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    am 26.12.2023 22:07:11 | IP (Hash): 1955652741
    Bennymaus schrieb:
    Der heutige Tag war richtig gut . Bis auf den erhöhten Wert am Morgen ( 8,9 nüchtern) waren alle Werte im grünen Bereich

    Hallo Bennymaus,

    das ist wieder eine Sache, bei der du etwas Geduld brauchst. Wenn du die Nachessenswerte gut im Griff hast, dann sinken meistens auch die Nüchternwerte, allerdings langsam und erst im Nachgang. Deshalb ist es auch so wichtig, dass du die BZ-Werte nach dem Essen sorgfältig beobachtest. Dabei kannst du heraus bekommen, welche Sachen du essen kannst, ohne dass dein BZ zu stark ansteigt und welche du besser meiden oder nur in kleinen Mengen essen solltest.

    Lass dich nicht von Oliver durcheinander bringen. Er als INSULINER muss vor der Mahlzeit messen, das macht aber bei dir nicht viel Sinn. Vor zu niedrigem BZ brauchst du auch keine Angst zu haben, mit Metformin und auch mit den meisten anderen Diabetestabletten kannst du gar nicht gefährlich unterzuckern.

    Weiter alles Gute und viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 26.12.2023 22:07:55. Grund: BBCodes
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    am 26.12.2023 22:59:31 | IP (Hash): 54492206
    Bennymaus schrieb:
    Er sorgt z.B. für Bewegung im Alltag.


    Mit deinem Benny erinnerst du mich an die Hundeoma, von der ich hier vor Jahren öfter geschrieben habe. Da war ich der gesetzliche Betreuer, und der Arzt hatte mich angesprochen, weil der HbA1c die 8% überschreiten wollte, wo er dann normal Medikament(e) zu verordnen pflegte. Und wo er der alten und schon recht dementen Frau nicht mehr erklären konnte, dass sie sich vielleicht manchmal ein bisschen unterzuckert fühlen würde, hat er den “schwarzen Peter” halt an mich weitergegeben. Und ich hab dann erst einmal geschaut, was noch gehen konnte.

    Der Oma-Hund war übrigens ein bisschen kleiner und hieß Tessie, und die Oma wohnte noch allein in einem kleinen Häuschen. Sie bekam morgens + mittags + abends Besuch vom Pflegedienst für die Medizin-Gaben und das Aufbereiten der Mahlzeiten. Morgens und abends jeweils 2 Scheiben Brot und mittags eine Portion von Essen-auf-Rädern. Alles Essen KH-betont nach DGE. Daran ließ sich nichts ändern.

    Nach dem Essen pflegte die Oma jeweils um ne Stunde in ihrem Schaukelstuhl zu ruhen, und anschließend ging sie praktisch bei jedem Wetter ihre 20-30-Minuten mit Tessie.
    Nach der Ruhe im Schaukelstuhl konnte ich 12-15 mmol/l und mehr messen, und nach der Runde mit dem Hund dann noch um 8-10, und bis zur nächsten Mahlzeit dann noch mit etwas Glück auch um 7.

    Interessant waren ihre Tessie-Gänge vor(!) dem Ausruhen im Schaukelstuhl, zunächst zufällig, und zufällig konnte ich auch da mal nen alten Finger pieksen: Bei Rückkehr von der Hunderunde um 5-6!!! Hab ich dann natürlich ein paar mal wiederholt, mit dem gleichen tollen Ergebnis!
    Und dann ist mir tatsächlich gelungen, der alten Frau mit Erfolg einzureden, dass ihre Tessie direkt nach jeder Mahlzeit als erstes dringend raus musste. Und damit sind die 20-30 Minuten Gehen direkt nach jeder Mahlzeit so eingewachsen, dass sie die noch Jahre nach Tessie im Seniorenheim gepflegt hat, mit HbA1c unter 6%, wo vorher fast 8.

    ----------------------------------------------
    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
    Bearbeitet von User am 26.12.2023 23:01:45. Grund: ,
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    am 27.12.2023 03:16:56 | IP (Hash): 1284357998
    Moin Gerrit, wir arbeiten mit Menschen in diesem Forum.

    LG Rolf

    ,

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 27.12.2023 10:04:24 | IP (Hash): 1985623866

    Mit deinem Benny erinnerst du mich an die Hundeoma, von der ich hier vor Jahren öfter geschrieben habe….

    Interessant waren ihre Tessie-Gänge vor(!) dem Ausruhen im Schaukelstuhl, zunächst zufällig, und zufällig konnte ich auch da mal nen alten Finger pieksen: Bei Rückkehr von der Hunderunde um 5-6!!! Hab ich dann natürlich ein paar mal wiederholt, mit dem gleichen tollen Ergebnis!
    Und dann ist mir tatsächlich gelungen, der alten Frau mit Erfolg einzureden, dass ihre Tessie direkt nach jeder Mahlzeit als erstes dringend raus musste. Und damit sind die 20-30 Minuten Gehen direkt nach jeder Mahlzeit so eingewachsen, dass sie die noch Jahre nach Tessie im Seniorenheim gepflegt hat, mit HbA1c unter 6%, wo vorher fast 8.

    Das ist ja wie eine kleine und schöne Weihnachtsgeschichte 😊. Ich kann das nur bestätigen, Bewegung direkt nach dem Essen hilft sehr! Und wenn ein Hund dabei hilft, sich solche Gewohnheiten anzueignen, umso besser.