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  • Katrin Buness

    Rang: Gast
    am 21.04.2008 22:56:45
    ein nettes Hallo in die Runde,

    ich benötige dringend einige Infos in Sachen Insulinpumpe. Ich spritze seit 20 Jahre mit dem Pen und mein Doc empfiehlt mir nun eine Pumpe. Hm, ich habe null Ahnung von Pumpen und mit dem Info-Material von den Pumpenherstellern - naja. Hat jemamd ein paar Tipps für mich, worauf ich unbedingt achten sollten oder was sind eure Erfahrungen in Sachen Pumpe. Besten Dank im Voraus.
    Gruß Katrin von Katrin Buness
  • Günter

    Rang: Gast
    am 22.04.2008 12:09:42
    Hallo Katrin,

    seit 1985 trage ich Pumpen.
    Wenn Du als Anfänger eine Pumpe möchtest, überlege, was Du für Ansprüche an dieses Gerät hast. Diese Funktionen müssen natürlich eingebaut sein.
    Z. B. ein Programm welches die Daten auf einen Rechner überträgt. Ein Programm zum Empfangen von Daten z.B. Blutzucker aus dem Blutzuckermessgerät. Mindesten zwei Basalraten (besser 3 bis 4,5,6).
    Einige Möglichkeiten den Bolus abzugeben, verzögert, direkt, usw. Basalratenveränderungen müssen möglich sein + oder - , wichtig bei Krankheit oder Sport.
    Die Energieversorgung ist wichtig. Einige Pumpen benötigen teure spezial Batt., besser sind handelsübliche. Einige Firmen liefern diese gleich kostenlos mit. Bei Reisen ins Ausland ist dieses sehr wichtig.
    Batt. zb. AAAA sind manchmal nicht zu bekommen und Spezialbatt. schon gar nicht.
    Achte darauf kein altes Modell zu bekommen.
    Ob Du nun eine Pumpe mit einer begrenzten Laufzeit willst, ( 2 Pumpen jeweils 2 Jahre Laufzeit,) die sich nach ablauf abschalten, oder eine Pumpe die bei bedarf kostenlos ausgeauscht wird, mußt Du selbst entscheiden. Viele sind genervt wenn sich die Pumpe abschaltet weil sie den Term. trotz Pumpenwarnungen vergessen.
    Es ist viel zu bedenken, aber ich habe meine Entscheidung eine Pumpe zu tragen noch nie bereut.
    Grüße Günter
  • Katrin

    Rang: Gast
    am 22.04.2008 12:17:12
    Hallo Günter,

    besten Dank für die Info, nun bin ich ein wenig schlauer. Der Tipp mit dem Batteriewechsel ist nicht schlecht. Ich hoffe, dass ich die richtige Wahl treffen werde.
    .
    Ich wünsche dir eine schöne Zeit.
    LG Katrin
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 22.04.2008 15:36:58
    versuche mal mit den pumpenherstellern ein probetragen auszumachen. die erfahrung des täglichen umganges ist etwas anderes als ein stück papier.

    wg pumpenschulung gibt es in bad mergentheim sowohl die klinik, als auch das diabetesdorf althausen des dr teupe. kannst mal zur probe dort mal anrufen
    www.diabetesdorfalthausen.de und die klinik über die seite der stadt. von thomas2002
  • Katrin

    Rang: Gast
    am 22.04.2008 19:03:57
    Danke für die Info. Ich versuche mein Glück.
    LG Katrin
  • Tom

    Rang: Gast
    am 23.04.2008 14:09:53
    Wurde denn deine Pumpe schon genehmigt? Mich würden Deine Erfahrungen mit der Genehmigungsprozedur interessieren, und weshalb man dir zum jetzigen Zeitpunkt eine Pumpe empfiehlt. von Tom
  • Katrin

    Rang: Gast
    am 23.04.2008 19:50:40
    Hi Tom,

    also der Antrag wird erst gestellt, wenn ich mich für eine Pumpe entschieden habe. Und genau das fällt mir eben so schwer.
    Ich habe einen guten Doc und denke nicht, dass es irgendwelche Probleme geben wird. Bisher habe ich alles bekommen - glückesgeschick - Ich bin sehr zuversichtlich.
    Ich werde dich auf dem Laufenden halten.
    LG Katrin
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 23.04.2008 21:50:41
    hallo karin,
    ich denke du gehst die sache sehr blauäugig an.
    1. der doc kann dir ne pumpe verschreiben und eine begründung schreiben, --dann ist er abgemeldrt.
    2. die kasse drückt sich vor der entscheidung und schaltet den mdk ein, dieser sagt ja oder nein.
    3. gegen die beurteilung durch den mdk kannst du wiedersprechen und notfalls klagen.
    --
    es gibt praktisch nur 4 pumpen, wenn man die restmodelle und den exoten ausläßt.
    "alle" vier pumpen kosten das gleiche.
    accu chek spirit
    medtronik paradygm-da ist man an die eigenen katheter gebunden
    animas 1200, ist für menschen mit höherem insulinverbrauch nichts da das reservoir nur 200ie fasst.
    deltec cosmo.
    und das wars schon.
    mfg. klaus















    von klausdn
  • diesel

    Rang: Gast
    am 24.04.2008 07:34:03
    Hallo Klaus,
    du hast Recht, wenn du meinst, die Animas IR 1200 ist nicht unbedingt bei hohen Insulinbedarf zu empfehlen, wegen dem 2 ml Reservoir. Sehr zu empfeheln aber, wenn man einen sehr gerigen Insulinbedarf hat und sehr empfindlich auf Insulin reagiert, da die Basalrate mit 0,025 IE/Stunde sehr genau dosierbar ist.

    MfG

    Gerd von diesel
  • Katrin

    Rang: Gast
    am 24.04.2008 09:50:15
    Hallo Klaus,

    danke für die Info.

    Du schreibst, ich gehe blauäugig an die Sache ran, hm schauen wir mal. Ich bin von Hause aus ein Optimist. Bin bisher gut damit gefahren. :-))

    Ich werde mich melden.
    LG Katrin
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 24.04.2008 11:02:48
    hallo katrin,
    du weißt bestimmt was ich meinte,
    der mdk verlangt meistt die tagebücher der letzten drei monate, manchmal sogar 6 monate.
    denn die wollen eine "begründung" für die pumpenverordnung, das "wollen" ist keine begründung. auch nicht wenn du mit ict einen guten hba1c hast, denn dann sehen sie keine verbesserung. ohne stichhaltigen grund wird die pumpentherepie abgelehnt.
    denn die pumpe mit rund 3,6mille ist das kleineste,
    die "betriebskosten" sinds.
    deshalb viel glück. mfg. klaus von klausdn
  • Tom

    Rang: Gast
    am 24.04.2008 12:41:10
    Liebe Katrin,

    darf ich noch mal fragen, weshalb dein Doc gerade jetzt für eine Pumpe plädiert?
    So, wie ich das verstanden habe, bekommt man die doch nur, wenn trotz aller Bemühungen mit Pen der DM nicht zu handlen ist. Nachweisbar mit BZ-Nachweisbüchern. Und dann wurde mal gesagt, Bedingung für den Erhalt einer Insulinpumpe sind natürlich auch sehr gute Werte. Wie will man das nachweisen? Wenn jetzt sagt, mein DM ist mir Banane, und beim Arzt sagt, klar halte ich mich an alles, wiege alles ab, berechne alles, bekommt der dann eher eine Pumpe? Oder wie geht das? von Tom
  • Katrin

    Rang: Gast
    am 24.04.2008 21:13:46
    Hallo Tom,

    also wenn ich ehrlich sein darf, ich habe mich nie für eine Pumpe interessiert. Ich habe den Doc gewechselt, habe diesem so einiges über meinen Alltag und Zuckerwerte erzählt und er fiel fast in Ohnmacht. (zB. Zuckerwert morgens bei 28 und weniger) Manchmal bin ich auch gar nicht erst erwacht. Und meine Tageswerte waren danach jenseits von gut und böse. Daraufhin fragte er mich, wie es denn mit einer Pumpe wäre, naja und so nahm die Sache seinen Lauf.

    Ob ich die Pumpe bekomme - keine Ahnung. Scheint wohl schwierig zu sein, so wie hier einige geschrieben haben.

    LG Katrin
  • Tom

    Rang: Gast
    am 25.04.2008 09:17:29
    Liebe Katrin,

    also eines kann ich dir sagen. Die Diabetiker, die hier im Forum eine Pumpe erhielten, wollten sie dann nie wieder hergeben. Versuchs einfach. Und sollte sie im 1. Durchgang abgelehnt werden (Womit du vielleicht rechnen solltest. Ich habe den Eindruck, die Kassen sind angewiesen, ALLES im 1. Gang erst mal abzulehnen, denn dann geben schon mal 50% der Antragsteller auf und die ist mal schon mal los.), in Widerspruch gehen. Aber vielleicht hast du Glück und dein Arzt dokumentiert die Notwendigkeit der Pumpe SO überzeugend, dass es sofort klappt. Ich drück dir die Daumen. Aber es wäre auf jeden Fall lieb, wenn du mal einen Zwischenbericht gibst. Und zu niedrige Werte, die am Aufwachen hindern, snd sicher ein sehr gutes Argument. von Tom
  • Katrin

    Rang: Gast
    am 25.04.2008 09:32:00
    Lieber Tom,

    ich halte dich auf dem Laufenden. Ich wünsche dir ein schönes WE und optimale Werte.

    Liebe Grüße
    Katrin
  • Max Besgen

    Rang: Gast
    am 25.10.2009 17:34:12
    Hallo an alle,

    ich habe jetzt seid knapp einem halben jahr eine pumpe. Erst einmal muss ich sagen, dass die pumpe meiner meinung nach für einen großteil die beste diabetesversorgung ist die es gibt. es geht einfach alles viel leichter und an das tragen der pumpe gewöhnt man sich auch schnell. am anfang war ich auch sehr skeptisch, doch mein nachbar hat auch diabetes und konnte mich ermuntern eine pume zu tragen. jetzt kann ich mir gar nicht mehr vorstellen ohne pumpe zu leben.
    Allerdings gibt es bei mir ein problem: meine krankenkasse hat mir die pumpe nicht genehmigt, oder bessergesagt sie weiß ncoh nicht ob sie sie mir genehmigt. Die kasse mein jetzt, nach einem halben jahr, aus meinen tagbüchern ginge nicht hervor, dass ich eine pumpe benötige. ausserdem meinte sie, meine werte seinen nicht besser geworden seid ich die pumpe habe. Der grund für die beantragung einer pumpe war der, dass ich nachts häufig schwere zum teil sehr schwere unterzuckerungen hatte, die jetzt glücklicherweise nicht wieder aufgetreten sind.
    Nächste woche habe ich aber einen termin bei meiner diabeteologin, die uns hoffentlich ein paar tipps geben kann.
    was meint ihr denn was ich machen soll?
    erst einmal abwarten?
    danke für eure antworten.

    max von Max Besgen