weise erhöhten Wasserumsatz. Das Rätsel haben schon einige Kliniken zu lösen versucht. Und auf der anderen Seite hat er auch schon einige ähnlich Betroffene gefunden.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 26.10.2023 19:36:24 | IP (Hash): 268113995
HeikeOV schrieb:
Ein kurzer Ausschnitt aus einer Presseerklärung der DDG:....
Wie ich DiRECT sehe, krankt der Remissions-Ansatz an der völlig fehlenden BZ-Orientierung und der ausschließlichen Fokussierung auf HbA1c und BMI.
Wenn der BMI ausschlaggebend wäre, hätten 30% der Teilnehmer an der UKPDS nicht teilnehmen können, weil sie mit BMI 25 und besser ja gesund gewesen wären und keinen T2D gehabt haben könnten.
In seinen eigenen Veröffentlichungen hat Taylor beständig darauf hingewiesen, dass man mit Blick auf das Gewicht nur von einem genetisch bedingt individuellen als Schwelle ausgehen könne, mit deren Überschreiten die Fehlfunktion(en) zum Typ 2 einsetzen.
Allerdings stehen nun mal alle Fachgesellschaften weltweit auf bis BMI 25 als gesund und auf darüber zunehmend krank. Und die allgemeine Entwicklung wird sie auch bestätigen. Denn damit werden auch immer mehr von denen T2D entwickeln, deren individuelle Gewichtsschwelle bei z.B. BMI 32 und liegt, usw. usw.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 26.10.2023 20:23:18 | IP (Hash): 1618718920
hjt_Jürgen schrieb:
Eine eindeutige Diabetes-Diagnose ist nur mit
Aus deinen bisherigen Beiträgen schließe ich, dass solche Untersuchungen bei dir nicht gemacht worden sind und die Diagnose Typ 2 keineswegs sicher ist. :)
Mody und Lada wurden ausgeschlossen.
Mein HBA1C Wert und Nüchternwert bleibt gleich. Egal ob ich Metformin genommen habe, abgenommen habe, Intervallfaste oder noch mehr Sport mache. Aber die Werte sind nicht in solch kritischem Bereich so dass ich mich jetzt nicht verrückt mache irgendwelche seltene Diagnosen zu finden. Alle 3 Monate wird gecheckt und sollte der HBA1C Wert irgendwann explodieren sehen wir weiter.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.10.2023 20:33:12 | IP (Hash): 1685476012
Also, gibt es denn überhaupt eine echte Heilung von DM? ich glaube nicht, nicht nach der Newcarstle Diet und auch sonst nicht. Nicht im Sinne von einer Heilung, das diese Krankheit vollkommen verschwindet und ungefähr so ausgeheilt wie z.b. eine fiebrige Erkältung oder eine Virenerkrankung bei der irgednwann die Erreger nicht mehr nachweisbar sind und Antikörper sich bilden.
Bei uns ist das was manche unter Heilung verstehen eher ein zurückdrängen des DM, bis hin zu gesunden Werten die kaum von einem Nicht-Diabetiker zu unterscheien sind.
Aber das funktioniert nur so lange wie man eine angepasste Ernährung beibehält, wenn der "geheilte" wieder Löffelnutella nachts futtert nach der Pizza, dann ist er gewiss bald wieder voll da, der DM.
Leberfasten: ich hab so was ähnliches gemacht, begonnen ohne von Taylor und Newcastle schon mal gehört zu haben. Ohne jede Ergänzungsmittel, niemand hat daran verdient ausser die normalen Supermärkte.
Ich habe zwangsweise, krankheitsbedingt, eine Weile ohnehin kaum gegessen, hatte durch die frische Diagnose DM und Übergewicht aber sowieso den Plan Zucker/KHs ziemlich auf Null zu fahren und die Kalorien drastisch zu reduzieren. Die Gelegenheit war günstig, ich hab einfach so weitergemacht und hab die Krankendiät um ein paar Wochen verlängert. Irgendwann, da war ich schon 5 Wochen dabei, hab ich das erste mal von Newcastle gehört und fand das das was ich tat dem sehr ähnlich kam.
Mein Fehler war, zu stark kalorienreduziert zu essen, noch unterhalb der Kalorienmengen die Taylor oder Worm empfehlen, dann fehlt irgendwo auch das Protein und es wird ungesund.
Fakt ist aber: ich würde es (fast) genau so noch einmal machen wenn ich die selbe Situation noch mal hätte. Vielleicht einen Proteinshake pro Tag dazu oder paar Nüsse extra, den Rest so lassen.
Weil es mir unglaublich geholfen hat, die Leberwerte sind durchweg von sehr schlecht auf normal gefallen, der DM ist eingefangen und ist gut zu kontrollieren, Cholesterin, Triglyceride - alles verbessert.
Mindestens 10 Kilo abgenommen, der Blutdruck hat sich auch normalisiert und meine ausgeprägte Fettleber ist tatsächlich auch weg.
Fakt ist aber auch: wenn einer untergewichtig ist oder gerne sein Normal-Gewicht halten möchte ist Taylor gewiss nicht geeignet (oder die Diät muss modifiziert werden). Weil es eine harte Diät ist, mit diesen Tageskalorien wird man zwangsläufig mindestens locker 5 kilo pro Monat abnehmen und das kann nicht jeder brauchen.
Die "beworbenen" Drinks wie Optifast oder Hepafast kann man vergessen - Taylors Diät geht auch ganz kostenlos über die Ernährung. Die Drinks sind nützlich weil sie definiert sind, man trinkt das halt und hat das was man haben darf. In der Küche muss man selber wiegen, selber nachdenken und selber kochen.
DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.10.2023 20:42:08 | IP (Hash): 1949666963
Nosweets schrieb:
Mody und Lada wurden ausgeschlossen. ...
vielleicht liest du mal in diesem Thread am 22.01.2022 03:39:41 und weiter
https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/15095/Blutzuckersenkende-Medikamente-unwirksam?page=5&pagesize=10
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 26.10.2023 21:03:17 | IP (Hash): 1685476012
Zuckerle schrieb:
Hallo Zuckermann,
Was ich aber sehr empfehlen kann ist Heilfasten. Das mache ich ab und zu mal und es tut mir insgesamt sehr gut...auch ohne Fettleber...dazu habe ich das Buch "wie neugeboren durch Fasten"...eine gute Fastenhilfe...
Ich sehe eigenlich keinen grossen Unterschied zu Taylors Newcastle Diät.
Es läuft doch letztenendes immer auf das Geiche raus, den Körper mal zu entgiften und die Fettreserven anzugreifen. Und das Prinzip dazu gab es schon immer, das haben die schon in der Antike praktiziert.
Der Hauptunterschied ist eher im Detail - die traditionellen Fasten"zutaten" wie Honig und Säfte ersetzen durch irgendwas mit Protein und Gemüse - und die Dauer, taylor geht ja einige Zeit.
Wichtig ist halt das was danach kommt, also der Übergang der "Diät" in die normale, dauerhafte Ernährung. Das ist vielleicht die eigentliche Schwierigkeit dabei.
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am 26.10.2023 21:53:49 | IP (Hash): 1077626483
hjt_Jürgen schrieb:
Zuckermann schrieb:
"Mich würde mal interessieren, ob hier im Forum jemand außer „hjt_Jürgen ist, der nach der Leberentfettung nach Taylor von Diabetes geheilt wurde und oder welche Auswirkungen auf den HbA1c und C-Peptid Laborwert sich durch diese Leberentfettung ergeben haben."
Ah, siehste, noch so eine völlige Fehlinfo von dir, wie die, dass ich ein Nahrungsergänzungsmittel bewerbe: Ich habe hier noch nirgendwo geschrieben, dass mein T2D geheilt sei. So macht man Fake-Info ;)
Mein T2D ist noch immer mein engster alltäglicher Lebenspartner mit eher 30 als 40 IE Insulin gesamt pro Tag und HbA1c unter 5,5. Als INSULINER in 1998 gestartet mit HbA1c gut 7 und 140-160 IE Insulin gesamt pro Tag.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
Hallo hJt_Jürgen,
du hättest mal meinen von die zitierten Satz genauer lesen und nachdenken sollen bevor du hier etwas schreibst was so nicht stimmt, dann hättest Du meinen "Aufruf" NICHT als Fake-Info bezeichnet.
Da du immer wieder die Leberentfettung von Taylor hier im Forum erwähnst und damit bewirbst (Werbung machst), habe ich nach Forumsmitglieder gesucht um zu erfahren ob ausser dir, der du ja von dieser zwielichtigen Methode schwärmst, hier im Forum durch diese Methode geheilt wurde oder bessere Laborwerte erzielt hat.
Ebenso ist deine Aussage falsch, dass ich dir vorgeworfer habe, dass du ein Nahrungsergänzungsmittel bewirbst.
Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 27.10.2023 11:59:33 | IP (Hash): 1143097912
Hallo Zuckermann,
wir sind beide 76 und T2D-INSULINER. Ich nehme den Fake zurück. Ich denke, dass mehr Sinn macht, unsere verschiedenen Meinungen zu den Behandlungs- und Handlungsmöglichkeiten mit Typ 2 in gegenseitiger Achtung zu diskutieren.
Schlüssel zum Verständnis der sogenannten Leberentfettung nach Taylor ist die Entdeckung von Prof. Domenico Accili, Columbia NY, dass T2D genetisch belastete Beta-Zellen unter Fettstress de-differenzieren. Das heißt, dass sie in den Entwicklungsstand vor der Insulinproduktion zurückgehen. In diesem Stadium sind sie erst seit 2008 für die Medizin sichtbar. Weil sie bis dahin unsichtbar waren, galten sie als abgestorben.
So wurde mein Typ 2 mir im Januar 91 als immer mieseres Ergebnis des abnehmenden Bestands überlasteter Betas erklärt. Den immer kleineren Rest würde das Euglucon zwar noch mehr überlasten, das ich zur BZ-"Kontrolle" bekam, aber bis zu deren vollständigem Abnibbeln mit dem sogenannten Sekundärversagen könnten wir die damit noch nutzen. Und dann würde ich praktisch zum Typ 1 und müsste eh Insulin spritzen.
Prof. Accili und andere haben inzwischen nachgewiesen, dass sich diese Rückentwicklung der Betas mit Entfetten rückgängig machen lässt, so dass die dann ohne Fettbelastung wieder ganz normal Insulin produzieren und ausgeben. Dazu hat sein Kollege Taylor in Newcastle die Erkenntnis aus bariatrischen OPs addiert, dass die Verringerung an Fett in der Leber mit 1 Woche Fasten bis nur 600-800 kcal/Tag die Glukose-Ausgabe der Leber normalisiert. Und beides hat er dann in einen ersten praktisch machbaren Behandlungs-Ansatz mit 8-12 Wochen mit VLCD (Very Low Caloric Diet) übersetzt. Die ersten Veröffentlichungen haben das dann Newcastle Diet genannt.
Accili und Kollegen haben auch gefunden, dass länger unter Fett zurückentwickelt gehaltene Betas tatsächlich absterben. Das Umkehren kann folglich mit immer mehr T2D Dienstjahren nur immer seltener gelingen. Deswegen halte ich den Ansatz zur Remission statt in die normale Behandlung für besonders interessant für Neue, die ich damit nach deinem Verständnis verunsichere.
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am 27.10.2023 13:40:27 | IP (Hash): 1250450184
Hallo Jürgen...große Teile deiner Abhandlung sind für mich mal wieder unverständlich. Kannst du bitte diese beiden Sätze in Klartext erklären:
Den immer kleineren Rest würde das Euglucon zwar noch mehr überlasten, das ich zur BZ-"Kontrolle" bekam, aber bis zu deren vollständigem Abnibbeln mit dem sogenannten Sekundärversagen könnten wir die damit noch nutzen.
Deswegen halte ich den Ansatz zur Remission statt in die normale Behandlung für besonders interessant für Neue, die ich damit nach deinem Verständnis verunsichere.
Danke!
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am 27.10.2023 14:50:52 | IP (Hash): 1143097912
@ Zuckerle: Ich probiere es. Und schreib bitte, wo mir das nicht ausreichend gelungen ist. Dann probiere ich halt weiter :)
1. Mir wurde erklärt, dass ich immer weniger Betazellen hätte. Und dass diese immer wenigeren Betazellen immer überforderter wären. Immer überfordertere Betazellen geben immer weniger Insulin aus. Mit immer weniger Insulin steigt der Blutzucker immer mehr viel zu hoch an.
Zum Begrenzen des Blutzuckers habe ich damals Euglucon bekommen. Euglucon verstärkt die Ausgabe der Betazellen. Es presst sie praktisch aus. Wo sie vorher schon überlastet waren, wurde die Überlastung damit noch deutlich vergrößert. Damit wurde ihr Ableben deutlich beschleunigt. Aber sie würden ja mit dem sogenannten Sekundärversagen sowieso absterben. Deswegen sollte die Behandlung sie eben bis dahin so intensiv wie irgend möglich nutzen.
2. Die zurückentwickelten Betas lassen sich zur normalen Funktion wiederbeleben, wenn sie vom Fett befreit werden. Aber das Wiederbeleben geht nur für eine begrenzte Zeit. Nach 4-6 Jahren ohne Wiederbeleben werden sie wohl als offenbar völlig unnötig abgebaut.
Schon der Prädiabetes entsteht ja dadurch, dass Betazellen sich unter Fett zurückentwickeln. Und mit dem über Jahre ansteigenden BZ bis zur Diabetes Diagnosereife entwickeln sich ja eben über Jahre immer mehr Betazellen zurück. Wenn dieser Anstieg z.B. 10 Jahre gedauert hat, lassen sich viele Betas einfach deswegen nicht mehr wiederbeleben, weil sie nicht mehr da sind.
Und mit jedem Jahr mehr ohne Fettentlastung entwicken sich weiter immer mehr zurück. Und gleichzeitig überschreiten ganz automatisch immer mehr der schon länger zurückentwickelten Betas ihre Überlebenszeit und werden abgebaut.
Ganz logisch also, dass sich umso mehr Betazellen erhalten und wiederbeleben lassen, je eher man damit anfängt.
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Bearbeitet von User am 27.10.2023 14:53:28. Grund: . -
am 27.10.2023 14:53:46 | IP (Hash): 1077626483
Hallo Zuckerle,
als ich den Beitrag von hjt_Jürgen gelesen habe, habe ich mich wie immer wieder gefragt, was er mir als fragestellender Verfassen meines Diskussionsbeitrages mit seinen Beiträgen hier in dieser Diskussion sagen möchte.
Das er ein echter "Schlaumeier" ist, wie wir Berliner hier zu so einer Personen sagen, habe ich seit meinem erstmaligen Beitrag in diesem Forum festgestellt und schließe daraus, dass dieser hjt_Jürgen, mit seinen sofortigen Antworten zu allen Themen sich als superwisser hier darstellen möchte.
Ich habe bei meinem oben stehenden Diskussionsbeitrag ganz einfach gefragt, ob hier in diesem Diskussionsforum Mitglieder vorhanden sind, die - ich ändere meine Fragestellung mal etwas ab - positive Erfahrungen mit der Leberentfettung gemacht haben.
Als Fragesteller in dieser Diskussionsrunde werde ich nun zu diesem Thema nichts mehr schreiben. So ein Typ wie dieser hjt_Jürgen ist für mich kein Diskussionspatner.
"hjt_Jürgen" möchte ich bitten auf meine Beiträge nicht mehr zu reagieren.
Grüße an dich Zuckerle und bleib gesund.
Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.10.2023 17:51:38 | IP (Hash): 1250450184
Danke Zuckermann für deine guten Wünsche, die ich gerne an dich zurückgebe. Nun, so ganz gesund sind wir ja nicht mehr...aber mit wir können uns informieren und so unsere Lebensqualität möglichst gut gestalten...
Jürgen...danke für deine Mühe...immer noch schwer lesbar...aber lass mal gut sein...
Noch was: Ich denke, es ist wichtig MIT dem Diabetes zu leben...und nicht FÜR den Diabetes. Dazu gehört auch, dass man nicht rund um die Uhr hier im Forum sein muss, um jeden Beitrag sofort zu kommentieren oder beantworten....1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.11.2023 15:23:01 | IP (Hash): 1636940145
1. Die Frage nach den Erfahrungen mit der Taylor Diät ist in dem Sinne falsch gestellt, als dass es bei der Remission eigentlich nicht um die Taylor-Diät an sich geht, sondern um die Erkenntnis einer verfetteten Leber + verfetteten Beta-Zellen, die es durch eine Diät wieder zu entfetten gilt. Ob man das mit unterkalorischer Ernährung mit viel Gemüse oder mit Nahrungsergänzungsmittel macht bleibt jedem überlassen - ich habe auch ohne Taylor zu kennen das erstere gemacht und befinde mich seit über 1 Jahr in Remission. Also kurz gesagt: Jürgen macht es falsch auf die Taylor-Diät hinzuweisen, aber vieles richtig indem er auf deren Auswirkungen verweist. Es geht um das kalorienreduzierte Entfetten und nicht um Taylor. Und es geht auch nur um Remission und nicht um Heilung. Dass das nicht bei jedem funktioniert kann auch sein, es gibt nämlich noch die genetische Komponente.
2. Welchen Wikipedia Artikel zu Taylor hast du gelesen in dem von Dämonologie die Rede ist? https://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Taylor_(diabetologist). Ich konnte dazu nichts finden. Taylor hat übrigens einen h-Index von 54, was relativ hoch ist und auf einen außergewöhnlichen Wissenschaftler schließen lässt (https://de.wikipedia.org/wiki/H-Index).
3. Ich finde Äußerungen wie "Mein Arzt hat die Augen verdreht", "Man kann nur darüber lachen", "Man soll MIT dem Diabetes leben, statt FÜR den Diabetes" übrigens total kontraproduktiv. Es geht darum, sich mit wissenschaftlichen Aspekten auseinanderzusetzen die dazu beitragen können diese Krankheit in Schach zu halten. Klar muss man sich dadurch nicht verrückt machen lassen und bei jedem Essen dran denken, aber sich mit der Krankheit ein wenig beschäftigen schadet nicht. Deshalb sind wir alle im Forum. Und dass ein Arzt der sein Studium evtl. mit 4,0 abgeschlossen hat einem Taylor mit einem hohen h-Index nicht das Wasser reichen kann sollte doch klar sein. Man soll nicht dem einen Arzt vertrauen, sondern sich viele Meinungen anhören, lesen, ausprobieren. Wenn ich auf meinen Arzt gehört hätte ("Essen Sie 55% Kohlenhydrate", "Es ist eine progressive Krankheit" wäre ich heute nicht da wo ich jetzt bin. -
am 04.11.2023 20:12:37 | IP (Hash): 331327070
Ich denke schon, dass noch immer volle Absicht ist, alles als Humbug abzuqualifizieren, was Taylor und Team zur T2D Remission zusammengetragen, erforscht und erprobt haben. Und da steht der Zuckermann keineswegs alleine. Das ist durchaus auch die Sicht unserer fachoffiziellen Diabetologie. Denn wenn sie die Remission anerkennen würde, müsste sie auch gleichzeitig anerkennen, dass T2D unbehandelt und ordentlich nach DDG Standard behandelt und damit so gewollt(!) eine sich selbst verstärkende Krankheit ist. UND EINE GOLDGRUBE für Medizin und Pharmas!
Ein bisschen missverständlich die Ver- oder Entfettung: Die meisten Menschen mit völlig verfetteter Leber und völlig verfetteten Betas haben und kriegen keinen Typ 2 Diabetes. Sondern es geht um die genetischen Anlage zum Typ 2. Alle Menschen mit solchen Anlagen haben damit praktisch von Geburt an eingebaute Schwellen in Leber und Betazellen. Die richten sich allerdings nicht nach allgemeinen Maßstäben, sondern sind völlig individuell.
Was bei denen an Fett unter diesen Schwellen eingelagert wird, stört keine gesunde Funktion. Wohl auch wenigstens im Anfang kein kurzzeitiges Überschreiten. Aber immer mehr darüber setzt die Fehlfunktionen in Gang und verstärkt sie mit den Jahren.
Taylor weist auf einen Fall hin, in dem der Betroffene mit BMI 20 noch voll T2D hatte, mit BMI 18 völlig normalen BZ ohne Medikamente.
Dazu auch der Hinweis, dass von den gut 5k Teilnehmer:innen an der UKPDS, der ersten großen Typ 2 Studie über insgesamt 10 Jahre (Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts), um 30 % einen BMI mehr oder weniger deutlich unter 25 hatten und weniger als 30 % einen über 30.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 06.11.2023 12:17:19 | IP (Hash): 1960882582
hjt_Jürgen schrieb:
Taylor weist auf einen Fall hin, in dem der Betroffene mit BMI 20 noch voll T2D hatte, mit BMI 18 völlig normalen BZ ohne Medikamente.
Ich finde in Taylors Buch nur einen Fall bei dem der BMI von 24 auf 20 reduziert wurde. Im Kapitel 6 "The personal Threshhold" in Taylors Buch "Life without Diabetes" (Seite 132 im Kindle)
Ich zitiere: "....he wanted to get back to normal or as near normal as he could and said he would try it.
So "normal weight" Mark lost weight. His BMI went down from 24 to just below 20. And the diabetes went away....."
Den Fall bei dem von 20 auf 18 reduziert wird finde ich im Buch nicht.
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am 06.11.2023 15:06:51 | IP (Hash): 604266131
Danke fürs Zitat!
Okay, dann habe ich es nicht aus dem Buch und bis zum Beweis des Gegenteils also gewaltig "untertrieben". Wenn ich wieder drüber stolpere, dann gebe ich auch die zutreffende Fundstelle weiter, und bis dahin is das halt fake news :(
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 06.11.2023 15:11:10 | IP (Hash): 72970431
gdmircea schrieb:
1. Die Frage nach den Erfahrungen mit der Taylor Diät ist in dem Sinne falsch gestellt, als dass es bei der Remission eigentlich nicht um die Taylor-Diät an sich geht, sondern um die Erkenntnis einer verfetteten Leber + verfetteten Beta-Zellen, die es durch eine Diät wieder zu entfetten gilt. Ob man das mit unterkalorischer Ernährung mit viel Gemüse oder mit Nahrungsergänzungsmittel macht bleibt jedem überlassen - ich habe auch ohne Taylor zu kennen das erstere gemacht und befinde mich seit über 1 Jahr in Remission. Also kurz gesagt: Jürgen macht es falsch auf die Taylor-Diät hinzuweisen, aber vieles richtig indem er auf deren Auswirkungen verweist. Es geht um das kalorienreduzierte Entfetten und nicht um Taylor. Und es geht auch nur um Remission und nicht um Heilung. Dass das nicht bei jedem funktioniert kann auch sein, es gibt nämlich noch die genetische Komponente.
Aber genau das sagen ich, Mitglied und andere Jürgen doch die ganze Zeit ;) Dass es nicht um eine spezielle Ernährungs- und Diätform sondern um das Wegschmelzen des falsch eingelagerten Fetts ansich geht. Und wer das mit hypokalorischer Ernährung macht, hat gute Chancen, dass sich der Körper zuerst vom ektopen Fett befreit, bevor er sich an anderen Reservepolstern bedient! -
am 06.11.2023 15:39:34 | IP (Hash): 604266131
[quote=Leia Cake;124546] um das Wegschmelzen des falsch eingelagerten Fetts ansich geht. Und wer das mit hypokalorischer Ernährung macht, hat gute Chancen, dass sich der Körper zuerst vom ektopen Fett befreit, bevor er sich an anderen Reservepolstern bedient![/quote]
Unbestritten wird das bei vielen so funktionieren.
Aber es wird auch einige wie mich geben, bei denen Leber und Betas sich nur sehr ungern von ihrem ektopen Fett trennen. So hatte ich vorher schon öfter mal über Wochen z.B. um 5 kg abgenommen und überhaupt keinen Unterschied in meinem Insulinbedarf beobachten können.
Aber nach der 1 Woche mit VLCD 75% weniger Basal! Und in der einen Woche waren noch keine 5 kg weniger Jürgen.
Hinzukommt, dass mir das Abschmelzen der 5 Beispielkilos über einen längeren Zeitraum sehr viel schwerer gefallen ist, als anschließend die 25 kg mit VLCD (entsprechend wenig von meinem normalen Essen) in wohl etwa derselben Zeit. Übrigens ohne jede weitere Verringerung des Insulinbedarfs, aber mit einem gewaltigen Zugewinn an alltäglicher Lebendigkeit, an Vitalität
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 07.11.2023 13:40:37 | IP (Hash): 72970431
Mich würde interessieren, welches kcal-Defizit Du gefahren bist, bevor Du Dich für "Very Low Calorie Diet" entschieden hast und über welchen Zeitraum Du erstmals die 5kg verloren hast. Bedenke bitte auch, dass die manche Diätformen, so auch z.B. von Dr. Worm, die Einnahme bestimmter Shakes mit speziellen Inhaltsstoffen zur gezielten Leberentfettung umfassen. -
am 07.11.2023 16:08:24 | IP (Hash): 508375555
Mit Herrn Dr. Worm habe ich mich damals in seinem Logi-Forum um seine Ansicht gezofft, dass die speziellen Inhaltsstoffe seiner Shake-Kreation allein schon praktisch Leberentfettung machen. Er ist den Nachweis bis heute schuldig geblieben, dass seine Shakes irgendwie besser zur T2D Remission führten, als die der Wettbewerber und als jede andere Art von 600-800 kcal/Tag.
Unbestritten, dass sie manchem besser schmecken oder/und anderen das Hungergefühl besser unterdrücken.
Ich hab nie wirklich Kalorien gerechnet. Vor VLCD hab ich über viele Jahre um 96 kg gewogen. In der Zeit habe ich wenigstens 3 Abnehmansätze für um 3 Monate gemacht mit etwas weniger Essen und im Ergebnis 5 kg weniger. Für das wenigere Essen hab ich selbstverständlich für den gleichbleibenden BZ-Rahmen entsprechend etwas weniger Insulin spritzen können. Aber eine Verringerung beim Basalbedarf habe ich nicht feststellen können.
VLCD habe ich praktisch mit meinem damals normalen Mittagsteller aufgeteilt auf 3 Portionen für morgens mittags abends gemacht. Wie geschrieben nach 8 Tagen von einem Tag auf den anderen statt 40 nur noch 10 Einheiten Basal-Bedarf und kein Anstieg mehr morgens ohne Essen wie bis dahin locker von 80 um 5 Uhr aus 150-170 mg/dl um 8 oder 9.
In der einen Woche bis dahin ist mir keine nennenswerte Gewichtsabnahme aufgefallen. In den anschließenden 10-12 Wochen dann aber 25. Und die sind mir sehr viel leichter gefallen, als die 5 kgs bei den Ansätzen in den Jahren zuvor. Abe sie sind ohne jede weitere Auswirkung auf meinen Insulinbedarf geblieben.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.