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    am 16.03.2024 16:54:19 | IP (Hash): 637719291
    Hallo Nada,
    Vielen Dank. Ich esse jeden Morgen entweder Rührei oder das selbstgebackene Brot fast ohne Mehl. Damit bleibe ich unter 140. Ich trinke auch immer apfelessig vor dem Frühstück. Ich hatte halt vor 2 Jahren noch die Hoffnung, dass der diabetes wieder verschwindet. Scheint aber leider nicht so. Die Diabetologin meint ausschlaggebend sind die familiäre Disposition und Stress bei mir. Da versuche ich auch gegen zu steuern durch Yoga und Gelassenheitstraining.
    VG Lucy
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    am 16.03.2024 16:58:15 | IP (Hash): 637719291
    Dazu kann ich nur sagen, dass es bei mir so ist. Selbst mit Metformin esse ich keine Banane und anderes mit hohem Zuckergehalt. Ich sonst sehr hohe Zuckerwert nach einer Stunde.
    VG Lucy
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    am 16.03.2024 17:52:57 | IP (Hash): 361801377
    [quote=Lucy P.;128424]
    Hallo Nada,
    Ich esse keinen Zucker mehr und auch keine Kartoffeln. Vollkornnudeln gehen, aber nur sehr wenig und Reis ungefähr 3 Esslöffel. Was ich festgestellt habe ist, dass ich an 2 verschiedene Tagen genau das Gleiche esse und einmal gibt es einen kleinen Anstieg und das andere Mal einen großen.
    [/quote]
    Mit 3 EL Reis wäre ich auf 180 mg/dl, ich habe es probiert. 180 mg/dl kann direkte Schäden in den Gefäßen machen. Je öfter je lieber. Deshalb vermeide ich es.

    Der HbA1c ist nur die halbe Wahrheit. Er ist ja ein Mittelwert der BZ-Werte, wobei die Glykierung des Hämoglobins träge abläuft, schnelle kurze Spitzen werden hier, je nach Dauer, nicht registriert.

    Ein Mittelwert ist ein Mittelwert, das ist bei allen natürlichen Schwankungen Mathematik:
    hohe+niedrige Werte = mittelhohe+mittelniedrige Werte = wenig Unterschied zwischen hoch+niedrig.
    Das Ergebnis ist maybe gleich, lässt aber keine Rückschlüsse auf einzelne Werte zu.

    Deine Ernährung kannst du noch besser machen. Du willst nicht mehr abnehmen oder wieder auf dein altes Gewicht? Iss mehr. Iss dich satt!
    Dazu brauchst keine Kohlenhydrate, die sind nicht essenziell, aber lassen deinen BZ in die Höhe schießen.
    Eiweiss und Fett tun das nicht!

    Statt 3 Löffelchen Reis, iss lieber ein Stück Fleisch mehr und grünes Gemüse mit Butter oder Sahne.
    Zum Nachtisch Quark (Joghurt, Frischkäse) mit TK_Blaubeeren (Erdbeeren, Waldbeeren).

    Statt dem Brötchen zum Frühstück geht ohne großen BZ-Anstieg nur als Beispiel -
    Eier, Avocado, Tomate, Mayo, Olive, Salatblätter, Schinken, Wurst, Ölsardinen, Speck, Käse, Joghurt (keine Magerprodukte!)
    Alles, was ich aufgezählt habe, lässt deinen Blutzucker ziemlich kalt.

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    DM2 in Remission ohne Medikamente
    Bearbeitet von User am 16.03.2024 17:53:44. Grund: -
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    am 17.03.2024 05:11:35 | IP (Hash): 361801377
    Henrie schrieb:


    Der HbA1c ist nur die halbe Wahrheit. Er ist ja ein Mittelwert der BZ-Werte, wobei die Glykierung des Hämoglobins träge abläuft, schnelle kurze Spitzen werden hier, je nach Dauer, nicht registriert.



    Und auch das ist nur die halbe Wahrheit.
    Denn nicht alles, was unseren Blutzucker erhöht und dem Körper schaden kann , kann mit dem HbA1c gemessen werden, denn der zeigt nur die Glykierung durch Glukose an, für Glykierung durch Fruktose und Galaktose ist er blind.
    Fruchtzucker und Milchzucker!

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    DM2 in Remission ohne Medikamente
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    am 17.03.2024 08:14:00 | IP (Hash): 1172052927
    Liebe Nada, danke für den Tip zum Eierverspeiser zu werden, aber ich denke einigen hier wollen einfach nicht verstehen dass es Leute gibt, so wie ichselbst, die schnell verdauen und dann auch schnell wieder Hunger haben. Wenn ich mal im Hotel übernachte und es neben süßes Müsli und Brötchen aller Art auch Rühreier zur Auswahl gibt, esse ich mich damit satt. Das hält dann aber auch nicht länger an…..
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    am 17.03.2024 17:48:02 | IP (Hash): 637719291
    Hallo Henrie,
    Danke für deinen Beitrag, dann werde ich nochmal meine Essgewohnheiten überdenken. Was ich auch festgestellt habe, wenn ich Essen gehen zum Thai oder Inder, dann trinke ich immer ein Glas trockenen Weißwein. Das hilft bei mir auch den BZ unter 140 zu halten. Ich hatte dazu gelesen, dass die Leber durch den Alkohol beschäftigt ist und so die Verstoffwechselung der Kohlenhydrate verzögert und damit auch die BZ-Spitze abflacht.
    Wenn ich also auf Dienstreise bin oder Essen gehe trinke ich immer ein Glas Wein dazu.
    Es hilft ein bisschen.
    VG Lucy
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    am 17.03.2024 18:32:29 | IP (Hash): 2057211676
    Lucy_P. schrieb:
    Ich hatte dazu gelesen, dass die Leber durch den Alkohol beschäftigt ist und so die Verstoffwechselung der Kohlenhydrate verzögert und damit auch die BZ-Spitze abflacht.

    Hallo Lucy,

    lass dir das Glas Wein schmecken.

    Das was der Alkohol macht, bewirkt auch das Metformin, es verringert die überschießende Glukoseausgabe aus der Leber. Wenn ein Glas Wein bei dir so gut auf den BZ wirkt, dann ist zu vermuten, dass du mit einer größeren Dosis Metformin gute Erfolge erzielen kannst. Frag doch mal deine Ärztin, ob du nicht 2*1000mg Metformin nehmen kannst.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 19.03.2024 04:35:54. Grund: BBCodes
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    am 17.03.2024 21:38:09 | IP (Hash): 1685474924
    [quote=Lucy P.;128373]Dabei hatte ich an einem Tag einen Zuckeranstieg auf auf 220 trotz Metformin, nachdem ich Maultaschen gegessen hatte. Ich kann nicht einmal ein Vollkornbrötchen essen ohne auf einen Wert von 180 zu kommen. Ich bin etwas verzweifelt und weiß nicht was ich verbessern kann und bin über Ratschläge froh. [/quote]

    Wenn du so auf die Kohlenhydrate reagierst, dann frag einfach mal deinen Arzt ob die Umstellung von Metformin auf Janumet eventuell eine Option sein könnte. Janumet ist ein Kombipräparat, aus Metformin und einem zweitem (milden) AntiDiabetikum, dem Sitagliptin.
    Ein paar gemessene Daten nach dem Essen mitbringen um das Problem dem Arzt zu zeigen.

    Metformin reduziert die Glukoseausschüttung der Leber, essens-unabhängig.
    Sitagliptin wiederum wirkt nur (nur dann) wenn Glukose (oder KHs) über die Nahrung aufgenommen werden.

    So würdest du beides abdecken (den allgemein zu hohen Zucker und speziell die Extremspitzen nach dem Essen).

    Ein Wundermittel ist aber Sitagliptin leider auch nicht, es hilft zwar schon irgendwie, aber nicht in dem Maße das du plötzlich nun alles essen könntest wie du vielleicht möchstest.
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    am 20.03.2024 12:52:59 | IP (Hash): 1614954724
    Hallo Lucy,

    interessanter Beitrag von Dir. Ich erkenne mich da in vielen Teilen auch sehr gut wieder.
    Da ich auf fast alle Getreidearten sehr empfindlich mit dem BZ reagiere, war ich zunächst extrem frustriert und hatte mich darauf eingestellt, nie wieder Brot essen zu können.
    Ich bin seit vielen Jahren im Prädiabetesbereich, schlank und sportlich, und habe leider auch nicht sehr viele Möglichkeiten den HBA1c dauerhaft niedrig zu halten.

    In den letzten Jahren habe ich mich aber darauf eingestellt, mir mein Brot selbt zu backen, BZ-freundliches Brot.
    Zutaten bestehen hauptsächlich aus Nuss- und Samenmehlen, dazu Flohsamenschalen, Eier oder reines Eiklar zum Binden. Rezepte findet man jede Menge im Internet. Morgens Rühreier ist super- geht aber auch nicht jeden Tag. Morgens esse ich zwei bis Scheiben von diesem Brot mit Käse/Salat und z.B. Marmelade, die mit Erythrit gesüsst wurde. Hier sind die Werte immer konstant bis max 135.

    Für den Hunger zwischendurch esse ich fast immer Nüsse (Mandeln oder Walnüsse).

    Ich finde auch dass Matthias Steiner (bekannter Sportler und Typ1 Diabetiker) tolle Rezepte im Internet anbietet. Mittlerweile gibt es wirklich gute Anbieter, die Low Carb Produkte vertreiben, man muss nur das richtige für sich finden.

    Allerdings bin ich überrascht, dass bei Dir schon "so früh" Metformin verschrieben wurde. Ich glaube schon, dass Du mit der Ernährung noch viel bewegen könntest. Zumal Du ja auch schreibst dass Du noch recht viele Carbs (Vollkornbrot, Maulktaschen usw) zu Dir nimmst.

    Alles Liebe
    Myriel
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    am 22.03.2024 09:33:49 | IP (Hash): 1977854360
    [quote=Lucy P.;128374]Was ich noch vergessen habe zu erzählen, meine Diabetologin meinte ich solle eine Haferkur machen um meine Insulinresistenz zu verbessern. Das hat nicht geklappt. Meine Werte waren beim Essen des Hafers über 180, deshalb habe ich es wieder aufgegeben.
    Viele Grüße
    Lucy [/quote]

    Ja das mit der Haferkur hab ich auch ausprobiert. Nach ner Stunde war ich auf 232! Das hab ich nichtmal mit den lecker sündhaften Weihnachtsplätzchen geschafft.

    Und übrigens war ein Müsli mit ordentlich Haferflocken früher mein Standart. In jedem Selbsttest "wie hoch ist Ihr Diabetesrisiko" gibts da Punkte für KEIN Diabetesrisiko....

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    genetisch vorbelasteter schlanker Bewegungsjunkie (w) /
    Diagnose DMT2 2021 mit 57J - A1c 6,6% keine AK /
    Blutdruck,Triglyceride und HDL :TOP / LDL: nur mit Medis TOP, ohne für Diabetes zu hoch
    Medis : 2*1000 Metformin, 1* 10mg Forxiga // 2,5mg Rosuvastatin (LDL senker)
    Ernährung moderat Low Carb
    A1c derzeit 6,3
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