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HbA1c. Möglichst gering, oder im Zielkorridor der Nationalen Versorgungsleitlinie?. Ja was denn nun?

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    am 23.06.2024 18:24:04 | IP (Hash): 1116070281
    hjt_Jürgen schrieb:
    Richtlinien und Versorgungsleitlinien usw. werden häufig so verstanden, als wenn sie wesentlich auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basierten. Tatsächlich werden sie aber als kleinster gemeinsamer Nenner der verschiedensten möglichen Interpretationen in hochgradig eminenzbasierten Gremien beschlossen: Ruf und Ansehen eines Mitglieds bestimmen sein Stimmgewicht.

    Da geht es auch danach, was sich in der alltäglichen Praxis mit den Patienten wie und warum oder warum auch nicht am einfachsten umsetzen lässt. Beispiel Abnehm-Spritzen:
    Erste Statistiken zeigen, dass allein damit sowohl Blutzucker wie auch Blutfette und Blutdruck häufig wieder in einen deutlich gesünderen bis völlig gesunden Rahmen sinken. Deswegen neigen immer mehr Ärzte zu diesen Allround-Mitteln statt zu einzelnen Medikamenten für die einzelnen Defekte/Krankheiten.
    Dagegen steht eine ebenfalls zunehmende Zahl von Ärzten, deren Patienten ihre Aufmerksamkeit und Compliance sofort auf Durchzug stellen, wenn Abnehmen auch nur in der leisesten Form angesprochen wird. Ihre Ärzte haben mit diesen Patienten nur mit jeweils einem Mittel für jeweils einen Defekt eine begründete Hoffnung auf regelmäßige Einnahme und erhoffte Wirkung.

    Trotzdem stehen die beteiligten Fachgesellschaften für Diabetologie und Endikrinologie und Kardiologie und… weltweit unter dem zunehmenden Druck zur Herausgabe von allgemein verbindlichen Richtlinien für die Anwendung von immer mehr Medis in dieser neuen Klasse.
    Auch dabei kann schließlich nur ein kleinster gemeinsamer Nenner herauskommen, von dem praktisch HEUTE jeder sieht, dass der allenfalls zum ersten Einstieg in eine ernsthafte individuelle Behandlung für alle passen kann.
    Auch hier steht zu erwarten, dass diese heute noch nicht einmal existierende neue Richt- oder Leitlinie mit zunehmendem Alter von immer mehr Ärzten und Patienten als Gesetz angesehen und gründlich missverstanden wird.
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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)


    Ist schon unverfroren mit welch einer Frechheit du dich über die Ärzteschaft hier stellst. So kann nur jemand agumentiren wie du, den die Approbation entzogen wurde und hier nun als Wunderdoktor auftritt!

    Was du hier von dir gegeben hast soll als Warung für alle sein, die deinen Enpfehlungen folgen.
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    am 23.06.2024 20:39:19 | IP (Hash): 725886730
    https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Weg-zurueck-in-die-Gesundheit-fuer-Typ-2-Diabetiker-298295.html
    Von Professor Stephan Martin, Leiter des Deutschen Diabetes Zentrums in Düsseldorf die dringende Einladung an alle irgendwie Beteiligten zum kompletten Umdenken vom Typ 2 Diabetes. Wie ich dich verstehe, müsste so jemand sofort in den Keller versetzt werden, oder?

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    am 23.06.2024 21:06:14 | IP (Hash): 1116070281

    @hjt_Jürgen
    Da kenne ich sehr viele von deinen Vorbildern...... Verschanze dich doch nicht immer hinter deinem Lieblingsthema Remissionswahnsinn, der auch mit Gewichtstabnahme und gesundem Lebenswandel behandelt werden kann.

    Wenn einer ernsthaft an Diabetes erkrankt ist und eine nicht mehr funktionierende Bauchspeicheldrüse hat oder Typ 1 ist, dann muss derjenige mit Insulin behandelt werden und ist ein Diabetiker!

    Du solltest mit all deinen Niedrigwerteprotzer, sogenannten Remissionsfans und all denen, die keine Medikamente benötigen und sich durch deine Ratschläge einbilden an Diabetes erkrankt zu sein aus diesem Forum schnellstens verschwinden, denn hier suchen wirklich erkrankte Diabetiker Hilfe und möchten nicht immer wieder deine Lebensgefährlichen Ratschlage lesen mit denen du dich behandelst und befriedigst lesen!
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    Bearbeitet von User am 24.06.2024 01:45:44. Grund: Text Vervollständigt
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    am 23.06.2024 22:32:53 | IP (Hash): 1600124445
    Das sind alles Dämonologen. ;)

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    DM2 in Remission ohne Medikamente
    Bearbeitet von User am 23.06.2024 22:34:18. Grund: ;)
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    am 24.06.2024 04:41:09 | IP (Hash): 1880813950
    Zuckermann schrieb:
    Du solltest mit all deinen Niedrigwerteprotzer, sogenannten Remissionsfans und all denen, die keine Medikamente benötigen und sich durch deine Ratschläge einbilden an Diabetes erkrankt zu sein aus diesem Forum schnellstens verschwinden, denn hier suchen wirklich erkrankte Diabetiker Hilfe und möchten nicht immer wieder deine Lebensgefährlichen Ratschlage lesen mit denen du dich behandelst und befriedigst lesen!

    @Zuckermann, jetzt muss ich aber doch einschreiten, auch wenn ich lange nicht so tief im Thema bin.
    Jetzt vergleichst Du Äpfel mit Birnen!
    Hier sprechen wir von Typ 2, nicht von Typ 1.
    Und soweit ich Jürgen verstehe, bezieht er sich – in dem Fall tatsächlich korrekt – auf Typ 2.
    Es ist eine bodenlose Frechheit, Diabetiker in Remission als "eingebildete Kranke" zu bezeichnen.
    Die Krankheit wurde in meinem Fall genetisch bestätigt.
    Und jetzt muss ich doch mal provozieren:
    Nur weil viele Diabetiker (Typ 2!) auf ihre Haferflocken, die Pizza und die Nudeln nicht verzichten können (ok, jetzt halt aus Dinkel) oder wollen und sich stattdessen mit Pillen und Insulin auf Kosten der Gesellschaft vollpumpen, muss man anderen, die das Thema anders und wahrscheinlich wesentlich vernünftiger angehen, nicht ans Schienbein treten!
    Ich bin ganz gewiss kein "Fan" von Jürgen. Trotzdem, seine Ausführungen hier im Thread bezogen auf Grenzwerte, entspricht ziemlich genau meinen Eindrücken, die ich in den letzten 18 Monaten gewonnen habe. Ich finde sehr wohl, dass das Thema DM (Typ 2) falsch angegangen wird.
    Wir mit DM Typ 2 – Syndrom sind eben nicht oder nicht mehr kompatibel für "moderne" Ernährung mit Baustein KH. Wir sind im Paläolithikum stecken geblieben oder dorthin zurückgefallen. Wenn dem so ist, kann der Körper mit KH wenig oder rein gar nichts anfangen. Im Gegenteil, es ist gefährlich, in dem Fall seine Ernährung nur halbherzig zu adaptieren.

    Auf einer Doku, die neulich auf Arte ausgestrahlt wurde, habe ich tatsächlich gehört, dass die Risiken für DM Typ 2 – Patienten bei Unterschreiten des Grenzwertes nicht unerheblich seien. Typisch für Journalismus ging es nicht besonders in die Tiefe. Ich kann nur annehmen, dass sich diese angeblich empirisch belegbaren Behauptungen nur auf Patienten beziehen, die sich mittels Tabletten und Insulin versorgen.

    Ich habe – ebenfalls genetisch bedingt – Ichthyose. Du glaubst nicht, mit wie vielen Vollpfosten aus der "Ärzteschaft" ich zu tun hatte! Die meinten doch allen Ernstes, ich hätte Schuppenflechte. Einige andere hatten mir geraten, meine Hornhaut einzucremen. Da könnte ich mir die Creme genauso gut in die Jeans einreiben. Nur zwei erschütternde Beispiele.

    In meinem Leben gab es ganze vier Personen aus dem medizinischen Bereich, die meine Krankheit erkannt bzw. als solche diagnostiziert haben. Die Hebamme bei meiner Geburt, mein derzeitiger Hausarzt und zwei Dermatologinnen aus Ostdeutschland. Der Rest hat versagt!

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
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    am 24.06.2024 08:15:18 | IP (Hash): 590467037
    Danke Buttermilch-14.

    Ich überlege schon lange, ob ich etwas zu dem Umgangston, der hier herrscht schreiben soll. Meint ihr nicht, dass wir als Erwachsene Menschen nicht höflich miteinander umgehen könnten - auch wenn man sich nicht mag?
    Ich bin oft wirklich entsetzt und wundere mich, dass hier Beiträge stehen, die im höchsten Maße beleidigend sind.

    Ich würde es begrüßen, wenn wir hier mehr auf einen normalen Umgangston zurückkommen könnten.
    Gruß Marion
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    am 24.06.2024 13:44:10 | IP (Hash): 1600124445
    Diese griesgrämige Mißgunst die hier manchmal mit vehementer Impulsivität vorgetragen wird, entbehrt nicht einer gewissen Komik.

    GsD kann ich mich auch zu den Niedrigwerteprotzern und Niedrigwerteprotzerinnen zählen, denn ich freue mich wie Bolle über meine Erfolge beim Blutzucker und auch beim Gewicht und besonders beim fühl- und messbaren Gesundheitsgewinn und ich schaue wieder ganz toll aus! -hehe-

    Und ich freue mich sehr über jeden hier, der auch Fortschritte in die gesunde Richtung macht!
    Es motiviert, macht Mut, wenn wir uns mit unseren Erfahrungen gegenseitig austauschen, bestätigen und bestärken und es erweitert den Horizont, wenn andere Leute mit anderen Gegebenheiten, mit oder ohne Medikation, einen anderen, ureigenen Weg beschreiben.
    Es gibt keinen Weg für alle, aber ein Ziel: wir wollen doch alle, dass es uns gut geht.

    Aktiv zu handeln, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, das motiviert - das Ende der Ausreden ist der Anfang vom Erfolg. Es lebe die Vielfalt, die Gesundheit, das Leben und das Lachen.

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    am 24.06.2024 15:05:13 | IP (Hash): 1116070281
    @Buttermilch
    Es gibt hier zwei Gruppen (neben weiteren) die unterschiedlich betrachtet werden müssen. Ich bin kein Lehrmeister wie dieser hjt_Jürgen, sondern melde mich nur zu Worte, wenn ich zu einer interessanten Frage eine zutreffende Antwort gegen kann.
    Dein Beitrag protzt nur so von Unwissenheit über die Krankheit Diabetes.
    Ich werde nur auf einen einzigen Punkt, den ersten eingehen, der deine Unwissenheit wiederspiegelt, denn alles andere habe ich in meinen öffentlichen Publikationen ausgiebig beschrieben und erötert und das möchte ich hier nicht noch einmal wiederholen.

    Es geht um Folgenden Satz:
    "Nur weil viele Diabetiker (Typ 2!) auf ihre Haferflocken, die Pizza und die Nudeln nicht verzichten können (ok, jetzt halt aus Dinkel) oder wollen und sich stattdessen mit Pillen und Insulin auf Kosten der Gesellschaft vollpumpen, muss man anderen, die das Thema anders und wahrscheinlich wesentlich vernünftiger angehen, nicht ans Schienbein treten!"

    Das ist schon eine bösartige Unterstellung die deine Unwissenheit über Diabetes zum Ausdruck bringt, dass von Diabetiker Speisen mit Kohlehydrate zu sich genommen werden und dann zu lasten der Gesellschaft mit Medikamenten und Insulin sich vollpunpen, wie du schreibst.

    Dir scheint dabei nicht bekannt zu sein, dass bei einer nichtmehr (TYP-1) oder nur noch teilweise (Typ-2) funktionierenden Bauchspeicheldrüse dem Körper ohnehin Insulin von aussen zugefügt werden muss, um überleben zu können (Typ-1 und Typ-2 Insulinpflichtig und Sonderformen).

    Dabei spielt es überhaupt keine Rolle was man an Essen zusich nimmt. Der Medikamenten- und Insulinpflichtige wird dabei immer darauf achten, dass er zu jeder Mahlzeit die entsprechend seiner Vorraussetzungen vom Diabetologen (NICHT VON hjt_jürgen) festgesetzte Menge der Kohlehydraten zu sich nehmen muss und dementsprechend die erforderliche Insulinmenge berechnen und spritzen muss, damit zwei Stunden nach der Mahlzeit der Zielwert (nicht Zielbereich) wieder erreicht wird. Dabei gibt es überhaupt keine Festlegungen welche Lebensmittel besser oder schleuchter sind. Entscheidend ist eine gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensführung!

    Ich habe hier nur mal einen Satz deiner vielen vorwurfsvollen Sätze erläutert, wo du viel Unsinn geschrieben hast. Ich hätte diesen Beitrag auch in Form von Links zu meinen Pulikationen hier veröffentlichen, aber ich möchte hier keine Werbung machen.

    Es ist grauenvoll zu lesen, wie hier immer wieder von den selben Leuten zum Thema Diabetes jede Menge Quatsch und Blödsinn geschrieben wird, weil sie nichts von der Kompliziertheit des Diabetes verstehen. Ich empfehle euch alle, die ihr Nicht Medikamente- und Nicht Insulinpflichtig seid, mit eurem Anführer hjt_Jürgen euch einen Forum für Remission anzuschliessen oder wenn es das noch nicht geben sollte dieses zu gründen. Denn hier sitzt ihr alle im falschen Zug.

    Trotzdem wünsche ich euch, dass eure Remission möglichst lange anhältund ihr nicht wieder zu Medikamenten und Insulin greifen müsst um zu überleben.



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    am 24.06.2024 16:48:50 | IP (Hash): 1593243830
    Henrie schrieb:
    Es lebe die Vielfalt, die Gesundheit, das Leben und das Lachen.


    Die Vielfalt will ich gerne sofort unterschreiben. Zu der gehört selbstverständlich auch, wer das Wort vom Arzt für Gesetz nimmt. Und ich habe Verständnis dafür, dass wir aus dieser Sicht hier mehrheitlich eine fürchterlich falsche Sicht der Zucker-Dinge vertreten.

    Kein Verständnis habe ich für unsere DDG, die bis heute praktisch ausschließlich die Behandlung in dem Blutzucker-Rahmen anbietet, der die Progredienz der Krankheit tagtäglich zunehmend beweist.
    Rein sachlich halte ich längst für zwingend geboten, alternativ die Möglichkeit der Remission anzubieten und uns Betroffene entscheiden zu lassen, wie wir mit unserem T2D leben wollen.

    Die Geschichte der Diabetes-Behandlung ist allerdings voll von solchen “Unverständlichkeiten”.
    So geht Selbstmessen beim BZ zwar schon seit Mitte der 80er Jahre, aber erst seit 95 zu Lasten der Kassen bei Typ 1 von da an allgemein mit ICT und seitdem auch bei zunächst sehr wenigen ersten mit ICT behandelten Patienten mit Typ 2. Die Menge der Typ 2 INSULINER musste noch gute 10 Jahre länger mit CT auskommen = keine Selbstmessung und ärztliche Einstellung der Dosen von Mischinsulin morgens und abends und Vorgabe der KH-Mengen, damals BE=Broteinheiten, zu den jeweiligen Mahlzeiten.

    Selbstverständlich wussten unsere Fachleute schon Mitte der 80er Jahre, dass ICT besser für Insuliner war als CT, aber bis Mitte der 90er haben sie halt für die Modifizierung ihrer Leitlinien gebraucht. Und so wird bestimmt irgendwann auch die Anleitung zur Remission Einzug in die Praxis-Leitlinien der DDG halten :)

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    am 24.06.2024 19:12:04 | IP (Hash): 1600124445
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Vielfalt will ich gerne sofort unterschreiben. Zu der gehört selbstverständlich auch, wer das Wort vom Arzt für Gesetz nimmt. Und ich habe Verständnis dafür, dass wir aus dieser Sicht hier mehrheitlich eine fürchterlich falsche Sicht der Zucker-Dinge vertreten.



    In den Leitlinien findet man so Sätze wie:

    Vereinbaren Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, welchen HbA1c-Wert Sie anstreben. Bedenken Sie dabei auch Begleiterkrankungen, Lebenserwartung oder mögliche Nebenwirkungen der Behandlung.

    Wir werden zu gar nichts gezwungen, zumindest nicht vom Arzt. Es ist die eigene Entscheidung und der Arzt soll die so gut es geht unterstützen. lt NVL.
    Aber der Arzt checkt die Adhärenz / Fähigkeiten und schätzt wohl seine Pappenheimer schon richtig ein und berät dann auch dementsprechend, ohne große Diskussion.

    Und:
    Im Verlauf der Behandlung soll Ihre Ärztin oder Ihr Arzt immer wieder mit Ihnen gemeinsam überprüfen, ob der vereinbarte HbA1c-Zielwert noch angemessen ist, oder ob sich Ihre persönliche Situation so verändert hat, dass ein anderer Zielwert günstiger wäre.
    Nichts ist in Stein gemeisselt, nicht mal der angestrebte Hb1Ac oder Zielwert /Zielkorridor.
    Es ist jedem unbenommen zu versuchen, seine Situation zu verbessern. Also nicht das Essverhalten an die Medikamente anzupassen, sondern umgekehrt.

    Desweiteren steht da, daß die nicht-medikamentöse Basistherapie vor jeder Medikation kommen sollte, also BZ-Senkung durch angepasste Ernährung, Gewichtsnormalisierung und Bewegung.
    (An anderer Stelle aber auch, daß der Diabetiker essen kann, was er will - da ist sie wieder die Vielfalt).
    Das Kapitel Nicht-medikamentöse Therapie ist seit Jahren in Arbeit.

    schrieb:
    Kein Verständnis habe ich für unsere DDG, die bis heute praktisch ausschließlich die Behandlung in dem Blutzucker-Rahmen anbietet, der die Progredienz der Krankheit tagtäglich zunehmend beweist.
    Rein sachlich halte ich längst für zwingend geboten, alternativ die Möglichkeit der Remission anzubieten und uns Betroffene entscheiden zu lassen, wie wir mit unserem T2D leben wollen.



    Tatsächlich habe ich auch einen Satz über Remission gelesen, aber nicht wiedergefunden. Aber auch hier gilt wohl (eigentlich) der Wunsch des Patiienten.

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    Bearbeitet von User am 24.06.2024 19:13:45. Grund: .