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HbA1c. Möglichst gering, oder im Zielkorridor der Nationalen Versorgungsleitlinie?. Ja was denn nun?
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am 18.06.2024 13:48:07 | IP (Hash): 1649640148
Viele Foristen geben hier (nicht ohne berechtigten Stolz) ihren nun geringen HbA1c-Wert (unter 6 %) an.
In der nationalen Versorgungsleitlinie wird hingegen (je nach Vorerkrankungen etc. des Patienten) für den HbA1c ein Zielkorridor von 6,5 bis 8,5 % angegeben.
https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/2022-4/187.pdf
Dort steht sogar:
"In keiner der Interventionsstudien konnte der Nettonutzen einer Senkung des HbA1c
unter 7,0 % belegt werden. Eine zu starke medikamentöse Senkung des HbA1c kann schaden. Bei Typ-2-Diabetes kann eine Senkung des HbA1c unter 7,0 % sogar mehr schaden, als sie nützt."
Kommentare, Meinungen?
Lg
Hape
Bearbeitet von User am 18.06.2024 14:24:34. Grund: Ergänzung -
am 18.06.2024 14:33:44 | IP (Hash): 1156028619
Hape schrieb:
"Bei Typ-2-Diabetes kann eine Senkung des HbA1c unter 7,0 % sogar mehr schaden, als sie nützt."
Und das glaubst du???
Schaden kann tatsächlich mit Diabetsmedikamenten entstehen, die den BZ aktiv senken, wenn sie Hypos verursachen. Das machen aber nur Insulin und SHs. Sollte diese Aussage auch ohne Insulin und/oder SHs richtig sein, dann müssten alle Stoffwechselgesunden in Gefahr schweben, den ihr gesunder BZ verursachen könnte - eine absolut irre Vorstellung.
Andereseits ist auch ohne entsprechende Studienergebnisse vollkommen klar, dass ein BZ, der möglichst nah an einem gesunden BZ verläuft, für den Körper gesünder ist als höherer BZ, Schau mal in die Quellenangaben zur NVL und sieh dir die für die obige Aussage zugrunde liegenden Studien genauer an. Ich spare mir an dieser Stelle den Aufwand, weil diese Aussage ohne Insulin und/oder SHs und den daraus möglicherweise entstehenden Hypos einfach nur lächerlich ist.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 18.06.2024 14:36:18. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.06.2024 15:51:12 | IP (Hash): 1053705724
Die fachologische Verbohrtheit sehe ich absolut schlimm. So wurde mir von Fachärzten für Inneres und Diabetologie in 91 meine Remission mit NULL Medis als absolut gefährlich für Menschen mit T2D dringend ausgeredet. Weil ich damals keine Ahnung hatte, hab ich sie halt aufgefressen - im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn KH Portionen, mit denen der BZ im März noch an 300 angestiegen war, wollten im September nicht für mehr als 140 reichen. Aber mit zunehmend mehr KHs und mehr Kilos war ich dann im Januar 92 wieder bei HbA1c 7.
Ein bisschen informierter hab ich dann mit der Jahrtausendwende angefangen, meinen BZ in meinen immer gesünderen Rahmen mit Ziel wie Schwangerschafts-Diabetes zu senken - gegen jede quartalsmäßige Vermahnung vom Diabetologen!
Und da es bis heute keine systematische ärztliche Anleitung zum Erreichen und Einhalten des völlig gesunden BZs gibt, nicht einmal für Schwangere(!!!), kann es überhaupt keine T2D Vergleichsgruppe mit gesundem BZ geben.
Alle tatsächlich möglichen Vergleiche auf der Grundlage von fachoffiziell dokumentierten Behandlungen können sich mithin ausschließlich auf die Ergebnisse mit eingeschaltetem und gut gepflegtem T2D beziehen. Und da nehmen mit abnehmendem HbA1c die BZ-Schwankungen halt recht regelhaft zu und ebenso die Neigung zu Hypos. Das Ergebnis ist folglich nicht besser sondern mieser, als mit etwas höherem HbA1c.
Auf alle meine Anfragen zu dieser Thematik bei DDG und weiteren Stellen habe ich bis heute KEINE EINZIGE Antwort bekommen.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 18.06.2024 16:33:05 | IP (Hash): 2112195232
Hape schrieb:
Viele Foristen geben hier (nicht ohne berechtigten Stolz) ihren nun geringen HbA1c-Wert (unter 6 %) an.
In der nationalen Versorgungsleitlinie wird hingegen (je nach Vorerkrankungen etc. des Patienten) für den HbA1c ein Zielkorridor von 6,5 bis 8,5 % angegeben.
https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/2022-4/187.pdf
Dort steht sogar:
"In keiner der Interventionsstudien konnte der Nettonutzen einer Senkung des HbA1c
unter 7,0 % belegt werden. Eine zu starke medikamentöse Senkung des HbA1c kann schaden. Bei Typ-2-Diabetes kann eine Senkung des HbA1c unter 7,0 % sogar mehr schaden, als sie nützt."
Kommentare, Meinungen?
Lg
Hape
Einen Wert zu erreichen der dem eines (blutzuckermäßig) kerngesunden Menschen entspricht kann unmöglich ungesund sein - das macht ja in keinster Weise Sinn.
Den Zielwert 6,5 bis 8 - den wird es geben weil es einfach ein Wert ist, der irgendwo leichter und realistischer erreichbar ist. Ein Kompromiss.
So ein Behandlungsziel sollte ja irgednwo ein Wert sein der "ordentlich" ist aber trotzdem für die meisten relativ leicht erreichbar und für die Krankenkassen noch bezahlbar. Viele bekommen ja da auch nur ein paar billige Metformin vom Hausarzt verschrieben und alle paar Monate mal eine Blutuntersuchung.,
Wenn die Ärzte aber jeden Patienten auf einen Ziel-Wert von z.b. 5,0 hintherapieren würden, dann wäre der Aufwand ein Therapieziel zu erreichen für die Kassen deutlich teurer. Dann sind schnell mal 1 oder 2 Millionen Patienten die dann Bedarf an zusätzlichen Medis, Schulungen, Diabetologen, Ernährungsberatungen usw. hätten und schon kostet die Behandlung bundesweit wieder 1 oder 2 Milliarden mehr pro Jahr.
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am 18.06.2024 17:06:16 | IP (Hash): 1053705724
Gunter21 schrieb:
Dann sind schnell mal 1 oder 2 Millionen Patienten die dann Bedarf an zusätzlichen Medis, Schulungen, Diabetologen, Ernährungsberatungen usw. hätten und schon kostet die Behandlung bundesweit wieder 1 oder 2 Milliarden mehr pro Jahr.
Das halte ich für einen Trugschluss. Mit einer systematischen Anleitung zum Erreichen und Erhalten von HbA1c 5-5,5 entsprechend etwa TIR 100% brauche ich nur 25-30% von der Insulinmenge mit HbA1c 7-7,5. Und ich komme mit durchschnittlich 1-3 Teststreifen aus, wo ich den deutlich höheren Verbrauch 5 und mehr gebraucht hab.
Mit einer rechtzeitigen systematischen Anleitung würden wenigstens 50% ihren T2D ohne Medis ausschalten und ohne Medis ausgeschaltet halten. Für den Verbleib in der gesunden Spur würden sie maximal pro Tag 1 Teststreifen brauchen und alle halbe Jahre ne Blutuntersuchung.
Zusätzlicher Gewinn wäre bei den meisten der gesunde Blutdruck und die gesunden Blutfette ebenfalls ohne Medis. Einziger Aufwand für diese Verbesserung wäre maximal 1 Quartal Anleitung und Schulung.
Eine gewaltige Menge weniger(!) an Medis und eine gewaltige Menge weniger(!) an Arztbesuchen sagen mir, dass die T2D Remission auf breiter Front ne Menge von medizinischem Personal arbeitslos und die großen Pharmas sehr viel kleiner machen würde.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.06.2024 19:05:35 | IP (Hash): 281536882
hjt_Jürgen schrieb:
Gunter21 schrieb:
Dann sind schnell mal 1 oder 2 Millionen Patienten die dann Bedarf an zusätzlichen Medis, Schulungen, Diabetologen, Ernährungsberatungen usw. hätten und schon kostet die Behandlung bundesweit wieder 1 oder 2 Milliarden mehr pro Jahr.
Das halte ich für einen Trugschluss. Mit einer systematischen Anleitung zum Erreichen und Erhalten von HbA1c 5-5,5 entsprechend etwa TIR 100% brauche ich nur 25-30% von der Insulinmenge mit HbA1c 7-7,5.
Ich hab im Bekanntenkreis und Kollegenkreis festgestellt das die allermeisten nur Nuancen am Lebensstil ändern, eigentlich genau so weiterleben wie vor der Diagnose und dann halt ein oder zwei Pillen schlucken.
Und da hat keiner unter 6, die meisten liegen deutlich höher beim Langzeitwert und die sinds zufrieden, der Arzt auch weil das Ziel ja erreicht ist.
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am 18.06.2024 19:22:37 | IP (Hash): 1053705724
Gunter21 schrieb:
Ich hab im Bekanntenkreis und Kollegenkreis festgestellt das die allermeisten nur Nuancen am Lebensstil ändern, eigentlich genau so weiterleben wie vor der Diagnose und dann halt ein oder zwei Pillen schlucken.
Und da hat keiner unter 6, die meisten liegen deutlich höher beim Langzeitwert und die sinds zufrieden, der Arzt auch weil das Ziel ja erreicht ist.
Weil dazu mit keiner Silbe fachoffiziell angeleitet wird. Beim letzten DDG-Festival im vergangenen Herbst durfte auch Taylor vortragen und wurde in seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen voll bestätigt. Seiner Idee, die auch in die Praxis bei den Patienten umzusetzen, wurde allerdings vehement widersprochen. Also brauchen Lilly und Sanofi und Co keinerlei wirtschaftlichen Einbruch zu befürchten.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 19.06.2024 14:52:57 | IP (Hash): 1649640148
Rainer schrieb:
Hape schrieb:
"Bei Typ-2-Diabetes kann eine Senkung des HbA1c unter 7,0 % sogar mehr schaden, als sie nützt."
Und das glaubst du???
Es ist halt die aktuelle Leitlinie, die von zahlreichen Fachgesellschaften und dutzenden Profs erarbeitet wurde.
Hier findet man die 155 Seiten lange Langversion (mit 238 Einzelnachweisen) : https://www.leitlinien.de/themen/diabetes/version-3
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am 19.06.2024 16:13:35 | IP (Hash): 1923868463
Dann habe ich mir doch mal die Mühe gemacht und habe mich ein wenig tiefer in dei NVL eingelesen.
Ich bin dann ziemlich schnell unter 5.9. HbA1c-Zielkorridor, Unterpunkt Evidenzbeschreibung auf folgende Aussage gestoßen:
"Folgende klinische Überlegungen relativieren diese Ergebnisse:
Heute stehen – anders als in den Studien, die zur Zielwertfindung herangezogen werden – Medikamente zur Verfügung, die ein geringeres Risiko für Hypoglykämien haben, daher kann sich das im IQWiG-Report berichtete Verhältnis heute möglicherweise anders darstellen. Zu dieser Vermutung gibt es allerdings keine Daten."
Es gibt also nur keine Daten, die bessere HbA1c-Werte untestützen könnten. Allerdings gibt es zahlreiche praktische Erfahrungen, die den Vorteil von BZ-Werten, die näher an den gesunden liegen, aufzeigen. Ganz besonders gilt das natürlich für HbA1c-Verbesserungen, die nicht ausschließlich mit Medikamenten, sondern zum großen Teil auch mit Verhaltensänderungen erreicht wurden. Erfahrungen werden heutzutage in der medizinischen Forschung leider nicht angemessen beachtet - kompetente Diabetologen lassen diese aber nicht außen vor.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 19.06.2024 19:40:45. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.06.2024 16:34:26 | IP (Hash): 1985623866
Dazu passt, dass ich gerade in meiner Dia Praxis war und mir die nette Schwester bei einem Nüchternwert von 75 zwei Plättchen Traubenzucker einverleiben wollte. Und auch mein Doc meint nach wie vor mit meinem HbA1c von 6-6,3 liege ich eigentlich zu tief, angestrebt werden 6,5-7,5.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.06.2024 16:55:46 | IP (Hash): 1128248770
Helge schrieb:
Und auch mein Doc meint nach wie vor mit meinem HbA1c von 6-6,3 liege ich eigentlich zu tief, angestrebt werden 6,5-7,5.
So eine Aussage finde ich nicht OK. Mein Arzt wollte mir auch erzählen, dass 6,1 gut sind. Angestrebt wird eigentlich bis 7.
Als ich ihm sagte, dass ich unter 6 anstrebe und meine Medikamente reduzieren möchte, was er sehr überrascht.
Ich bin auf den nächsten Termin gespannt, denn morgens liege ich unter 100, meistens zwischen 82 und 94, sehr selten mal 104. Auf den nächsten HbA1c bin ich gespannt. Im August ist es so weit.
Ich denke nicht, dass ich weiter 2 mal 1000 Medformin nehmen muß bei den Werten. Wobei ich ihn beim letzen Besuch überreden konnte, morgens auf 500 Metformin zu reduzieren. Aber glücklich war er damit nicht.
Gruß Marion -
am 20.06.2024 18:58:11 | IP (Hash): 1600124445
Ich bekomme Bluthochdruck, wenn ich das alles lese. Kann doch echt nicht wahr sein.
Ich bin froh, dass ich, als ich anfangs ins Disease-Management-Programm (DMP) eingeschrieben werden sollte, davor zurückgeschreckt bin.
Ich hab mein Disease selber gemanaged und bin damit gut gefahren. Heilung (bzw Remission) ist nicht vorgesehen und kostet den Arzt tausende Mücken. Mein Arzt sagte mir, das sind 2500€ im Quartal.
Remission des Diabetes mit Werten um Hb1Ac 5% oder 5,7% kann von der Systemlogik her ärztlicherseits gar nicht angestrebt werden, ist ja dann kein Diabetes mehr, auch wenn vorher einer gesichert diagnostiziert wurde. Kündigt die KK dann den Vertrag mit dem Arzt?
Könnte ich die KK bitten, meine Kosten für die Blutzuckermessung zu übernehmen? Natürlich nicht!
Zum Mäusemelken!
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DM2 in Remission ohne Medikamente
Bearbeitet von User am 20.06.2024 19:06:56. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 20.06.2024 20:02:01 | IP (Hash): 119393180
Da habe ich wohl echt Glück gehabt mit meinen Ärzten, sowohl der Hausarzt als auch Der Diabetologe waren und sind der Meinung das eine Remission das beste ist was bei DMT2 passieren kann und keiner von beiden hat ein Problem damit das der Hba1c 5,3 ist und nicht 6,5 oder 7.
Ich bin im DMP eingeschrieben und bleibe das auch noch.
Keine Ahnung wie da die Kriterien mit den Kassen sind aber da es eine Heilung im medizinischem Sinne eigentlich nicht gibt wird man wohl lebenslang da eingetragen sein ausser man trägt sich selber wieder aus weil man das so will.
Hat meiner Ansicht nach keine Nachteile, man bekommt seine regelmässigen Blutuntersuchungen was ich ganz gut finde, wenn irgendwas suboptimal läuft merke ich das dann recht zeitnah.
Finanzielle Nachteile durch die Remission haben die Ärzte auch nicht, die kassieren ja ihre DMP Pauschale und das bekommen sowieso, sie egal ob Hba1c von 5,3 oder 7. Ausserdem haben die meist genug Patienten, ich glaube Diabetes wird langsam zur Volkskrankheit No.1, da gibt es ordentliche Zuwächse.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 502 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.06.2024 17:21:01 | IP (Hash): 1116070281
Hape schrieb:
Viele Foristen geben hier (nicht ohne berechtigten Stolz) ihren nun geringen HbA1c-Wert (unter 6 %) an.
Es ist schon eine Unverschämtheit, wie dieser hjt_Jürgen und andere Niedrigwerteprotzer hier immer wieder mit niedrigen HbA1C-Wert herumprotzen und damit andere Forumsmitglieder, die noch nicht über das gesamte Diabetes-Wissen verfügen in Lebensgefahr bringen können.
Unter Diabetiker ist bekannt, dass die HbA1C-Werte altersbedingt gravierend unterschiedlich sind und von Mensch zu Mensch, besonders bei Vorerkrankungen umso mehr nicht vergleichbar sind! Daher sollten unter Diabetiker, wie hier in diesem Forum, auf gar keinen Fall Werte genannt oder empfohlen werden. Das gilt übrigens auch für Tablettendosierungen!
Diese Werte werden nicht von hjt_Jürgen oder anderen Forums-Mitgliedern genannt, sondern einzig und alleine vom behandelnden Arzt.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 22.06.2024 20:12:57. Grund: s1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.06.2024 18:00:50 | IP (Hash): 1109287683
Du hast sooooo Recht...ich habe es schon länger aufgegeben, das hier immer wieder zu posten.
Mir stellen sich auch die Haare zu Berge, wenn neue User hier nach ihren Werten, ihrer Medikation, ihrem Gewicht usw. gefragt werden, um dann Behandlungsempfehlungen zu geben. Das steht uns einfach nicht zu...ist alleinige Entscheidung eines Arztes...1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.06.2024 20:18:51 | IP (Hash): 1456983722
Zuckermann schrieb:
Es ist schon eine Unverschämtheit, wie dieser hjt_Jürgen und andere Niedrigwerteprotzer hier immer wieder mit niedrigen HbA1C-Wert herumprotzen und damit andere Forumsmitglieder, die noch nicht über das gesamte Diabetes-Wissen verfügen in Lebensgefahr bringen können.
....
Diese Werte werden nicht von hjt_Jürgen oder anderen Forums-Mitgliedern genannt, sondern einzig und alleine vom behandelnden Arzt.
Wenn ich mich nach meinem Diabetologen gerichtet hätte, hätte ich heute BESTENFALLS wie 1998 noch immer 96 kg an Lebendgewicht, HbA1c 7-7,5 und einen täglichen Insulinbedarf von gesamt um 140 Einheiten, 60 davon Basal.
Damals kam ich mit Mühe 500 Meter weit an Unterarmstützen und war dann für 2 Stunden fertig.
Tatsächlich zeigt die Waage heute 66 kg, der aktuelle HbA1c 5,2 und dafür brauche ich eher 20 als 30 Einheiten Insulin, 6 davon Basal. Inzwischen geht nur noch Rollstuhl, und damit war ich heute Vormittag mit einem E-Handbike-Vorspann 15 km und nach dem Mittagessen noch mal um 5 km unterwegs, ohne elektrische Unterstützung, nur mit Handbetrieb.
Und du willst mir nun tatsächlich einreden, dass meine aktuelle Art zu leben im Vergleich zur ärztlichen Einstellung oben lebensgefährlich ist, weil mir mit 77 Jahren der HbA1c um 8 nach den Leitlinien praktisch zusteht?
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am 22.06.2024 23:35:44 | IP (Hash): 1116070281
An hjt_Jürgen
Wie du dich therapierst ist mir völlig egal und ich habe mich NICHT über deine Therapie empört, sondern darüber das, was du fragenden immer wieder als Therapieempfehlung aufgrund deiner "Erfahrungen" gibst.
Wenn du als 77-jähriger jedoch immer wieder vor Anfängern mit deinen niedrigen Werten von 5,5 in deiner Fusszeile und Empfehlungen protzt und Anfängern "Empfehlungen" aussprichst hinsichtlich deiner niederigen Werte ohne zu wissen wer hinter den fragenden steht ist das lebensgefährlich!
Lebensgefährlich deshalb, weil du als Diabetiker zum Beispiel wissen musst, dass HbA1c-Werte nicht linear über das Lebensalter sind und somit bei älteren Menschen sehr schnell bei der Übernahme deiner Empfehlung zu Unterzuckerungen führen können.
Vieleicht solltest du auch erfragen, ob es sich um Gewebe- oder Blutzuckermessungen handelt. Wenn Du dass Gewebezuckermessen kennst musst du wissen wie ungenau und abweichend die Gewebe-Messwerte gerade bei Libre3 sind. Wenn Libre 3 bei 70 mg/dl warnt, dann kann die tatsächliche Blutzucker-Kontrollmessung bereits um die 50 mg/dl liegen und fällt dann rapide schnell ab. Im oberen Bereich steigen die Libre 3 Messwerte über 160 sehr schnell auf bis zu 250 mg an um dann auch wieder sehr schnell abzufallen, während bei einer Blutzucker-Kontrollmessung der Messwer bei 160 mg/dl liegt.
Ich könnte hier noch weitere Beispiele nennen, Messprotokolle habe ich gemacht und liegen gespeichert vor.
Da du immer wieder mit deinen extrem NIEDRIGEN HbA1c-Werten Protzt kann es gerade bei älteren an Diabetes erkrankten Menschen zu gefährlichen Unterzuckerungen kommen. Was dann passiert ist dir sicherlich bekannt.
Daher trete bitte hier nicht als Wunderheiler auf und überlasse die Therapie den Medizinern, wie ich schon oben geschrieben habe.
Da du sicherlich diesen Beitrag auch wieder verdreht kommentieren wirst , werde ich darauf dann nicht mehr reagieren, denn du bist ja unbelehrbar. Ich hoffe für dich, dass du in deinem Alter mit deinen sehr niedrigen Messwerten nicht mal versehendlich zuviel oder doppelt Insulin spritzt und nicht dadurch auf dem Friedhof landest.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 22.06.2024 23:41:06. Grund: ... -
am 23.06.2024 10:55:03 | IP (Hash): 725886730
Zuallererst einmal DANKE für deine insgesamt sachliche Antwort!
2mal hat mir der Notarzt bei nach seiner Messung unter 20 mg/dl das Licht wieder eingeschaltet, beide Male für mich eindeutig infolge Fehlwirkung des Lantus wie Fiasp. “Lantus Lows” ist das Stichwort bei Google, u.a. von einer Bloggerin, die kein anderes Mittel und nur Lantus genommen hat.
Meine Vorsichtsmaßnahmen dagegen und hier schon häufiger beschrieben:
+Aufteilung der Tagesdosis auf 2 Hälften jeweils morgens und abends, damit ich bei einer Fehlwirkung weniger aufessen muss.
+wenigstens 1 Stunde vor dem Zubettgehen spritzen, damit ich eine Fehlwirkung bemerken und aufessen kann.
+Nicht spritzen, wenn ich mir unsicher bin, ob ich schon gespritzt habe oder nicht.
+fortlaufendes Protokoll: wann wie viel von was gegessen, wann wie viel von was gespritzt, wann wie lange wie intensiv bewegt, wann welchen BZ gemessen
Mit der für INSULINER offiziell gelehrten Reihenfolge Messen+Spritzen+Essen für den Bolus habe auch ich Mühe, einen HbA1c von 7 erträglich arm an Hypos zu erreichen. Meine um 5 sind damit definitiv unerreichbar und unhaltbar.
Deswegen orientiere ich mich seit dem Beginn meiner Absenkung meines alltäglichen BZ-Verlaufs in den gesunden Bereich an meinem BZ NACH dem Essen.
“Max 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach dem Essen” war hier lange Zeit sowas wie mein Mantra. Wenn schon nach 1 Stunde 100 oder weniger gemessen werden, ist das meistens der recht sichere Weg in ne Hypo und an der Zeit, die schon vorher aufzuessen.
Mit dem Libre ist das vergleichsweise einfach, denn da braucht man nicht extra zu pieksen und sieht Spitzen und Täler so wie sie eintreten und nicht nur dann, wenn man gerade passend misst.
Nutzer aller CGMs verlassen sich nicht einfach blind auf deren Anzeigen, sondern gleichen die so häufig mit Fingerpieksen ab, wie sie das notwendig sehen.
Und mit Libre & Co gibt es ja auch mit TIR die neue Bewertung vom BZ-Verlauf, die ab etwa 80% schon einem HbA1c unter 6 entsprechen kann.
Hier auflaufende T2D Anfänger sind in aller Regel keine Insuliner und nehmen damit keine Medikamente, die überhaupt eine Hypo oder gar eine schwere zur Folge haben könnten.
UND sie orientieren sich meistens ihren BZs nach dem Essen und sind hier gelandet, weil ihnen die auffällig erschienen sind.
UND sie haben mit weniger Jahren mit höherem BZ die größten Chancen, ihren BZ mit etwas zielgerichtet systematischem selbstverantwortlichem Handeln wieder in den gesunden Bereich zurück zu drehen.
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am 23.06.2024 11:43:06 | IP (Hash): 1116070281
hjt_Jürgen schrieb:
Zuallererst einmal DANKE für deine insgesamt sachliche Antwort!
2mal hat mir der Notarzt bei nach seiner Messung unter 20 mg/dl das Licht wieder eingeschaltet, beide Male für mich eindeutig infolge Fehlwirkung des Lantus wie Fiasp. “Lantus Lows” ist das Stichwort bei Google, u.a. von einer Bloggerin, die kein anderes Mittel und nur Lantus genommen hat.
Meine Vorsichtsmaßnahmen dagegen und hier schon häufiger beschrieben:
+Aufteilung der Tagesdosis auf 2 Hälften jeweils morgens und abends, damit ich bei einer Fehlwirkung weniger aufessen muss.
+wenigstens 1 Stunde vor dem Zubettgehen spritzen, damit ich eine Fehlwirkung bemerken und aufessen kann.
+Nicht spritzen, wenn ich mir unsicher bin, ob ich schon gespritzt habe oder nicht.
+fortlaufendes Protokoll: wann wie viel von was gegessen, wann wie viel von was gespritzt, wann wie lange wie intensiv bewegt, wann welchen BZ gemessen
Mit der für INSULINER offiziell gelehrten Reihenfolge Messen+Spritzen+Essen für den Bolus habe auch ich Mühe, einen HbA1c von 7 erträglich arm an Hypos zu erreichen. Meine um 5 sind damit definitiv unerreichbar und unhaltbar.
Deswegen orientiere ich mich seit dem Beginn meiner Absenkung meines alltäglichen BZ-Verlaufs in den gesunden Bereich an meinem BZ NACH dem Essen.
“Max 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach dem Essen” war hier lange Zeit sowas wie mein Mantra. Wenn schon nach 1 Stunde 100 oder weniger gemessen werden, ist das meistens der recht sichere Weg in ne Hypo und an der Zeit, die schon vorher aufzuessen.
Mit dem Libre ist das vergleichsweise einfach, denn da braucht man nicht extra zu pieksen und sieht Spitzen und Täler so wie sie eintreten und nicht nur dann, wenn man gerade passend misst.
Nutzer aller CGMs verlassen sich nicht einfach blind auf deren Anzeigen, sondern gleichen die so häufig mit Fingerpieksen ab, wie sie das notwendig sehen.
Und mit Libre & Co gibt es ja auch mit TIR die neue Bewertung vom BZ-Verlauf, die ab etwa 80% schon einem HbA1c unter 6 entsprechen kann.
Hier auflaufende T2D Anfänger sind in aller Regel keine Insuliner und nehmen damit keine Medikamente, die überhaupt eine Hypo oder gar eine schwere zur Folge haben könnten.
UND sie orientieren sich meistens ihren BZs nach dem Essen und sind hier gelandet, weil ihnen die auffällig erschienen sind.
UND sie haben mit weniger Jahren mit höherem BZ die größten Chancen, ihren BZ mit etwas zielgerichtet systematischem selbstverantwortlichem Handeln wieder in den gesunden Bereich zurück zu drehen.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)
Du bist und bleibst ein widerlicher Sturkopf und kapierst einfach nicht, dass deine Empfehlungen für andere Lebensgefährlich sein können und rühmst dich dann noch, dass der Notarzt dich schon zwei mal wieder zum Leben wegen Unterzuckerungen erweckt hat wegen deines fahrlässigen Umgangs mit Insulin!
Dann schreibst du noch stolz über deine Vorsichtsmassnahmen. Somit ist bei dir das passiert, vovor du dich hüten solltest, mir deinen Einstellungen auf andere dir nicht bekannte Personen zu schliessen und deine Einstellungen anderen empfehlen, wovor ich dich in meinem oberen Beitrag dich gewarnt habe.
Du willst es nicht einsehen, dass du hier in diesem Forum keine Diagnosen stellen darfst. Ich wiederhole es nochmal. Du darfst hier im Forum keine Diagnosen und Anwendungen von verschreibungspflichtigen Medikamente erteilen. Damit begehst du eine strafbaren Handlung. Leider wissen das nur die wenigsten deiner Fans hier!
Es ist eine Frechheit von dir pauschal zu behaupten, dass hier in diesem Forum auflaufende T2D Anfänger sind die in aller Regel keine Insuliner sind und damit keine Medikamente nehmen, die überhaupt eine Hypo oder gar eine schwere zur Folge haben könnten.
Woher nimmst du dieses Wissen. Ich habe aufgrund der vielen Fragen und deiner vielen bisherigen Antworten andere Erfahrungen sammeln können, zumal du selbst insulinpflichtig bist.
Was ich überhaupt nicht verstehen kann (Info auch für alle Mitleser und deine Fans), dass hier nicht die Administratoren dieses Forums hinsichtlich des Gesundheitsschutzes eingreifen und dich aus diesem Forum ausschließen, denn solche Leute wie du haben hier nichts zu suchen, denn die sind ein Gesundheitsrisiko für alle Ratsuchenden hier!
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am 23.06.2024 16:40:56 | IP (Hash): 725886730
Richtlinien und Versorgungsleitlinien usw. werden häufig so verstanden, als wenn sie wesentlich auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basierten. Tatsächlich werden sie aber als kleinster gemeinsamer Nenner der verschiedensten möglichen Interpretationen in hochgradig eminenzbasierten Gremien beschlossen: Ruf und Ansehen eines Mitglieds bestimmen sein Stimmgewicht.
Da geht es auch danach, was sich in der alltäglichen Praxis mit den Patienten wie und warum oder warum auch nicht am einfachsten umsetzen lässt. Beispiel Abnehm-Spritzen:
Erste Statistiken zeigen, dass allein damit sowohl Blutzucker wie auch Blutfette und Blutdruck häufig wieder in einen deutlich gesünderen bis völlig gesunden Rahmen sinken. Deswegen neigen immer mehr Ärzte zu diesen Allround-Mitteln statt zu einzelnen Medikamenten für die einzelnen Defekte/Krankheiten.
Dagegen steht eine ebenfalls zunehmende Zahl von Ärzten, deren Patienten ihre Aufmerksamkeit und Compliance sofort auf Durchzug stellen, wenn Abnehmen auch nur in der leisesten Form angesprochen wird. Ihre Ärzte haben mit diesen Patienten nur mit jeweils einem Mittel für jeweils einen Defekt eine begründete Hoffnung auf regelmäßige Einnahme und erhoffte Wirkung.
Trotzdem stehen die beteiligten Fachgesellschaften für Diabetologie und Endikrinologie und Kardiologie und… weltweit unter dem zunehmenden Druck zur Herausgabe von allgemein verbindlichen Richtlinien für die Anwendung von immer mehr Medis in dieser neuen Klasse.
Auch dabei kann schließlich nur ein kleinster gemeinsamer Nenner herauskommen, von dem praktisch HEUTE jeder sieht, dass der allenfalls zum ersten Einstieg in eine ernsthafte individuelle Behandlung für alle passen kann.
Auch hier steht zu erwarten, dass diese heute noch nicht einmal existierende neue Richt- oder Leitlinie mit zunehmendem Alter von immer mehr Ärzten und Patienten als Gesetz angesehen und gründlich missverstanden wird.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.06.2024 18:24:04 | IP (Hash): 1116070281
hjt_Jürgen schrieb:
Richtlinien und Versorgungsleitlinien usw. werden häufig so verstanden, als wenn sie wesentlich auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basierten. Tatsächlich werden sie aber als kleinster gemeinsamer Nenner der verschiedensten möglichen Interpretationen in hochgradig eminenzbasierten Gremien beschlossen: Ruf und Ansehen eines Mitglieds bestimmen sein Stimmgewicht.
Da geht es auch danach, was sich in der alltäglichen Praxis mit den Patienten wie und warum oder warum auch nicht am einfachsten umsetzen lässt. Beispiel Abnehm-Spritzen:
Erste Statistiken zeigen, dass allein damit sowohl Blutzucker wie auch Blutfette und Blutdruck häufig wieder in einen deutlich gesünderen bis völlig gesunden Rahmen sinken. Deswegen neigen immer mehr Ärzte zu diesen Allround-Mitteln statt zu einzelnen Medikamenten für die einzelnen Defekte/Krankheiten.
Dagegen steht eine ebenfalls zunehmende Zahl von Ärzten, deren Patienten ihre Aufmerksamkeit und Compliance sofort auf Durchzug stellen, wenn Abnehmen auch nur in der leisesten Form angesprochen wird. Ihre Ärzte haben mit diesen Patienten nur mit jeweils einem Mittel für jeweils einen Defekt eine begründete Hoffnung auf regelmäßige Einnahme und erhoffte Wirkung.
Trotzdem stehen die beteiligten Fachgesellschaften für Diabetologie und Endikrinologie und Kardiologie und… weltweit unter dem zunehmenden Druck zur Herausgabe von allgemein verbindlichen Richtlinien für die Anwendung von immer mehr Medis in dieser neuen Klasse.
Auch dabei kann schließlich nur ein kleinster gemeinsamer Nenner herauskommen, von dem praktisch HEUTE jeder sieht, dass der allenfalls zum ersten Einstieg in eine ernsthafte individuelle Behandlung für alle passen kann.
Auch hier steht zu erwarten, dass diese heute noch nicht einmal existierende neue Richt- oder Leitlinie mit zunehmendem Alter von immer mehr Ärzten und Patienten als Gesetz angesehen und gründlich missverstanden wird.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :)
Ist schon unverfroren mit welch einer Frechheit du dich über die Ärzteschaft hier stellst. So kann nur jemand agumentiren wie du, den die Approbation entzogen wurde und hier nun als Wunderdoktor auftritt!
Was du hier von dir gegeben hast soll als Warung für alle sein, die deinen Enpfehlungen folgen.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 23.06.2024 20:39:19 | IP (Hash): 725886730
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Weg-zurueck-in-die-Gesundheit-fuer-Typ-2-Diabetiker-298295.html
Von Professor Stephan Martin, Leiter des Deutschen Diabetes Zentrums in Düsseldorf die dringende Einladung an alle irgendwie Beteiligten zum kompletten Umdenken vom Typ 2 Diabetes. Wie ich dich verstehe, müsste so jemand sofort in den Keller versetzt werden, oder?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.06.2024 21:06:14 | IP (Hash): 1116070281
@hjt_Jürgen
Da kenne ich sehr viele von deinen Vorbildern...... Verschanze dich doch nicht immer hinter deinem Lieblingsthema Remissionswahnsinn, der auch mit Gewichtstabnahme und gesundem Lebenswandel behandelt werden kann.
Wenn einer ernsthaft an Diabetes erkrankt ist und eine nicht mehr funktionierende Bauchspeicheldrüse hat oder Typ 1 ist, dann muss derjenige mit Insulin behandelt werden und ist ein Diabetiker!
Du solltest mit all deinen Niedrigwerteprotzer, sogenannten Remissionsfans und all denen, die keine Medikamente benötigen und sich durch deine Ratschläge einbilden an Diabetes erkrankt zu sein aus diesem Forum schnellstens verschwinden, denn hier suchen wirklich erkrankte Diabetiker Hilfe und möchten nicht immer wieder deine Lebensgefährlichen Ratschlage lesen mit denen du dich behandelst und befriedigst lesen!
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 24.06.2024 01:45:44. Grund: Text Vervollständigt -
am 23.06.2024 22:32:53 | IP (Hash): 1600124445
Das sind alles Dämonologen. ;)
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DM2 in Remission ohne Medikamente
Bearbeitet von User am 23.06.2024 22:34:18. Grund: ;) -
am 24.06.2024 04:41:09 | IP (Hash): 1880813950
Zuckermann schrieb:
Du solltest mit all deinen Niedrigwerteprotzer, sogenannten Remissionsfans und all denen, die keine Medikamente benötigen und sich durch deine Ratschläge einbilden an Diabetes erkrankt zu sein aus diesem Forum schnellstens verschwinden, denn hier suchen wirklich erkrankte Diabetiker Hilfe und möchten nicht immer wieder deine Lebensgefährlichen Ratschlage lesen mit denen du dich behandelst und befriedigst lesen!
@Zuckermann, jetzt muss ich aber doch einschreiten, auch wenn ich lange nicht so tief im Thema bin.
Jetzt vergleichst Du Äpfel mit Birnen!
Hier sprechen wir von Typ 2, nicht von Typ 1.
Und soweit ich Jürgen verstehe, bezieht er sich – in dem Fall tatsächlich korrekt – auf Typ 2.
Es ist eine bodenlose Frechheit, Diabetiker in Remission als "eingebildete Kranke" zu bezeichnen.
Die Krankheit wurde in meinem Fall genetisch bestätigt.
Und jetzt muss ich doch mal provozieren:
Nur weil viele Diabetiker (Typ 2!) auf ihre Haferflocken, die Pizza und die Nudeln nicht verzichten können (ok, jetzt halt aus Dinkel) oder wollen und sich stattdessen mit Pillen und Insulin auf Kosten der Gesellschaft vollpumpen, muss man anderen, die das Thema anders und wahrscheinlich wesentlich vernünftiger angehen, nicht ans Schienbein treten!
Ich bin ganz gewiss kein "Fan" von Jürgen. Trotzdem, seine Ausführungen hier im Thread bezogen auf Grenzwerte, entspricht ziemlich genau meinen Eindrücken, die ich in den letzten 18 Monaten gewonnen habe. Ich finde sehr wohl, dass das Thema DM (Typ 2) falsch angegangen wird.
Wir mit DM Typ 2 – Syndrom sind eben nicht oder nicht mehr kompatibel für "moderne" Ernährung mit Baustein KH. Wir sind im Paläolithikum stecken geblieben oder dorthin zurückgefallen. Wenn dem so ist, kann der Körper mit KH wenig oder rein gar nichts anfangen. Im Gegenteil, es ist gefährlich, in dem Fall seine Ernährung nur halbherzig zu adaptieren.
Auf einer Doku, die neulich auf Arte ausgestrahlt wurde, habe ich tatsächlich gehört, dass die Risiken für DM Typ 2 – Patienten bei Unterschreiten des Grenzwertes nicht unerheblich seien. Typisch für Journalismus ging es nicht besonders in die Tiefe. Ich kann nur annehmen, dass sich diese angeblich empirisch belegbaren Behauptungen nur auf Patienten beziehen, die sich mittels Tabletten und Insulin versorgen.
Ich habe – ebenfalls genetisch bedingt – Ichthyose. Du glaubst nicht, mit wie vielen Vollpfosten aus der "Ärzteschaft" ich zu tun hatte! Die meinten doch allen Ernstes, ich hätte Schuppenflechte. Einige andere hatten mir geraten, meine Hornhaut einzucremen. Da könnte ich mir die Creme genauso gut in die Jeans einreiben. Nur zwei erschütternde Beispiele.
In meinem Leben gab es ganze vier Personen aus dem medizinischen Bereich, die meine Krankheit erkannt bzw. als solche diagnostiziert haben. Die Hebamme bei meiner Geburt, mein derzeitiger Hausarzt und zwei Dermatologinnen aus Ostdeutschland. Der Rest hat versagt!
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/20244 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.06.2024 08:15:18 | IP (Hash): 590467037
Danke Buttermilch-14.
Ich überlege schon lange, ob ich etwas zu dem Umgangston, der hier herrscht schreiben soll. Meint ihr nicht, dass wir als Erwachsene Menschen nicht höflich miteinander umgehen könnten - auch wenn man sich nicht mag?
Ich bin oft wirklich entsetzt und wundere mich, dass hier Beiträge stehen, die im höchsten Maße beleidigend sind.
Ich würde es begrüßen, wenn wir hier mehr auf einen normalen Umgangston zurückkommen könnten.
Gruß Marion3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.06.2024 13:44:10 | IP (Hash): 1600124445
Diese griesgrämige Mißgunst die hier manchmal mit vehementer Impulsivität vorgetragen wird, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
GsD kann ich mich auch zu den Niedrigwerteprotzern und Niedrigwerteprotzerinnen zählen, denn ich freue mich wie Bolle über meine Erfolge beim Blutzucker und auch beim Gewicht und besonders beim fühl- und messbaren Gesundheitsgewinn und ich schaue wieder ganz toll aus! -hehe-
Und ich freue mich sehr über jeden hier, der auch Fortschritte in die gesunde Richtung macht!
Es motiviert, macht Mut, wenn wir uns mit unseren Erfahrungen gegenseitig austauschen, bestätigen und bestärken und es erweitert den Horizont, wenn andere Leute mit anderen Gegebenheiten, mit oder ohne Medikation, einen anderen, ureigenen Weg beschreiben.
Es gibt keinen Weg für alle, aber ein Ziel: wir wollen doch alle, dass es uns gut geht.
Aktiv zu handeln, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, das motiviert - das Ende der Ausreden ist der Anfang vom Erfolg. Es lebe die Vielfalt, die Gesundheit, das Leben und das Lachen.
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DM2 in Remission ohne Medikamente2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.06.2024 15:05:13 | IP (Hash): 1116070281
@Buttermilch
Es gibt hier zwei Gruppen (neben weiteren) die unterschiedlich betrachtet werden müssen. Ich bin kein Lehrmeister wie dieser hjt_Jürgen, sondern melde mich nur zu Worte, wenn ich zu einer interessanten Frage eine zutreffende Antwort gegen kann.
Dein Beitrag protzt nur so von Unwissenheit über die Krankheit Diabetes.
Ich werde nur auf einen einzigen Punkt, den ersten eingehen, der deine Unwissenheit wiederspiegelt, denn alles andere habe ich in meinen öffentlichen Publikationen ausgiebig beschrieben und erötert und das möchte ich hier nicht noch einmal wiederholen.
Es geht um Folgenden Satz:
"Nur weil viele Diabetiker (Typ 2!) auf ihre Haferflocken, die Pizza und die Nudeln nicht verzichten können (ok, jetzt halt aus Dinkel) oder wollen und sich stattdessen mit Pillen und Insulin auf Kosten der Gesellschaft vollpumpen, muss man anderen, die das Thema anders und wahrscheinlich wesentlich vernünftiger angehen, nicht ans Schienbein treten!"
Das ist schon eine bösartige Unterstellung die deine Unwissenheit über Diabetes zum Ausdruck bringt, dass von Diabetiker Speisen mit Kohlehydrate zu sich genommen werden und dann zu lasten der Gesellschaft mit Medikamenten und Insulin sich vollpunpen, wie du schreibst.
Dir scheint dabei nicht bekannt zu sein, dass bei einer nichtmehr (TYP-1) oder nur noch teilweise (Typ-2) funktionierenden Bauchspeicheldrüse dem Körper ohnehin Insulin von aussen zugefügt werden muss, um überleben zu können (Typ-1 und Typ-2 Insulinpflichtig und Sonderformen).
Dabei spielt es überhaupt keine Rolle was man an Essen zusich nimmt. Der Medikamenten- und Insulinpflichtige wird dabei immer darauf achten, dass er zu jeder Mahlzeit die entsprechend seiner Vorraussetzungen vom Diabetologen (NICHT VON hjt_jürgen) festgesetzte Menge der Kohlehydraten zu sich nehmen muss und dementsprechend die erforderliche Insulinmenge berechnen und spritzen muss, damit zwei Stunden nach der Mahlzeit der Zielwert (nicht Zielbereich) wieder erreicht wird. Dabei gibt es überhaupt keine Festlegungen welche Lebensmittel besser oder schleuchter sind. Entscheidend ist eine gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensführung!
Ich habe hier nur mal einen Satz deiner vielen vorwurfsvollen Sätze erläutert, wo du viel Unsinn geschrieben hast. Ich hätte diesen Beitrag auch in Form von Links zu meinen Pulikationen hier veröffentlichen, aber ich möchte hier keine Werbung machen.
Es ist grauenvoll zu lesen, wie hier immer wieder von den selben Leuten zum Thema Diabetes jede Menge Quatsch und Blödsinn geschrieben wird, weil sie nichts von der Kompliziertheit des Diabetes verstehen. Ich empfehle euch alle, die ihr Nicht Medikamente- und Nicht Insulinpflichtig seid, mit eurem Anführer hjt_Jürgen euch einen Forum für Remission anzuschliessen oder wenn es das noch nicht geben sollte dieses zu gründen. Denn hier sitzt ihr alle im falschen Zug.
Trotzdem wünsche ich euch, dass eure Remission möglichst lange anhältund ihr nicht wieder zu Medikamenten und Insulin greifen müsst um zu überleben.
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Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 24.06.2024 16:48:50 | IP (Hash): 1593243830
Henrie schrieb:
Es lebe die Vielfalt, die Gesundheit, das Leben und das Lachen.
Die Vielfalt will ich gerne sofort unterschreiben. Zu der gehört selbstverständlich auch, wer das Wort vom Arzt für Gesetz nimmt. Und ich habe Verständnis dafür, dass wir aus dieser Sicht hier mehrheitlich eine fürchterlich falsche Sicht der Zucker-Dinge vertreten.
Kein Verständnis habe ich für unsere DDG, die bis heute praktisch ausschließlich die Behandlung in dem Blutzucker-Rahmen anbietet, der die Progredienz der Krankheit tagtäglich zunehmend beweist.
Rein sachlich halte ich längst für zwingend geboten, alternativ die Möglichkeit der Remission anzubieten und uns Betroffene entscheiden zu lassen, wie wir mit unserem T2D leben wollen.
Die Geschichte der Diabetes-Behandlung ist allerdings voll von solchen “Unverständlichkeiten”.
So geht Selbstmessen beim BZ zwar schon seit Mitte der 80er Jahre, aber erst seit 95 zu Lasten der Kassen bei Typ 1 von da an allgemein mit ICT und seitdem auch bei zunächst sehr wenigen ersten mit ICT behandelten Patienten mit Typ 2. Die Menge der Typ 2 INSULINER musste noch gute 10 Jahre länger mit CT auskommen = keine Selbstmessung und ärztliche Einstellung der Dosen von Mischinsulin morgens und abends und Vorgabe der KH-Mengen, damals BE=Broteinheiten, zu den jeweiligen Mahlzeiten.
Selbstverständlich wussten unsere Fachleute schon Mitte der 80er Jahre, dass ICT besser für Insuliner war als CT, aber bis Mitte der 90er haben sie halt für die Modifizierung ihrer Leitlinien gebraucht. Und so wird bestimmt irgendwann auch die Anleitung zur Remission Einzug in die Praxis-Leitlinien der DDG halten :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 24.06.2024 19:12:04 | IP (Hash): 1600124445
hjt_Jürgen schrieb:
Die Vielfalt will ich gerne sofort unterschreiben. Zu der gehört selbstverständlich auch, wer das Wort vom Arzt für Gesetz nimmt. Und ich habe Verständnis dafür, dass wir aus dieser Sicht hier mehrheitlich eine fürchterlich falsche Sicht der Zucker-Dinge vertreten.
In den Leitlinien findet man so Sätze wie:
Vereinbaren Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, welchen HbA1c-Wert Sie anstreben. Bedenken Sie dabei auch Begleiterkrankungen, Lebenserwartung oder mögliche Nebenwirkungen der Behandlung.
Wir werden zu gar nichts gezwungen, zumindest nicht vom Arzt. Es ist die eigene Entscheidung und der Arzt soll die so gut es geht unterstützen. lt NVL.
Aber der Arzt checkt die Adhärenz / Fähigkeiten und schätzt wohl seine Pappenheimer schon richtig ein und berät dann auch dementsprechend, ohne große Diskussion.
Und:
Im Verlauf der Behandlung soll Ihre Ärztin oder Ihr Arzt immer wieder mit Ihnen gemeinsam überprüfen, ob der vereinbarte HbA1c-Zielwert noch angemessen ist, oder ob sich Ihre persönliche Situation so verändert hat, dass ein anderer Zielwert günstiger wäre.
Nichts ist in Stein gemeisselt, nicht mal der angestrebte Hb1Ac oder Zielwert /Zielkorridor.
Es ist jedem unbenommen zu versuchen, seine Situation zu verbessern. Also nicht das Essverhalten an die Medikamente anzupassen, sondern umgekehrt.
Desweiteren steht da, daß die nicht-medikamentöse Basistherapie vor jeder Medikation kommen sollte, also BZ-Senkung durch angepasste Ernährung, Gewichtsnormalisierung und Bewegung.
(An anderer Stelle aber auch, daß der Diabetiker essen kann, was er will - da ist sie wieder die Vielfalt).
Das Kapitel Nicht-medikamentöse Therapie ist seit Jahren in Arbeit.
schrieb:
Kein Verständnis habe ich für unsere DDG, die bis heute praktisch ausschließlich die Behandlung in dem Blutzucker-Rahmen anbietet, der die Progredienz der Krankheit tagtäglich zunehmend beweist.
Rein sachlich halte ich längst für zwingend geboten, alternativ die Möglichkeit der Remission anzubieten und uns Betroffene entscheiden zu lassen, wie wir mit unserem T2D leben wollen.
Tatsächlich habe ich auch einen Satz über Remission gelesen, aber nicht wiedergefunden. Aber auch hier gilt wohl (eigentlich) der Wunsch des Patiienten.
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DM2 in Remission ohne Medikamente
Bearbeitet von User am 24.06.2024 19:13:45. Grund: . -
am 24.06.2024 21:13:46 | IP (Hash): 1880813950
Zuckermann schrieb:
Dir scheint dabei nicht bekannt zu sein, dass bei einer nichtmehr (TYP-1) oder nur noch teilweise (Typ-2) funktionierenden Bauchspeicheldrüse dem Körper ohnehin Insulin von aussen zugefügt werden muss, um überleben zu können (Typ-1 und Typ-2 Insulinpflichtig und Sonderformen).
Wie gesagt, der Thread bezieht sich auf Typ 2. Die nur noch teilwiese funktionierende Bauchspeicheldrüse ist doch die Ursache für Diabetes. Deshalb tummeln wir uns alle hier im Forum.
Und woher kommt die Insulinpflicht? Weil man (wer auch immer) mehr KH zu sich nimmt, als der Körper verarbeiten kann.
Und wie löst man das? Entweder mittels Medikamenten / Insulinzufuhr. Oder durch REDUKTION der KH (= Ernährungsumstellung).
Nur, wenn man halt weiterfuttert, wie früher, als man sich noch gesund fühlte, bleibt nur die Insulinpflicht.
Zu dem zitierten Satz schrieb ich ja einleitend "provozieren". Also nicht gleich schnappatmen.
---
Bei mir gab es keine Vereinbarungen. Mein Arzt sagte einleitend nur: "Buttermilch, das wird kein gutes Jahr für Sie. Es schaffen nicht viele, aber ich gebe Ihnen noch drei Monate. Wenn Sie es bis dahin nicht hinkriegen, Ihre Ernährung umzustellen, muss ich die Therapie beginnen. Die Chance ist erfahrungsgemäß gering, aber wir sollten es versuchen."
In Details sind wir nicht gegangen, aber ich konnte mir ungefähr ausrechnen, was "Therapie" bedeutet:
Rumplagen mit unausgegorener Auslesesoftware, mit Sensoren, die eher nach Prinzip Pi mal Daumen funktionieren, Panikattacken aus Furcht vor Unterzuckerung oder eben dem Gegenteil. Nebenwirkungen der Tabletten. Etc.
Ich wusste, dass ich mich bei den erforderlichen Hochrechnungen verzetteln würde.
Das war mein Antrieb, künftig auf das Frühstücksbrötchen zu verzichten.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024 -
am 24.06.2024 21:39:42 | IP (Hash): 1715854303
Boah eh, eigentlich wollte ich ja nichts zu dem Blödsinn schreiben, den man hier lesen muss...
aber beim Typ 1 hat die BSD den Dienst NICHT komplett quittiert. Lediglich die Beta-Zellen (Insulin) als Teil der endokrinen BSD sind beim Typ 1 komplett hinüber, im weiteren Verlauf möglicherweise noch die Alpha-Zellen (Glucagon). Der Rest der endokrinen und exokrinen BSD funktioniert weiterhin.
Der Typ 3c kann u.U. durch Komplettversagen/Entfernung der BSD verursacht sein.
_______________________________________________________
juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
Bearbeitet von User am 24.06.2024 22:00:03. Grund: Korrektur -
am 24.06.2024 21:56:08 | IP (Hash): 1593243830
Ich hab mal ne eifrige und wohl auch recht erfolgreiche Insulinresistenzbloggerin gerfragt, warum sie son Quatsch zum Übergang der Glukose aus dem Darm in den Kreislauf verzapft, praktisch direkt ohne Leber und ohne die Insulinbestellung durch die Inkretine usw. "So genau wollen die Leute das doch gar nicht wissen," war die zugegeben recht einleuchtende Antwort ;)
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am 24.06.2024 23:05:46 | IP (Hash): 1593243830
Henrie schrieb:
Vereinbaren Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, welchen HbA1c-Wert Sie anstreben. Bedenken Sie dabei auch Begleiterkrankungen, Lebenserwartung oder mögliche Nebenwirkungen der Behandlung.
Tolles Plädoyer für die nach allen Seiten offenen Leitlinien ;)
Vielleicht schaust du mal ein bisschen auf die alltägliche Wirklichkeit dahinter? Wenn höher als gesunder BZ entdeckt wird und in der Folge höher als gesunder HbA1c, wird weniger essen und mehr bewegen vermahnt. Das sei zwar noch lange kein Diabetes, aber man müsse das beobachten.
DAS wäre die BESTE Gelegenheit, alternativ den von da aus noch super einfachen Weg in die Remission aufzuzeigen und direkt dazu anzuleiten, wenn der Patient diese Möglichkeit wählt.
ABER Prädiabetes ist bislang keine behandlungsbedürftige Krankheit, und für die Umkehr-Anleitung und Begleitung in die Remission kann der Dok keinen Cent mit der kranken Kasse abrechnen.
Zum Diabetes wird mit Erreichen von HbA1c 6,5 ernannt, und damit hat man eine Krankheit und ist nicht nur ein bisschen, sondern wirklich krank und kann ärztlich behandelt und z.B. in das DMP aufgenommen werden. Dazu gibt es Metformin UND DAMIT SCHON DIE ERSTE WARNUNG VOR UNTERZUCKER! Und selbstverständlich ist dann Unterzucker, wenn man sich das nächste Mal schwächlich fühlt, und dann muss man sofort was Süßes einfüllen ;)
Von da an haben die Quartals-Checks mit den HbA1c-Tests die Qualität von Schülerlein bei der Zeugnisausgabe. Schließlich weiß man ja nicht, was da vielleicht gelungen ist oder auch nicht, denn offiziell kann man seinen BZ ja nicht selbst messen, und die weitaus meisten Betroffenen halten sich dran.
Und bei 7 bietet der Dok eine Medi zusätzlich. Häufig in der Art, dass gefragt wird, ob man die ab sofort nehmen oder sich für die nächsten 3 Monate kräftig am Riemen reißen und ohne auskommen will. Tatsächlich ist egal, ob man sich sofort für ne weitere Medi entscheidet oder ein Quartal weiter vertagt, denn T2-Progredienz und Therapie-Eskalation gehen einfach weiter.
Das Blinde-Kuh-mit-dem-BZ-Spiel geht in der Art über Jahre, bis zum weiteren Einhalten von 7,5 eigentlich ICT notwendig wäre. Und wenn der Patient dann schon älter ist und partout kein Insulin will, wird der Arzt mit HbA1c 8-8,5 oder sogar 9 auf den Wunsch seines Patienten eingehen.
Das ist der übliche Typ 2 Weg, der meistens bei HbA1c 7,5-8 in die ICT mündet und mit den Jahren häufig 200 Einheiten und mehr an Insulin pro Tag braucht. Eine Station zum Abzweig in die Remission ist da nirgendwo eingebaut.
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am 01.07.2024 16:59:59 | IP (Hash): 1007550654
Vor “einigen” Jahren hab ich dem Sinn nach gedacht und geschrieben wie Zuckermann.
Den Remissionär Hans Lauber (Fit wie ein Diabetiker) habe ich damals in seinem eigenen Kirchheim Blog mehrfach zur Schnecke argumentiert - allerdings immer sachlich und nicht persönlich herabwürdigend.
Das Sekundärversagen der T2D-Betazellen war mein Argument. Danach stirbt die Restfunktion der Betas meistens nach 8-10 Jahren im diabetologisch ordentlichen Behandlungsbereich um HbA1c 7 ab und macht den T2 praktisch zum T1.
So hatte mein Diabetologe mir in 1991 meinen T2 und die Behandlung mit Euglucon erklärt: “Ihre Betazellen sterben sowieso ab, und bis dahin ist es doch sehr vernünftig vernünftig, wenn wir da herausholen, was noch herauszuquetschen geht. Und wenn in 8-10 Jahren nichts mehr geht, nehmen Sie Insulin wie T1. Sie haben dann praktisch T1."
Dazu passte die vorgetragene Laubersche Erfahrung und Schreibe natürlich überhaupt nicht, und das hab ich dann ja wohl auch recht eifrig vertreten.
Bis Roy Taylor schließlich auch mir die Augen geöffnet hat: Wenn die vom Fett ausgeschalteten Betazellen einige Jahre ausgeschaltet waren, sterben sie tatsächlich ab. Und dann bleibt auch für uns mit Typ 2 nur noch das Insulin aus dem Pen.
Allerdings haben wir in vielen Jahren vorher jeden Tag die Möglichkeit, die weitere Verfettung in den Betazellen zu beenden und die schon bestehende zurückzudrehen. Je später wir damit anfangen, desto weniger Betas funktionieren noch, desto weniger lassen sich mit der Entfettung noch wieder einschalten und desto mehr sind tot und aus dem System entfernt.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 02.07.2024 09:14:23 | IP (Hash): 1600124445
hjt_Jürgen schrieb:
Zum Diabetes wird mit Erreichen von HbA1c 6,5 ernannt, und damit hat man eine Krankheit und ist nicht nur ein bisschen, sondern wirklich krank und kann ärztlich behandelt und z.B. in das DMP aufgenommen werden.
Sag ich doch.
Deshalb ist das vom Arzt genannte Therapieziel für Diabetiker immer mindestens ein nicht besonders gesunder HbA1c von 6,5%.
Logisch, denn darunter ist der Patient ja kein Diabetiker (mehr) und muss, aus ärztlicher Sicht, nicht behandelt werden. ^^
Seit Langem ist eine nicht-medikamentöse Therapie lt NVL "in Arbeit" .
Ohne Ergebnis, interessiert offenbar ja niemanden, finanziert auch keiner, bringt nix.
Deshalb führt an Eigenverantwortung kein Weg vorbei, wenn man sich denn nicht-medikamentös therapieren will. Das selbstgesetzte Therapieziel sollte im Interesse von uns selbst im gesunden Bereich liegen, also in einem Bereich wie Gesunde ihn haben:
HbA1c = 4,6% - 5,4%
NBZ 70-100 mg/dl
Postprandial bis 140 mg/dl
Aber wem erzähle ich das. :)
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 02.07.2024 20:02:15 | IP (Hash): 1321970517
Interessantes wissenschaftliches Fundstück in unserem Denkzusammenhang, aber noch um Welten von der Übersetzung in die alltägliche Praxis entfernt :(
Zitat:
Aktuell besteht die Behandlung des Prädiabetes in einer Gewichtsreduktion und Verbesserung des Lebensstils, um den Ausbruch des Typ-2-Diabetes hinauszuzögern – allerdings ohne, dass glukosebasierte Zielwerte zur Verfügung stehen, an denen sich der Behandlungsprozess orientieren könnte. Diese Lücke schließt die neue Analyse des DZD: „Basierend auf den neuen Daten sollte die Remission das neue Therapieziel bei Menschen mit Prädiabetes sein. Dies hat das Potenzial, die Behandlungspraxis zu verändern und die Komplikationsrate für unsere Patientinnen und Patienten zu minimieren“, sagt Co-Erstautor Prof. Dr. Reiner Jumpertz-von Schwartzenberg.
Von einer Remission bei Prädiabetes ist der Studie zufolge auszugehen, wenn der Nüchternblutzucker unter 100mg/dl (5,6 mmol/l), die 2-Stunden-Glukose unter 140mg/dl (7,8 mmol/l) und der HbA1c-Wert unter 5,7 Prozent sinkt.
Quelle:
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/596#:~:text=Mittlerweile%20ist%20bekannt%2C%20dass%20Typ,einen%20Typ%2D2%2DDiabetes.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 02.07.2024 21:02:06 | IP (Hash): 2044061942
meine Hausärztin hat mir letztes Jahr mal den Satz mitgegeben "ich behandle hier Patienten, Menschen - keine Regelwerke. Jeder Patient ist ja anders".
Hab ich mir gemerkt, den Satz weil er mir gefallen hat.
Was sie damit gemeint hat ist das der "Patient A" mit Freiheiten klarkommt, die geradezu verlangt und "sein Ding" schon macht aber der "Patient B" will nichts denken und überlegen müssen, der ist träge, phlegmatisch und will nur sein Schema, seinen Pillenplan, seine Ruhe und sein Rezept und keine Eigenverantwortung haben.
Und dann gibt es auch noch viele "Patienten C" die schon kognitiv beeinträchtigt sind, Demenz oder ähnliches haben und überhaupt nicht mehr in der Lage sind selber etwas zu optimieren oder zu überdenken, die kann man nicht mit Ernährungsumstellung und ähnlichem überfordern.
Ich bin sicher die Mehrzahl der Patienten in der Hausarztpraxis ist Kategorie B und C. Kenne selber genug Beispiele aus diesen Gruppen, denen brauchst du nicht mir Ernähungsumstellung, Bewegung oder so etwas kommen......
Die Richtlinie ist das Maß der Dinge für diese Patienten B und C und es dürfte bei manchen von denen schwer genug sein diese Ziele der Richtlinie zu erreichen.
Nur die Gruppe A hat überhaupt eine Chance eine Remission zu erreichen und gute Ärtze unterstützen und fördern das.
Die weniger engagierten Ärzte gehen da den einfachen Weg und folgen streng der Richtlinie und streben keine gesunden HbA1c an weil es nach der Richtlinie nicht unbedingt notwendig ist.
Da Ärzte sehr oft gnadenlos überlastet sind und mit Formularen und Papierkrieg geradezu gequält werden habe ich sogar Verständnis wenn die sich an die Vorschriften halten und für die 15 Euro pro Quartal auch nicht mehr tun als genau das. Auch wenn das sehr bedauerlich ist weil so viel verloren geht.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/57768/Heilkunst-oder-Leitlinienmedizin-Verantwortung-braucht-die-Freiheit
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 501 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.07.2024 21:50:23 | IP (Hash): 1524968520
@Gunter21,
klingt ziemlich plausibel, was Du schreibst.
Danke auch für des Artikel, auch wenn er schon über 15 Jahre alt ist (2007).
Ich habe es schon in anderem Kontext erwähnt: ich finde, dass die von Dir definierte "Patientengruppe A" leider oft alleine gelassen oder in die falsche Richtung geführt wird.
Entweder leitlinienkonform (Tabletten) oder Empfehlung zur Diät (Gewichtsverlust).
Mit Entsetzen lese ich zu oft vom Reduzieren der kcal anstelle der KH.
Wer so weit ist, wie ich und andere, wie Du, der wird schnell merken, dass bei der für uns sinnvollen Ernährung, eher der Kampf besteht, bei Verzicht auf Brot und den klassischen Sättigungsbeilagen, genügend Energie (kcal) aufzunehmen.
Die Bereitschaft zur gründlichen Ernährungsumstellung haben meiner Erfahrung nach (der letzten 12-18 Monate) aber leider die wenigsten. Liest man ja gerade bei zwei, drei neuen aktiven Usern.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024 -
am 02.07.2024 22:07:32 | IP (Hash): 1321970517
Gunter21 schrieb:
Ich bin sicher die Mehrzahl der Patienten in der Hausarztpraxis ist Kategorie B und C.
Die Geschichte lässt sich aus der Betroffenen-Perspektive aber auch ganz anders denken. Denn ein gewaltiger Anteil von Betroffenen, bei denen Prädiabetes diagnostiziert werden kann, ist noch viele Jahre im sehr aktiven Alter und gewöhnt, Herausforderungen konsequent anzugehen. Mit entsprechender Info machte sich da wenigstens 1 von 10 auf den Weg in die Remission, und wenn nur 1 von 2 die dann auch erreichen und mit etwas Anleitung auch halten würde, wären 20 Behandlungen für 1 Erfolg notwendig. Sogar völlig ohne Medikamente!
Medikamente werden nach der Anzahl der Behandlungen beurteilt, die für 1 Erfolg notwendig sind, NNT=Numbers Needed to Treat. Und 20 gilt da als wahnsinnig guter Erfolg! - Nur, wie könnten wir dahin kommen? Und nicht wir allgemein, sondern die mit Interesse daran von denen, die morgen als ein Ergebnis ihrer Blutuntersuchung zu hören bekommen, dass ihr Blutzucker ein bisschen hoch ist, aber kein Grund zur Besorgnis, weil noch lange kein Diabetes (und damit praktisch keine Herausforderung)?
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002. Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein ungewollt engster Lebenspartner und unerwartet bester Gesundheits-Coach :) -
am 01.11.2024 16:46:52 | IP (Hash): 1047473482
Ich kämpfe seit Jahren für die Remission, Dm2, aber lieber Disziplin als Medis schlucken müssen!