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am 25.12.2023 18:59:02 | IP (Hash): 67583696
Hallöchen,
Wollte mich nur kurz vorstellen
Ich bin Anke ,43 Jahre alt und auf dem Profilbild seht ihr Benny ,2 Jahre alt .
Am Dezember hab ich die Diagnose Diabetes Typ 2 bekommen mit einem Langzeitwert von 12 mmol/l .
Das Thema ist Neuland für mich . Seit gestern teste ich regelmäßig mit dem One touch ultra plus. Ich nehme 3 x täglich Metformin 850.
Aktuell hab ich Messwerte von 8,9 morgens bis teilweise 13 tagsüber.
Daher bin ich noch etwas unsicher ,ob das anfangs normal ist. Aber ich hab eh bald wieder einen Kontrolltermin.
Schöne Feiertage
Anke und Benny -
am 25.12.2023 19:27:39 | IP (Hash): 1923868476
Bennymaus schrieb:
... mit einem Langzeitwert von 12 mmol/l.
Aktuell hab ich Messwerte von 8,9 morgens bis teilweise 13 tagsüber.
Hallo Frauchen von Benny,
wahrscheinlich hast du einen Langzeitwert von 12%, nicht von 12mmol/l. Deine Werte von 8,9 bzw. 13mmol/l {160 bzw. 234mg/dl} passen zu dem hohen Langzeitwert HbA1c.
Mit dem Metformin wird der BZ schon etwas gesenkt, allerdings nicht ausreichend. Sehr viel kannst du mit einer geeigneten Ernährung erreichen. Außerdem werden deine Werte nicht auf einmal ganz schnell nach unten gehen, sondern nur langsam sinken. Solange die Richtung stimmt und die BZ-Werte immer besser werden, machst du alles richtig.
Als Orientierung kann ich dir diese Anleitung sehr empfehlen:
https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_b02597c39b5c4f6e9b6f2291ca6c9d08.pdf
(Quelle: https://www.bloodsugar101.com/download-the-lower-your-blood-sugar )
Allerdings wirst du diese niedrigen Zielwerte jetzt noch nicht erreichen können. Du kannst dich vielleicht innerhalb der nächsten 6...12 Monate immer näher an diese Werte heran tasten.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 25.12.2023 19:28:45. Grund: BBCodes -
am 25.12.2023 19:48:57 | IP (Hash): 67583696
Danke für deine Antwort.
Ja ,es sind natürlich Prozent. Die Werte irritieren mich noch etwas. Muss das noch lernen.
Meine Ernährung habe ich direkt nach der Diagnose umgestellt.
Vorher habe ich täglich Schokolade gegessen und Softdrinks getrunken. Bin jetzt auf Mineralwasser und ab und an zuckerfreie Limonade umgestiegen. Ansonsten ernähre ich mich verstärkt von Gemüse und Vollkorn. Obst ess ich zwei kleine Portionen täglich. Ein klein wenig hab ich die letzten Tage gesündigt, aber kein Vergleich zu früher .
Ich hoffe, ich bekomme es wieder in den Griff. Aber gut zu wissen, dass ich mich nicht verrückt machen muss, wenn die Werte nach wie vor zu hoch sind. Ich werde wohl Geduld brauchen :-) -
am 25.12.2023 21:17:53 | IP (Hash): 118067517
Erst einmal willkommen im Club ;) Und wenn du deinen Typ 2 wirklich in den gesunden Griff bekommen willst, dann hast du eine super Anleitung dazu mit diesem Buch:
Roy Taylor “Endlich Schluss mit Typ 2 Diabetes”. Bei deinem nächsten Kontrolltermin könntest du deinen Arzt schon mit nüchtern um 5 mmol/l und völlig ohne Metformin überraschen.
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 26.12.2023 08:26:02 | IP (Hash): 1284357998
Moin Anke,
frage mich gerade, was Dein Hund dasmit zu tun hat?
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 26.12.2023 10:57:49 | IP (Hash): 476689582
Moin Rolf,
frage mich gerade, was diese blöde Frage hier soll?
LG Gerrit -
am 26.12.2023 12:01:54 | IP (Hash): 1029169111
Hallo Anke,
habe mit Interesse deine Anzeige gelesen. Ich bin der Oliver, 49 Jahre alt und seit 1996 insulinpflichtiger Typ I Diabetiker.Am Anfang hast Du erhöhte Blutzuckerwerte,bist die Tabletten wirken.Gut sind Werte von 6,5 bis 7,5.Dein Blutzuckermeßgerät ist gut.Meistens werden aber Bayer Contour verschrieben.Wichtig ist,Du kommst damit zurecht.
Mit dem Blutzuckermeßgerät misst Du 5 mal am Tag.Zum Aufstehen, vor den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen.
Es dauert etwas,bis Routine sich einspielt.Gut sind Blutzuckerwerte von 80-150.Wenn das Gerät mal 200 misst ist es auch nicht schlimm.Gefährlicher sind Werte unter 60.
Aber mit Diabetes kannst Du gut leben.
Haben noch einen schönen 2.Weihnachtsfeiertag und schreib mir ruhig mal.
Liebe Grüße: Oliver -
am 26.12.2023 15:14:08 | IP (Hash): 406356490
Hallo Bennymaus...herzlich willkommen bei uns Zuckersüßen...
Ein Bisschen verwirrt mich dieser Thread schon...zum einen finde ich keine Anzeige von dir und verstehe nicht, was Oliver meint, zum anderen sehe ich auch nicht den Zusammenhang mit dem Hund *fragenüberfragen*
Bearbeitet von User am 26.12.2023 17:15:05. Grund: . -
am 26.12.2023 20:41:24 | IP (Hash): 780059287
Das mit der Anzeige weiß ich auch nicht.
Benny stell ich immer mit vor ,weil er einfach ein wichtiger Teil von meinem Alltag ist. Er sorgt z.B. für Bewegung im Alltag. Als Profilbild nehm ich ihn auch immer, weil ich mich selbst nicht im Netz präsentieren möchte.
Der heutige Tag war richtig gut . Bis auf den erhöhten Wert am Morgen ( 8,9 nüchtern) waren alle Werte im grünen Bereich -
am 26.12.2023 21:32:25 | IP (Hash): 54492206
Mit Anzeige wird schlicht Beitrag gemeint sein, oder?
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 26.12.2023 22:07:11 | IP (Hash): 1955652741
Bennymaus schrieb:
Der heutige Tag war richtig gut . Bis auf den erhöhten Wert am Morgen ( 8,9 nüchtern) waren alle Werte im grünen Bereich
Hallo Bennymaus,
das ist wieder eine Sache, bei der du etwas Geduld brauchst. Wenn du die Nachessenswerte gut im Griff hast, dann sinken meistens auch die Nüchternwerte, allerdings langsam und erst im Nachgang. Deshalb ist es auch so wichtig, dass du die BZ-Werte nach dem Essen sorgfältig beobachtest. Dabei kannst du heraus bekommen, welche Sachen du essen kannst, ohne dass dein BZ zu stark ansteigt und welche du besser meiden oder nur in kleinen Mengen essen solltest.
Lass dich nicht von Oliver durcheinander bringen. Er als INSULINER muss vor der Mahlzeit messen, das macht aber bei dir nicht viel Sinn. Vor zu niedrigem BZ brauchst du auch keine Angst zu haben, mit Metformin und auch mit den meisten anderen Diabetestabletten kannst du gar nicht gefährlich unterzuckern.
Weiter alles Gute und viel Erfolg, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 26.12.2023 22:07:55. Grund: BBCodes -
am 26.12.2023 22:59:31 | IP (Hash): 54492206
Bennymaus schrieb:
Er sorgt z.B. für Bewegung im Alltag.
Mit deinem Benny erinnerst du mich an die Hundeoma, von der ich hier vor Jahren öfter geschrieben habe. Da war ich der gesetzliche Betreuer, und der Arzt hatte mich angesprochen, weil der HbA1c die 8% überschreiten wollte, wo er dann normal Medikament(e) zu verordnen pflegte. Und wo er der alten und schon recht dementen Frau nicht mehr erklären konnte, dass sie sich vielleicht manchmal ein bisschen unterzuckert fühlen würde, hat er den “schwarzen Peter” halt an mich weitergegeben. Und ich hab dann erst einmal geschaut, was noch gehen konnte.
Der Oma-Hund war übrigens ein bisschen kleiner und hieß Tessie, und die Oma wohnte noch allein in einem kleinen Häuschen. Sie bekam morgens + mittags + abends Besuch vom Pflegedienst für die Medizin-Gaben und das Aufbereiten der Mahlzeiten. Morgens und abends jeweils 2 Scheiben Brot und mittags eine Portion von Essen-auf-Rädern. Alles Essen KH-betont nach DGE. Daran ließ sich nichts ändern.
Nach dem Essen pflegte die Oma jeweils um ne Stunde in ihrem Schaukelstuhl zu ruhen, und anschließend ging sie praktisch bei jedem Wetter ihre 20-30-Minuten mit Tessie.
Nach der Ruhe im Schaukelstuhl konnte ich 12-15 mmol/l und mehr messen, und nach der Runde mit dem Hund dann noch um 8-10, und bis zur nächsten Mahlzeit dann noch mit etwas Glück auch um 7.
Interessant waren ihre Tessie-Gänge vor(!) dem Ausruhen im Schaukelstuhl, zunächst zufällig, und zufällig konnte ich auch da mal nen alten Finger pieksen: Bei Rückkehr von der Hunderunde um 5-6!!! Hab ich dann natürlich ein paar mal wiederholt, mit dem gleichen tollen Ergebnis!
Und dann ist mir tatsächlich gelungen, der alten Frau mit Erfolg einzureden, dass ihre Tessie direkt nach jeder Mahlzeit als erstes dringend raus musste. Und damit sind die 20-30 Minuten Gehen direkt nach jeder Mahlzeit so eingewachsen, dass sie die noch Jahre nach Tessie im Seniorenheim gepflegt hat, mit HbA1c unter 6%, wo vorher fast 8.
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
Bearbeitet von User am 26.12.2023 23:01:45. Grund: , -
am 27.12.2023 03:16:56 | IP (Hash): 1284357998
Moin Gerrit, wir arbeiten mit Menschen in diesem Forum.
LG Rolf
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Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 27.12.2023 10:04:24 | IP (Hash): 1985623866
Mit deinem Benny erinnerst du mich an die Hundeoma, von der ich hier vor Jahren öfter geschrieben habe….
Interessant waren ihre Tessie-Gänge vor(!) dem Ausruhen im Schaukelstuhl, zunächst zufällig, und zufällig konnte ich auch da mal nen alten Finger pieksen: Bei Rückkehr von der Hunderunde um 5-6!!! Hab ich dann natürlich ein paar mal wiederholt, mit dem gleichen tollen Ergebnis!
Und dann ist mir tatsächlich gelungen, der alten Frau mit Erfolg einzureden, dass ihre Tessie direkt nach jeder Mahlzeit als erstes dringend raus musste. Und damit sind die 20-30 Minuten Gehen direkt nach jeder Mahlzeit so eingewachsen, dass sie die noch Jahre nach Tessie im Seniorenheim gepflegt hat, mit HbA1c unter 6%, wo vorher fast 8.
Das ist ja wie eine kleine und schöne Weihnachtsgeschichte 😊. Ich kann das nur bestätigen, Bewegung direkt nach dem Essen hilft sehr! Und wenn ein Hund dabei hilft, sich solche Gewohnheiten anzueignen, umso besser.