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Nüchternblutzucker
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am 16.01.2024 09:36:01 | IP (Hash): 525803747
Da ich nach jeder Mahlzeit Fahrrad fahre, bewege ich mich jetzt wirklich jeden Tag. Das habe ich glaube ich noch nie getan. Freitag ist dann noch meine Trainerstunde. Ja, Protein aus den Muskeln, das wäre nicht so gut. Aber man kann das sowieso nicht groß steuern, scheint mir. Ein paar Kalorien mehr - dann müsste ich wohl das Metformin absetzen. Ich esse so viel, wie ich kann. Mehr geht einfach nicht. Statt Quark Schnittkäse oder sahnigen Frischkäse, das ginge vielleicht. Das ist dann mengenmäßig nicht mehr, aber kalorienmäßig. Hülsenfrüchte, die auch viel Eiweiß enthalten, machen halt extrem schnell satt. Davon kann ich nicht viel essen. Möglicherweise einfach mal ein paar Scheiben Schnittkäse so, ohne Brot.
Das Problem im Moment ist ja, dass das Abnehmen gar nicht im Mittelpunkt steht. Das ist nur ein - wenn auch willkommener - Nebeneffekt. Außerdem treibt Übergewicht ja nun wirklich den Zucker hoch. Und der Zucker ist im Moment mein Hauptinteresse. Den auf einen normalen Wert runterzukriegen. Mal sehen, ob sich da noch mal irgendwann was tut. Mehr, als ich jetzt tue, kann ich wirklich nicht tun.
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am 16.01.2024 10:01:21 | IP (Hash): 558534312
Gunter21 schrieb:
Der Körper braucht Glucose und nimmt das was er kriegen kann,...Und das ist auch ein Problem beim abnehmen, niemand will ja das Muskeln abgebaut werden, der Körpfer ist da leider sehr unselektiv und bedient sich überall, leider nicht nur aus dem Fett.
Der Körper braucht definitiv keine Glukose mit der Nahrung. Alle Zellen, die Insulin zur Verwertung von Glucose brauchen, können sich direkt aus Fett mit Energie versorgen. Und alle Zellen, die unbedingt Glukose zu ihrer Energieversorgung brauchen, können das auch ohne Insulin, z.B die roten Blutkörperchen. Die können eine diabetische Blutprobe bei Zimmertemperatur in kurzer Zeit völlig gesund fressen. Genauso ist das mit dem Hirn. Das Hirn kann sich auch zu einem ganz großen Teil direkt aus Fett mit Energie versorgen und ist nur zu einem sehr geringen auf Glucose angewiesen.
Wenn man längere Zeit fastet, ernährt sich der Organismus aus seinen Speichern, also eben aus Fett. Und wo das dann nicht mehr geschleppt werden muss, ist dann ja auch alles Protein übrig, was nicht mehr zum Schleppen gebraucht wird, und kann als Glucose genutzt werden. Und erreichen pro Tag deutlich weniger als 100 g.
Für die Muskeln viel abträglicher ist, wenn sie nicht gebraucht werden. Im Zusammenhang mit der Forschung für Weltraumaufenthalte in der Schwerelosigkeit ist herausgefunden worden, dass vollständig gesunde sportliche Menschen nach einigen Wochen ununterbrochen bettlägerich(sicher extrem) aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen können. So weit haben sich die Muskeln zurückgebildet, einschließlich Herzmuskel. Für den gesunden Ausgleich braucht es anschließend ein mehrwöchiges täglich mehrstündiges Aufbautraining.
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.01.2024 10:42:39 | IP (Hash): 525803747
Da hoffe ich jetzt, dass ich mit dem regelmäßigen Radfahren jeden Tag nach dem Frühstück und nach dem Mittagessen etwas gegensteuern kann. Vielleicht sollte ich eine Weile aufhören, meinen BZ zu messen und einfach so weitermachen und sehen, ob das vielleicht in drei Monaten was für den NBZ gebracht hat. Offenbar brauche ich länger für die Anpassung, obwohl ich alle Maßnahmen treffe, die ich nur treffen kann. -
am 16.01.2024 11:10:56 | IP (Hash): 1948170254
hjt_Jürgen schrieb:
Gunter21 schrieb:
Der Körper braucht Glucose und nimmt das was er kriegen kann,...Und das ist auch ein Problem beim abnehmen, niemand will ja das Muskeln abgebaut werden, der Körpfer ist da leider sehr unselektiv und bedient sich überall, leider nicht nur aus dem Fett.
Der Körper braucht definitiv keine Glukose mit der Nahrung. ...
Das hat Gunter auch überhaupt nicht behauptet - warum fährst du ihm dann mit deinem Gequatsche sofort über den Mund???
Das es bei dir mit dem Denken manchmal nicht so ganz gradlinig klappt, das ist uns ja bestens bekannt. Aber dass du jetzt auch noch Probleme mit dem Lesen und/oder dem Verstehen des Gelesenen hast, nervt total.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.01.2024 13:22:34 | IP (Hash): 525803747
Wir müssen uns jetzt hier aber auch nicht um des Kaisers Bart streiten. Das ist völlig überflüssig. Unser Körper kann gut ohne von außen zugeführten Zucker leben, aber für bestimmte Vorgänge muss er beispielsweise Fett in Glukose umwandeln, wenn von außen nichts kommt. Einigen wir uns doch darauf.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.01.2024 13:54:40 | IP (Hash): 1971836342
So, heute habe ich dann mal meine Metformin-Dosis erhöht. Bisher habe ich nach jeden Essen 500mg genommen, also insgesamt 1000mg am Tag. Heute habe ich das verdoppelt. Nach dem Frühstück 1000 und nach dem Mittagessen 1000. Vielleicht tut sich jetzt mal was. Sonst bewirkt das Metformin nichts außer Appetitzügelung. -
am 16.01.2024 16:03:17 | IP (Hash): 190148729
Die Dosis verdoppeln, ohne das mit dem Arzt zu besprechen, ist schon mehr als mutig...davon kann ich dir nur dringend abraten.
Ansonsten solltest du das Metformin nicht so kurz hintereinander nehmen. Die erste Dosis direkt nach dem Frühstück, die zweite direkt vor dem Schlafengehen...es sei denn der Arzt hat dir eine andere Vorgehensweise verordnet...1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.01.2024 16:54:48 | IP (Hash): 558534312
Erklärst du uns bitte, was bei der Erhöhung der Metformin Dosis auf die normal übliche Größenordnung passieren kann, wenn die sogar Frauen ohne Diabetes bei PCO nehmen?
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 16.01.2024 18:27:42 | IP (Hash): 1971836342
Zuckerle schrieb:
Die Dosis verdoppeln, ohne das mit dem Arzt zu besprechen, ist schon mehr als mutig...davon kann ich dir nur dringend abraten.
Das ist doch die übliche Vorgehensweise. Man fängt erst einmal mit einer kleinen Dosis an, um sich an die Nebenwirkungen zu gewöhnen. Dann erhöht man die Dosis.
Zuckerle schrieb:
Ansonsten solltest du das Metformin nicht so kurz hintereinander nehmen. Die erste Dosis direkt nach dem Frühstück, die zweite direkt vor dem Schlafengehen...es sei denn der Arzt hat dir eine andere Vorgehensweise verordnet...
Vor dem Schlafengehen habe ich nichts mehr im Magen. Da vertrage ich die Metformin nicht. Ich muss vorher was gegessen haben oder es zum Essen nehmen. -
am 16.01.2024 18:34:33 | IP (Hash): 1971836342
hjt_Jürgen schrieb:
Erklärst du uns bitte, was bei der Erhöhung der Metformin Dosis auf die normal übliche Größenordnung passieren kann, wenn die sogar Frauen ohne Diabetes bei PCO nehmen?
Ja, eben, das ist die übliche Dosis. Ich habe mit einer kleineren angefangen, aber die normale Dosis ist ja 2x 1000. In einer Studie wurde festgestellt, dass es erst ab 2000 am Tag eine sichtbare Senkung des Blutzuckerspiegels gibt. Mit 1000 ist in der Studie praktisch nichts passiert.
Und das ist ja auch meine Erfahrung. Die einzige Wirkung, die ich spüre, ist die mit dem Appetit. Blutzuckersenkende Wirkung sehe ich keine. Aber ich hatte ja eben auch nur diese geringe Dosis. Seit ich das gelesen habe, wundert es mich nicht, dass das nichts gebracht hat. Deshalb habe ich das mal erhöht, um das zu testen. Eigentlich müssten auch die anderen Maßnahmen Wirkung zeigen, nicht nur das Metformin, aber auch da scheint sich bezüglich Blutzucker nichts richtig auszuwirken. Nur das Körpergewicht wird geringer.
Metformin ist ja nicht Insulin. Also teste ich da mal etwas rum, ob das etwas bringt. Wenn selbst diese Dosis nichts bringt, höre ich vielleicht ganz mit dem Metformin auf. Weil nur aus Jux und Dollerei muss ich das auch nicht haben. Es soll schon wirken. Sonst muss ich das nicht nehmen.
Meine Ärztin sagte, ich solle auf keinen Fall Metformin nehmen, wenn ich nichts esse. Nur zum Essen. Und essen tue ich um halb elf und um eins. So ungefähr. Verschiebt sich auch mal ein bisschen. Aber das Essfenster ist immer ca. 3 Stunden. Also nehme ich die erste Dosis nach dem Frühstück und die zweite Dosis nach der 2. Mahlzeit knapp 3 Stunden später. Danach esse ich nicht mehr bis zum nächsten Vormittag.
Bearbeitet von User am 16.01.2024 18:41:04. Grund: erg