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Leberentfettung nach Taylor
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am 06.11.2023 15:11:10 | IP (Hash): 72970431
gdmircea schrieb:
1. Die Frage nach den Erfahrungen mit der Taylor Diät ist in dem Sinne falsch gestellt, als dass es bei der Remission eigentlich nicht um die Taylor-Diät an sich geht, sondern um die Erkenntnis einer verfetteten Leber + verfetteten Beta-Zellen, die es durch eine Diät wieder zu entfetten gilt. Ob man das mit unterkalorischer Ernährung mit viel Gemüse oder mit Nahrungsergänzungsmittel macht bleibt jedem überlassen - ich habe auch ohne Taylor zu kennen das erstere gemacht und befinde mich seit über 1 Jahr in Remission. Also kurz gesagt: Jürgen macht es falsch auf die Taylor-Diät hinzuweisen, aber vieles richtig indem er auf deren Auswirkungen verweist. Es geht um das kalorienreduzierte Entfetten und nicht um Taylor. Und es geht auch nur um Remission und nicht um Heilung. Dass das nicht bei jedem funktioniert kann auch sein, es gibt nämlich noch die genetische Komponente.
Aber genau das sagen ich, Mitglied und andere Jürgen doch die ganze Zeit ;) Dass es nicht um eine spezielle Ernährungs- und Diätform sondern um das Wegschmelzen des falsch eingelagerten Fetts ansich geht. Und wer das mit hypokalorischer Ernährung macht, hat gute Chancen, dass sich der Körper zuerst vom ektopen Fett befreit, bevor er sich an anderen Reservepolstern bedient! -
am 06.11.2023 15:39:34 | IP (Hash): 604266131
[quote=Leia Cake;124546] um das Wegschmelzen des falsch eingelagerten Fetts ansich geht. Und wer das mit hypokalorischer Ernährung macht, hat gute Chancen, dass sich der Körper zuerst vom ektopen Fett befreit, bevor er sich an anderen Reservepolstern bedient![/quote]
Unbestritten wird das bei vielen so funktionieren.
Aber es wird auch einige wie mich geben, bei denen Leber und Betas sich nur sehr ungern von ihrem ektopen Fett trennen. So hatte ich vorher schon öfter mal über Wochen z.B. um 5 kg abgenommen und überhaupt keinen Unterschied in meinem Insulinbedarf beobachten können.
Aber nach der 1 Woche mit VLCD 75% weniger Basal! Und in der einen Woche waren noch keine 5 kg weniger Jürgen.
Hinzukommt, dass mir das Abschmelzen der 5 Beispielkilos über einen längeren Zeitraum sehr viel schwerer gefallen ist, als anschließend die 25 kg mit VLCD (entsprechend wenig von meinem normalen Essen) in wohl etwa derselben Zeit. Übrigens ohne jede weitere Verringerung des Insulinbedarfs, aber mit einem gewaltigen Zugewinn an alltäglicher Lebendigkeit, an Vitalität
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 07.11.2023 13:40:37 | IP (Hash): 72970431
Mich würde interessieren, welches kcal-Defizit Du gefahren bist, bevor Du Dich für "Very Low Calorie Diet" entschieden hast und über welchen Zeitraum Du erstmals die 5kg verloren hast. Bedenke bitte auch, dass die manche Diätformen, so auch z.B. von Dr. Worm, die Einnahme bestimmter Shakes mit speziellen Inhaltsstoffen zur gezielten Leberentfettung umfassen. -
am 07.11.2023 16:08:24 | IP (Hash): 508375555
Mit Herrn Dr. Worm habe ich mich damals in seinem Logi-Forum um seine Ansicht gezofft, dass die speziellen Inhaltsstoffe seiner Shake-Kreation allein schon praktisch Leberentfettung machen. Er ist den Nachweis bis heute schuldig geblieben, dass seine Shakes irgendwie besser zur T2D Remission führten, als die der Wettbewerber und als jede andere Art von 600-800 kcal/Tag.
Unbestritten, dass sie manchem besser schmecken oder/und anderen das Hungergefühl besser unterdrücken.
Ich hab nie wirklich Kalorien gerechnet. Vor VLCD hab ich über viele Jahre um 96 kg gewogen. In der Zeit habe ich wenigstens 3 Abnehmansätze für um 3 Monate gemacht mit etwas weniger Essen und im Ergebnis 5 kg weniger. Für das wenigere Essen hab ich selbstverständlich für den gleichbleibenden BZ-Rahmen entsprechend etwas weniger Insulin spritzen können. Aber eine Verringerung beim Basalbedarf habe ich nicht feststellen können.
VLCD habe ich praktisch mit meinem damals normalen Mittagsteller aufgeteilt auf 3 Portionen für morgens mittags abends gemacht. Wie geschrieben nach 8 Tagen von einem Tag auf den anderen statt 40 nur noch 10 Einheiten Basal-Bedarf und kein Anstieg mehr morgens ohne Essen wie bis dahin locker von 80 um 5 Uhr aus 150-170 mg/dl um 8 oder 9.
In der einen Woche bis dahin ist mir keine nennenswerte Gewichtsabnahme aufgefallen. In den anschließenden 10-12 Wochen dann aber 25. Und die sind mir sehr viel leichter gefallen, als die 5 kgs bei den Ansätzen in den Jahren zuvor. Abe sie sind ohne jede weitere Auswirkung auf meinen Insulinbedarf geblieben.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.