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Schlank, sportlich und Typ 2

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    am 10.03.2024 17:03:39 | IP (Hash): 1618718920
    Hallo,
    wie der Titel sagt möchte ich mich an den schlanken, sportlichen Typ 2-er wenden.

    Daher vorab die dringende Bitte an den Rest: Gerne mitlesen, antworten aber beschränken auf die Zielgruppe! Für die üblichen, allgemeinen Typ 2 Themen git es hier genug Threads!

    Nun zum Thema:
    Ich finde es ist Zeit dass wir ein eigener Thread haben. Wir schreiben immer wieder mal in Posts mit, aber haben doch eigene Fragen / Erfahrungen die den der klassischen Typ 2 Diabetikern unterscheiden.

    Die erste Frage die mich sehr heruMTReibt ist
    Warum sollte ein Intervallfasten / Fasten bei uns was bringen? Es leuchtet mir einfach nicht ein wieso ich mir diesen Stress aussetzen soll. Mein BMI ist etwa bei dem Wert wie er war als ich 20 Jahre alt war, abnehmen sollte ich also nicht. Ich habe es selber mal versucht (da es immer wieder als Wundermittel propagiert wird und Frau will nichts unversucht lassen) aber es bewirkte ausser körperliche Beschwerden keine Verbesserung der NBZ oder HBA1C Wert. In anderen Posts habe ich gelesen dass doch einige von euch Schlanken das Intervallfasten für gut befinden. Ist das dann ein Mittel womit ihr euch energiegeladener fühlt oder habt ihr auch tatsächlich bei euch eine Verbesserung der BZ- Werte festgestellt?

    Und die 2.Frage die ich habe:
    Ich habe grosse Angst dass meine Werte in der Menopause (bin jetzt am Anfang) schlechter werden. Östrogenabnahme verursacht mehr Insulinresistenz. Hat jemand von euch schon Erfahrungen gemacht ob und wie sich die Werte verändern?

    Ich würde mich freuen wenn wir uns un diesem Thread gegenseitig unterstützen und austauschen könnten,

    Bis dahin, Nosweets
    Bearbeitet von User am 10.03.2024 17:18:21. Grund: Schreibfehler
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    am 10.03.2024 17:22:25 | IP (Hash): 2010868820
    Hallo!
    Inhaltlich bist Du offenbar weiter als ich.
    Ich traue mich zu schreiben, weil ich zwar mittlerweile lt. BMI "nur" Normalgewicht habe, doch aufgrund meines Alters und Erscheinungsbildes wohl eher als schlank gelte.
    Weil ich von einer ganz anderen Gewichtsklasse kam, bin ich bei der Fragerunde wohl trotzdem eher raus.
    Wie auch immer, es fehlen Informationen.
    HbA1c-Wert ist wie hoch?
    Gewicht bei welcher Körpergröße bzw. BMI?
    Medikamente ja/nein?


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2024
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    am 10.03.2024 17:51:09 | IP (Hash): 1416118709
    Hallo Nosweets,

    da du dich an den schlanken, sportlichen Typ 2-er wenden möchtest, melde ich mich mal hier zu Wort, da auch ich Typ-2er bin. Ich bin nicht mehr der jüngste, halte aber noch mein Gewicht wie damals als 20-jähriger ununterbrochen. In meiner Jugend habe ich Leichtahtletik-Leistungssport betrieben. Ich habe immer gesund gelebt und bin heute noch immer sportlich aktiv, bis eines Tages mein Hausarzt Diabetes Mellitus Typ-2 diagnostizierte.

    Da ich mich immer gesund ernährte konnte ich an dieser Stellschraube der Ernährung nicht mehr drehen. Ausserdem habe bis heute Idealgewicht. Auch mit Bewegung war nichts mehr möglich, da ich Bewegungsmangel nicht kannte und auch heute nicht kenne.

    Also musste ich die Insulinbehandlung akzeptiert, um noch einige Jahre mein Leben zu genießen. Heute bin ich in der Lage, mein Insulinbedarf selbstständig anzupassen bei minimalsten Insulinbedarf. Alle drei Monate lasse ich mich in meiner Praxis sehen, um ein Quartalsrezept zu holen. Wenn mal ein Problem auftaucht, wende ich mich an meine Diabetesberatung wo das Problem dann diskutiert wird.

    Hier im Forum melde ich mich ab und zu zu Worte. Allerdings merke ich immer öfter, dass dieses Forum von "selbsternannten Experten" beherrscht wird, was eine sinnvolle Diskussion immer wieder zerstört.
    Ich wünsche dir alles Gute und bleib gesund.
    Zuckermann

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    am 11.03.2024 13:28:30 | IP (Hash): 525803873
    Nosweets schrieb:
    Die erste Frage die mich sehr heruMTReibt ist
    Warum sollte ein Intervallfasten / Fasten bei uns was bringen?

    Das ist tatsächlich ein Problem, finde ich. Auch wenn Roy Taylor in seinem Buch darauf eingeht, aber so richtig eine Lösung bietet er auch nicht an. Jason Fung würde wahrscheinlich sagen, dass man seinen Insulinlevel damit runterbringen kann, und dann ist die Insulinresistenz weg. Allerdings hat er auch weniger mit schlanken Diabetikern zu tun. Er spricht aber auch davon, dass er auch professionelle Athleten betreut, und die dürften ja eher schlank sein. Da es bei Fung um die Hormone geht, spielt da das Gewicht keine so große Rolle, denke ich. Bietet für mich mehr als Roy Taylor in der Hinsicht.

    Nosweets schrieb:
    Und die 2.Frage die ich habe:
    Ich habe grosse Angst dass meine Werte in der Menopause (bin jetzt am Anfang) schlechter werden. Östrogenabnahme verursacht mehr Insulinresistenz. Hat jemand von euch schon Erfahrungen gemacht ob und wie sich die Werte verändern?

    Woher hast Du das, dass Östrogenabnahme mehr Insulinresistenz verursacht? Konnte ich nicht feststellen. Und ich bin schon durch.

    So, und jetzt verabschiede ich mich aus diesem Thread, denn ich gehöre ja (noch) nicht zu Deiner Zielgruppe. 😀
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    am 11.03.2024 17:16:47 | IP (Hash): 1985623866
    Hallo,

    schlank und Typ2 trifft zu, sportlich, ja war ich mal. Leistungssport Leichtathletik, Basketball, Schwimmen. Danach doch arg nachlassend, dennoch hatte ich immer BMI von 20-22. Auch deshalb waren einige Diabetespraxen ratlos, weil es wohl doch immer noch die Ausnahme ist. Abnehmen bringt also nix. Was hilft, ist Ernährungsumstellung, Bewegung, Insulin und Tabletten. Vom Fasten halte ich wenig, ich versuche aber zwischen den Mahlzeiten immer einige Stunden zu lassen, in denen ich nichts esse. So versuche ich das beste daraus zu machen und komme mit HbAc um 6-6,3 ganz gut zurecht.
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    am 13.03.2024 08:01:59 | IP (Hash): 899764380
    Erstmal vielen Dank für die bisherige Antworten.

    Tja…. der Rat meiner Frauenärztin wurde noch nicht widerlegt, glaube aber dass die Antworten bis jetzt auch nicht von weiblichen Nutzerinnen kamen?
    Die Ärztin machte mich darauf aufmerksam in der Menopause meine BZ-Kontrollen auf gar keinen Fall zu vernachlässigen da die Hormonveränderungen Insulinresistenz verursachen können. Was sie sagte macht für mich auch Sinn; bei vielen Frauen kann man zuschauen wie sich das Bauchfett sprunghaft vermehrt in der Zeit.
    Mich würde noch interessieren ob diese „Gefahr des BZ-Anstiegs“ sprunghaft ist oder schleichend? Hat jemand da Erfahrung von der sie berichten möchte?

    Liebe Grüße, Nosweets

    Bearbeitet von User am 13.03.2024 13:39:24. Grund: Ergänzung
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    am 13.03.2024 11:09:50 | IP (Hash): 1176223568
    Nur ein Hinnweis:
    Traditionell macht mehr Gewicht mehr Insulinbedarf, also Insulinresistenz: Die Gewichtszunahme geht der Insulinzunahme voraus.
    Bislang ist das die allgemein diabetologisch fachoffizielle Sicht und daher in Studien nie direkt untersucht worden, ob das tatsächlich so ist.
    https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2777423 in dieser Meta-Studie sind X Nummern Studien nach Hinweisen auf einen Zusammenhang untersucht worden. Die gefundenen Hinweise legen die umgekehrte Reihenfolge nahe, dass nämlich über längere Zeiten (immer) höherer Nüchternzucker immer höheren Insulinumsatz macht und damit für zunehmende Fetteinlagerungen sorgt.

    Unabhängig davon wird häufig eine Abnahme vom Nüchternzucker beobachtet, wenn die Spitzen nach den Mahlzeiten verringert werden. Folglich kann möglich sein, eine Ansteige-Tendenz dieser Spitzen frühzeitig zu bemerken und zu begrenzen und damit einem zunehmenden Insulinumsatz (Insulinresistenz) und einem damit zunehmenden Fettansatz wirksam vorzubeugen.

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    am 13.03.2024 20:47:07 | IP (Hash): 362996832
    Nosweets schrieb:
    Hallo, wie der Titel sagt möchte ich mich an den schlanken, sportlichen Typ 2-er wenden.
    Daher vorab die dringende Bitte an den Rest: Gerne mitlesen, antworten aber beschränken auf die Zielgruppe! Für die üblichen, allgemeinen Typ 2 Themen git es hier genug Threads!

    Hallo Nosweets,

    immerhin hast du mit deiner Bitte erreicht, dass hjt_Jürgen knapp 3 Tage ruhig geblieben ist, ehe er mit seinen selbstgebastelten Theorien versucht, deinen Thread zu schreddern. :lol:

    Wirklich raushalten kann er sich ganz bestimmt nicht - er wird dir weiter seine Ratschläge aufdrängen, die für dich eben niemals Eins zu Eins anwendbar sind.
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    am 13.03.2024 21:12:00 | IP (Hash): 1363126010
    Nosweets schrieb:
    Und die 2.Frage die ich habe:
    Ich habe grosse Angst dass meine Werte in der Menopause (bin jetzt am Anfang) schlechter werden. Östrogenabnahme verursacht mehr Insulinresistenz. Hat jemand von euch schon Erfahrungen gemacht ob und wie sich die Werte verändern?



    Nachdem zu dem Thema bisher nicht viel kam... Mein Insulinbedarf ist seitdem um ca 10% gestiegen, auch wenn ich den "falschen" Diabetestyp habe. Könnte aber zumindest ein Indiz für eine gesteigerte Resistenz sein.

    Das hat Google noch zu dem Thema geliefert...
    https://www.mysugr.com/de/blog/wie-sich-diabetes-und-die-wechseljahre-gegenseitig-beeinflussen/#
    https://millionfriends.de/blutzucker-unter-dem-einfluss-der-geschlechtshormone/
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/207345/Diabetes-und-Wechseljahre-Den-Umbruch-meistern
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    juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
    Bearbeitet von User am 13.03.2024 21:15:26. Grund: Ergänzung
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    am 14.03.2024 13:48:15 | IP (Hash): 1618718920
    Helge schrieb:
    Hallo,

    schlank und Typ2 trifft zu, sportlich, ja war ich mal. Leistungssport Leichtathletik, Basketball, Schwimmen. Danach doch arg nachlassend, dennoch hatte ich immer BMI von 20-22. Auch deshalb waren einige Diabetespraxen ratlos, weil es wohl doch immer noch die Ausnahme ist. Abnehmen bringt also nix. Was hilft, ist Ernährungsumstellung, Bewegung, Insulin und Tabletten. Vom Fasten halte ich wenig, ich versuche aber zwischen den Mahlzeiten immer einige Stunden zu lassen, in denen ich nichts esse. So versuche ich das beste daraus zu machen und komme mit HbAc um 6-6,3 ganz gut zurecht.




    Hallo Helge, Tabletten (habe Metformin genommen) haben bei mir komischerweise nichts bewirkt. Dafür aber Ernährungsumstellung mit möglichst wenig Kohlenhydrate pro Mahlzeit, dafür aber möglichst genug Kohlenhydrate um satt zu sein. Es klappt zwar mittlerweile (Diagnose war in 2021) etwas besser dass mein Körper sich mit viel Eiweiß und Fette für eine Weile zufrieden gibt, aber unter 5 mal täglich Nahrungsaufnahme geht’s immer noch nicht bei mir.
    Bin jetzt immer bei 5,9-6,3 Wert.

    Viele Grüße
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    am 14.03.2024 13:49:49 | IP (Hash): 1618718920
    HeikeOV schrieb:
    Mein Insulinbedarf ist seitdem um ca 10% gestiegen, auch wenn ich den "falschen" Diabetestyp habe. Könnte aber zumindest ein Indiz für eine gesteigerte Resistenz sein.



    Hoffe sehr dass bei mir die Homonumstellung in der Menopause nicht zu steigende Blutzucker führt weil ich fürchte dann wird sich Insulin kommen da Metformin nicht gewirkt hat.

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    am 14.03.2024 17:52:02 | IP (Hash): 1053702338
    Nosweets schrieb:
    Hoffe sehr dass bei mir die Homonumstellung in der Menopause nicht zu steigende Blutzucker führt weil ich fürchte dann wird sich Insulin kommen da Metformin nicht gewirkt hat.


    Mach dich bitte nicht verrückt wg vielleicht in Zukunft Insulin. Du kannst an Beispielen wie meinem sehen, dass sich's damit super gesund alt werden lässt.

    Aber natürlich zuerst einmal Daumendrück dafür, dass du keinen "hormonellen" Blutzuckeranstieg erleben musst!

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    am 16.03.2024 17:09:03 | IP (Hash): 637719291
    Hallo nosweets,
    Ich mache Intervallfasten, aber die für mich einfache Art ohne Stress. Ich stehe um 6:30 Uhr auf und frühstücke um 10 Uhr und esse dann was um 14 Uhr und die letzte Mahlzeit um 18 Uhr. Sodass der Körper von 18 bis 10 eine Essenspause hat. Das fällt mit sehr leicht, ich weiß allerdings nicht ob es soviel Vorteile bringt. Ich bin übrigens mitten im Klimakterium.
    VG Lucy
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    am 17.03.2024 08:09:46 | IP (Hash): 1172052927
    Natürlich Jürgen kann man / Frau mit Insulin alt werden. Ohne Insulin sähe es für vielen ganz schlecht aus sogar und wäre alt werden gar nicht möglich. Aber wenn man so wie ich keine Möglichkeiten hat dem Prozess selber entgegen zu wirken ist das eine andere Prognose als wenn ich durch Bewegung und Abnehmen selbst noch den Lauf der Dinge ändern könnte. Deine Ratschläge sind gut gemeint und du stützt dich sicher auch auf deine eigene Erfahrungen aber ich habe eben deshalb dieser Thread aufgemacht weil ein Großteil dieser Ratschläge für mich als schlanke Person nicht umsetzbar sind.

    Und @Lucy willkommen im Club! Darf ich dir noch fragen warum du Intervallfasten machst?
    und ob du irgendeine Auswirkung des Fastens auf deine BZ-Werte bemerkst?

    Bis dahin wünsche ich euch einen schönen Sonntag
    Bearbeitet von User am 17.03.2024 09:50:52. Grund: Ergänzung
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    am 17.03.2024 11:20:29 | IP (Hash): 1318946316
    Nosweets schrieb:
    Natürlich Jürgen kann man / Frau mit Insulin alt werden. Ohne Insulin sähe es für vielen ganz schlecht aus sogar und wäre alt werden gar nicht möglich. Aber wenn man so wie ich keine Möglichkeiten hat dem Prozess selber entgegen zu wirken ...


    Wenn du damit meinst, das Ansteigen des Blutzucker-Verlaufs ohne Insulin aus Pen oder Pumpe abstellen, dann geht das bei allen mit Typ 1 nicht - und bei vielen mit Typ 2 eben auch nicht!

    Mit Insulin können wir uns mit unserem alltäglichen BZ-Verlauf recht genau in dem Bereich einrichten, in dem wir ihn haben wollen. Denn mit Insulin bekommen wir dafür auch ausreichend Messmedien verordnet. Die gezielt einsetzen ist dann wieder an uns, ebenso das Auskommen mit möglichst wenig Insulin, wenn wir das denn wollen. Von den minimal 120 Einheiten Insulin gesamt am Tag bei meiner ärztlichen Einstellung in 1998 auf heute minimal unter 30 bin ich nur gekommen, indem ich gezielt die Auswirkungen von Essen und Bewegen auf meinen Blutzucker GEMESSEN und immer mehr von dem gewählt habe, mit dem der niedriger verlief und verläuft und weniger Insulin für meinen gesunden Rahmen braucht. Praktisch nach dieser Anleitung https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wäre mir mein gesundes Ergebnis mit der Ausrichtung am HbA1c NIE gelungen!

    Von daher Korrektur vom zweiten Satz in diesem Beitrag:
    Mit Messen können wir uns mit unserem alltäglichen BZ-Verlauf recht genau in dem Bereich einrichten, in dem wir ihn haben wollen, wenn nötig halt zusammen mit dem notwendigen Minimum an passender Medikation, auch mit Insulin.

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    am 17.03.2024 12:38:55 | IP (Hash): 1416118709
    hjt_Jürgen schrieb:
    Nosweets schrieb:
    Natürlich Jürgen kann man / Frau mit Insulin alt werden. Ohne Insulin sähe es für vielen ganz schlecht aus sogar und wäre alt werden gar nicht möglich. Aber wenn man so wie ich keine Möglichkeiten hat dem Prozess selber entgegen zu wirken ...


    Wenn du damit meinst, das Ansteigen des Blutzucker-Verlaufs ohne Insulin aus Pen oder Pumpe abstellen, dann geht das bei allen mit Typ 1 nicht - und bei vielen mit Typ 2 eben auch nicht!

    Mit Insulin können wir uns mit unserem alltäglichen BZ-Verlauf recht genau in dem Bereich einrichten, in dem wir ihn haben wollen. Denn mit Insulin bekommen wir dafür auch ausreichend Messmedien verordnet. Die gezielt einsetzen ist dann wieder an uns, ebenso das Auskommen mit möglichst wenig Insulin, wenn wir das denn wollen. Von den minimal 120 Einheiten Insulin gesamt am Tag bei meiner ärztlichen Einstellung in 1998 auf heute minimal unter 30 bin ich nur gekommen, indem ich gezielt die Auswirkungen von Essen und Bewegen auf meinen Blutzucker GEMESSEN und immer mehr von dem gewählt habe, mit dem der niedriger verlief und verläuft und weniger Insulin für meinen gesunden Rahmen braucht. Praktisch nach dieser Anleitung https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wäre mir mein gesundes Ergebnis mit der Ausrichtung am HbA1c NIE gelungen!

    Von daher Korrektur vom zweiten Satz in diesem Beitrag:
    Mit Messen können wir uns mit unserem alltäglichen BZ-Verlauf recht genau in dem Bereich einrichten, in dem wir ihn haben wollen, wenn nötig halt zusammen mit dem notwendigen Minimum an passender Medikation, auch mit Insulin.

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    Endlich mal eine sinnvolle und klare Aussage zur Insulintherapier für an Diabetes erkrankten von hjt_Jürgen, anstatt seiner sonst immer wieder angepriesene Taylor Diät, wie sie allenfalls nur von übergewichtigen zur Verminderung ihres Körpergewichts angewendet werden kann und für normalgewichtige bei Diabetes keinen Sinn macht.
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    am 17.03.2024 17:28:58 | IP (Hash): 637719291
    Hallo, ich mache das Intervallfasten, damit ich längere essensfreie Pausen habe. Ich erhoffe mir davon meine Insulinresistenz abzubauen. Ich habe immer noch ein bisschen die Hoffnung, dass ich den Diabetes wieder wegbekomme. Mein hba1c- Wert ist allerdings nur so gut, weil ich fast keine einfachen Kohlenhydrate mehr esse. Ich esse kein Vollkornbrot mehr, keine Kartoffeln und ganz selten vollkornnudeln oder Reis, aber dann immer mit Bergen von Gemüse oder Eiweiße in Form von z.B. Linsen. Ich weiß also derzeit noch nicht ob es hilft. Was ich allerdings in der Zeit in der ich den Sensor getragen habe, festgestellt habe, ist wenn ich sehr viel Stress auf der Arbeit habe steigt der Blutzucker an, auch bei Erkältungen oder auch beim Sport. Beim Sport geht er aber auch schnell wieder runter.
    Ich werde mir noch einen sensor holen um mehr zu lernen. Ich lese sehr viele Studien, aber so richtig komme ich in meinem Fall nicht weiter, deshalb habe ich mich ja auch hier angemeldet. LG Lucy
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    am 17.03.2024 19:51:03 | IP (Hash): 361801377
    Nosweets schrieb:


    Die erste Frage die mich sehr heruMTReibt ist
    Warum sollte ein Intervallfasten / Fasten bei uns was bringen? Es leuchtet mir einfach nicht ein wieso ich mir diesen Stress aussetzen soll. Mein BMI ist etwa bei dem Wert wie er war als ich 20 Jahre alt war, abnehmen sollte ich also nicht. Ich habe es selber mal versucht (da es immer wieder als Wundermittel propagiert wird und Frau will nichts unversucht lassen) aber es bewirkte ausser körperliche Beschwerden keine Verbesserung der NBZ oder HBA1C Wert.



    Wenn es für dich Stress bedeutet und du dich damit nicht wohlfühlst, dann ist es auch nichts für dich.

    Der Begriff Intervallfasten weckt bei mir eher Widerstand, Verwunderung, der ist mMn eher für Leute gedacht, die sich von morgens bis zum Zubettgehen immer irgendetwas in den den Mund stecken, Snacks, Knabbereien, Süßigkeiten, Obst und kalorienhaltige Getränke.
    Hier bringt natürlich Restriktion, ein Essfenster automatisch eine Abnahme, wenn diese Extrakalorien wegfallen. Ich würde es nicht als Fasten bezeichnen, wenn man nicht ständig futtert. Finde ich absurd. Als wäre ständige Nahrungsaufnahme normal. Ist es nicht!
    Aber gut.

    Mit Intervallfasten muss man aber keineswegs abnehmen, das ist Humbug. Je nachdem was man isst, ob zuviel oder zuwenig, nimmt man zu oder ab. Essen soll man bis man satt ist und wenn der Körper signalisiert, dass er wieder was braucht, wieder eine sättigende und nährstoffreiche Mahlzeit.
    Und lecker soll sie auch sein, befriedigen.

    Eiweiss essen ist wichtig, der Baustoff des Körpers.
    Genug Fett essen ist wichtig! Wer wenig KH isst, braucht mehr Fett, es ist der Brennstoff, der uns die Energie gibt. Fett macht nicht fett.
    KH braucht der Körper nicht, den Bedarf stellt er sich selber her. Gemüse und Salat hat eh wenig.

    (Wir sind schon komische Geschöpfe, wir haben total verlernt uns artgerecht zu ernähren:
    was essen, wann essen, was gut tut, was schadet, was der Geruch und Geschmack über die Qualität der Nahrung aussagt. Kein Wildtier hat ein Problem damit.)

    Intervallfasten, also längere Essenpausen haben aber schon Vorteile für den Körper!
    Er ist nicht ständig mit der Verarbeitung der Nahrung beschäftig, jede Nascherei lässt ja den Blutzucker steigen, BSD muss Insulin anschmeissen und die Körpersäfte für die Verdauung müssen bereitgestellt werden, die Nährstoffe müssen bearbeitet und irgendwie verwertet, gespeichert oder entsorgt werden - hängt ja vieles dran. Wenn dieser Prozess mal ein Weilchen zur Ruhe kommt, kann sich das ganze Körpersystem auf wichtige Abgaben konzentrieren, Reparturen, Umbauten, Reinigung, Selbstheilung, Recycling von Wiederverwertbarem, die alltägliche Hausarbeit eben.

    Normalerweise passiert das immer in Ruhephasen, je länger je lieber, beim Intervallfasten im sogenannten Fastenfenster, das ist ja auch das Prinzip des Heilfastens oder des seit alters her weltweit praktizierten religiösen Fastens.


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    am 17.03.2024 20:21:03 | IP (Hash): 1685474924
    Hallo,

    das Intervallfsaten ist natürlich eine Sache die auch persönlich passen muss, ist jemand ohnehin schon unterernährt oder leidet an Bulämie, Anorexie oder ähnlichen, dann ist das gewiss nichts empfehlenswertes.
    Weil es natürlich - rein technisch - schwierig ist, die Tageskalorien auf 2 Portionen zu verteilen wenn eine Mahlzeit und die Snacks konsequent wegfallen dann müssten theoretisch 2 durchaus gehaltvolle, grosse Portionen (jeweils 1000 kcal) her um das zu kompensieren.
    Dazu ist man aber, wenn man einmal in diesem Intervallfasting modus "drin" ist, gar nicht mehr in der Lage das zu schaffen, meist tuts dann eben auch nur ein Salat oder ein leichtes Essen, das reicht oft vollkommen und schon ist man satt. Und dann nimmt man tatsächlich ab, vor allem wenn man das Ganze noch mit viel Bewegung kombiniert.

    Damit das nicht passiert - ich will ja nicht mehr weiter abnehmen, ich will nur stabiles Gewicht halten - handhabe ich das Intervallfasten sehr frei, ganz wie ich das will.
    Dazu gehört das Intervallfasten auch mal zu pausieren wenn ich mal frühstücken will.
    Und man kann auch mit ein paar Walnüsse oder Macademia nachhelfen (welche strengenommen das fasten ja auch unterbrechen aber so was sind ja "gute" Snacks).

    Umgekehrt lege ich ab und zu mal einen Tag mit nur einer oder sogar nur einer halben Mahlzeit ein (und sonst gar nichts). Auch das entscheide ich frei, zum Beispiel nach ein paar üppigeren Tagen oder einfach nur mal so wen ich das Gefühl habe es tun zu müssen.

    Sinn uns Zweck dieser Art des Fastens ist es einfach dem Stoffwechsel mal eine Pause zu gönnen.

    Ein kleiner, für manche, die gerade ein Ernährungsumstellung geschafft haben, aber hilfreicher -
    Nebeneffekt ist es aber sich selbst daran zu gewöhnen die Finger vom permanenten Snacken zu lassen, das sind so schleichende Effekte und gerade über den Griff zu Snacks beginnt auch der (Wieder)einstieg in die ungesunde, gerade losgewordene, Lebensweise von früher. Da helfen die Intervallfastenregeln natürlich sehr sich einfach daran zu halten...psychologische Schwelle sozusagen.

    Gruß und schönen Abend

    Gunter

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    Hallo Nosweets,
    erstmal Danke für diesen Post.
    Ich gehöre definitiv auch in die von dir angesprochene Gruppe. Meine 53 kg verteile ich auf 170 cm. Während der Pubertät bzw im jungen Erwachsenenalter hab ich zeitweise auch mal bis zu 65kg gewogen. Habe dann aber mit 22 das Sport- und Alpinklettern als Sport und Leidenschaft für mich entdeckt. Seither vergeht kaum ein Tag ohne Sporteinheit. (klettern, joggen,wandern, allgemeines Köerperspannungstraining).Und seither halte ich mein Gewicht um die +- 55 kg.

    zu deinen Fragen: ich denke schon, dass bei mir die Wechseljahre den Stoffwechsel verschlechtert haben. Ich hab definitiv den Eindruck, dass ich weniger Kalorien fürs gleiche Gewicht benötige. Aber welchen Einfluss das auf den BZ hatte kann kch nicht sagen. Mir liegen keine Hba1c Wwrte von früher vor. War selten beim Doc, und wenn dann wurse der nicht gemessen.

    Fasten fällt mir nicht sonderlich schwer, ich musste erst vor kurzem wegen einer Magendarmspiegelung den Großteil des Wochenendes fasten. Ich kann dann auch problemlos mittelmäßig anstrengenden Sport machen.
    Und nach den knapp 2 Tagen Fasten hatte ich dann auch mal nen gesunden Blutzucker von 85. Am nächsten morgen dann aber wieder die üblichen +-110. Weghungern können wir schlanken den Diabetes nicht. Ich kann für mich so richtig keinen Vorteil im Fasten erkennen.
    Hin und wieder lasse ich das Frühstück weg. Einfach weil ich noch keinen Hunger habe. Und in meinem lauftraining ist eimal pro Woche ein eher langsmer aber langer (1,5-2h) Lauf enthalten manchmal sogar nüchtern, das soll ja neben Ausdauer den Fettstoffwechsel trainieren, da glaube ich schon,dass das bei mir funktioniert. Aber dennoch auch hier gilt: wer eh schon sportlich ist, kann dem Diabetes nicht davon laufen.
    Es gibt ihn einfach den Typ2 OHNE Insulinresistenz, und OHNE Übergewicht, OHNE
    Fehldiagnose wegen nicht erkannter Antikörper. Da können die Rentnerbravos und Sozialmediaernährungsposts noch so voll sein mit Posts und Artikel zu "T2 einfach vermeiden durch den richtigen Lifestyle"- das kann sooo frustrierend sein.

    Insofern ist die neue noch nicht etablierte Einteilung in die verschiedenen Diabetessubtypen vermutlich präzieser.

    Zur Ernährung: LowCarb macht einen deutlich messbaren Unterschied. KH, auch in der Vollkornvariante lassen den BZ hochschießen. Ich hab mal ne vielgelobte "Haferkur-Mahlzeit" ausprobiert, und damit meine Rekord -BZ- Spitze von gut 230 geschafft. Das hat der Nürnberger Lebkuchen nicht geschafft, hat aber vieel besser geschmeckt.

    Ich hoffe wenn die Werte schlechter werden dann rechtzeitig Insulin zu bekommen, und freue mich, dass es dieses Medikament und alle Helferlein drumherum gibt.

    Euch allen gutes Gelingen! Und gerne noch mehr Posts und Erfahrungen von schlanken sportlichen T2ern. Zum Trost denke ich mir oft: es gibt wirklich härtere und schwerer zu behandelnde Dignosen....

    ‐-----------
    genetisch vorbelasteter schlanker Bewegungsjunkie (w) /
    Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK, C-pep 0,9ng/ml
    Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
    Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
    Ernährung moderat Low Car
    A1c derzeit 6,3
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    am 21.03.2024 20:07:09 | IP (Hash): 1618718920
    hjt_Jürgen schrieb:

    Wenn du damit meinst, das Ansteigen des Blutzucker-Verlaufs ohne Insulin aus Pen oder Pumpe abstellen, dann geht das bei allen mit Typ 1 nicht - und bei vielen mit Typ 2 eben auch nicht!



    Abgesehen davon dass ich dein Satz nicht ganz verstehe, glaube ich dass meine Antwort „Nein“ ist. Ich meinte dass sportliche, schlanke Diabetes Typ 2 Personen nicht die Stellschrauben „mehr Bewegung“ und „gesunde Ernährung“ drehen können weil das machen wir schon und haben die Diagnose trotzdem.
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    am 21.03.2024 20:14:13 | IP (Hash): 1618718920
    Henrie schrieb:


    Wenn es für dich Stress bedeutet und du dich damit nicht wohlfühlst, dann ist es auch nichts für dich.



    Henrie, das glaube ich auch.
    Habe jetzt letztens sogar von einem Arzt (nicht mein behandelnder Arzt) gehört dass er meint, dass Fasten ein Muskelabbau verursachen könnte bei schlanken und er es nur bei übergewichtigen empfehlen würde. Ist zwar nur eine einzige Meinung die ich jetzt gehört habe, aber mit meinen Erfahrungen stimmt das schon eher überein als die oft beschriebene Leistungssteigerung. Die habe ich in kleinster Weise gespürt.
    Vielleicht gibt es einfach auch beim Fasten Konstitutionen die davon profitieren und welche für die es eher ungeeignet ist.
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    am 21.03.2024 20:16:32 | IP (Hash): 1618718920
    Gunter21 schrieb:
    Hallo,


    Weil es natürlich - rein technisch - schwierig ist, die Tageskalorien auf 2 Portionen zu verteilen wenn eine Mahlzeit und die Snacks konsequent wegfallen dann müssten theoretisch 2 durchaus gehaltvolle, grosse Portionen (jeweils 1000 kcal) her um das zu kompensieren.



    Genau da lag auch immer eine Schwierigkeit bei meinem Intervallfasten. Ich musste soviel essen um kein Hunger mehr zu haben dass dies viel zu hohe BZ-Spitzen verursacht hat.
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    am 21.03.2024 20:30:52 | IP (Hash): 1618718920
    Suggardosis schrieb:
    Aber dennoch auch hier gilt: wer eh schon sportlich ist, kann dem Diabetes nicht davon laufen.
    Es gibt ihn einfach den Typ2 OHNE Insulinresistenz, und OHNE Übergewicht, OHNE
    Fehldiagnose wegen nicht erkannter Antikörper. Da können die Rentnerbravos und Sozialmediaernährungsposts noch so voll sein mit Posts und Artikel zu "T2 einfach vermeiden durch den richtigen Lifestyle"- das kann sooo frustrierend sein.

    Insofern ist die neue noch nicht etablierte Einteilung in die verschiedenen Diabetessubtypen vermutlich präzieser.

    Zur Ernährung: LowCarb macht einen deutlich messbaren Unterschied.



    O ja, Suggardosis, du hast sooo recht!
    Es ist richtig frustrierend immer wieder diesen „guten“ Tips zu lesen worin es „nur“ Disziplin braucht um die Zivilisationskrankheit wieder los zu werden.
    Was für vielen „Sport“ ist, ist für mich normaler Alltag. Ich komme auf 5000 Fahrradkilometer im Jahr nur weil mein Rad mein tägliches Transportmittel zur Arbeit ist.
    Sport mache ich noch zusätzlich mit Joggen, HIIT und Krafttraining, nicht weil ich es muss, aber weil ich es mag.

    Und ja, die Menge an Kohlenhydrate macht es bei mir aus. Die Art ist nicht so ausschlaggebend.

    Alles Gute weiterhin für dich!
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    am 21.03.2024 20:41:26 | IP (Hash): 1004414132
    Nosweets schrieb:
    Abgesehen davon dass ich dein Satz nicht ganz verstehe, glaube ich dass meine Antwort „Nein“ ist. Ich meinte dass sportliche, schlanke Diabetes Typ 2 Personen nicht die Stellschrauben „mehr Bewegung“ und „gesunde Ernährung“ drehen können weil das machen wir schon und haben die Diagnose trotzdem.


    Eine Übersetzung:
    Alle Menschen mit Typ 1 brauchen fremdes Insulin und viele mit Typ 2 auch.

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)