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Stammzellentherapie, wer hat diese machen lassen?
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Kerstin
Rang: Gastam 09.04.2008 11:26:42
Hallo,
mich würde interessieren wer von euch eine Stammzellentherapie hat machen lassen?
Was für einen Typ habt ihr, wie lange hattet ihr den Diabetes vor der Behandlung und wie schnell konntet ihr erste Erfolge sehen? Wie lang halten diese Erfolge nun schon an?
VG
Kerstin -
klausdn
Rang: Gastam 09.04.2008 22:21:50
und wenn ich am freitag im lotto gewinnen würde,
wer kauft schon für "weit" über 10 000e ein auto bei dem der verkäufer sagt, ein motor ist da , aber ob er funktioniert wissen wir nicht, und garantien gibts auch nicht..
nein danke. mfg. klaus
in meinen augen ist schon das angebot unseriös,
und grenzt hart an betrug(oder ist es sogar) von klausdn -
Reinhard
Rang: Gastam 09.04.2008 22:27:47
Das ist noch lange nicht so weit, wenn überhaupt.
Und wenn, dann m.W. nur für Typ 1. von Reinhard -
Kerstin
Rang: Gastam 10.04.2008 09:35:54
Hallo,
ich wollte keine Antworten wie a la: bringt doch eh nichts und gibt es nicht.
Mein Mann hatte letzten Monat eine (und das gibt es für Typ 1 u. 2 und sogar in Deutschland) und ich wollte mich lediglich Erfahrungsberichte.
Im Übrigen hat es auch nicht weit über 10.000 Euro gekostet, nur mal so am Rande.
mfg
Kerstin -
klausdn
Rang: Gastam 10.04.2008 11:21:48
das wissen wir alles , denn wir können die reklame an den rändern lesen(ist ja extra als werbung gekennzeichnet), allerdings auch den preis , der steht nämlich dabei 10 000e ohne nebenkosten.--
"und" ohne jede erfolgsversprechen.
und wenn das für t2 angeboten wird , wird die ganze sache noch dubioser als sie schon ist, denn gerade t2 zeichnen sich durch ein "überangebot" an insulin aus, das nur wegen der resistenz nichts nutzt,
wenn dieses überangebot nun noch erhöht wird , ist das sinnlos.. damit werden leute abgezockt die sich nicht informieren.(vorher)
mfg. klaus von klausdn -
Tom
Rang: Gastam 10.04.2008 12:12:55
@Genervter: Nicht böse sein bitte...Aber hat Klaus nicht einfach Recht, mit dem, was er sagt? Ist doch besser als solche Sachen "schönzureden". von Tom -
kerstin
Rang: Gastam 10.04.2008 12:23:38
@genervter: Danke, genau so sieht es aus!
Es ist ja schön und gut wenn man sich mit seinem Diabetes abgefunden hat und nicht mehr an Hoffnung auf Heilung glaubt. Aber sich einfach mal mit einem Betroffenen unterhalten der vielleicht noch anderer Meinung ist, ist wohl auch nicht verboten, oder?
Ok, um euch aber mal aufzuklären:
Der Eingriff hat exakt 8925 Euro inkl. Allem gekostet.
Gebracht hat es bisher, daß mein Mann auf die Abendspritze ganz verzichten kann, Mahlzeiten bis 4BE gar nicht mehr spritzen muß und größere Mahlzeiten nur noch einen Faktor von 0,5 spritzen muß.
Ich denke sowas darf man auch nicht totschweigen, zumal dieser Effekt erst nach 3 Monaten eintreten sollte und der Eingriff gerade erstmal 3 Wochen zurück liegt und eine Woche davon noch Cortisoneinnahme.
Was richtig ist, ist daß sie Dir keinerlei Hoffnung auf Heilung machen, dürfen und können sie auch nicht, aber die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich.
Wir bereuen es bis jetzt auf jeden Fall nicht.
VG
Kerstin
von kerstin -
Gnervter
Rang: Gastam 10.04.2008 12:47:30
@tom, nein klaus hat wiedermal nicht recht mit dem was er hier von sich gibt! [Anmerkung der Redaktion: vormals beleidigender Inhalt wurde entfernt]. aber zurück zum thema! zitat:Zwei kürzlich veröffentlichte Studien zeigen, dass die Therapie mit korpereigenen Stammzellen - über einen noch ungeklärten Mechanismus - zu einer Erhöhung der Insulinsynthese führt und dadurch der Bedarf an medikamentös zugeführtem Insulin deutlich sinkt. das belegt das was kerstin gerade geschildert hat, und ich finde es gut das man nichts unversucht läßt um seinen gesundheitszustand zu bessern wer den kompletten artikel lesen möchte hier der link: http://www.diabetes-news.de/info/stammzellen-therapie/forschungsstand-stammzellen.htm also ihr lieben, lasst euch nicht von den möchtegerndocs hier eure gesundheit versauen! informiuert euch umfassend im web, das ist ja dazu da aber setzt bitte nicht irgendwelche ratschläge einfach um ohne sie mit eurem arzt besprochen zu haben von Gnervter -
Tom
Rang: Gastam 10.04.2008 13:31:31
@Kerstin: Wieviel Insulin(e) hat dein Mann vor der OP gespritzt? Diese OP wird sich aber der "normal Sterbliche" nicht leisten können....es klingt zumindest hoffnungsvoll, wenn auch die Anzahl der Probanden niedrig ist, aber die Stammzellenforschung ist ja am Anfang. Aber es müssten doch dann auch umfangreiche erfolgreiche Studien im veterinärmedizinischen Bereich dazu geben. Davon hat man aber bnisher nichts gehört, oder doch? von Tom -
Kerstin
Rang: Gastam 10.04.2008 13:45:39
@ Tom
Naja, die Klinik meinte halt man solle versuchen einen Antrag auf Kostenübernahme bei der KK durch zu bekommen, aber die Chancen sind bisher fast null. Zumindest kann man den Betrag steuerlich absetzen, sind ja dann fast schon 2000 Euro. Wie auch immer, ich zahls gerne wenn ich mir dann keine Gedanken mehr über abgenommene Füße o.g. mehr machen muß.
In erster Linie ist die Therapie für den Typ 1 gedacht der schlecht eingestellt werden kann o. für Patienten die den Diabetes erst seit kurzem haben.
Mein Mann hat vorher einen Faktor zwischen 1-2 gehabt, je nach Tageszeit. Und wie gesagt, es geht immer weiter runter.
Es ist eine Chance, und die wollten wir nicht unversucht lassen. Wenn es auf ganz lange Sicht nichts bringen sollte, gut, aber wir habens versucht.
Studien darüber gibt es genug, z.B.:
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=663137
Effekttiefer wäre es die Insulinproduzerenden Zellen mit den Stammzellen zu züchten und wieder zu transplantieren, die gelang bisher auch bei Mäusen, da wird von Heilung gesprochen. Dieses Verfahren ist aber noch nicht zulässig.
In die Klinik kamen überwiegend Amerikaner, darunter war sogar ein Arzt der ebenfalls an Diabetes erkrankt ist. Denke wir sind da schon auf dem richtigen Weg.
Mit richtigen Erfolgen sollen wir ja erst in 2 Monaten rechnen, wir werdens sehen.
VG
Kerstin
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BARBRA
Rang: Gastam 10.04.2008 14:03:00
Interessanter Link zum Thema:
http://oe1.orf.at/highlights/74297.html
lg
BARBRA -
klausdn
Rang: Gastam 10.04.2008 21:21:42
hallo an alle,
bitte mal alle informationen über stammzellen auf diabetes news lesen.
da ist nirgendwo von studien, geschweige von erfolgreichen, die rede.
und der direkte artikel darüber ist von dem x cell center selbst, geschrieben.
sorry aber das sind alles alte hüte.
wie gesagt es geht um aus dem knochen entnommene stammzellen, nicht um ß-zellen.
und wehalb die wirken sollen, und ob sie wirken wissen die, die es machen noch garnicht
daher halte ich den thread auch für werbung,
mfg. klaus
wenn es geht, würden die kassen mit kußhand zugreifen, denn eine pumpe mit zubehör und allem drum und dran, ist nach 2- 3 jahren teurer als die
angebotene "therapie",
von klausdn -
Tom
Rang: Gastam 11.04.2008 09:13:39
Ehrlich gesagt, ich bin auch noch sehr skeptisch, denn wenn das so durchschlagend schon wäre, hätten sich die Medien überschlagen, auch schon bei den notwendigen Tierversuchen. Und da stehen zwischen der Maus und dem Menschen mindestens noch Primaten.....
Aber, wer das Geld dafür übrig hat, kanns ja versuchen.
Kerstin, darf ich dich fragen, an welchem Klinikum die OP gemacht wurde? Die haben doch sicher auf ihrer website das im Leistungskatalog. Vielleicht gibt es da nähere Informationen dazu. Die würden mich sehr interessieren, und Euch vielleicht auch? von Tom -
Markus
Rang: Gastam 11.04.2008 09:23:55
Hi Kerstin, ich wäre an so einer OP vielleicht interessiert. Wo wurde dein Mann opereriert? Das klingt ja nicht mal so teuer...das Geld wäre da sicher gut investiert. von Markus -
Kerstin
Rang: Gastam 11.04.2008 09:35:10
Guten Morgen,
also mein Mann war in Köln im XCell-Center. Die einzigste Klinik in ganz Europa die solch einen Eingriff vornehmen darf bis jetzt. Deshalb kommen die Leute auch von Amerika, Mexiko, ect.
http://www.xcell-center.de/index.asp
Einfach mal anmailen, die schicken Infomaterial ect., haben 2 Diabetologen direkt vor Ort die einem alle Fragen beantworten können.
Googelt mal ein bißchen rum, dann findet ihr z.B. auch einen Patienten der seine Fluglizenz verloren hat, sich behandeln hat lassen, anschließend nicht mehr Insulinabhängig war und seine Lizenz wieder erhalten hat.
Warum es in den Medien nicht breitgeschlagen wird, hm, gute Frage, aber welcher Diabetologe erzählt euch von dieser evt. Chance? Niemand, richtig und ich glaube auch nicht daß Deutschland an einer Heilung wirklich interessiert ist, wie viele Diabetologen wären dann arbeitslos und wie viele Insulinfirmen pleite?
VG
Kerstin -
rookie
Rang: Gastam 11.04.2008 11:14:28
Ein interessanter Artikel zum Thema
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/687759/
LG, rookie -
Tom
Rang: Gastam 11.04.2008 11:34:25
Also hatte Klaus völlig Recht. Wie so oft.
Was mich irritierte, war, dass man schreib, die Stammzellentherapie sei eine Chance für Diabetiker, dern DM ind er Anfangsphase sei. Aber, wenn DM festgestellt wird, kann man da überhaupt labortechnisch feststellen, seit wann ein DM eigentlich schon bestand?
Eine Ausnahme sehe ich VIELLEICHT bei Kindern auf Grund des nominalen Alters.
Liebe Kerstin, ich hoffe trotzdem, dass es Deinem Mann etwas bringt, wenigstens einen Teilerfolg. Aber, wenn das Verfahren so sicher erfolgreich wäre, waäre das der absolute Knaller und man hätte sich selbst in den Fokus der Medien gebracht. Und nicht erst in der Humanphase sondern schon in der vetmed. Phase. Das denke ICH zumindest. von Tom -
Kerstin
Rang: Gastam 11.04.2008 11:43:58
Dazu kann ich nur sagen, daß das nicht stimmt.
Das Center wollte erst alle Unterlagen von seiner Diabetologin haben um sich ein Bild von seinem Diabetes machen zu können.
Die Eingriffe werden an 2 aufeinander folgenden Tagen gemacht.
Bevor die Stammzellen entnommen werden, hat man ein Aufklärungsgespräch über mögliche Risiken, darüber, daß sie Dir absolut nichts versprechen können, aber in seinem Falle der Insulinbedarf auf jeden Fall sinken wird (was er ja auch tut).
Es wird vorher noch eine Blutuntersuchung gemacht um zu sehen wie Deine Werte sind und ob man irgendwelche Infekte derzeit hat was die Entnahme ausschließen würde.
Einen Behadlungsplan gibt es nicht, warum auch? Der Eingriff ist ja immer der gleiche, egal bei welcher Krankheit. Dir werden die Stammzellen entnommen, zu min. 2 Mio. gezüchtet und an die betroffene Stelle(n) über einen Katheter wieder transplantiert. Je nach Krankheit erhält man dann noch Cortison. Mein Mann hat 1 Woche lang nch CoritsonTabletten nehmen müssen.
Die auf der HP veröffentlichen Patientenbriefe haben uns allerdings nicht beeindruckt, schreiben kann man viel nicht wahr?
Es geht vielmehr darum, daß in anderen Ländern diese Methode auch angewandt wird und erfolgsversprechend ist.
Wie es mit anderen Krankheiten aussieht weiß ich nicht, in Deinem Beitrag wird MS angegeben, darüber müßte man sich erstmal informieren.
Bei Diabetes scheint es zumindest etwas zu bewirken.
Auch wird in Deinem Bericht ein Diabetiker genannt der bereits seit 5 Jahren an Diabetes leidet. Wer lesen kann, liest daß es darum geht neudiagnostizierten Diabetikern die Restfunktion zu erhalten und ggf. wieder beschädigte Zellen wieder in Gang zu bringen. Wer schön länger an Diabetes leidet hat keine Restfunktion mehr, da müßte man schon von einer Gewebetransplantation sprechen, aber so weit ist die Stammzellentherapie noch nicht.
Der ganze Bericht ist eher unglaubwürdig. Da wird von HIV gesprochen???
Wie macht man das bitte mit seinem eigenen Knochenmark? Dieses kommt mit keinerlei Fremdblut in Berührung. Mir scheint dieses Niedergemache als eher Dubios, da steckt doch nicht etwa die ganze Ärzteschaft Der Diabetologen und Pharmaunternehmen dahinter, die Angst haben irgendwann mit noch ein bißchen mehr Forschung Pleite zu gehen ???? :-).
VG
Kerstin -
klausdn
Rang: Gastam 11.04.2008 12:41:43
hallo an alle,
hallo kerstin, jetzt kommt man wenn man alles schmückende beiwerrk wegläßt auf den "kern"
bei t1 die keine restproduktion haben(wegen der ak)
nutzt diese "therapie" garnichts, denn es sind keine ß-zellen mehr da - die müßten dann nämlich implantiert werden, "und das ist schon seit mehreren jahren, mit verschiedenen methoden gemacht worden", von verscjiedenen wirklichen kliniken.
t 1 abgehakt.
t2 hat nicht zu wenig insulin,
---
und das märchen mit der bösen pharmaindustrie , und den dann arbeitslosen diabetologen, klingt mehr als dubios.
---
in der medizinischen wissenschaft, gilt grundsätzlich
wer eine therapie anwendet, muß beweisen daß sie wirkt und weshalb sie wirkt.
alles andere ist unseriös
mfg. klaus
von klausdn -
Tom
Rang: Gastam 11.04.2008 14:19:36
In dem interessanten Artikel, den BARBRA fand, steht aber:
Erste Erfolge im Tierversuchsmodell
Bei zuckerkranken Mäusen hatten die Forscher bereits Erfolg mit dieser Behandlungsmethode. Allerdings ist es beim Menschen noch nicht so weit. Zwar gibt es bereits klinische Studien zur Stammzellentherapie bei Patienten mit Herzschwäche, Schlaganfall oder multipler Sklerose und in der Leukämiebehandlung werden Stammzellen schon jetzt immer häufiger eingesetzt, aber beim Diabetes mellitus müssen die Ärzte erst noch einige Hausaufgaben erledigen.
Noch suchen die Wissenschaftler nach dem optimalen Verfahren, um Stammzellen aus der Bauchspeicheldrüse von Menschen zu gewinnen. Und es geht auch darum, diese möglichst effektiv in Insulin produzierende Zellen zu verwandeln. Gut Ding braucht Weile
Fünf bis acht Jahre Forschung würden laut Jochen Seufert noch benötigt, bis es möglich wäre, die ersten klinischen Studien durchzuführen. Wenn es aber so weit ist, so könnte es vor allem für Patienten mit Typ-1-Diabetes ein interessanter Therapieansatz sein, denn diese haben ihr Leben lang mit der Krankheit zu kämpfen.
Eine Transplantation der Inselzellen aus der Bauchspeicheldrüse kostet knapp 30.000 Euro, und etwa so teuer könnte nach Meinung von Jochen Seufert auch eine Stammzellbehandlung werden. Das ist weniger, als für eine Jahrzehnte lange Diabetes-Behandlung anfällt, ganz abgesehen von den Kosten für die Folgekrankheiten. Eine Therapie mit Stammzellen zu entwickeln, lohnt sich also in jeder Hinsicht. Text: Hellmuth Nordwig
----------
Also danach gäbe es doch bisher nur Erstversuche mit Mäuschen....? von Tom -
Kerstin
Rang: Gastam 11.04.2008 14:28:13
@ Tom
Bei dem was Du schreibst geht es darum, Gewebe zu züchten und zu transplantieren. Und dieses Verfahren scheitert noch wegen der Abstoßungsgefahr.
Das wurde bis jetzt nur an Mäusen getestet, würde aber wohl am ehesten was "bringen", also langfristig gesehen. Die Mäuse waren jedenfalls alle geheilt.
Bleibt zu hoffen daß es bald für alle Diabetiker möglich sein wird.
von Kerstin -
klausdn
Rang: Gastam 11.04.2008 15:21:12
hallo an alle,
die aussage ist nicht richtig, es geht nicht darum gewebe zu züchten sondern nur darum zellen umzuprogrammieren, daß sie "wie" ß-zellen insulin produzieren.
aber !
mit dieser forschung hat dieses zentrum absolut nichts zu tun, die forschen nicht die zocken ab.
--diese forschung mit den mäusen ist eine gemeinschaftsarbeit der universitäten kiel, leipzig würzburg und alicante. auf dieses system ist bereits ein eu weites patent erteilt--
mfg. klaus.
von klausdn -
klaus nachtr.
Rang: Gastam 11.04.2008 18:36:46
nachtrag
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/diabetes/diabetes_aid_55640.html
von klaus nachtr. -
Buschwindröschen
Rang: Gastam 11.04.2008 19:03:58
äußerst aktuell der Artikel
08.05.07, 08:03
Klaus, du bist wohl ein ewig gestriger? von Buschwindröschen -
Kerstin
Rang: Gastam 11.04.2008 19:23:35
@ klaus
Weißt Du, abgesehen daß der Artikel uralt ist, will ich Dir da gar nicht so viel widersprechen, aber man liest ja auch z.B. das hier:
http://www.diabetes-news.de/info/stammzellen-therapie/forschungsstand-stammzellen.htm
Wenn es so ist wie in Deinem Beitrag, dann dürfte mein Mann ja davon absolut null profitieren, aber wie erklärt es sich dann daß er weniger Insulin braucht wenn die Stammzellen angeblich keinen Einfluß darauf haben sollen?
Ich gebe Dir in einem Punkt vollkommen Recht:
Die haben eigentlich null Ahnung was genau dabei passiert, wie was zusammenhängt und funktioniert (das sagen sie Dir aber auch!). Darum geben sie Dir auch keine Garantien, aber weißt Du was?
Das ist mir völlig egal, ich sehe was ich sehe und das ist bis jetzt als Positiv zu verzeichenen. Was weiter passiert keine Ahnung, aber ich brauche mir in 2 o. mehr Jahren selber nicht vorwerfen: ach hättest Du es damals vielleicht versucht, wer weiß .....
Wäre halt nur schön gewesen wenn sich jemand gefunden hätte der diesen Eingriff bereits hinter sich hat und wir uns austauschen hätten können.
VG
Kerstin -
klausdn
Rang: Gastam 11.04.2008 20:01:25
hallo kerstin,
hast du übersehen, daß deine quellen noch älter sind ?
auch ich bin überzeugt davon daß eine lösung gefunden wird , nur die sieht anders aus als diese ,
und die wird dann auch von der kk bzahlt.
genau wie die heutigen bsd/niere transplantationen.
und dann wird man auch wissen was man macht und warum.
mfg. klaus von klausdn -
Lulu
Rang: Gastam 13.04.2008 02:36:04
Ihr lieben Genossen im Leide,
erst mal ein Dankeschön an Euch alle, dass ihr Euch hier austauscht und ich deshalb so viel von Euch lernen kann! Ich habe seit vielen Jahren einen Typ 2. Vor nunmehr fünfzig Jahren hat man bei mir einen latenten Diabetes festgestellt, den ich im Lauf meines bewegten Lebens einfach vergessen habe. Aber irgendwann war nichts mehr zu übersehen.
Seit 10 Jahren spritze ich nun, weil ich die Tabletten nicht vertrage. Aufklärung über meinen Diabetes war nicht wirklich. Zehn Ärzte, zehn verschiedene Meinungen.
So habe ich gelernt, mir selbst zu helfen und auf meine Intuition zu hören, auch auf die Sprache meines Körpers, dieses armen Esels, der mich durchs Leben tragen muss.
ich habe erfahren dass man mutig vieles ausprobieren muss, selbst auf die Gefahr hin, Irrtümern zu erliegen, und dass es vielen Ärzten am Allerwertesten vorbeigeht, wie es einem wirklich geht!!!
Als Privatpatient habe ich auch noch den Nachteil, dass man mich gerne ausnimmt wie eine Weihnachtsgans und mir allerhand Schulungen andreht, die nur dem Veranstalter was bringen und mich in tiefste Verwirrung stürzen, so widersprüchlich sind die Aussagen. Damit habe ich aufgehört.
Das tut meiner Seele gut.
Ich meine, die einzige Chance die wir als Einzelkämpfer haben ist , dass wir uns einerseits vorurteilslos und großzügig gegenseitig austauschen und andererseits auch mal was hinterfragen dürfen, was uns offensichtlich nicht schmeckt.
Dank euch allen noch einmal für Euren Mut und Eure Hilfsbereitschaft!
Irgendwann wird man mehr wissen über unsere Erkrankung.
Wir werden es vielleicht nicht mehr mitkriegen, aber unsere Kinder ; - ). (Kleiner Scherz!)
Wenn ich das alles so lese geht es uns genauso, wie unseren Ärzten: Wir stochern im Nebel.
Lasst uns trotzdem nicht müde werden einen gangbaren Weg zu finden. Jeder Mensch ist ein unverwechselbares Einzelexemplar . Und was dem einen gut tut, ist vielleicht für den anderen völlig daneben. Probieren geht über Studieren!
Ich bin eine alte Frau und weiß, dass das Leben kein Zucker schlecken ist ;-)))
Und dass leider ein Ende findet, was einmal angefangen hat. Bis dahin suche ich unverdrossen nach Möglichkeiten trotz meiner vielen nervenden Erkrankungen das Leben freudig zu genießen, indem ich mir heute ein paar Spaghetti (30 g) mit Sauce gönne, einen guten Film ansehe, schöne Musik höre, abwarte, dass der Schmerz nachlässt, und Tee trinke.
(Und hoffe, dass meine Werte morgen früh nicht über 150 sind.
Das wäre super!)
Ich wünsche uns allen eine gute Zeit!
Macht weiter so, ich bin Euer Fan!
von Lulu -
diesel
Rang: Gastam 13.04.2008 10:10:30
Hallo Kerstin und alle anderen,
wenn ich das richtig verstehe, wird mir Gewebe( hier insulinproduzierende Zellen) entnommen, diese zu Millionen "vervielfälltigt" und dann mir wieder zugefügt?! Welche insulinproduzierenden Zellen will man mir und den anderen Typ I-ern entnehmen? Ich habe keine mehr, deshalb habe ich ja Typ I. Und wenn man mir gezüchtete Zellen eines anderen einsetzen könnte und würde, bleibt die Frage zu klären, wie wird man Typ I. Weil eine Autoimmunerkrankung die insulinproduzierende Zellen zerstört! Das würde doch bei fremden Zellen (und das wären ja auch meine eigenen nachgezüchteten Zellen wenn das möglich wäre) vom Immunsystem wieder zerstört. Damit hätte ich dann wieder einen Typ I Diabetes.
Ich lasse mich gern eines Besseren belehren.
MfG
Gerd
PS: hat man nicht erst in der vergangenen Woche die Forschung mit Stammzellen, welche vor dem 01.05.2007 entnommen wurden, genehmigt? Für mich und den anderen bestimmt nicht ausreichend, da man mir noch keine (nicht vorhandene insulinproduzierende Zellen) vorher entnommen hat. von diesel -
klausdn
Rang: Gastam 13.04.2008 12:21:15
hallo gerd,
etwas ist falsch , aber der schluß ist richtig.
entnommen werden "keine" insulinproduzierenden zellen, sondern aus dem hüftknochen die gleichen zellen die sonst bei der stammzellentransplantation bei leukämie verwandt werden.
daher weiß auch niemend "weshalb" und "ob" die überhaupt wirken. weil es garkeine insulinproduzierenden zellen sind.
"wenn" man was ja versucht wird insulinproduzierende zellen zu machen(aus eigenen zellen), muß immunsuppression her
sonst sind sie nach einiger zeit wieder zerstört.
oder man bekommt immer wieder nach einiger zeit diese neu. da ja die zeit bekannt ist bei normalen t1, alle 2 monate bis max 2 jahre..
und da liegt noch viel forschungsaufwand vor dem wirklichen erfolg.
so lange diese arbeiten und verfahren aus eigenen zellen erforscht und angewandt werden fallen sie nicht unter das betreffende gesetz.(da geht es um embrionale zellen)
mfg. klaus von klausdn -
Sugar
Rang: Gastam 15.04.2008 16:13:44
Hallo,
das adulte Stammzellen nicht weiterhelfen, ist doch schon seit Jahren bekannt... ich hoffe weiter auf einen Durchbruch bei den embryonale Stammzellentherapie...
Hier ist der US Konzern Geron in starker Position...
http://www.geron.com/showpage.asp?code=prodstdi
Stem Cell Programs : Diabetes (GRNIPC1)
It is estimated that there are as many as one million Americans suffering from Type 1 Diabetes (Insulin Dependent Diabetes Mellitus). Normally, certain cells in the pancreas, called the islet ß cells, produce insulin which promotes the uptake of the sugar glucose by cells in the human body. Degeneration of pancreatic islet ß cells results in a lack of insulin in the bloodstream which results in diabetes. Although diabetics can be treated with daily injections of insulin, these injections enable only intermittent glucose control. As a result, patients with diabetes suffer chronic degeneration of many organs, including the eye, kidney, nerves and blood vessels. In some cases, patients with diabetes have been treated with islet ß cell transplantation. However, poor availability of suitable sources for islet ß cell transplantation and the complications of the required co-administration of immunosuppressive drugs make this approach impractical as a treatment for the growing numbers of individuals suffering from diabetes.
We have derived insulin-producing cells (i.e. similar to pancreatic islet ß cells) from hESCs and are working to improve the yield of islet cells and characterize their secretion of insulin in response to glucose. We began transplanting the islets to animal models of diabetes and early results show prolonged survival of engrafted cells in the animals and the detection of human insulin in their blood.
von Sugar