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Machen mehr Kilos den höheren BZ oder umgekehrt?
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am 17.10.2024 19:32:40 | IP (Hash): 1787757577
Weil die Leberverfettung mittels bildgebender Verfahren festgehalten wurde. Ich habe danach abgenommen und dann wieder zugenommen. Ich hatte urprünglich 130 KG. Dann habe ich auf 103 KG abgenommen. Da hatte die Ernährungsumstellung geklappt. Dann gab es zu viele Ausnahmen. Und dann habe ich auf etwa 120 KG zugenommen (Corona lag auch in der Zeit). Stressbedingt habe ich dann die eine oder andere Mahlzeit ausfallen lassen und vermutlich durch den zwischenzeitlich erworbenen Diabetes habe etwa 10 KG abgenommen und war bei etwa 110 KG, als die Diagnose Diabetes Typ 2 feststand. Seit dem habe ich noch einmal gezielt durch eine Ernährungsumstellung gute 10 KG abgenommen. Nun bin ich bei 97 KG.
Ich war am Dienstag beim Diabetologen. HbA1c lag bei 5,5%. Da Metformin bei mir mehr oder weniger regelmäßig Durchfälle verursacht hat Der Diabetologe die Dosis von 2000 mg auf 1000 mg reduziert. Ich soll den BZ im Auge behalten. Schaun wir mal. Ggf. wird auf eine andere Variante von Metformin umgestellt. -
am 17.10.2024 20:03:15 | IP (Hash): 109094905
Gratuliere zum guten Gelingen und zum außerordentlichen Diabetologen. Daumendrück für Weiterso :)
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 18.10.2024 14:34:26 | IP (Hash): 1787757577
Ja, danke. Ich bin froh, einen guten Diabetologen gefunden zu haben.
Was ich jedem Betroffenen nur dringend ans Herz legen kann: Lasst euch auf die Erkrankung ein. Diabetes Typ 2 ist in bestimmten Grenzen behandelbar. Was aber immer auf der Tagesordnung steht: Eine Verhaltensänderung und eine Ernährungsumstellung. Der Abbau von Viszeralfett ist jedem, der Übergewicht hat, dringend ans Herz zu legen. Nicht nur in Bezug auf den Diabetes Typ 2, sondern auch in Bezug auf den Körper insgesamt. Und auch eine nichtalkoholische Fettleber sollte man Ernst nehmen. Denn auch da können die Folgen drastisch sein.
Viele Grüße
Thomas -
am 22.10.2024 20:10:52 | IP (Hash): 10289742
Thomas_Dt schrieb:
Ich war am Dienstag beim Diabetologen. HbA1c lag bei 5,5%. Da Metformin bei mir mehr oder weniger regelmäßig Durchfälle verursacht hat Der Diabetologe die Dosis von 2000 mg auf 1000 mg reduziert. Ich soll den BZ im Auge behalten. Schaun wir mal. Ggf. wird auf eine andere Variante von Metformin umgestellt.
Mein Diabetologe meinte, dass Metformin hauptsächlich Durchfall bereitet wenn man die Ernährung nicht anpasst. Vielleicht hilft Dir das weiter.
Alles Gute weiterhin.....
Liebe Grüße
CoCo
PS: In meiner aktuellen Lektüre "Ernährung - meine Quintessenzen" von Prof. Dr. Andreas Michalsen, wird darauf hingewiesen dass man bis zu 150g der Fettleber innerhalb von 10 Tagen mit Heilfasten abbauen kann. Eine Fettleber hat im Durschnitt zwischen 300-350g Fett. Ergo, 2-3x im Jahr Heilfasten und die Fettleber sollte Geschichte sein. So jedenfalls die Theorie ;).
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HbA1c 25.8. 9,4%, - 9.10. 7,4%
Medikation.: Mounjaro 2,5mg, 2x850mg Metformin, Forxiga 10mg
Seit Diagnose: Low Carb & 16:8, -12kg, BMI 43 -
am 31.10.2024 14:50:23 | IP (Hash): 1787757577
Erst einmal danke für den Hinweis.
Bei Metformin ist Durchfall leider eine häufig Nebenwirkung (mehr als einer von 10 Patienten). Ich habe meine Ernährung eigentlich ziemlich optimal angepasst. Mein Diabetologe hat ja deswegen die Dosis verringert. Ich nehme jetzt 3 mal täglich 500 mg und die Durchfälle haben sich verringert. Sollte die Reduzierung der Dosis nicht zum Ziel führen, so gibt es noch Metformin in zwei anderen Darreichungsformen. Dann probieren wir die aus.
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am 31.10.2024 15:01:58 | IP (Hash): 1787757577
Ich habe hier noch eine Theorie, die von Dr. Detlef Pape stammt. Das war ein Internist aus Essen, der sich auf die Behandlung von Adipositas spezialisiert hatte. Der hat damals das Programm "Schlank im Schlaf" entwickelt. Der bessere Titel wäre Insulintrennkost gewesen. Nur hätten sich mit diesem Titel die Bücher schlechter verkauft.
Das Programm war einfach: Zum Frühstück Kohlenhydrate und kein tierisches Eiweis. Mittags war Mischkost erlaubt. Und Abends gab es eine reine Eiweismahlzeit mit max. 16 g Kohlenhydrate. Dazu mindestens 4, besser 6 Stunden Pausen zwischen den Mahlzeiten und Abendessen möglichst bis 19:00 Uhr.
Der Trennkostansatz zielte auf den glykämischen Index, ohne die aufwändige Rechnerei die diesen Ernährungsformen üblicherweise innewohnt. Ich habe währnd der Zeit etwa 2.200 bis 2.400 kcal täglich zu mir genommen (also weit entfernt vom hungern und trotzdem gut abgenommen).
Dr. Pape unterschied zudem zwischen zwei Stoffwechseltypen: Dem Jäger/Sammler und dem Ackerbauer. Der Jäger/Sammler kommt gut mit Eiweiß klar, aber weniger gut mit Kohlenhydraten. Der Ackerbauer kommt hingegen mit Kohlenhydraten sehr gut klar.
Woher kommen die Unterschiede? Nun, vor der Entdeckung des Getreides haben Menschen hier in Europa sich fast ausschließlich von Gemüse (insbesondere Kohlarten) und Eiweis in jeder Form (von der Schabe bis zum Hirsch) ernährt. Darauf war der Stoffwechsel optimal angepasst. Mit dem hohen Gehalt an Kohlenhydraten kommt dieser Stoffwechsel nicht so gut klar und schüttet nach Verzehr relativ viel Insulin aus. Dann muss man berücksichtigen, dass es in Europa erst seit etwa 7.000 Jahren (im Orient seit etwa 12.000 Jahre) Getreide gibt. Diese Zeitspanne ist für die Evolution eher kurz.
Es könnte durchaus sein, dass gerade die Jäger/Sammler deswegen bei Fehlernährung verbunden mit einer zu hohen Gabe an Kohlenhydraten eher an Typ2-Diabetes erkranken, weil einfach die Insulinresistenz dadurch gefördert wird.
Solche Theorien zu beweisen ist super schwer. Der menschliche Körper ist dafür einfach zu komplex. Deswegen wird ja auch in der Ernährungswissenschaft gefühlt täglich eine neue Sau durchs Dorf getrieben.