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Prädiabetes Selbstdiagnose und Wahrscheinlich der Remission

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 20.01.2024
    am 20.01.2024 21:35:05 | IP (Hash): 1740067196
    Guten Abend,

    Ich, W, 25 Jahre alt habe einen relativ gesunden Lebensstil mit viel Obst und Gemüse, Vegetarierin seit dem ich 16 bin, mache Sport achte auf meine Schritte und esse wenig bis kaum industrielle Lebensmittel. Bei meiner letzten Blutabnahme musste ich feststellen, dass mein Glukosewert auf 110 gestiegen ist (Vorjahr: 85). Meine Eltern haben beide Diabetes und ich mache mir nun Sorgen, dass ich Prädiabetes habe.

    Leider kann ich aus verschiedenen Gründen nicht zum Arzt, um es eindeutig feststellen zu lassen, deshalb wäre hier die Frage, wie kann ich es sonst anders feststellen? Habe schon ein Blutzuckermessgerät bestellt.

    Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Prädiabetes durch bestimmte Maßnahmen Rückgängig gemacht werden kann?

    Ich bedanke mich schon mal im Voraus.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 20.01.2024 22:37:36 | IP (Hash): 735127229
    Endlich Schluss mit Typ-2-Diabetes!: In 3 Schritten radikal abnehmen - Leber und Bauchspeicheldrüse dauerhaft entlasten https://amzn.eu/d/d5zNk8v erklärt dir mehr, als die meisten Diabetologen. Sehr interessant und verständlich geschrieben :)

    “Kurz” zusammengefasst:
    Wir mit Typ 2 haben mit unseren Genen Speichergrenzen in der Leber und in den Betazellen im Pankreas geerbt. Sind die Grenzen unterschritten, ist der Diabetes ausgeschaltet. Mit ausgeschaltetem Typ 2 verläuft unser Blutzucker 24/7 völlig gesund. Sind die Grenzen überschritten, ist der Diabetes eingeschaltet und unser Blutzucker steigt mit der Zeit immer höher an, meistens zuerst in den Spitzen um etwa 1 Stunde nach dem Essen und in der Folge dann auch morgens nüchtern.

    Herausforderungen: Die Speicherschwellen sind individuell und lassen sich nicht an irgendwelchen generellen Größen festmachen wie BMI oder Leberfettanteil oder ähnliches. Wenn der Blutzucker ein Überschreiten nahelegt, ist möglichst zügiges Unterschreiten die erste Wahl.

    Dafür haben sich morgens+mittags+abends je 200 kcal in Form von Optifast o.ä. oder auch selbstgemachtem Essen plus insgesamt 200 kcal in Form von Salat oder rohem Gemüse bewährt.
    Nach 7 bis 8 Tagen in der Art ist das Fett über der Leberschwelle wieder verbraucht, und der Blutzucker morgens nüchtern ist wieder deutlich unter 100 mg/dl. Und 8 bis 10 Wochen weiter in der Spur ist auch die Menge an Fett verbraucht, die die Betazellen im Pankreas der spontanen Insulinausgabe für neu gegessene Glukose gehindert hat. Der Diabetes ist wieder ausgeschaltet :)

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    Typ 2 Diabetes, Lantus und Humalog/Apidra seit 1998, HbA1c unter 5,6 seit 2002 gegen Doktors Vorschrift (seit gut 8 Jahren 30-40 IE/Tag gesamt),
    bis 2002 HbA1c um 7 nach Doktors Vorschrift (130-160 IE/Tag Insulin gesamt), diagnostiziert Januar 1991 mit HbA1c über 15 und über 400 mg/dl morgens nüchtern und seit Jahren um 15 Liter/Tag Flüssigkeits-Umsatz, "eingeschaltet" wohl Anfang der 80er mit großzügigem Heuschnupfen-Cortison
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    Mitglied seit: 20.06.2022
    am 21.01.2024 01:30:12 | IP (Hash): 1984529427
    Was soll das, ich kann nicht zum Arzt???
    Brauchst Du Hilfe?


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    LADA Typ I...
    (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance +14 IE Toujeo, abends 5 mg Jardiance + 18 IE Toujeo)
    Wer die Sache ernst genug nimmt, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu schädigen?!
    Bearbeitet von User am 21.01.2024 01:33:15. Grund: .
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    am 21.01.2024 04:52:20 | IP (Hash): 1753580086
    Du kannst auch mal diesen Test hier für Dein Diabetes-Risiko machen:

    https://drs.dife.de/

    Zitat: "Testen Sie Ihr Diabetes-Risiko!

    Mit dem vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) entwickelten Risiko-Test können Sie Ihr persönliches Risiko ermitteln, innerhalb der nächsten 10 Jahre an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken."

    Da wird Dir dann am Ende gesagt, was Du verbessern kannst.
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    Mitglied seit: 06.08.2023
    am 21.01.2024 08:21:57 | IP (Hash): 2112195232
    Guten Morgen,

    wenn du nicht zum Arzt willst und es trotzdem genauer wissen willst, ist das selber BZ messen vermutlich der einzige Weg um es herauszufinden.
    110 nüchtern muss nicht unbedingt etwas bedeuten wenn es nur einmal war oder selten vorkommt. Gibt ja 1000 Gründe warum der Nüchternzucker auch bei Gesunden mal höher ausfallen könnte als er sollte.