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Patchwork-Fasten oder der Unterschied zwischen theoretisch und praktisch

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    am 18.02.2024 04:37:06 | IP (Hash): 848070487
    Also eigentlich habe ich in den letzten Monaten bez. Ernährung das meiste richtig gemacht.
    Ohne dass ich es wusste: sehr konsequentes Lower Carb. 80 g KH werden nur selten erreicht.

    Industriezucker liegt selten über 5 g pro Tag. Die KH kommen vom Milchzucker, Fruchtzucker aus Beeren und Rohkost/Gemüse sowie Fett, wobei ich auf die Relation gesättigter/ungesättigter Fettsäuren achte.

    Keine Auffälligkeiten bei den Blutwerten, keinerlei Mangelerscheinungen.
    Meine Ernährung halte ich tatsächlich für recht ausgewogen. Ich bin (ziemlich) sicher, dass ich mir da nichts vormache.

    Beispiel: Wenn ich einen Apfel esse, stammt der nicht aus dem Paradies. Dennoch habe ich aufgrund des hohen Fruchtzuckers ein derart schlechtes Gewissen, dass ich in den letzten 12 Monaten tatsächlich nur zwei Äpfel verzehrt habe. Auf sonstiges Obst habe ich bis auf ein paar wenige frisch geschnittene Stückchen vom Hotel-Frühstücksbuffet komplett verzichtet.

    Es gibt nur ein vermeintliches Problem. Kcal sind zu wenig.

    Damit ich wenigstens auf leicht über 2.000 kcal am Tag komme (1,87 cm, ca. 85 kg), habe ich in den letzten Wochen den täglichen Fettanteil erhöht. Glücklich bin ich damit nicht, weil ich nicht glaube, dass dies der richtige Weg sein kann.

    Ist kcal nicht einfach nur eine andere Art der Rechnung vs. Vitamine, Ballaststoffe, Protein, Fett?

    Denn da ich anhand meiner Werte und meines Gesamtzustandes annehme, dass ich Vitamine, Ballaststoffe, Protein etc. in jeweils gesundem Maße zu mir nehme, könnte ich da nicht Rechenschiebereien bez. kcal einfach ignorieren?

    Negative Auswirkungen sehe ich nur dann, wenn ich am Tag weniger als etwa 3 Liter Flüssigkeit zu mir nehme. Ich bekomme Neurosen, denke, dass ich verhungern könnte, ohne es wirklich zu merken.


    Mit Patchwork-Faste meine ich: ich stricke mir meine Ernährungs-Strategie anhand Angelesenem und Erfahrungswerten zusammen.

    Kragenweite von 45/46 auf 41/42, Kleidergröße von 60+ auf 52 bzw. L. Gewicht seit Anfang 2024 stabil bei rund 85,5 kg im Mittel. Zum dritten Mal, dass ich mir neue Kleidung aufgrund veränderten Konfektionsgrößen anschaffe. Wir immer modischer, nur mit Slim fit klappt nicht. Bei einem (Freizeit-) Hemd musste ich tatsächlich M auswählen.

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --
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    am 18.02.2024 10:12:04 | IP (Hash): 642017967
    Hey Buttermilch,

    die Formulierung lässt mich schmunzeln - aber toll gemacht, super, was du erreicht hast ;-).
    Ich rechne ja grundsätzlich nie die Kalorien aus, die in meinem Essen stecken. Nicht notwendig, sagt u.a. Dr. Ulrich Strunz. Natürlich nehme ich trotzdem kontinuierlich ab, klar, weil das Essen eben passt. Ist auch Low Carb, megawichtig.
    Meine Empfehlung: trinke Protein-Shakes (bitte nur 1A-Qualität!), damit gibst du deinem Körper wichtige Aminosäuren. Die von Strunz haben immer zusätzlich Arginin dabei (gut für Diabetiker). Einigen (die Power-Shakes) ist noch Carnitin zugesetzt. Easy zum Mitnehmen, grad wenn du viel unterwegs bist. Und damit verhungerst du garantiert nicht :-). Haben auch kaum Kohlenhydrate.
    Ich trinke mindestens einen pro Tag, manchmal zwei. Zusätzlich zum Essen, quasi als Nachtisch.


    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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    am 20.02.2024 08:12:12 | IP (Hash): 72970431
    Nada schrieb:
    Hey Buttermilch,

    die Formulierung lässt mich schmunzeln - aber toll gemacht, super, was du erreicht hast ;-).
    Ich rechne ja grundsätzlich nie die Kalorien aus, die in meinem Essen stecken. Nicht notwendig, sagt u.a. Dr. Ulrich Strunz. Natürlich nehme ich trotzdem kontinuierlich ab, klar, weil das Essen eben passt. Ist auch Low Carb, megawichtig.
    Meine Empfehlung: trinke Protein-Shakes (bitte nur 1A-Qualität!), damit gibst du deinem Körper wichtige Aminosäuren. Die von Strunz haben immer zusätzlich Arginin dabei (gut für Diabetiker). Einigen (die Power-Shakes) ist noch Carnitin zugesetzt. Easy zum Mitnehmen, grad wenn du viel unterwegs bist. Und damit verhungerst du garantiert nicht :-). Haben auch kaum Kohlenhydrate.
    Ich trinke mindestens einen pro Tag, manchmal zwei. Zusätzlich zum Essen, quasi als Nachtisch.


    LG
    Nada

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    Proteinshakes habe ich früher auch hin und wieder getrunken. Geschmeckt haben sie mir aber nie so wirklich. Gerade beim Abnehmen für den Muskelerhalt und im Aufbau können sie aber als unterstützende Ergänzung helfen. Wichtig ist, P-Shakes als das zu betrachten, was sie sind: eine NahrungsERGÄNZUNG zur Optimierung des Bedarfs. Mich hat immer gestört, dass die Shakes, die ich zu mir nahm, zu künstlich und süß schmeckten (einigen haben ja auch nicht gerade wenig Zucker). Abgesehen davon wurde mir nach Konsum regelmäßig ein wenig flau im Magen. Deswegen decke ich mittlerweile meinen Bedarf lieber über die normale Ernährung mithilfe von Käse, Fleisch (in Maßen), Fisch und ballaststoffreichen Lebensmitteln, die viel Protein enthalten, ab. Von der Firma Garden Gourmet liebe ich beispielsweise diese vegetarischen Filetstreifen, die mit rund 3 g Gramm KHs pro 100 Gramm extrem kohlenhydratarm sind und darüber hinaus mit 24,5 g Eiweiß und 8 Gramm Ballaststoffen (jeweils pro 100 g) nährwerttechnisch sehr überzeugen.
    Bearbeitet von User am 20.02.2024 08:14:15. Grund: .
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    am 20.02.2024 09:21:15 | IP (Hash): 847355953
    ...
    Bearbeitet von User am 20.02.2024 12:43:07. Grund: .
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    am 20.02.2024 09:36:18 | IP (Hash): 642017967
    Wie gesagt: es müssen Qualitativ hochwertige Shakes sein. Wenn Zucker drin ist (!!), kann man sie direkt in die Tonne kippen, wüürg. Tu ich meinem Körper nicht an.
    Aber du hast doch auch eine tolle Lösung gefunden mit deiner beschriebenen Ernährung. Schick :-)).

    LG
    Nada

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    am 20.02.2024 11:09:41 | IP (Hash): 72970431
    Danke :-)

    LG
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    am 20.02.2024 12:41:25 | IP (Hash): 847355953
    Buttermilch_14 schrieb:
    Es gibt nur ein vermeintliches Problem. Kcal sind zu wenig.
    Damit ich wenigstens auf leicht über 2.000 kcal am Tag komme (1,87 cm, ca. 85 kg), habe ich in den letzten Wochen den täglichen Fettanteil erhöht. Glücklich bin ich damit nicht, weil ich nicht glaube, dass dies der richtige Weg sein kann.

    Hallo Buttermilch,

    zu deiner Frage:
    Ich sehe absolut keinen Grund, warum du unbedingt auf eine bestimmte Kalorienmenge kommen musst, wenn du dich auch mit weniger Kalorien gut und leistungsfähig fühlst. Ich denke, du kannst dich darauf verlassen, dass dein Körper sich meldet, wenn es zu wenig ist.

    Ausnahmen bestehen dabei lediglich, wenn die Gefahr besteht, ins Untergewicht abzugleiten und vielleicht auch noch bei alten Menschen, die sich nicht mehr auf ihr Körpergefühl verlassen können. Auf dich trifft das ja beides nicht zu, sei also unbesorgt.

    Glückwunsch zum Erreichten und weiter viel Erfolg, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 20.02.2024 12:42:40. Grund: BBCodes
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    am 20.02.2024 20:20:34 | IP (Hash): 1881198847
    Danke erstmal für Eure Tipps und Hinweise.

    So ganz einfach ist das nicht.

    Körperlich und geistig fühl(t)e ich mich auch bei wenig kcal einigermaßen fit. Aber mein Körper hat beispielsweise extrem viel Eiweiß abgebaut und ich habe halt keine Glaskugel. Wenigsten lag ich nicht darnieder. Ich habe zwar seit Anfang Dezember Dauerschnupfen, aber von schlimmer Erkältung oder gar Grippe war ich bisher im Gegensatz zu meinem privaten und beruflichen Umfeld gefeit. Toi Toi Toi.

    @Nada:
    Gegenüber Shakes bin ich extrem kritisch. Befeuert wird das noch durch meinen Hausarzt, der kein Fan von Ergänzungsmitteln ist. Ich war schon fast drauf und dran es trotzdem zu probieren. Wenn ich mir aber die Inhaltsstoffe auch der vermeintlich qualitativ guten Pulver reinziehe, vergeht mir die Lust. Nicht nur die "natürlichen" Süßungsmittel irritieren. Das will ich nicht diskutieren und zu Deinem „Problem“ machen, aber es ist eben meins mit (u.a.) Shakes.

    Seit ich meine Fettration erhöht habe, ist ein leichter Heißhunger spürbar. Wahrscheinlich haben meine Fettzellen Blut geleckt. Ich reduziere jetzt wieder radikal und erreiche aktuell knapp den Ausgangswert von etwa 80 g Fett am Tag. Damit fühle ich mich gut. Der Heißhunger hat mich glücklicherweise nicht verführt, „verbotene“ Lebensmittel zu verzehren.

    Was mir fehlt ist eindeutig Bewegung. Wir hatten jetzt mal zwischendurch halbwegs akzeptables Wetter und die Tage werden länger. Prompt bin ich wieder viel aktiver. Vor allem an diesem Thema muss ich glaube ich arbeiten.


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    am 20.02.2024 22:31:12 | IP (Hash): 926654429
    Buttermilch_14 schrieb:

    Ist kcal nicht einfach nur eine andere Art der Rechnung vs. Vitamine, Ballaststoffe, Protein, Fett?

    Denn da ich anhand meiner Werte und meines Gesamtzustandes annehme, dass ich Vitamine, Ballaststoffe, Protein etc. in jeweils gesundem Maße zu mir nehme, könnte ich da nicht Rechenschiebereien bez. kcal einfach ignorieren?

    Negative Auswirkungen sehe ich nur dann, wenn ich am Tag weniger als etwa 3 Liter Flüssigkeit zu mir nehme. Ich bekomme Neurosen, denke, dass ich verhungern könnte, ohne es wirklich zu merken.



    kcal ist einfach nur eine Energieeinheit, genau wie KWh, Joule (bzw. kJoule)...
    Es dreht sich in unserem Körper ja allem um Energie, wir haben unendlich viele Prozesse am Laufen die alle Energie benötigen, ein Biochemischer Super-Reaktor ist das. Alleine die Heizung und Kühlung die unseren Körper exakt auf Temperatur hält braucht wie jede Heizung Energie. Jeder Stoff "enthält" Energie, aber wir können unsere Energie nicht aus allen gewinnen. Unser System kann nur KHs, Proteine und Fette verwerten, der Rest nützt nichts zur Energiegewinnung.

    Ballaststoffe sind für die Energiegewinnung für uns unbrauchbar, ein Holzwurm sieht das aber anders, der holt sich seine Energie aus Balaststoffen (dem Holz).
    Ballaststoffe haben aber trotzdem für uns nützliche Funktionen, die regulieren die Verdauung und dienen auch irgendwelchen Bakterien in uns als Nahrung die wiederum ihren Nutzen für uns haben.
    Vitamine sind ebenfalls für uns energetisch nicht relevant, dazu sind auch die Mengen zu gering.

    Wenn du nicht ungewollt abnimmst, deine Waage stabil anzeigt und deine Werte passen dann passt die Menge die du zu dir nimmst ganz offensichtlich, dann musst du natürlich keine Kalorien zählen, wozu auch.

    Ich bin mir sehr sicher das 80% der Menschen die sich wundern warum sie abnehmen bzw. nicht abnehmen die Kalorien falsch einschätzen.
    Wenn man das ganz genau machen will und nicht alles genau mit der Waage abwiegt ist das nämlich eine sehr schwere Aufgabe.
    Es gibt nicht viele Menschen die genau wissen wieviel kcal das Essen in der Kantine war und das Stück Geburtstagskuchen und auch der kleine Salat im Restaurant ist manchmal unberechenbar.
    Auch Obst kann sehr schwanken , ein Apfel ist nicht gleich ein Apfel.
    Und wieviel gramm Trockenspaghetti der Italiener da nun gekocht hat wissen oft nicht mal die Köche selber.


    Was das Wasser betrifft, das geht mir genau so. Ich muss immer genug trinken, bei zu wenig bekomme ich Kopfschmerzen, Unruhe und fühle mich nicht wohl. Über den Tag verteilt sind es bei mir auch 3l Minimum.
    Aber da meldet der Körper sich ganz von selbst, viele Menschen brauchen auch keine 3l Wasser, die kommen mit weit weniger gut aus, jeder ist da anders.

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    am 21.02.2024 17:06:29 | IP (Hash): 1881198847
    Hallo Gunter21, Dankeschön! Genau so dachte ich es mir. Gelesen habe ich aber immer völlig anderes (Minimum 2.000 kcal oder viel mehr). Fachliteratur habe ich mir bisher aber nicht zugemutet.

    Meine Eiweißreserven sind fast komplett abgebaut und das gibt schon einen gewissen Grund zur Sorge. Das kann durchaus andere Ursachen haben, die Ernährungsumstellung hat den Effekt aber nun sehr deutlich zu Tage gebracht.

    Dass mit dem Addieren der einzelnen Parameter ist tatsächlich nicht ganz einfach. In meinem Fall bin ich allerdings recht sicher, i.d.R. nicht mehr als 5% oder 5 g (Proteine, Fett und KH) Abweichung zum tatsächlichen Wert zu haben. Aber Schätzung bleibt es trotzdem. Wie soll ich denn das Gewicht von einer rohen Auster (natürlich ohne Schale) wiegen?

    Auswärts gehe ich fast überhaupt nicht mehr essen. In besseren Häusern (nicht unbedingt in teuren) bestelle ich einen Mix aus dem, was auf der Karte steht. Neulich gab es Feldsalat mit Pfifferlingen, Kürbiskernöl und Weinessig, kein Balsamico. Oder ich esse halt ein paar Spiegeleier. Habe ich Zweifel an der Küche (sieht man meist ob Streuer oder Mühle auf dem Tisch) bestelle ich nur Wasser oder Kaffee.

    Überraschend ist übrigens auch die Menge an Lebensmitteln in g, die ich täglich zu mir nehme, zum Beispiel:
    2 x Quark (500 g = 600 kcal inkl. Öl + Zutaten)
    1 x Buttermilch (500 ml = 200 kcal)
    200 g Schweinebraten (je nachdem ca. 250 kcal)*
    *Bei Fisch kommt es drauf an, ob Matjes oder Thunfisch.
    300 g Beeren (ca. 70-130 kcal)
    200 g Handkäse o.ä. (250 kcal ohne „Musik“)
    Diverse Rohkost, i.d.R. mind. 200 g.

    Alleine das sind schon mehr als 2 kg an Lebensmitteln, aber lediglich 1.400 kcal!


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    am 21.02.2024 19:53:13 | IP (Hash): 926654429
    Hi,

    die 2000 kcal sind so ein Richtwert.
    Man sagt 0,9 kcal/kg/stunde für Frauen und 10% mehr für Männer - als Grundumsatz. Das gilt also für den Fall das diese Durschnittsfrau/dieser Durchschnittsmann sich absolut nicht bewegt und den ganzen Tag auf dem Sofa döst.
    Dazu kommt aber noch mal ein Extra-Teil für die Aktivitäten des Tages und das kann sehr unterschiedlich sein.

    Ich brauch so insgesamt 2100 bis 2300 kcal im Schnitt, bei durchschnittlich 8500 Schritten.

    Ein körperlich ganztägig hart abeitender Mensch kann durchaus auch 3500 kcal benötigen, ein Leistungssportler vielleicht auch noch mehr.
    Eine zierliche Frau die körperlich wenig aktiv ist kommt eventuell schon mit 1300 kcal aus.

    Wo du dich da wiederfindest kannst du ja ausrechnen aber wenn du viel bewegst und Sport machst werden die 1400kcal wohl nie reichen um den Tagesbedarf zu decken.
    Pass mit dem Muskeleiweiss auf, nicht das sich der Körper irgendwann selbst kanibalisiert. Von irgendwas muss er ja leben, wenn du zuwenig zuführst und das gespeicherte Fett auch schon alle ist - dann bleiben ja nur noch die Muskeln zur Energiegewinnung.

    All deine Lebensmittel sind übrigens wirklich perfekt für eine Diät zum Abnehmen-:)

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    am 22.02.2024 07:56:44 | IP (Hash): 1478241813
    Gunter21 schrieb:
    Pass mit dem Muskeleiweiss auf, nicht das sich der Körper irgendwann selbst kanibalisiert. Von irgendwas muss er ja leben, wenn du zuwenig zuführst und das gespeicherte Fett auch schon alle ist - dann bleiben ja nur noch die Muskeln zur Energiegewinnung.

    Hallo Buttermilch,

    hier versucht Gunter, dir kräftig Angst zu machen. Wenn dein gespeichertes Fett zur Neige gehen würde, dann könnte man das sehr deutlich sehen, dann wärst du extrem dürr. Solange du das nicht bist, hast du genügend Fettreserven, die dein Körper als Energie nutzen kann. Er kann zwar auch aus Eiweiß Energie gewinnen. Das macht er aber nur, wenn davon mehr isst, als vom Körper benötigt wird.

    Das Eiweiß wird allerdings nicht nur als Baustoff benötigt, sondern auch noch für die Glukoneogenese zur Herstellung von Glukose. Dafür reichen aber die empfohlenen 0,8g pro Kilo Körpergewicht massig aus. Erst wenn du mit der Eiweißaufnahme langfristig stark unter diesem Wert bleibst, werden dafür auch die Muskeln abgebaut.

    Beste Grüße, Rainer

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    Bearbeitet von User am 22.02.2024 07:57:07. Grund: BBCodes
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    Buttermilch_14 schrieb:
    Denn da ich anhand meiner Werte und meines Gesamtzustandes annehme, dass ich Vitamine, Ballaststoffe, Protein etc. in jeweils gesundem Maße zu mir nehme, könnte ich da nicht Rechenschiebereien bez. kcal einfach ignorieren?

    Wenn Du genügend lange Esspausen hast, kannst Du bei Deiner Ernährung die Kalorien vergessen.


    Buttermilch_14 schrieb:
    Negative Auswirkungen sehe ich nur dann, wenn ich am Tag weniger als etwa 3 Liter Flüssigkeit zu mir nehme. Ich bekomme Neurosen, denke, dass ich verhungern könnte, ohne es wirklich zu merken.

    Das hat nichts mit den Kalorien zu tun. Dieselben Gedanken hättest Du vielleicht auch bei 4000 Kalorien. Das ist nur in Deinem Kopf. Da hilft vielleicht ein bisschen Meditation.

    Ich habe das Gefühl, es hängt sehr von der Länge der Esspausen ab. Wenn man nur einmal am Tag isst (OMAD), sich dann aber richtig den Bauch vollschlägt und auch richtig satt isst, hat man weniger das Gefühl, zu wenig zu bekommen, als wenn man mehrere kleinere Mahlzeiten isst (meine Erfahrung). Dieses Sättigungsgefühl, in dem man schwelgen kann, ist sehr wichtig meiner Meinung nach. Sonst kommst Du in den Modus, den man auch bei Diäten hat. Dass man ständig das Gefühl hat, sich zu beschränken und nicht das zu bekommen, was man braucht.
    Bearbeitet von User am 26.02.2024 08:53:48. Grund: Korrektur