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Welche Klinik bei Diabetes zur Entbindung?

  • Chrissi

    Rang: Gast
    am 27.05.2008 00:47:35
    Hallo,

    ich bin im 6.Monat Schwanger und mache mir Gedanken darüber wo ich Entbinden soll. Es sollte eine Klinik sein die mit Diabetes Typ1 und der Pumpentherapie Erfahrung hat. Ich komme aus dem Schwarzwald. Kennt jemand in meiner Gegend vielleicht eine gute Frauenklinik, die sich auch mit Diabetes auskennt?Es wäre schön, wenn jemand selbst auch schon Kinder bekommen hat und mir vielleicht ein paar Tips geben kann. von Chrissi
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 27.05.2008 02:13:23
    Hi,
    hat Dein Doc keine Idee? Wo schickt er denn sonst seine schwangeren Damen hin?
    Ansonsten (habe ich gerade in Ausbildung als Tip erhalten...) rufe mal bei der Krankenkassen-Ärztlichen Vereinigung an, die haben diese speziellen Daten....
    Sinnvoll wäre wohl auch eine Klinik mit angeschlossener Kinderabteilung....für eventuelle Notfälle.....
    Eigentlich wäre es auch sinnvoll, wenn Du jetzt schon anfängst die Kliniken zu besuchen....da gibt es doch immer so Veranstaltungsabende....da kann man dann nachfragen wie es dort gehandhabt wird.
    Viel Erfolg, noch eine schöne ruhige Zeit
    Liebe Grüße Ojima
  • Tom

    Rang: Gast
    am 27.05.2008 09:58:02
    Ich hätte noch eine andere Idee, ruf doch mal ein paar Hebammen an, die kennen sich bestimmt mit Kliniken aus. Alles Gute für die Schwangerschaft erst mal.
    (Und wir wollen dann Babyfotos gucken;.) von Tom
  • Biggi

    Rang: Gast
    am 02.06.2008 13:02:40
    Hallo
    mache dir nicht zu große Gedanken. Wenn du die Schwangerschaft so gut "ertragen" hast jetzt und dein Gyn. nichts weiter dazu sagt wegen dem Diabetes... was mich auch wundert, denn man sollte da schon mehr auf sich und das Kind achten... dann mache doch die nächste Klinik bei dir ausfindig und gehe da einfach mal hin.
    Bist sicher nicht die erste Diab., die dort entbindet und wenn es ein gutes Krankenhaus ist, dann sind dort auch internisten usw., die deine Entb.-station dann "notfalls" befragen könnte. Aber so weit wird es nicht kommen, denn du packst das schon.
    Also-Termin machen in Vorbereitung der Entbindung, dein Anliegen schildern und auf den "Zucker" hinweisen. Wird schon klar gehen. Alles Gute für euch zwei....

    Biggi
  • Jeanie

    Rang: Gast
    am 02.06.2008 21:48:06
    Als erstes würde ich mal mit meinem Diabetologen und/oder Diabetesklinik darüber reden.Die wissen da meistens was in der Nähe.Ausserdem können sie Dir ein Schemata geben was wann und wie zu tun ist.D.h. ziemlich Terminnah entbinden,Basalratenänderung vor,bei und nach der Geburt oder was bei einem evtl Kaiserschnitt zu tun oder zu beachten ist.
    Ansonsten wäre eine Klinik mit Kinderklinikanschluss sehr sinnvoll(ohne Dir Angst machen zu wollen).
    Ausserdem sollte Dein Partner alles grundsätzliche beherrschen d.h. Blutzuckermessen und einige Funktionen der Pumpe sollte er auch ausm FF kennen.Da Du höchstwahrscheinlich bei einer normalen Geburt nicht dazu fähig sein wirst.
    Ich habe es zumind nicht geschafft mir zwischen den Wehen auch noch den BZ zu messen oder danach zu schauen ob der Katheter noch richtig sitzt oder geschweige denn zu regulieren oder iwelche Knöpfchen zu drücken. ;)
  • Pia

    Rang: Gast
    am 03.06.2008 11:18:03
    Nichts gegen werdende Väter, aber ob dieser während der Geburt dann relaxt genug ist....braucht man dann nicht noch Jemanden, der die "Geburtsfunktionen" des werdenden Papa überwacht?
    Ich habe die gute Erfahrung gemacht, dass ein vorheriger Kontakt mit der Hebamme, die dann das Kind entbindet, Vertrauen und Sicherheit schafft. Und sie ist auch noch Ansprechpartner bei Fragen NACH der Geburt.
    Alles Gute für Euch zwei. von Pia
  • Jeanie

    Rang: Gast
    am 03.06.2008 14:11:13
    Sry aber wenn ich von meinem Partner "verlange" das er mir stündlich den BZ misst während ich unser Kind gebäre finde ich das persönlich nicht zuviel verlangt ;)
    Ausserdem darf keine Hebamme und Personal der Entbindungsstation die diabetische Betreuung vor,während oder nach der Geburt übernehmen,rein aus fachmedizinischen Kenntnissen.
    Mir wurde gesagt das sich hier um mein Kind und die Entbindung gekümmert wird,alles andere habe ich selbst zu erledigen und wegen einer schwangeren Diabetikerin aufs Vierteljahr wird bestimmt kein extra Personal abgestellt :O
    Soviel zur umfassenden Betreuung^^
  • Thea

    Rang: Gast
    am 05.06.2008 15:35:04
    Hallo Chrissi
    lass dich hier nicht noch ganz durcheinander bringen. In jedem größeren Krankenhaus, wo du sicher entbinden möchtest, ist doch eine "Innere" und da gibt es doch Spezialisten. (f. Diabetes)
    Wenn du vor der Geburt auf die Entbind.-station gehest, du dich da ohnehin anmeldest, dann musst du dein "Problem" doch gleich mit erwähnen btzw. wird sicher danach gefragt. Es gibt sicherlich mehr diabetische werdende Mütter als du glaubst. Und so wird man Erfahrungen haben. Dass das Personal da od. der werdende Papa ausreichend Wissen haben sollen,... die haben doch ganz andere "Sorgen" ... sich auf das Kind einzustellen und deinen Gesundheitszustand unter der Geburt.
    Also, kläre es im Vorfeld in einem normalen Krankenhaus ab. Dann wirst du ja sehen. Aber dein Gyn., der dich jetzt in der Schwangerschaft begleitet, scheint da wohl auch wenig Erfahrung/Ahnung zu haben, um dir den entsprechenden fachlichen Tipp, wo..., zu geben? Wenn der da keinen Rat geben kann, dann solltest du den Arzt wechseln. Aber ich denke, du fragst ihn erst mal... Denn er weiß ja, dass du Diab. bist!?

    Gruß Thea