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Stammzellentherapie, wer hat diese machen lassen?

  • BARBRA

    Rang: Gast
    am 10.04.2008 14:03:00
    Interessanter Link zum Thema:
    http://oe1.orf.at/highlights/74297.html

    lg
    BARBRA
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 10.04.2008 21:21:42
    hallo an alle,
    bitte mal alle informationen über stammzellen auf diabetes news lesen.
    da ist nirgendwo von studien, geschweige von erfolgreichen, die rede.
    und der direkte artikel darüber ist von dem x cell center selbst, geschrieben.
    sorry aber das sind alles alte hüte.
    wie gesagt es geht um aus dem knochen entnommene stammzellen, nicht um ß-zellen.
    und wehalb die wirken sollen, und ob sie wirken wissen die, die es machen noch garnicht
    daher halte ich den thread auch für werbung,
    mfg. klaus
    wenn es geht, würden die kassen mit kußhand zugreifen, denn eine pumpe mit zubehör und allem drum und dran, ist nach 2- 3 jahren teurer als die
    angebotene "therapie",
    von klausdn
  • Tom

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 09:13:39
    Ehrlich gesagt, ich bin auch noch sehr skeptisch, denn wenn das so durchschlagend schon wäre, hätten sich die Medien überschlagen, auch schon bei den notwendigen Tierversuchen. Und da stehen zwischen der Maus und dem Menschen mindestens noch Primaten.....
    Aber, wer das Geld dafür übrig hat, kanns ja versuchen.
    Kerstin, darf ich dich fragen, an welchem Klinikum die OP gemacht wurde? Die haben doch sicher auf ihrer website das im Leistungskatalog. Vielleicht gibt es da nähere Informationen dazu. Die würden mich sehr interessieren, und Euch vielleicht auch? von Tom
  • Markus

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 09:23:55
    Hi Kerstin, ich wäre an so einer OP vielleicht interessiert. Wo wurde dein Mann opereriert? Das klingt ja nicht mal so teuer...das Geld wäre da sicher gut investiert. von Markus
  • Kerstin

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 09:35:10
    Guten Morgen,

    also mein Mann war in Köln im XCell-Center. Die einzigste Klinik in ganz Europa die solch einen Eingriff vornehmen darf bis jetzt. Deshalb kommen die Leute auch von Amerika, Mexiko, ect.
    http://www.xcell-center.de/index.asp
    Einfach mal anmailen, die schicken Infomaterial ect., haben 2 Diabetologen direkt vor Ort die einem alle Fragen beantworten können.
    Googelt mal ein bißchen rum, dann findet ihr z.B. auch einen Patienten der seine Fluglizenz verloren hat, sich behandeln hat lassen, anschließend nicht mehr Insulinabhängig war und seine Lizenz wieder erhalten hat.
    Warum es in den Medien nicht breitgeschlagen wird, hm, gute Frage, aber welcher Diabetologe erzählt euch von dieser evt. Chance? Niemand, richtig und ich glaube auch nicht daß Deutschland an einer Heilung wirklich interessiert ist, wie viele Diabetologen wären dann arbeitslos und wie viele Insulinfirmen pleite?

    VG

    Kerstin
  • rookie

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 11:14:28
    Ein interessanter Artikel zum Thema

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/687759/

    LG, rookie
  • Tom

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 11:34:25
    Also hatte Klaus völlig Recht. Wie so oft.

    Was mich irritierte, war, dass man schreib, die Stammzellentherapie sei eine Chance für Diabetiker, dern DM ind er Anfangsphase sei. Aber, wenn DM festgestellt wird, kann man da überhaupt labortechnisch feststellen, seit wann ein DM eigentlich schon bestand?
    Eine Ausnahme sehe ich VIELLEICHT bei Kindern auf Grund des nominalen Alters.

    Liebe Kerstin, ich hoffe trotzdem, dass es Deinem Mann etwas bringt, wenigstens einen Teilerfolg. Aber, wenn das Verfahren so sicher erfolgreich wäre, waäre das der absolute Knaller und man hätte sich selbst in den Fokus der Medien gebracht. Und nicht erst in der Humanphase sondern schon in der vetmed. Phase. Das denke ICH zumindest. von Tom
  • Kerstin

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 11:43:58
    Dazu kann ich nur sagen, daß das nicht stimmt.

    Das Center wollte erst alle Unterlagen von seiner Diabetologin haben um sich ein Bild von seinem Diabetes machen zu können.

    Die Eingriffe werden an 2 aufeinander folgenden Tagen gemacht.

    Bevor die Stammzellen entnommen werden, hat man ein Aufklärungsgespräch über mögliche Risiken, darüber, daß sie Dir absolut nichts versprechen können, aber in seinem Falle der Insulinbedarf auf jeden Fall sinken wird (was er ja auch tut).
    Es wird vorher noch eine Blutuntersuchung gemacht um zu sehen wie Deine Werte sind und ob man irgendwelche Infekte derzeit hat was die Entnahme ausschließen würde.

    Einen Behadlungsplan gibt es nicht, warum auch? Der Eingriff ist ja immer der gleiche, egal bei welcher Krankheit. Dir werden die Stammzellen entnommen, zu min. 2 Mio. gezüchtet und an die betroffene Stelle(n) über einen Katheter wieder transplantiert. Je nach Krankheit erhält man dann noch Cortison. Mein Mann hat 1 Woche lang nch CoritsonTabletten nehmen müssen.

    Die auf der HP veröffentlichen Patientenbriefe haben uns allerdings nicht beeindruckt, schreiben kann man viel nicht wahr?
    Es geht vielmehr darum, daß in anderen Ländern diese Methode auch angewandt wird und erfolgsversprechend ist.
    Wie es mit anderen Krankheiten aussieht weiß ich nicht, in Deinem Beitrag wird MS angegeben, darüber müßte man sich erstmal informieren.
    Bei Diabetes scheint es zumindest etwas zu bewirken.

    Auch wird in Deinem Bericht ein Diabetiker genannt der bereits seit 5 Jahren an Diabetes leidet. Wer lesen kann, liest daß es darum geht neudiagnostizierten Diabetikern die Restfunktion zu erhalten und ggf. wieder beschädigte Zellen wieder in Gang zu bringen. Wer schön länger an Diabetes leidet hat keine Restfunktion mehr, da müßte man schon von einer Gewebetransplantation sprechen, aber so weit ist die Stammzellentherapie noch nicht.

    Der ganze Bericht ist eher unglaubwürdig. Da wird von HIV gesprochen???

    Wie macht man das bitte mit seinem eigenen Knochenmark? Dieses kommt mit keinerlei Fremdblut in Berührung. Mir scheint dieses Niedergemache als eher Dubios, da steckt doch nicht etwa die ganze Ärzteschaft Der Diabetologen und Pharmaunternehmen dahinter, die Angst haben irgendwann mit noch ein bißchen mehr Forschung Pleite zu gehen ???? :-).


    VG

    Kerstin
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 12:41:43
    hallo an alle,
    hallo kerstin, jetzt kommt man wenn man alles schmückende beiwerrk wegläßt auf den "kern"
    bei t1 die keine restproduktion haben(wegen der ak)
    nutzt diese "therapie" garnichts, denn es sind keine ß-zellen mehr da - die müßten dann nämlich implantiert werden, "und das ist schon seit mehreren jahren, mit verschiedenen methoden gemacht worden", von verscjiedenen wirklichen kliniken.
    t 1 abgehakt.
    t2 hat nicht zu wenig insulin,
    ---
    und das märchen mit der bösen pharmaindustrie , und den dann arbeitslosen diabetologen, klingt mehr als dubios.
    ---
    in der medizinischen wissenschaft, gilt grundsätzlich
    wer eine therapie anwendet, muß beweisen daß sie wirkt und weshalb sie wirkt.
    alles andere ist unseriös
    mfg. klaus

    von klausdn
  • Tom

    Rang: Gast
    am 11.04.2008 14:19:36
    In dem interessanten Artikel, den BARBRA fand, steht aber:
    Erste Erfolge im Tierversuchsmodell
    Bei zuckerkranken Mäusen hatten die Forscher bereits Erfolg mit dieser Behandlungsmethode. Allerdings ist es beim Menschen noch nicht so weit. Zwar gibt es bereits klinische Studien zur Stammzellentherapie bei Patienten mit Herzschwäche, Schlaganfall oder multipler Sklerose und in der Leukämiebehandlung werden Stammzellen schon jetzt immer häufiger eingesetzt, aber beim Diabetes mellitus müssen die Ärzte erst noch einige Hausaufgaben erledigen.

    Noch suchen die Wissenschaftler nach dem optimalen Verfahren, um Stammzellen aus der Bauchspeicheldrüse von Menschen zu gewinnen. Und es geht auch darum, diese möglichst effektiv in Insulin produzierende Zellen zu verwandeln. Gut Ding braucht Weile
    Fünf bis acht Jahre Forschung würden laut Jochen Seufert noch benötigt, bis es möglich wäre, die ersten klinischen Studien durchzuführen. Wenn es aber so weit ist, so könnte es vor allem für Patienten mit Typ-1-Diabetes ein interessanter Therapieansatz sein, denn diese haben ihr Leben lang mit der Krankheit zu kämpfen.

    Eine Transplantation der Inselzellen aus der Bauchspeicheldrüse kostet knapp 30.000 Euro, und etwa so teuer könnte nach Meinung von Jochen Seufert auch eine Stammzellbehandlung werden. Das ist weniger, als für eine Jahrzehnte lange Diabetes-Behandlung anfällt, ganz abgesehen von den Kosten für die Folgekrankheiten. Eine Therapie mit Stammzellen zu entwickeln, lohnt sich also in jeder Hinsicht. Text: Hellmuth Nordwig
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    Also danach gäbe es doch bisher nur Erstversuche mit Mäuschen....? von Tom