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Nüchternblutzucker

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    am 14.01.2024 10:42:28 | IP (Hash): 1004415160
    Mitglied schrieb:
    Fasten und abnehmen IST Stress für den Körper. Das vielleicht kannst Du gedanklich getrost streichen ;)


    Klar, die Literatur ist überwältigend dazu, dass Leute, die fasten, während der Tage oder Wochen deutlich höheren blutzucker haben, als gesund. Oder?

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 14.01.2024 11:31:01 | IP (Hash): 2112195232
    Gemeint ist da vermutlich Stress durch den Hungerstoffwechsel, der ist natürlich Stress. Ist ja Alarmzustand für den Körper, eine Notsituation sozusagen. Wobei auch dieser Effekt durchaus manchmal gewünscht ist (Buchinger Heilfasten).
    Aber Hungerstoffwechsel sollte sich mit Intervallfasten und lediglich redizierter Kalorienaufnahme noch nicht einstellen, das ist ja eigentlich kein richtiges Fasten sondern nur eine kleine Stoffwechselpause.


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    am 14.01.2024 12:36:13 | IP (Hash): 1004415160
    Noch vor 100 Jahren war es üblich, um die Hälfte vom Jahr sowas zu machen, was wir heute intervallfasten nennen Punkt das ist gerade nicht genug zu essen jedenfalls nicht genug bezahlbar zu essen für die meisten von unseren Großeltern, Urgroßeltern, Ururgroß… . BMI 20 hätte da schon als wohlgenährt gegolten und 25 als übergewichtig, wenn es damals diese Klassifizierung schon gegeben hätte. Wer jeden Tag satt zu essen hatte, galt schon als wohlhabend. Und die meisten hatten nicht mal genug für einmal am Tag unhungrig.
    Wenn tatsächlich wenig zu essen wegen Stress höher als gesunden blutzucker machen würde, hätte die Entwicklung der Menschheit nie bis zu der supermärklichen überversorgung unserer Tage angehalten.

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    Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
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    am 14.01.2024 12:37:31 | IP (Hash): 781228459
    Gunter21 schrieb:
    das ist ja eigentlich kein richtiges Fasten sondern nur eine kleine Stoffwechselpause.

    Dachte ich auch. Aber dazu habe ich keine Studien gefunden. Oder ich bin zu dumm zum Suchen. 😀 Hungern tut mein Körper jetzt ja nicht. Ich weiß nicht genau, wie das definiert ist. Aber ich habe kein Hungergefühl in der Fastenperiode, und ich habe so viele Reserven, dass der Körper sich alles, was er braucht, aus meinen Fettreserven holen kann. Was er ja auch tut. Wodurch ich abnehme.
    Bearbeitet von User am 14.01.2024 12:38:32. Grund: Ergänzung
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    am 14.01.2024 12:45:24 | IP (Hash): 781228459
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wenn tatsächlich wenig zu essen wegen Stress höher als gesunden blutzucker machen würde, hätte die Entwicklung der Menschheit nie bis zu der supermärklichen überversorgung unserer Tage angehalten.


    Das würde ich ebenfalls vermuten. Eine Umstellung auf Fasten kann vielleicht schon Stress verursachen, aber wenn man sich dran gewöhnt hat? Also ans Intervallfasten, meine ich jetzt. Das kann man ja sein Leben lang tagtäglich machen. Das vollständige Fasten mit gar keinem Essen und nur Getränken würde dann nach einiger Zeit schon zum Tod führen. Aber bei hohem Übergewicht dauert das auch eine Weile. Da hat mal einer vor vielen Jahren ein ganzes Jahr lang nichts gegessen, nur getrunken (unter ärztlicher Aufsicht), und der war am Anfang schwer übergewichtig. Nach einem Jahr war er dann sehr schlank, aber gelebt hat er immer noch, und es ging ihm laut Aussage der Ärzte gut. Ob er das Gewicht dann gehalten hat, weiß ich allerdings nicht, denn das ist eindeutig das größere Problem.
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    am 14.01.2024 14:00:21 | IP (Hash): 2112195232
    Und die metabolischen Probleme, Leber, Gicht oder auch Diabetes gab es vor Jahrhunderten auch schon, aber eben genau wie Jürgen schreibt, überwiegend bei wohlhabenden Menschen.
    Ein paar Fälle sind dokumentiert, am bekanntesten sind wohl Heinricht VIII von England, in Wikipedia gibts es einen eigenen interessanten Abschnitt zum Gesundheitszustand. Oder auch der Sonnenkönig Ludwig XIV.

    Aber damals war das eher die Seltenheit, nicht jeder konnte so unmäßig essen wie Heinrich oder Ludwig.
    Heutzutage ist es essenmässig für jeden leicht möglich ein "Heinrich" zu sein......
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    am 14.01.2024 14:51:19 | IP (Hash): 1973125947
    Das ist unser Problem, das ist wahr. Und zudem ist das Angebot an ungesunden Sachen auch noch fast unübersehbar geworden. Damals hat man Kuchen oder Kekse selbst backen müssen, heute gibt es alles in Tüten abgepackt und viel, viel mehr an Zucker, als wir überhaupt vertragen können. Und jeder kann es sich leisten. Das ist tödlich. Als ob man reines Gift verkaufen würde.

    Die Verfügbarkeit müsste eingeschränkt sein, aber da würden alle schreien. Das ist ja bei Alkohol und Nikotin dasselbe. Als ob man ein Recht darauf hätte, sich zu vergiften. 😎 Hat man natürlich auch, davon kann einen keiner abhalten, aber die meisten Leute empfinden das ja nicht so. Sie halten Zucker nicht für Gift, sondern meinen, nicht ohne das leben zu können.

    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es nach dem Krieg kaum Diabetes gab. Vermutlich nur noch Typ 1. Durch die Nicht-Verfügbarkeit von Zucker, Mehl usw. und überhaupt übermäßiger Kalorien hatte sich Typ 2 in Luft aufgelöst (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht).
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    am 14.01.2024 15:43:14 | IP (Hash): 1004415160
    Kelly schrieb:
    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es nach dem Krieg kaum Diabetes gab. Vermutlich nur noch Typ 1. Durch die Nicht-Verfügbarkeit von Zucker, Mehl usw. und überhaupt übermäßiger Kalorien hatte sich Typ 2 in Luft aufgelöst (bis auf wenige Ausnahmen vielleicht).


    Wir mit Typ 2 Diabetes haben immer Typ 2 Diabetes. Wir haben den nur entweder aus oder eingeschaltet. Klar ist er in Hungerzeiten bei den meisten ausgeschaltet.
    Und dann kommt noch ein ganz wichtiger Punkt dazu, nämlich der, dass man bis in die 80er Jahre mit der Überweisung vom Hausarzt morgens nüchtern im Krankenhaus antreten musste für die Bestimmung des Blutzuckers. Mal eben in der Praxis testen ging ab Mitte der 80er Jahre, und mal eben zu Hause testen geht erst seit Anfang der 90er.

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    am 14.01.2024 16:51:23 | IP (Hash): 1973125947
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wir mit Typ 2 Diabetes haben immer Typ 2 Diabetes. Wir haben den nur entweder aus oder eingeschaltet. Klar ist er in Hungerzeiten bei den meisten ausgeschaltet.


    Genau. Was sehr für eine kalorienarme Diät spricht, um ihn auszuschalten.
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    am 14.01.2024 17:17:59 | IP (Hash): 1004415160
    Mit den Testgeräten in den Arztpraxen in der zweiten Hälfte der 80er Jahre gab es die erste große Typ 2 Welle in Deutschland. Die nächste gab es Mitte der 90er Jahre, als alle labormäßigen Blutproben auch ohne direkten Auftrag auf Blutzucker untersucht werden mussten. Es folgte in der zweiten Hälfte der 90er die Welle der Herz-Kreislauf-Erkrankten, die ab da automatisch auf Blutzucker untersucht wurden. Zwei weitere Wellen folgten mit der Einführung des Disease Management Programms für Diabetes, und zwar deswegen, weil die Krankenkassen damit besondere Bonüsse für Diabetiker bekamen.

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    am 14.01.2024 17:24:03 | IP (Hash): 1973125947
    Vielleicht wäre es besser gewesen, die Diabetiker hätten die Zuschüsse bekommen. Für gesundes Essen. Der Krankenkasse einen Bonus für jeden Diabetiker zu zahlen ist ja irgendwie ein Witz. Oder hatten die damit eine Verpflichtung, auch was für ihre Diabetiker zu tun?

    Was mich ein bisschen beunruhigt hat, war, dass die Werte heruntergesetzt wurden, und prompt gab es eine Menge mehr Diabetiker. Ob das alles mit rechten Dingen zugeht?
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    am 14.01.2024 17:44:02 | IP (Hash): 1004415160
    Die Krankenkassen hatten für den ersten Schritt nur die Beiträge ihrer(!) Mitglieder. Da hatte eine alte Kasse mit sehr vielen alten Mitgliedern mit entsprechend vielen chronischen Krankheiten sehr viel schlechtere Karten, als eine junge Kasse mit sehr viel mehr jungen und gesünderen Mitgliedern.
    Dieses strukturelle Risiko war möglichst gerecht auszugleichen. So bekamen die alten Kassen für ihr Mehr an Diabetikern mit dem entsprechenden Mehr an Kosten von den jüngeren mit weniger Diabetikern einen Risikostrukturausgleich.

    Damit wurden Diabetiker für die Krankenkassen attraktiv, und für möglichst viel attraktiv haben sie auch ein bisschen davon an die Ärzte für die Diagnose und Behandlung von Diabetes weitergegeben.

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    am 14.01.2024 20:29:14 | IP (Hash): 428648737
    Gunter21 schrieb:
    Gemeint ist da vermutlich Stress durch den Hungerstoffwechsel, der ist natürlich Stress. Ist ja Alarmzustand für den Körper, eine Notsituation sozusagen. Wobei auch dieser Effekt durchaus manchmal gewünscht ist (Buchinger Heilfasten).
    Aber Hungerstoffwechsel sollte sich mit Intervallfasten und lediglich redizierter Kalorienaufnahme noch nicht einstellen, das ist ja eigentlich kein richtiges Fasten sondern nur eine kleine Stoffwechselpause.





    Danke, Gunter. So wollte ich verstanden werden 👍
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    am 15.01.2024 07:30:06 | IP (Hash): 1973125947
    Gestern Abend vor dem Schlafengehen 6,0 (=108), heute Morgen 6,9 (=124). Und das, wo ich seit gestern Vormittag nichts mehr gegessen habe. Da hatte ich heute Morgen beim Messen also schon seit 21 Stunden gefastet. Auch gestern ist der Blutzucker nur sehr langsam heruntergegangen, obwohl nichts mehr nachkam. Zwei Stunden nach dem späten Frühstück am Vormittag war er auf 6,2 (=112), und nachts vor dem Schlafengehen dann gerade mal auf 6,0 (=108)? Ohne dass ich dazwischen etwas gegessen hatte? Mir scheint, tagsüber ist mein Stoffwechsel sehr faul, dafür legt er dann nachts bzw. morgens los, bevor ich aufstehe. 😀 Rauf geht leichter als runter. Wie beim Gewicht.

    Damit ist meine Super-Messwoche jetzt vorbei. Ein Döschen Teststreifen ist leer. Aber da ich gerade erst anfange, wollte ich mal ein paar Basiswerte haben. Ab jetzt werde ich nur noch stichprobenmäßig messen.
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    am 15.01.2024 09:13:10 | IP (Hash): 2112195232
    Vielleicht wäre ja ein Libre3 oder Dexcom mal was für dich, dann hast du alles im Blick und siehst alles was der BZ so treibt, rund um die Uhr.
    Kannst dir ja kostenfrei einen Libre und bis zu 2 Dexcom besorgen zu Testzwecken und das mal ausprobieren.

    Ich hab aktuell mal einen G6 gesetzt, der läuft nun 10 Tage. Erscheint mir etwas genauer zu messen als der Libre, man kann bei Bedarf auch kalibrieren, aber ist einen Tick umständlicher anzuwenden.
    Funktionieren tun aber beide und so solche Tests sind sowohl Libre als auch Dexcom mehr als gut genug.


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    am 15.01.2024 11:10:53 | IP (Hash): 87841034
    @Gunter: Kleiner Hinweis, falls du es übersehen hast:
    Beim Decom-Testangebot kannst du noch einen zweiten kostenlosen Testsensor abrufen, so dass du 2*10 Tage testen kannst.
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    am 15.01.2024 15:28:23 | IP (Hash): 1904521947
    Besonders schlimm ist, dass sogar eigentlich "gesunde Nahrung" Zucker enthalten, wenn man sie im Supermarkt kauft: Gurken im Glas, Rote Bete, Maiskölbchen usw..

    Ich finde, die Kids sollten heute in der Schule schon lernen, damit umzugehen!
    Und nicht: Kartoffeln sind gesund...Milch ist gesund...:-((.

    LG
    Nada
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    am 15.01.2024 15:34:15 | IP (Hash): 1904521947
    Ich pflege gerne die Variante, ein bis zwei Tage die Woche mal ein oder zwei Mahlzeiten von Zweien wegzulassen. Am nächsten Tag bin ich sehr motiviert und habe mehr Appetit ;-).


    LG
    Nada
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    am 15.01.2024 15:42:51 | IP (Hash): 930753131
    Nada schrieb:
    Besonders schlimm ist, dass sogar eigentlich "gesunde Nahrung" Zucker enthalten, wenn man sie im Supermarkt kauft: Gurken im Glas, Rote Bete, Maiskölbchen usw..


    Jeder, der in seinem Leben schon mal Gurken, Rote Bete oder ähnliches selber eingelegt hat, weiß, dass da irgendeine Form von Süßungsmittel reinkommt...

    Nada schrieb:
    Und nicht: Kartoffeln sind gesund...Milch ist gesund...:-((


    Ich bin mir nicht sicher, ob du diese Aussagen anzweifelst, aber beide Lebensmittel sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen! Nur weil davon der Blutzucker steigt, sind sie nicht ungesund! Aus Typ1-Sicht wäre dann absolut alles ungesund...

    Das hochverarbeitete Lebensmittel ungesünder sind als frische, ist Teil des Lehrplans in Grundschulen.



    Bearbeitet von User am 15.01.2024 16:18:09. Grund: Formatierung
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    am 15.01.2024 15:54:56 | IP (Hash): 2112195232
    Nada schrieb:
    Besonders schlimm ist, dass sogar eigentlich "gesunde Nahrung" Zucker enthalten, wenn man sie im Supermarkt kauft: Gurken im Glas, Rote Bete, Maiskölbchen usw..

    Ich finde, die Kids sollten heute in der Schule schon lernen, damit umzugehen!
    Und nicht: Kartoffeln sind gesund...Milch ist gesund...:-((.

    LG
    Nada



    Die Sache ist doch eigentlich die das von Kartoffel als Hauptbeilage und ein bisschen Milch nicht viele krank geworden sind. Beides gibt es seit Jahrhunderten bei usn in Mitteleuropa.

    Das war so das Standardprogramm zu meinen Schulzeiten und glaub mir, es gab genau einen von 20 in meiner Schulklasse der war übergewichtig und bei dem ist es wohl wirklich genetisch bedingt gewesen...der Rest, mich eingeschlossen, war topfit,

    Problematisch wird es genau dann, wenn die Kartoffeln nur noch frittiert werden, manchmal auch mit Käse überbacken, die Mahlzeiten wechselweise aus Burgern, Pizza oder Lasagne aus der TK bestehen, Die Milch ordentlich mit Kaba angerührt wird und Schokis und Gummibärchen in Massen verfügbar sind. Und da man nach nach so was bald wieder Hunger hat wird man bald zu einem kleinem Snack greifen in Form eines Schokoriegels und einer Cola.
    Das Ganze noch mit viel herumgesitze hinter der Playsation und .... voila hast du einen Haufen übergewichtige Kinder.
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    am 15.01.2024 15:58:38 | IP (Hash): 1025045576
    Kelly schrieb:
    Mir scheint, tagsüber ist mein Stoffwechsel sehr faul, dafür legt er dann nachts bzw. morgens los, bevor ich aufstehe. 😀 Rauf geht leichter als runter. Wie beim Gewicht.


    Super, dass die Pfunde weiter purzeln, aber dein fauler Stoffwechsel ist ganz schön fleißig und produziert jede Menge Glukose via Gluconeogenese aus Eiweiß.
    Und sogar mit Metformin gibt deine Leber im eingeschalteten Typ 2 Modus noch eifrig fortlaufend zu viel davon in den Kreislauf.

    Nach deiner Beschreibung hatte ich gehofft, dass dein Wenigessen praktisch zusammenfällt mit den 600 bis 800 kg täglich beim sogenannten Leberfasten. Mit dem wird die Typ 2 Fehlfunktion in der Leber im Zeitrahmen von 7 bis 8 Tagen ausgeschaltet. Und zwar sogar bei Schwerstgewichten nach bariatrischen OPs! Denn dieses Abschalten hat offenbar nichts mit dem Gesamtgewicht zu tun, sondern mit der Verringerung des Fettbestandes in der Leber. Und da geht es auch nicht um Fettleber. Denn auch in einer völlig gesunden Leber ist immer ein eben kleineres Volumen an Fett gespeichert. Und wenn dieser Speicher T2D-mäßig begrenzt und die Grenze überschritten ist, gibt die Leber zu viel Glukose aus.

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    am 16.01.2024 07:48:25 | IP (Hash): 525803747
    Jetzt krieg ich echt die Krise! Statt dass mein Blutzucker runter geht, geht er hoch bei alldem, was ich tue. NBZ heute Morgen 9,5 (=171)! Das gibt es doch gar nicht! Gestern bin ich zweimal E-Bike gefahren, habe zwei Mahlzeiten mit Vollkornbrot, Quark und Gemüse gegessen und dabei gerade mal knapp 500 Kalorien zusammenbekommen.

    Mittlerweile habe ich etliche Kilo abgenommen, mit ein bisschen Sport angefangen, habe Fastenzeiten von über 20 Stunden, in denen ich gar nichts esse und deshalb auch kein Insulin nötig ist, nehme Metformin und trinke den ganzen Tag Tee statt Milchkaffee, und das ist das Ergebnis?
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    am 16.01.2024 07:58:52 | IP (Hash): 525803747
    hjt_Jürgen schrieb:
    Super, dass die Pfunde weiter purzeln, aber dein fauler Stoffwechsel ist ganz schön fleißig und produziert jede Menge Glukose via Gluconeogenese aus Eiweiß.


    Aber wo kriegt er denn das ganze Eiweiß her? Eiweiß ist doch das Wenigste, was ich esse. Gestern z.B. nach meiner Berechnung so ca. 15 Gramm. Da ich keinen oder kaum noch Milchkaffee mehr trinke, kommt das Eiweiß gerade mal aus ein bisschen Quark oder Frischkäse. Ein bisschen ist im Vollkornbrot. Aber Tomaten, Erbsen, Möhren, Paprika, Kartoffeln, da ist kaum was drin. In Erbsen und Kichererbsen und anderen Hülsenfrüchten noch am meisten, deshalb soll ich so viel wie möglich davon essen, aber zum Schluss kommt da ja nicht viel zusammen bei den paar Kalorien, die ich am Tag esse. Gestern habe ich noch eine Handvoll Walnüsse gegessen.
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    am 16.01.2024 08:04:14 | IP (Hash): 525803747
    Nada schrieb:
    Besonders schlimm ist, dass sogar eigentlich "gesunde Nahrung" Zucker enthalten, wenn man sie im Supermarkt kauft: Gurken im Glas, Rote Bete, Maiskölbchen usw.


    Ich esse mal eine Gewürzgurke, aber im Großen und Ganzen isst man ja nicht viel davon. Und das ist dann auch nicht ungesund. Ich glaube, niemand isst ein ganzes Glas saure Gurken. 😀 Normalerweise kauft man Gemüse doch in der Gemüseabteilung und macht entweder einen Salat oder ein Gemüsegericht daraus.
    Bearbeitet von User am 16.01.2024 08:05:15. Grund: Ergänzung
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    am 16.01.2024 08:38:30 | IP (Hash): 2043372912
    Kelly schrieb:

    Aber wo kriegt er denn das ganze Eiweiß her?


    Der Körper braucht Glucose und nimmt das was er kriegen kann, ist ja genug von allem vorhanden, auch wenn du extern nichts zuführst.
    Dann eben von internen Quellen.....Fettspeicher und Muskeln. Die Muskeln sind das Protein.

    Und das ist auch ein Problem beim abnehmen, niemand will ja das Muskeln abgebaut werden, der Körpfer ist da leider sehr unselektiv und bedient sich überall, leider nicht nur aus dem Fett.
    Passieren kann das sehr wohl bei zu aggressivem abnehmen (abhungern) und da solltest du aufpassen.

    Wenn man zuviel Muskeln abbaut wird man das merken, Arme und Beine werden zu dünn, man fühlt sich schwach und es könnten auch Muskelkrämpfe entstehen. Wenn das passiert wird man weniger Leitngsfähig und man bewegt sich noch weniger, was den Effekt dann aber noch mehr verstärkt.
    Zwing deine Muskeln immer ein bisschen etwas zu tun, Bewegung, Fahrrad, auch wenn es vielleicht ein bisschen schmerzt und zwickt. Und nicht zu lange zu sehr übertreiben mit dem abnehmen, vielleicht ein paar Kalorien mehr pro Tag, am besten proteinhaltig.