Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Metformin extrem appetitzügelnd
-
am 09.01.2024 15:15:13 | IP (Hash): 543581453
Ich nehme erst seit kurzem (Dez. 2023) Metformin und komme damit bis auf einige wenige Durchfälle auch recht gut klar. Aber ich kann nur noch sehr wenig essen. Mein Appetit wird so gezügelt, dass ich nicht viel herunterbekomme.
Grundsätzlich finde ich das nicht so schlimm, da ich ziemlich übergewichtig bin und gern die Gelegenheit ergreife, etwas abzunehmen. Ich wollte nur mal nachfragen, ob das normal ist und ob ich vielleicht damit rechnen kann, dass sich das in ein paar Wochen wieder normalisiert. -
am 09.01.2024 15:38:33 | IP (Hash): 1849975282
Hallo,
ja, das ist eine Nebenwirkung und oft auch eine durchaus willkommene Nebenwirkung.
Ich denke diese Nebenwirkung bleibt auch solange man das nimmt , aber es ist sehr schwierig zu sagen. Weil oft zeitgleich das ganze Essverhalten und der Speiseplan geändert wird und die Menge reduziert wird. Hast du da auch etwas geändert oder alles beim alten gelieben?
Der Bauch gewöhnt sich an kleinere Mengen und das neue "Futter" und man fühlt sich schneller satt - ob das nun Metformin verursacht ist oder durch die Umstellung kommt oder beides zugleich, das ist schwierig zu sagen. Wenn man mehr Balaststoffreiche und Proteinreiche Speisen isst (z.B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte) ist man auch schneller und länger satt als wenn die Nahrung vorweigend aus leichtverdaulichen schnellen KHs besteht.
Das sind eben mehrere Effekte, Metformin ist nur ein Faktr der da eine Rolle spielt.
Ich hab seit November die halbe Dosis und (ich glaube) ich hab jetzt mehr Appetit aber will (und kann) trotzdem nicht mehr essen als vorher, einfach irgendwann satt.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 09.01.2024 16:45:38 | IP (Hash): 543581453
Nein, an meinem Essen habe ich nichts geändert. Ich habe immer schon so gegessen, wie es bei Diabetes empfohlen wird. Also es kann eigentlich nur das Metformin sein. Allerdings komme ich jetzt nur auf ein paar hundert Kalorien am Tag, weil ich so schnell satt bin. Dadurch werde ich natürlich sehr schnell abnehmen, aber das war eigentlich gar nicht so gedacht. Ich hatte eher an normale Kalorienzahlen zum Abnehmen gedacht. Heute habe ich am ganzen Tag 500 Kalorien gegessen (Frühstück und Mittag), und ich werde heute wohl nichts mehr essen (so war es auch in den vergangenen Tagen), weil ich einfach nichts mehr reinbekomme. Selbst der Tee, den ich trinke, um meine 2 Liter am Tag zu erreichen, geht kaum mehr rein. Ich fühle mich immer, als hätte ich gerade ein 5-Gänge-Menü hinter mir.
Aber wenn Du sagst, der Effekt hält dauerhaft an, dann kann ich mich ja darauf freuen, zum fast ersten Mal in meinem Leben schlank zu werden.
Bearbeitet von User am 09.01.2024 16:47:23. Grund: Tippfehler -
am 09.01.2024 18:49:26 | IP (Hash): 1849975282
Im Moment würde ich das so hinnehmen und die Gunst der Stunde voll ausnutzen zum Abnehmen.....du sparst dir so ganz einfach einen Haufen Diätquälerei und der Körper freut sich.
Ein bisschen ähnlich war es bei mir auch, ich konnte einfach nicht mehr viel essen. Hab das so hingenommen und sehr schnell sehr viel abgenommen (5kg pro Monat).
Ohne irgendwelche Hungerzustände, ich war einfach ständig satt und Miniportionen haben voll gereicht.
Irgendwann hatte ich mal einen Punkt erreicht, der so meinem neuem "Wohlfühlgewicht" entsprach und ich wollte aufhören abzunehmen - und das ging gar nicht so einfach. Ich hab bewusst versucht mehr zu essen aber über den Punkt "komplett satt" hinauszuessen ist gar nicht so einfach und auch nicht wirklich klug.
Also hab ich zunächst immer weiter abgenommen, ungewollt.
Ich hab dann die Kalorien erhöht, gezielt durch einfach mehr Öl, mehr Eiweiss, Nüsse etc.
Irgendwann sind die Portionen auch grösser geworden.
Dann hat das abnehmen aufgehört und ich halte nun seit Oktober das Gewicht sehr stabil.
-
am 09.01.2024 20:10:34 | IP (Hash): 914480096
Das klingt wirklich wie die einfachste Diät aller Zeiten. :) Kann mir gar nicht vorstellen, dass das funktioniert. Aber wenn Du sagst, dass Du das am eigenen Leib erfahren hast, ist das wohl tatsächlich so. Dann werde ich mal abwarten. Ich bin sehr gespannt. Ehrlich gesagt, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich schon längst mal Metformin genommen. Aber es ist zwar von appetitzügelnder Wirkung in der Beschreibung die Rede, aber nirgendwo (außer jetzt hier bei Dir) habe ich gelesen, dass man damit so wahnsinnig viel abnehmen kann. Ich dachte, das sind vielleicht ein paar Kilo. -
am 09.01.2024 21:36:20 | IP (Hash): 1849975282
Soweit ich weiss ist Metformin durchaus wirksam und kann ein Appetiszügler sein, es gibt dazu einige Studien. Aber es ist ein Diabetesmedikament, als solches zugelassen, ich bin nicht sicher ob es überhaupt auch eine Zulassung als Abnehmmittel hat.
Aber einige andere Diabetesmedis werden ja auch für Übergewicht eingesetzt, denk an die Abnehmspritzen Ozempic usw.
Lass es mal laufen und nimm auf die leichte Art ab, da gibt es eine Menge Leute die von einer Diät zur nächsten quälen und die sonstwas für diese Möglichkeit geben würden-:)
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.01.2024 06:46:40 | IP (Hash): 914480096
Dass man dafür erst zuckerkrank werden muss, ist schon ein bisschen makaber. Aber einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. 😀 Dumm, dass ich das erst jetzt weiß. Meine Ärztin wollte mir schon seit einiger Zeit Metformin aufdrängen, aber dann waren meine Zuckerwerte plötzlich wieder niedrig, und ich habe mich einfach geweigert, es zu nehmen. Ich wollte einfach keine Diabetikerin sein. Das hat mich irgendwie in Angst und Schrecken versetzt.
Mein Bruder, der drei Jahre älter ist als ich (ich bin 65), spritzt schon seit vielen Jahren Insulin, und das wollte ich nicht. Denn davon nimmt man ja eher zu. Er will sich aber auch gar nicht mit seinem Diabetes beschäftigen. Er kriegt die Spritzen und gut ist. Mehr braucht er nicht.
Das mit den Diabetesspritzen, die die Leute zum Abnehmen verwenden, hatte ich gelesen. Aber ich hatte auch gelesen, dass man sofort wieder zunimmt, wenn man nicht mehr spritzt. Das ist ja kontraproduktiv.
Bearbeitet von User am 10.01.2024 06:52:49. Grund: Ergänzung -
am 10.01.2024 10:14:48 | IP (Hash): 1559316442
Kelly schrieb:
Dass man dafür erst zuckerkrank werden muss, ist schon ein bisschen makaber.
Warum das???? Ein Medikament wird immer nur für bestimmte Anwendungen auf Sicherheit und Wirkung geprüft und dann auch nur für diese Anwendungen zugelassen.
Die appetitszügelnde Wirkung ist übrigens bei den meisten nicht so stark, wie du es von dir berichtest. Für Nichtdiabetiker ist es kein Wundermedikament. Für Diabetiker und Prädiabetiker ist Metformin aber ein wertvolles Medikament und hilft auch ein bisschen beim Abnehmen, bei einem mehr und bei anderen weniger. Aber auch Metformin wirkt nur so lange, wie du es einnimmst. Allerdings macht es für dich als Diabetikerin Sinn, das Metformin dauerhaft einzunehmen.
Beste Grüße, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 16.01.2024 04:52:54. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.01.2024 10:43:16 | IP (Hash): 1277642229
Damit ein Hersteller für ein Medikament eine Zulassung bekommt, muss er damit jede Menge Prüfungen absolvieren und Studien nachweisen, und das kostet eine riesige Summe Geld.
Wenn die Medikamente für andere Zwecke gebraucht und von Ärzten verordnet werden, dann heißt das “off Label”. Das steht also nicht in der Gebrauchsanweisung. Das heißt aber nicht, dass das verboten wäre. Das wird dann nur meistens von den Krankenkassen nicht bezahlt.
----------------------------------------------
Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 10.01.2024 10:52:45 | IP (Hash): 636995760
Rainer schrieb:
Kelly schrieb:
Dass man dafür erst zuckerkrank werden muss, ist schon ein bisschen makaber.
Warum das???? Ein Medikament wird immer nur für bestimmte Anwendungen auf Sicherheit und Wirkung geprüft und dann auch nur für diese Anwendungen zugelassen.
Das ist klar. Aber es ist eben eine große Hilfe, wenn man abnehmen muss. Allerdings wirklich nicht bei allen, wie Du auch sagst. Ich habe da jetzt ein bisschen gegoogelt, und bei mindestens zwei Dritteln wirkt es wohl nicht so wie bei mir. Da habe ich irgendwie mal Glück gehabt, dass ich zur Minderheit gehöre. Sonst ist es bei Medikamenten oft so, dass ich genau die Nebenwirkungen bekomme, die ich nicht haben will und die üblicherweise nur bei 1% der Anwender auftreten, oder so. Hier tritt mal eine Nebenwirkung auf, die nicht bei allen auftritt, aber die ich gern in Kauf nehme, weil sie mir hilft.
Ja, das Absetzen des Medikaments bezog sich wohl auf Nicht-Diabetiker, die es nur zum Abnehmen nehmen. Die hören dann auf, wenn sie ihr Wunschgewicht erreicht haben (oder wenn es nicht wirkt). Aber als Diabetikerin habe ich da ja keine Wahl. Und das ist in diesem Fall auch gut.
Bearbeitet von User am 10.01.2024 10:55:03. Grund: Tippfehler -
am 10.01.2024 11:02:51 | IP (Hash): 636995760
hjt_Jürgen schrieb:
Das heißt aber nicht, dass das verboten wäre. Das wird dann nur meistens von den Krankenkassen nicht bezahlt.
Es ist eben immer die Frage, ob es überhaupt sinnvoll bzw. wirksam ist. Wozu man es allerdings erst einmal ausprobieren muss. Im Netz habe ich eigentlich nur eine einzige Langzeitstudie dazu gefunden, die über 15 Jahre ging. Und dabei kam raus, dass es nur ein paar Kilo im Jahr waren, die die Probanden abgenommen hatten. Deshalb hatte ich angenommen, das ist immer so. Allerdings haben sie durch die lange Laufzeit der Studie auch festgestellt, dass die Leute, die Metformin genommen haben, dann auch 14 Jahre später noch besser ihr Gewicht halten konnten als die anderen Studienteilnehmer. Das ist ja auch schon mal was. Denn Abnehmen kann jeder. Gewicht halten ist eine ganz andere Sache. Eigene Erfahrung. -
am 14.01.2024 14:39:29 | IP (Hash): 1973125947
Also manchmal ist das schon heftig mit dem Metformin. Ich habe heute wieder wie üblich um halb elf mein verspätetes Frühstück zu mir genommen. Danach eine Metformin 500 eingeworfen. Daraufhin ist mein Hungergefühl absolut weg. Normalerweise hätte ich mittlerweile schon längst meine zweite Mahlzeit gegessen, aber es geht nichts rein. Das bedeutet, heute werde ich nichts mehr essen. 300 Kalorien. Ich trinke Tee, und das reicht mir völlig. Selbst da muss ich ein bisschen kämpfen, dass ich auf meine zwei Liter komme. Obwohl die Flüssigkeit immer noch dazwischenpassen müsste, wenn mein Magen voll wäre (was er gar nicht mehr sein kann, aber ich habe das Gefühl), möchte ich eigentlich gar nichts mehr zu mir nehmen, weder Essen noch Getränke, nicht mal Wasser. -
am 18.01.2024 03:24:13 | IP (Hash): 799136129
Dazwischen ging es jetzt ganz gut, wenn auch mit diesem Gefühl im Magen, dass nicht viel reingeht, aber als ich dann auf 1000mg nach dem Essen umgestellt habe, habe ich mich fast nur noch vor Schmerzen gekrümmt, so wurde mein Magen von einer imaginären Faust zusammengepresst. Ich habe mir eine Wärmflasche auf den Magen gelegt und den Nachmittag gestern einigermaßen überstanden, auch wenn ich dabei die meiste Zeit gelegen habe. Deshalb habe ich für heute beschlossen, gar kein Metformin zu nehmen. Mal einen Tag Pause von dieser Faust im Magen, die doch sehr unangenehm ist. Ich gehe dann wieder auf 2x 500 zurück, das war wenigstens nicht ganz so schlimm. Hat aber anscheinend auch wenig Einfluss auf den Blutzucker. Mal abwarten. Vielleicht braucht das länger und pendelt sich noch ein. -
am 18.01.2024 04:41:13 | IP (Hash): 732064636
Moin,
verstehe dein Problem nicht, hast Du keinen Hunger, so isst Du nichts.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 18.01.2024 08:51:32 | IP (Hash): 799136129
Es geht doch nicht um den Hunger. -
am 18.01.2024 09:24:54 | IP (Hash): 422981940
Als dem Metformin gleich ohne die Magenbelastung gilt Siofor. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob es deinen Appetit in gleicher Weise zügeln würde?
----------------------------------------------
Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.01.2024 09:51:50 | IP (Hash): 799136129
Siofor ist doch aber auch Metformin. Wirkt es trotzdem anders? Um den Appetit mache ich mir keine Sorgen. Wenn ich faste, habe ich keinen Hunger. Das Metformin verstärkt das im Moment nur auf extreme Weise. Dagegen habe ich ja auch nichts. Nur dieses Gefühl, als hätte ich den ganzen Tag eine Faust im Magen ist höchst unangenehm. -
am 18.01.2024 10:42:56 | IP (Hash): 1950258984
Die Diskussion um die Verträglichkeit von Metformin gibt es schon seit gefühlt urdenklichen Zeiten, und ebenso die Erfahrung, dass Siofor viel verträglicher sei.
----------------------------------------------
Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.01.2024 11:08:31 | IP (Hash): 978497229
Hallo Kelly,
es geht sicher um Siofor XR.
Das nimmt man einmal täglich, das Metformin wird langsam abgegeben.
Ich nehme das schon einige Monate; Magen-/Darmbeschwerden sind passé :-) -
am 18.01.2024 12:14:29 | IP (Hash): 1950258984
Die Hauptwirkung von Metformin ist das Bremsen der Glucose-Ausgabe aus der Leber. Die Wirkung auf den Magen hat damit überhaupt nichts zu tun. Sie kommt mit dem Trägermaterial. Das ist bei Siofor ein anderes. Spannende Frage: wird das Kellys Appetit ähnlich wirksam zügeln?
----------------------------------------------
Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.01.2024 14:00:07 | IP (Hash): 1184497742
Wie gesagt, die Appetitzügelung ist nichts, was ich brauche. Die kommt automatisch mit dem Intervallfasten. Das geht ganz von selbst, wenn ich auf mein Hunger- und Sättigungsgefühl achte. Aber wenn es etwas mit dem Trägermaterial zu tun hat, könnte das mit dem Siofor eine gute Idee sein. -
am 18.01.2024 18:22:57 | IP (Hash): 978497229
Ich meinte Siofor XR und nicht Siofor.
Seit ich XR nehme habe ich keine Magenprobleme mehr :-) -
am 18.01.2024 18:34:25 | IP (Hash): 22696149
Hattest Du denn vorher Siofor ohne XR? Oder was anderes? Wenn es Siofor war, dann hat das dieselben Effekte gehabt, die ich jetzt mit dem Metformin spüre?
-
am 18.01.2024 19:15:16 | IP (Hash): 1685477124
Siofor XR ist die Retardversion, d.h. der Wirkstoff wird langsam abgegeben. Ist natürlich dann magenschonender. Gibt viele Medikamente mit einer Retard-Version.
Siofor an sich (nicht die XR Version) ist eigentlich nur Metformin, gibt da zig verschiedene Handelsnamen, jede Firma die das herstellt hat natürlich einen eigenen Namen.
-
am 18.01.2024 22:10:04 | IP (Hash): 1904521947
Und gibt es denn Nachteile von Siofor XR gegenüber dem "blanken" Met? -
am 19.01.2024 09:33:36 | IP (Hash): 978497229
Ich hatte vorher Metformin Lich 2 x 1000mg genommen und bin dann direkt auf Siofor XR umgestiegen, da ich leichte Magenprobleme hatte.
Nachteile sehe ich da keine, meine Werte sind gleichbleibend.
Ich nehme abends 2 x 1000mg XR auf einmal; das wirkt über den ganzen Tag.
Es könnte mit der Krankenkasse Schwierigkeiten geben, aber so teuer ist das ja nun auch nicht. Ich zahle den kleinen Aufpreis gerne.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.01.2024 12:02:15 | IP (Hash): 1904521947
Habe eben in der DAZ einen sehr informativen Artikel über Siofor XR gefunden, leider kann ich ihn hier nicht einstellen, weil das System das verbietet:-(.
Da steht drin, dass bei Siofor XR das Metforminhydrochlorid in eine Matrix eingebettet ist, die im Gastrointestinaltrakt eine Gelschicht bildet. Das Met wird dadurch viel langsamer abgegeben (diffundiert).
Bei herkömmlichen Met werden 80% in den ersten 30 Minuten abgegeben, bei Siofor XR verteilt sich das auf 10 Stunden!!
Muss ich haben. ;-)
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
-
am 19.01.2024 12:07:38 | IP (Hash): 1904521947
Ich würde aber wohl die Verteilung auf 2x 1000 mg für mich bevorzugen, weil besonders nachts ja durch Neogenese Glukose in der Leber gebildet und abgegeben wird. Dadurch entsteht ja der oft hohe NBZ.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
-
am 19.01.2024 12:19:07 | IP (Hash): 643224702
Du kannst es drehen wie du willst. Tatsache ist, das jeder der das Med verwendet später doch zu Insulin greifen muss. Weil der Zuckerspiegel sich erhöht. Und das haben schon 3 Nachbarn erfahren müssen.
das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de -
am 19.01.2024 12:58:52 | IP (Hash): 382834321
Nada schrieb:
Ich würde aber wohl die Verteilung auf 2x 1000 mg für mich bevorzugen, weil besonders nachts ja durch Neogenese Glukose in der Leber gebildet und abgegeben wird.
Die Gluconeogenese läuft 24/7 in Leber und Nieren. In der Leber wird sie für kurze Zeiten nach dem Essen dadurch unterbrochen, dass bei nicht-diabetischen Menschen die Inkretine in der Dünndarmwand beim Passieren der neu gegessenen Glukose eine große Menge Insulin bestellen. Diese große Menge Insulin schaltet die Gluconeogenese in der Leber aus und macht damit mehr Platz für die neu gegessene Glukose.
Was von all der Glukose durch die T2D-Störung von der Leber zu viel in in den Kreislauf gegeben wird, ist von den Quellen recht unabhängig, und an der Stelle Bremsen dann Metformin und Siofor.
----------------------------------------------
Typ 2 Diabetes, ICT seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002,
diagnostiziert Januar 1991, "eingeschaltet" Anfang der 80er
Bearbeitet von User am 19.01.2024 13:00:50. Grund: , -
am 19.01.2024 14:09:16 | IP (Hash): 1904521947
@Hellmuth: das bezweifle ich jetzt mal stark. wenn sich der Blutzucker trotz Metformin oder retardiertes Met erhöht, würde es wohl keiner nehmen, oder? Deine Behauptung macht wenig Sinn...
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
-
am 19.01.2024 14:40:45 | IP (Hash): 1042714039
Helmut meint damit das progrediente Verhalten des DMT2, das trotz Metformin und anderer PIllen irgendwann Insulin als letzte Medikation kommen wird weil der DM weiter fortschreitet. So würde ich sein Post verstehen.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.01.2024 14:46:42 | IP (Hash): 643224702
Das Med wird immer zuerst ausgeben wenn bei jemanden Typ 2 festgestellt wird. Erst später , nach Jahren, erfolgt die Umstellung auf Insulin. Das haben hier im Forum auch schon einige hinter sich.
Außer dem bist du hier im Forum viel zu jung um das verfolgen zu können.
das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de -
am 19.01.2024 15:12:56 | IP (Hash): 1563618114
Dass das hier im Forum und generell in der Welt schon einige hinter sich haben, bestreitet sicher niemand. Aber das heißt nicht, dass es bei jedem gleich ablaufen muss. Was es hier im Forum und ebenfalls generell in der Welt nämlich auch gibt, sind diejenigen, die mit einer Umstellung ihres Lebensstils (hauptsächlich der Ernährung) eine Remission erreicht haben. Remission ist nicht Heilung, auch das ist bekannt, aber ich denke, da fehlen noch die Langzeitstudien, was dann aus dieser Remission wird. Diabetes ist nach neueren Erkenntnissen kein unabänderliches Schicksal, das sich ständig verschlechtern muss und für jeden Insulin bedeutet. Es kann auch bedeuten, dass man zu einer Remission kommt und die hält.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.01.2024 15:22:02 | IP (Hash): 1042714039
Kelly schrieb:
Remission ist nicht Heilung, auch das ist bekannt, aber ich denke, da fehlen noch die Langzeitstudien, was dann aus dieser Remission wird. Diabetes ist nach neueren Erkenntnissen kein unabänderliches Schicksal, das sich ständig verschlechtern muss und für jeden Insulin bedeutet. Es kann auch bedeuten, dass man zu einer Remission kommt und die hält.
Genau, Stand jetzt gehen die meisten davon aus das es irgendwann vorbei ist mit der Remission und der DM sozusagen "gewinnt".
Aber es streiten sich die Geister wann das denn passieren wird, viele sagen nach 5 Jahren kann man damit rechnen, andere sagen 10 Jahre. Aber es mehren sich die Stimmen, die sagen, das kann auch viel länger funktionieren und wenn etwas 20 oder 30 Jahre funktioniert dann wäre das für viele von uns für den Rest des Lebens.
Mal schauen was geht, wir werden es wissen wenn es soweit ist. Und wenn es denn soweit sein wird - dann ist es eben so und es geht dann eben mit Insulin weiter.
Dann ist natürlich auch noch ein Faktor - wer weiss schon was es in 15 oder 20 Jahren für Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten geben wird? Die Entwicklung bleibt ja nicht stehen.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.01.2024 17:02:31 | IP (Hash): 1563618114
Und die Frage ist auch noch ungeklärt, OB es denn überhaupt passieren muss. Denn dazu müsste man erst einmal Jahrzehnte die Leute beobachten, die eine Remission erreicht haben. Bis zum Tod. Und wie Du sagst, selbst wenn es passieren würde, wenn wir 120 Jahre alt würden, betrifft uns das nicht mehr. Ich habe letztens von einer Frau gelesen, die Diabetes hat, schon lange, und die 105 geworden ist. Das würde ich nicht mal ohne Diabetes erwarten. 😉1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.01.2024 17:18:55 | IP (Hash): 165549140
Nach Doktors Vorschrift hat Helmut vollkommen recht: der Blutzucker ist nach DDG am besten eingestellt in der Höhe, wie beim Typ 1, also bei HbA1c 6,5 bis 7,5. Das habe ich mir erst vor 14 Tagen wieder von meinem hausarzt sagen lassen, als ich da zum Vorhusten mit einem mit einem anfänglichen grippalen Infekt angerollt bin. Wie viel höher der blutzucker wäre, hat er wissen wollen. Überhaupt nicht habe ich ihm gesagt, aber dafür brauche ich etwa 30% mehr an Insulin. Und da hat er angefangen, mir zu erzählen, dass das völlig unverantwortlich wäre und ich den höheren BZ … dann ist ihm wohl eingefallen, dass er mir das schon öfter erzählt hat, und er hat den Rest stecken lassen.
Es gibt noch keine fachärztliche Anleitung für Menschen mit Typ 2 in die Remission. Denn die bedeutet Blutzucker im gesunden Rahmen. Und in dem ist er fachoffiziell noch immer völlig unverantwortlich.
Alles, was wir in diesem unverantwortlichen Rahmen erreichen und machen wollen, müssen wir uns selbst erarbeiten und natürlich in eigener Verantwortung.
----------------------------------------------
Typ 2 Diabetes, Lantus und Humalpg/Apidra seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002 gegen Doktors Vorschrift,
bis 2002 HbA1c um 7 nach Doktors Vorschrift, diagnostiziert Januar 1991, "eingeschaltet" Anfang der 80er
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.01.2024 17:32:09 | IP (Hash): 1904521947
Wie schon gesagt, mir wurde von Anfang an INSULIN verordnet. Es gab KEINE Alternative!
Und auch nicht den leisesten Versuch, es erst mal mit Ernährungsumstellung und Sport/mehr Bewegung zu versuchen. Mir wurden auch gar keine Tabletten angeboten. Insulin oder Tschüß! Und das in drei Arztpraxen - ein Hausarzt mit Diabetologen in der Praxis (ich bin wegen Diabetes hin, sie kannten meine Werte vorab vom Telefon), und zwei Diabetes-Schwerpunkt-Praxen. Niemand wollte mich behandeln, wenn ich nicht Insulin nehme. Und das habe ich abgelehnt.
Mit nur mehr Bewegung/Sport und konsequenten Verzicht auf leere Kohlenhydrate habe ich meine Werte reduziert - ich möchte sagen ordentlich reduziert in kurzer Zeit.
Die nächste Ärztin mit diabetologischer Praxis hat mir dann Metformin und Sitagliptin verordnet. Sita habe ich nach drei Tagen wieder abgesetzt. Und trotzdem sind meine Werte wieder ein gutes Stück gesunken.
Mein letzter Langzeitwert war 8,3 (ursprünglich 12,9) und NBZ 117.
Ich denke schon, dass einmal Diabetes immer Diabetes bedeutet - aber es gibt Remission!
Man muss halt konsequent sein und sich an die "Regeln" halten.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
-
am 19.01.2024 17:41:15 | IP (Hash): 1042714039
Kelly schrieb:
Ich habe letztens von einer Frau gelesen, die Diabetes hat, schon lange, und die 105 geworden ist. Das würde ich nicht mal ohne Diabetes erwarten. 😉
Meine Uroma hatte Diabetes, nach einer schweren Bauch OP in relativ jungen Jahren musste sie die fast 40 Jahre lang Insulin spritzen bis sie mit 84 friedlich im Schlaf starb. Das war 1980, also in der Diabetes Steinzeit. Ich kann mich noch gut an ihre Spritzutensilien erinnern, das erschien mir als Kind gruselig. Auswirkungen auf ihre Gesundheit gab es soweit ich mich erinnern kann lediglich das sie nie heilende Fusswunden hatte, die regelmässig verbunden werden mussten. Und das es ab und zu vorkam das sie plötzlich, spontan und ohne Vorwarnung dringend irgendwas Süsses essen musste, da konnte auch mal der Schokoladenweihnachtsmann des kleinen Urenkels dran glauben-:)
Nun, Jahrzehnte später weiss der Urenkel das es da wohl eine beginnende Hypo gegeben haben muss. -
am 19.01.2024 17:43:51 | IP (Hash): 1563618114
hjt_Jürgen schrieb:
Alles, was wir in diesem unverantwortlichen Rahmen erreichen und machen wollen, müssen wir uns selbst erarbeiten und natürlich in eigener Verantwortung.
Also übernehmen wir ganz unverantwortlich die Verantwortung. 😀
Nada schrieb:
Und auch nicht den leisesten Versuch, es erst mal mit Ernährungsumstellung und Sport/mehr Bewegung zu versuchen. Mir wurden auch gar keine Tabletten angeboten. Insulin oder Tschüß! (...)
Niemand wollte mich behandeln, wenn ich nicht Insulin nehme.
DAS nenne ich unverantwortlich. Dir die Behandlung zu verweigern, nur weil sie sich keine Gedanken machen wollen. Oder sich einfach nicht mit den neuesten Erkenntnissen beschäftigen. Ernährungsumstellung und Sport sollten doch angeblich immer die ersten Maßnahmen sein. Dann erst Medikamente, wenn das nicht funktioniert. -
am 19.01.2024 17:50:50 | IP (Hash): 165549140
http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/ und der Mann macht noch immer Diabetes-Beratung, übrigens nicht nur für Typ 1, und er war der erste fachoffiziell veröffentlichte low carber in den 80er Jahren.
----------------------------------------------
Typ 2 Diabetes, Lantus und Humalpg/Apidra seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002 gegen Doktors Vorschrift,
bis 2002 HbA1c um 7 nach Doktors Vorschrift, diagnostiziert Januar 1991, "eingeschaltet" Anfang der 80er
-
am 19.01.2024 18:01:24 | IP (Hash): 1042714039
Nada schrieb:
Wie schon gesagt, mir wurde von Anfang an INSULIN verordnet. Es gab KEINE Alternative!
Und auch nicht den leisesten Versuch, es erst mal mit Ernährungsumstellung und Sport/mehr Bewegung zu versuchen. Mir wurden auch gar keine Tabletten angeboten. Insulin oder Tschüß!
War bei mir nicht anderes, ich kam mit HbA1c 11,5 in die Praxis und etwas anderes als Insulin war der Ärztin nicht denkbar, angeblich viel zu hoch war der Wert für eine andere Therapie. Entweder gleich Insulin und demnächst bald zum Diabetologen oder direkt per dingliche Überweisung zum Diabetologen (der mich 100% sicher auch auf Insulin einstellt) waren die Optionen.
Ich wollte aber unbedingt den anderen Weg gehen, ohne Insulin. Man gab mir dann wirklich äusserst wiederwillig eine kurze Frist (14 Tage), ein Testgerät für den BZ und ein Rezept für Janumet. Man sah diesen Versuch wohl als sinnlose Zeitverschwendung an.
6 Monate später war der HbA1c bei 5,4, die Zuckerkurve läuft sehr stabil und gut und die Janumetdosis ist nur noch die Hälfte.
-
am 19.01.2024 18:23:12 | IP (Hash): 643224702
Ihr dürft nicht vergessen das der Mensch älter wird und die Bauchspeicheldrüse deshalb weniger Insulin produziert. Deshalb steigt auch der Zuckerspiegel.
Meine 3 Nachbarn, die ich seit Jahren kenne und oft beim Arzt antreffe, erzählen mir dann wie es ihnen ergeht.
das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de -
am 19.01.2024 18:52:12 | IP (Hash): 1042714039
Da ist einiges was sich verändert, natürlich wird die BSD älter.
Es ist vermutlich auch eine Sache ob die "Bedingungen" für einen guten BZ im Alter überhaupt noch so einfach zu halten sind für jedermann. Also Bewegung, Speiseplan und Medikamente.
Da sind so viele Faktoren die da möglicherweise nicht mehr so günstig laufen, man wird älter, es zwickt hinten und vorn, alles wird mühseliger und die Fahrradtouren und das Joggen werden irgendwann durch Kreuzworträtsel ersetzt. Der tägliche Weg zur Arbeit und die Bewegung auf Arbeit fällt auch aus (Rentner). Zumal es dem sozialem Umfeld , dem Freundeskreis ja auch nicht besser geht mit steigendem Alter, also animiert da auch kaum noch einer was zu unternehmen. Im Winter haben viele Ältere auch berechtigte Angst vor Stürzen, die bleiben dann lieber drinnen - und "rosten" ein. Dann weiss ich aus der eigenen Familie sehr gut das das regelmässige Einnehmen der Tabletten oft eine reine Glückssache ist.
Und ernährungstechnisch ändert sich ebenso eine ganze Menge: die Geschmacksnerven funktionieren nicht mehr so gut, scharfe Sachen werden nicht mehr gut vertragen - also greifen Ältere dafür sehr gerne zu mehr Zucker und Salz. Bei meinem Vater stiegen die Löffel Zucker pro Kaffeetasse im Laufe der Jahre von 1 auf 5.
Ältere trinken auch weniger, das ist auch nicht günstig.
Stundenlang in der Küche stehen oder über die Wochenmärkte rennen zum einkaufen fällt schwerer - der Griff zu hochverarbeiteten Fertiggerichten ist die bequeme Alternative. Und Biovollwertkost, Biobäcker, Wochenmärkte und Bioladen kosten schon ihr Geld, viele Rentner müssten tatsächlich ganz schön rechnen.
-
am 19.01.2024 19:35:20 | IP (Hash): 190148729
Helmuth schrieb:
Ihr dürft nicht vergessen das der Mensch älter wird und die Bauchspeicheldrüse deshalb weniger Insulin produziert.
Und genau das ist der Grund, weshalb mit zunehmendem Alter Appetit und Hunger weniger werden. Der menschliche Körper ist schon eine sehr gelungene Konstruktion! -
am 20.01.2024 08:15:16 | IP (Hash): 1563618114
Gunter21 schrieb:
6 Monate später war der HbA1c bei 5,4, die Zuckerkurve läuft sehr stabil und gut und die Janumetdosis ist nur noch die Hälfte.
Was, denkst Du, würde ohne Janumet passieren? Würde da Dein Zucker wieder hochschießen? -
am 20.01.2024 08:17:01 | IP (Hash): 1563618114
Zuckerle schrieb:
Helmuth schrieb:
Ihr dürft nicht vergessen das der Mensch älter wird und die Bauchspeicheldrüse deshalb weniger Insulin produziert.
Und genau das ist der Grund, weshalb mit zunehmendem Alter Appetit und Hunger weniger werden. Der menschliche Körper ist schon eine sehr gelungene Konstruktion!
Für Süßkram braucht man leider nicht viel Appetit. Das ist das Problem. -
am 20.01.2024 08:26:54 | IP (Hash): 1563618114
Helmuth schrieb:
Ihr dürft nicht vergessen das der Mensch älter wird
Ich frage mich immer, ab wann man „älter“ ist. Die körperliche Verfassung hängt natürlich immer vom Einzelnen ab, wie viel er in jüngeren Jahren für seinen Körper getan hat usw., aber ich glaube, man ist so alt, wie man sich fühlt. Ja, man kann die Jahre nicht aufhalten, aber wenn man sich schon beispielsweise mit 65 „älter“ fühlt und meint, es lohnt sich nicht mehr und seine Zeit lieber beim Arzt verbringt als mit Bewegung und gesundem Kochen, dann fühlt man sich schnell nicht nur älter, sondern sogar alt.
Letztens las ich in einem anderen Diabetes-Forum, dass ein „älterer Mann“ von 63 (!) fragte, wie er sich jetzt ernähren soll, wenn er selbst kochen soll. Er könnte nicht kochen. Ja, Du meine Güte, kann man das in dem Alter etwa nicht mehr lernen? Und überhaupt: Warum kann man mit 63 nicht kochen? Wovon hat er sich sein Leben lang ernährt? Hätte er eine Frau gehabt, hätte die wohl für ihn gekocht. Aber davon war nicht die Rede. Aber er hat es nie für nötig befunden, auch nur ein bisschen Kochen zu lernen.
Ich hatte einen Onkel, der vor ein paar Jahren mit 92 gestorben ist und immer allein gelebt hat, der hat sich „Kochbücher für Singles“ oder so was gekauft und gelernt zu kochen. Das kann jeder.
Bearbeitet von User am 20.01.2024 08:28:55. Grund: Korrektur -
am 20.01.2024 08:38:30 | IP (Hash): 1444336298
Kelly schrieb:
Gunter21 schrieb:
Was, denkst Du, würde ohne Janumet passieren? Würde da Dein Zucker wieder hochschießen?
die Halbierung der Dosis hat wohl nicht viel ausgemacht, eventuell ein bisschen höher BZ im Schnitt, das könnte aber auch der Weihnachtseffekt gewesen sein.
Hab nächsten Monat wieder meine Termine, mal schauen wie die Langzeitwerte dann sind und ob das Janumet nicht dann wegfallen kann
-
am 20.01.2024 08:56:53 | IP (Hash): 1563618114
Das würde mich sehr interessieren.