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Libre 3 ganze Charge Sensoren defekt? Kein Umtausch?
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am 15.01.2024 16:59:51 | IP (Hash): 680904605
Moin zusammen,
Ich trage seit Jahren FreeStyle libre Sensoren, aktuell inzwischen libre 3 mit iPhone-App. Das Eine oder Andere ist in Einzelfällen schon mal vorgekommen, aber alles Einzelfälle, die sich bisher mit der Hotline immer lösen ließen. Bis jetzt.
Wer hat noch solche Erfahrungen wie unten beschrieben, können wir uns zusammentun und gegenüber Abbott Auftreten um eine vernünftige Lösung zu bekommen?
Problem:
Aktuell habe ich zwei Sensoren hinter mir, die kontinuierlich deutlich höhere Werte lieferten als wirklich vorlagen, die Abweichungen lagen bei +30 bis +60mg
Nach einigen blutigen Kontrollmessungen zum Nachweis wie von Abbott verlangt, wurde mir jeweils der Sensor einzeln ersetzt.
Ich habe jetzt noch drei weitere Sensoren mit gleicher Chargen Nummer, evtl. Könnte die ganze Charge ein Problem haben. Jegliche Versuche meinerseits, die drei Sensoren vor Benutzung umzutauschen, drehen sich im Kreis. Die Hotline und die Fachabteilung verweigern einen Umtausch mit der Begründung, es zu verstehen, aber dazu nicht befugt zu sein. Angeblich gibt es auch keine Möglichkeit, eine Lösung mit einer dazu befugten Instanz herbeizuführen, die Geschäftsführung o.ä. sei nicht erreichbar. Ich solle den Sensor setzen, wieder Vergleichsmessungen blutig machen und dann einreichen, dann wird wieder der Sensor einzeln ersetzt.
Dass ich mit jedem Versuch am eigenen Körper ein zusätzliches Infektionsrisiko durch ein unnötiges zusätzliches Stechen am Arm und danach für die Messungen am Finger habe interessiert Abbott genauso wenig wie eine Antwort darauf zu finden, wer mir denn die Kosten für die zusätzlich unnütz notwendigen Meßstreifen ersetzt.
Auch das Argument, mit Sensoren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu hoch anzeigen, das Risiko einer Unterzuckerung bewußt einzugehen, finden sie uninteressant. Die Mitarbeiter drücken Verständnis für den Umtauschwunsch aus, blockieren aber.
Wer hat noch solche Erfahrungen, wer kennt einen Weg, mit Abbott eine akzeptable Lösung herbei zu führen oder sind die zu groß, nur noch auf Gewinnmaximierung aus und nehmen solche Gefahren bewußt in Kauf auf dem Rücken von Diabetikern?
Bearbeitet von User am 16.01.2024 21:42:18. Grund: Korrektur -
am 15.01.2024 19:29:40 | IP (Hash): 180001734
Hallo Ingo333,
eigentlich wollte ich in diesem Forum mich nicht mehr zu Worte melden, weil dieses Forum überwiegend aus Besserwisser und -wisserinnen besteht !!! Ich werde nach diesem Beitrag mich auch nicht an einer Diskussion über die Thematik beteiligen.
Dein Problem hatte ich bereits vor einem Jahr nach dem Wechsel von Libre 2 zu Libre 3. Nach ewigem Hin und Her mit der Hotline, als mir immer wieder gesagt wurde, dass die Messabweichungen an den Sensoren liegen habe ich mit Vergleichsmessungen (am linken Arm Libre2 und am rechten Arm Libre3) den Nachweis erbracht und hier bei mir dokumentiert, dass das Libre3 System ein anderes Messverhalten hat als das Libre 2 Vorgängersystem. Ich betone ausdrücklich, Messverhalten und nicht Falschmessungen, denn ich möchte nicht in einen juristischen Streit mit Abbott hineingezogen werden.
Die mit Libre 2 gemessenen Werte waren fast annähernd gleich wie die Libre3 Blut Vergleichsmessungen, während die Libre3 Gewebemessungen Abweichungen weit über dem immer wieder von den Damen der Hotline genannten erlaubten Toleranzbereich waren und wie die auch von Dir erkannten Abweichungen. Die Werte wurden mit einem Libre2 und einem Libre3 Lesegerät gemessen.
Besonders kritisch ist, wenn wie bei mir, der Unterzuckeralarm bei kleiner 70mg/dl eingestellt ist. Eine sofortige Blut-Kontrollmessung ergibt dann immer einen Blutmesswert, der meist schon unter 50mg/dl ist ! Ich habe mich zwischenzeitig daran gewöhnt, und leite immer wieder sofortige Gegenmaßnahmen ein und achte schon bei Messwerten um die 100 genau auf das eventuelle weitere Abfallen der Werte.
Ein Vorteil allerdings hat dieses medizinische Drama: Mein HcA1C hat sich seit Libre3 verbessert, da die Blutwerte wesentlich tiefer sind als die gemessenen Gewebezucker-Messwerte.
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 16.01.2024 07:02:47 | IP (Hash): 732064639
Moin Ingo;
manchmal heißt es Abschied nehmen. Schau Dich im Markt um, was angeboten wird.
Foren sind generell töter noch als tot. Hier Mitkämpfer gegen einen Weltkonzern zu finden klingt so erfolgversprechend , wie die chance auf 6 Richtige mit Zusatzahl 1:140.000.000.
Wären hier nicht Menschen, wie Jürgen, Rainer und einige andere, so wäre dieses Forum schon lange Geschichte.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 16.01.2024 17:04:11 | IP (Hash): 558534312
Ingo333 schrieb:
...können wir uns zusammentun und gegenüber Abbott Auftreten um eine vernünftige Lösung zu bekommen?
https://www.glucosegoddess.com/ wäre eine Adresse, die Abbott zu deiner Lösung bewegeb könnte, wenn sie denn dein Problem hätte und sich mit dir zusammentun wollte ;)
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 16.01.2024 18:49:05 | IP (Hash): 2140606714
Natürlich ist es blöd, wenn Sensoren Murks anzeigen. Wobei, wenn es immer in die gleiche Richtung geht, kann man sich darauf einstellen...
Probleme mit den Sensoren gibt es bei allen Herstellern immer mal wieder, und solange die Sensoren getauscht werden, ist es zwar unschön, aber mehr auch nicht. Ganze Kartons werde da so gut wie nie getauscht.
Von 2 Sensoren gleich auf eine defekte Charge zu schließen halte ich für überzogen. Wenn es eine solche Charge geben würde, wäre das längst bekannt. Immerhin wird der Libre3 für CamAPS und AAPS verwendet und da würde in den entsprechenden Foren berichtet werden - da war aber bisher nichts auffälliges.
Wenn du mehr Teststreifen brauchst, musst du das mit deinem Arzt klären.
Ansonsten bei BfArM.de melden, wenn du wirklich der Meinung bist, da liegt ein Produktionsfehler vor.
Bearbeitet von User am 16.01.2024 19:02:42. Grund: Korrektur -
am 16.01.2024 22:34:28 | IP (Hash): 1751303239
Ingo333 schrieb:
Moin zusammen,
Ich trage seit Jahren FreeStyle libre Sensoren, aktuell inzwischen libre 3 mit iPhone-App. Das Eine oder Andere ist in Einzelfällen schon mal vorgekommen, aber alles Einzelfälle, die sich bisher mit der Hotline immer lösen ließen. Bis jetzt.
Wer hat noch solche Erfahrungen wie unten beschrieben, können wir uns zusammentun und gegenüber Abbott Auftreten um eine vernünftige Lösung zu bekommen?
Problem:
Aktuell habe ich zwei Sensoren hinter mir, die kontinuierlich deutlich höhere Werte lieferten als wirklich vorlagen, die Abweichungen lagen bei +30 bis +60mg
Nach einigen blutigen Kontrollmessungen zum Nachweis wie von Abbott verlangt, wurde mir jeweils der Sensor einzeln ersetzt.
Ich habe jetzt noch drei weitere Sensoren mit gleicher Chargen Nummer, evtl. Könnte die ganze Charge ein Problem haben. Jegliche Versuche meinerseits, die drei Sensoren vor Benutzung umzutauschen, drehen sich im Kreis. Die Hotline und die Fachabteilung verweigern einen Umtausch mit der Begründung, es zu verstehen, aber dazu nicht befugt zu sein. Angeblich gibt es auch keine Möglichkeit, eine Lösung mit einer dazu befugten Instanz herbeizuführen, die Geschäftsführung o.ä. sei nicht erreichbar. Ich solle den Sensor setzen, wieder Vergleichsmessungen blutig machen und dann einreichen, dann wird wieder der Sensor einzeln ersetzt.
Dass ich mit jedem Versuch am eigenen Körper ein zusätzliches Infektionsrisiko durch ein unnötiges zusätzliches Stechen am Arm und danach für die Messungen am Finger habe interessiert Abbott genauso wenig wie eine Antwort darauf zu finden, wer mir denn die Kosten für die zusätzlich unnütz notwendigen Meßstreifen ersetzt.
Auch das Argument, mit Sensoren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu hoch anzeigen, das Risiko einer Unterzuckerung bewußt einzugehen, finden sie uninteressant. Die Mitarbeiter drücken Verständnis für den Umtauschwunsch aus, blockieren aber.
Wer hat noch solche Erfahrungen, wer kennt einen Weg, mit Abbott eine akzeptable Lösung herbei zu führen oder sind die zu groß, nur noch auf Gewinnmaximierung aus und nehmen solche Gefahren bewußt in Kauf auf dem Rücken von Diabetikern?
Wie ist denn die Chargen-Nummer? -
am 17.01.2024 14:05:15 | IP (Hash): 680904605
Ingo333 schrieb:
Moin zusammen,
Ich trage seit Jahren FreeStyle libre Sensoren, aktuell inzwischen libre 3 mit iPhone-App. Das Eine oder Andere ist in Einzelfällen schon mal vorgekommen, aber alles Einzelfälle, die sich bisher mit der Hotline immer lösen ließen. Bis jetzt.
Wer hat noch solche Erfahrungen wie unten beschrieben, können wir uns zusammentun und gegenüber Abbott Auftreten um eine vernünftige Lösung zu bekommen?
Problem:
Aktuell habe ich zwei Sensoren hinter mir, die kontinuierlich deutlich höhere Werte lieferten als wirklich vorlagen, die Abweichungen lagen bei +30 bis +60mg
Nach einigen blutigen Kontrollmessungen zum Nachweis wie von Abbott verlangt, wurde mir jeweils der Sensor einzeln ersetzt.
Ich habe jetzt noch drei weitere Sensoren mit gleicher Chargen Nummer, evtl. Könnte die ganze Charge ein Problem haben. Jegliche Versuche meinerseits, die drei Sensoren vor Benutzung umzutauschen, drehen sich im Kreis. Die Hotline und die Fachabteilung verweigern einen Umtausch mit der Begründung, es zu verstehen, aber dazu nicht befugt zu sein. Angeblich gibt es auch keine Möglichkeit, eine Lösung mit einer dazu befugten Instanz herbeizuführen, die Geschäftsführung o.ä. sei nicht erreichbar. Ich solle den Sensor setzen, wieder Vergleichsmessungen blutig machen und dann einreichen, dann wird wieder der Sensor einzeln ersetzt.
Dass ich mit jedem Versuch am eigenen Körper ein zusätzliches Infektionsrisiko durch ein unnötiges zusätzliches Stechen am Arm und danach für die Messungen am Finger habe interessiert Abbott genauso wenig wie eine Antwort darauf zu finden, wer mir denn die Kosten für die zusätzlich unnütz notwendigen Meßstreifen ersetzt.
Auch das Argument, mit Sensoren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu hoch anzeigen, das Risiko einer Unterzuckerung bewußt einzugehen, finden sie uninteressant. Die Mitarbeiter drücken Verständnis für den Umtauschwunsch aus, blockieren aber.
Wer hat noch solche Erfahrungen, wer kennt einen Weg, mit Abbott eine akzeptable Lösung herbei zu führen oder sind die zu groß, nur noch auf Gewinnmaximierung aus und nehmen solche Gefahren bewußt in Kauf auf dem Rücken von Diabetikern?
17.1.: Neues Highlight in der Sache: vorgestern sagte mir die nette Dame der Fachabteilung., sie dürfe zwar leider die Sensoren nicht vorab umtauschen, aber sobald ich mit dem nächsten Sensor auch nur einen einzigen Meßwert mit der großen Abweichung hätte, könne ich den sofort reklamieren und bekäme ihn umgetauscht.
Seit 24 h habe ich den nächsten Sensor am Arm, habe bereits vier blutig nachgemessene Werte mit derartig deutlicher Abweichung und den Sensor reklamiert.
Nach Durchexerzieren der gesamten Datenaufnahme wird mir gesagt, die Abweichungen (von 30-40mg nach oben) seien noch im Toleranzbereich, ich solle bitte den Sensor weiter tragen.
Auf Nachfrage hin bestätigt mir die Dame, dass Abbott das Risiko/die Haftung für das medizinische Gerät übernehme, sollte mir damit dann was passieren, aber den Sensor nicht tauschen würde. Mir stünde es ja frei, in der nachfolgenden Qualitätssicherung durch Umfrage meine Kritik kund zu tun.
Es geht um offensichtlich fehlerhafte Sensoren der Charge T60001125 mit Haltbarkeitsdatum 30.6.24
Ich bin sprachlos, werde das jetzt mit meinem Arzt und Krankenkasse besprechen, wie damit weiter umzugehen ist. -
am 17.01.2024 16:24:43 | IP (Hash): 427672183
Meine Libre Erfahrungen beschränken sich auf ein Jahr mit der Version 1 und 1 Monat mit der Version 2. Die Version 1 hat mir immer fünf bis sechs Klebestellen zu bewundern geliefert und die Version 2 direkte Entzündungen beim Filament.
Mit der Version 1 hatte ich in der App und am lesegerät jeweils etwa ein Drittel bis zur Hälfte vor allem nachts waagerechte Unterzuckeranzeige. Das bedeutet nach damaliger Lesart BZ unter 40 mg/dl. Nachmessen ergab jeweils 80 bis 100 und auch schon mal 120. Mit der Version 1 war das kein Problem, denn dazu gab es eine Fremd-App, die sich kalibrieren ließ. Da lag der Fehler dann auch nicht in den Sensoren, sondern in dem Programm von Abbott. Denn die kalibrierte App zeigte durchaus z.B. 85, wo das Abbottprogramm einfach nur “lo” anzeigte. Mit dem Wechsel zur Version 2 hat Abbott die Möglichkeit der Fremd-App gecancelt, und damit bin ich dann zurück zum Finger-Pieks.
Sorry aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Abbott in irgendeiner Weise von Kritiken wie deiner bewegen lässt.
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 17.01.2024 18:24:48 | IP (Hash): 510800052
hjt_Jürgen schrieb:
Mit dem Wechsel zur Version 2 hat Abbott die Möglichkeit der Fremd-App gecancelt.
Der Libre3 lässt z.B. mit Juggluco kalibrieren.
"Mit der Juggluco App kann der Blutzuckerwert für externe Dienste wie AndroidAPS oder xDrip verwendet werden. Der Sensor kann im Bereich von -40 mg/dl bis +20 mg/dl (-2,2 mmol/l bis +1,1 mmol/l) kalibriert werden, um Unterschiede zwischen der blutigen Messung und den Sensormessungen auszugleichen."
(https://github.com/maheini/FreeStyle-Libre-3-patch/blob/main/Juggluco-solution/instructions/de/instructions.md#)
Bearbeitet von User am 17.01.2024 18:26:32. Grund: Korrektur1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.01.2024 19:02:30 | IP (Hash): 1801602005
Danke Heike! An Ingos Stelle wäre dann die App heute meine konstruktive Lösung statt jeder Menge teurer Nervenaufreiberei!
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am 17.01.2024 20:51:37 | IP (Hash): 1849975286
Ich danke ebenso für den Hinweis, das ist eine sehr nützliche Inormation.
Werde ich beim nächsten mal Libre ausprobieren. -
am 17.01.2024 22:20:31 | IP (Hash): 1524529140
HeikeOV schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Mit dem Wechsel zur Version 2 hat Abbott die Möglichkeit der Fremd-App gecancelt.
Der Libre3 lässt z.B. mit Juggluco kalibrieren.
"Mit der Juggluco App kann der Blutzuckerwert für externe Dienste wie AndroidAPS oder xDrip verwendet werden. Der Sensor kann im Bereich von -40 mg/dl bis +20 mg/dl (-2,2 mmol/l bis +1,1 mmol/l) kalibriert werden, um Unterschiede zwischen der blutigen Messung und den Sensormessungen auszugleichen."
(https://github.com/maheini/FreeStyle-Libre-3-patch/blob/main/Juggluco-solution/instructions/de/instructions.md#)
Allerdings müsste der gute Ingo333 dann erst mal ein zweites Handy besorgen. Apple iPhone ist mit Juggluco nicht.
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am 17.01.2024 22:38:36 | IP (Hash): 427672183
In meinem Familienumfeld sind alle voll veräppelt. Da würde niemand auch nur im Traum auf die Idee kommen, mit seinem Haupthandy zu Android zu wechseln. Aber einer hat da auch für die Nutzung einer Sache, die auf Apple nicht geht und die er haben wollte, ein günstiges Android aus der Bucht geschossen. Hat zwar angestoßene Ecken und stand da auf Ersatzteile, aber voll funktionsfähig. Und für nen Hunnie kann man doch da nicht meckern, oder?
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.01.2024 19:15:24 | IP (Hash): 220529573
Ich bewege mich auch weitgehend im Apfel-Universum. Für den Dia-Kram habe ich aber einen kleinen, maximal dumm gehaltenen Adroiden, auf dem nur das läuft, was für mich absolut unentbehrlich ist.
Bearbeitet von User am 18.01.2024 19:16:58. Grund: Ergänzung -
am 18.01.2024 20:30:21 | IP (Hash): 1950258984
Zwar off Topic, aber bei so viel Apfelreklame muss ich doch mein Android dagegenhalten:
Mein Samsung Handy am 32 Zoll Moni ist mein Desktop und am tragbaren 16 Zoll Moni mein Laptop. Klar, im DeX Modus mit ner Logitech Pebble Tastatur :)
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.01.2024 21:12:52 | IP (Hash): 220529573
Ich vertraue meinen kleinen Androiden die Steuerung meines Blutzuckers an, Das würde ich jetzt nicht als Apfelreklame bezeichnen... -
am 18.01.2024 21:23:04 | IP (Hash): 1950258984
HeikeOV schrieb:
Ich vertraue meinen kleinen Androiden die Steuerung meines Blutzuckers an
Aber doch nur, weil in deinem Apfel-Universum kein Helferlein für die Steuerung zu finden ist, oder?
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.01.2024 21:49:24 | IP (Hash): 220529573
Es gibt eine Steuerungssoftware, aber das Kompilieren ist in der Apple-Welt aufwendig und teuer.
AAPS ist auch einfach besser, weil mehr Entwickler beteiligt sind. Im Bereich der App-Entwicklung ist Android iOS weit überlegen, weil offen...
iOS hat dafür andere Stärken, die auch in dem sehr geschlossene Systemen begründet sind. Und meine Macs mag ich einfach, weil sehr zuverlässig und wartungsarm und trotzdem habe ich da die volle Kontrolle eines unix-basierten Betriebssystems.
Aber jetzt Schluss damit...
Bearbeitet von User am 19.01.2024 13:48:15. Grund: Korrektur -
am 22.01.2024 13:08:17 | IP (Hash): 2079086911
22.1. Update :
Nachdem Abbott mir dann entgegen den Vorankündigungen den dritten Sensor nicht tauschen wollte, bin ich Heikes Rat gefolgt (DANKE!) und habe me8nen Fall an BfArM.de gemeldet.
Nach meiner Unterzeichnung meiner Einverständniserklärungen wurde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte abbot dazu kontaktiert.
Eben Anruf von Abbott:
Die Dame hat sich alles nochmals erläutern lassen. Jetzt ersetzen sie den dritten Sensor mit gleichem Fehler aus der scheinbar fehlerhaften Charge und lassen sich den defekten Sensor zurückschicken (wollten sie vorher nicht haben).
Leider können sie nach wie vor den vierten und fünften Sensor vor Nutzung nicht umtauschen. Nochmals habe ich aber die Zusicherung bekommen, dass die weiteren Sensoren, sollten sie mit deutlicher Abweichung fehlerhaft sein, schon mit einem entspr. Blutig gemessenem Vergleichswert getauscht werden würden.
Auf Nachfrage hin, wer denn das alles bezahlt, wollen sie mir jetzt 10 Messstreifen, mehr ginge nicht, zum Ausgleich zusenden.
Mal sehn, wie das jetzt weiter geht, immerhin scheinen sie seitens Abbott ja zu reagieren, wenn sich ein Bundesinstitut meldet.
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am 25.01.2024 15:20:11 | IP (Hash): 1865377221
Hallo,
ich habe das umgekehrte Problem zum ersten Post zu diesem Thema: Bei mehreren der zuletzt gelieferten Sensoren sind mehrfach viel zu niedrige Werte angezeigt und Unterzuckeralarm gegeben. Die Messung mit libre3 ergab 69 mg/dl, die daraufhin sofort durchgeführte Messung mit Accuchek ergab 94.
Zwei Sensoren ungefähr vor einem Vierteljahr haben mitten während der Laufzeit auf einmal einen Totalabsturz gemeldet, nachdem vorher über 300 mg/dl angezeigt wurde. Anhand meines gefühlten Zustandes war es sehr unwahrscheinlich, dass ich einen derartigen Überzucker hatte; zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings keine gültigen Teststreifen Accuchek mehr, wurde aber bösgläubig gegenüber libre3 und habe mir deshalb wieder Teststreifen besorgt.
Ich habe mittlerweile derartig schwere Zweifel an der Zuverlässigkeit von libre3, dass ich überlege, ob ich wieder zu der traditionellen Messmethode zurückkehre, die dann lediglich Einzelwerte ausgibt und man keine Zuckerkurve mehr hat. Aber eine Zuckerkurve, die auf falschen Messungen beruht, führt in die Irre.
Wer kann mir raten, ob es brauchbare Alternativen zu FreeStylelibre gibt?
Danke schon jetzt für euren Rat.
Bearbeitet von User am 25.01.2024 16:00:49. Grund: "Falsche" Position in der Reihenfolge. Musste korrigiert werden. -
am 25.01.2024 16:49:39 | IP (Hash): 1280865913
1. Heike hat oben eine kalibrierbare App benannt, die sich zuverlässiger als die Abbott Anzeige einstellen lässt.
2. Persönlich bin ich zurück beim Fingerpieks mit ein bis drei Pieksen pro Tag, und zwar nach folgendem Konzept:
a) nur dann pieksen, wenn ich bei ungünstigem Ergebnis korrigieren und das Ergebnis dann auch überprüfen kann. Also z.B. nicht direkt vorm Schlafengehen, weil ich ja 2-3 Stunden weiter zu schlafen gedenke und mich nicht fürs Überprüfen wecken lassen will.
b) nach 3 Messwerten in Folge zur selben Zeit/Gelegenheit in meinem(!) Zielbereich auf den Pieks schlicht verzichten. Also 3mal nacheinander morgens nüchtern 80-110 nächster Pieks am späten Vormittag nach Wirkauslauf von Bolus und Essen vom Frühstück und da 3mal nacheinander…
c) wenigstens 1mal täglich pieksen, gern um 18.30 rum vor meinem Abendessen. Hab ich auch schon mal weggelassen und mit näherrückenden Infekten in der Familie wieder aufgenommen, denn son anfänglicher Infekt zeigt sich bei mir meistens zuerst am aufstrebenden BZ.
Klar, wenn der Abendwert weit aus der Reihe fällt und sich nicht aus dem Tagesprotokoll erschließen lässt, gehe ich dem mit ner vollen Messreihe mit Start am nächsten Morgen mit dem Nüchternpieks nach. Auf diese Weise vielleicht im Schnitt 2 Piekse pro Tag und damit genauso viele, wie ich auch zu Abgleich/Kalibrieren/Kontrolle mit nem CGM brauchen würde - halt ohne CGM.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 25.01.2024 17:36:39 | IP (Hash): 718731313
Heinz1959 schrieb:
Wer kann mir raten, ob es brauchbare Alternativen zu FreeStylelibre gibt?
Hallo Heinz,
probiere mal den Dexcom-Sensor G7 oder G6 aus. Den Sensor kannst du kalibrieren, was die Zuverlässigkeit erheblich steigert. Wenn du dich auf das kostenlose Testpaket einlässt, dann kannst du zwei Sensoren für jeweils 10 Tage ohne Risiko ausprobieren.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 25.01.2024 17:36:56. Grund: BBCodes -
am 25.01.2024 18:12:00 | IP (Hash): 1280865913
Ausprobieren ist natürlich immer interessant. Die Herausforderung sind allerdings anschließend die kranken Kassen.
Das Libre System wird allgemein statt Fingerpieks bei ICT übernommen. Für alle anderen und deutlich teureren Systeme gilt in den meisten Fällen als erste Voraussetzung, dass mit Fingerpieks oder/und Libre zu viele zu große BZ-Schwankungen bei insgesamt zu hohem HbA1c und womöglich behandlungsbedürftige Hypos eintreten.
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