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Tramadol
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Bond
Rang: Gastam 02.04.2008 11:57:07
Hallo zusammen,
ich wieder wegen meine Füsse :O(
Nehme z.Zt. 2x 300mg Lyrica; dennoch immer noch Schmerzen, Stechen und Kribbeln in den Füssen.
Bin also zum Neuro-Doc und hab ihm meine Beschwerden wieder vorgejammert.
Ich bat ihn, dass er mir Tramadol verschreibt, wie es Pia in einem älteren Fred vorgeschlagen hat.
Der Doc meinte, dass Tramadol bei neuropathischen Schmerzen völlig wirkungslos sei.
Das hat mich doch sehr verwundert.
Ich meinte, dass dieses Mittel doch gegen Schmerzen eingesetzt wird.
Er blieb bei seiner Aussage; nicht bei neuropathischen Schmerzen.
Stattdessen hat er mir ein Antidepressiva namens Amitriptylin verschrieben.
Es wird auch zur langfristigen Schmerzbehandlung angewendet.
Ich soll abends eine halbe Pille (50mg) einnehmen.
Abends aus dem Grund, weil das Mitel sehr müde macht.
Hat da jemand Erfahrungen damit?
Was ist mit dem Tramadol; weiß gar nicht mehr was ich glauben soll?
Nimmt jemand Tramadol gegen neuropathische Schmerzen?
Ein wieder fragender Bond grüßt recht herzlich.
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Pia
Rang: Gastam 02.04.2008 13:03:34
Ach, mein lieber Bond,
das tut mir wirklich leid. Wobei ich das nicht ganz glaube, was dein Doktor dir da erzählt hat...du solltest Dir vielleicht doch mal überlegen, dich in einem Schmerzzentrum anzumelden, wie wir das schon mal beredet haben....
Guck mal, hier gibt es direkt ein Polyneuropathie-Forum. Ich denke, dass
hier vielleicht Patienten über Ihre Medikation Auskunft geben. Hier schreibt eine über Lyrica + Tramal (ich weiß nicht, ob sie damit eher Tramadol meinte).
In einem anderen PNP-Forum habe ich z.B. auch über die tägliche Medikation von Oxygesic gelesen.
http://www.polyneuropathie-forum.de/viewtopic.php?f=12&t=4198
Was du auch machen kannst...
Such dir im Internet eine Schmerzambulanz (egal, welche Stadt) und schreib die einfach an mit der Bitte nach der Medikationsempfehlung bei diabetischer PNP. >Auf diese Weise habe ich auch schon Ausküfte erhalten und die dann mit in die Schmerzambulanz genommen und rezeptiert erhalten. Ansonsten meld dich einfach privat bei mir noch mal. Auf jeden Fall werde ich meinen Arzt beim nächsten Termin nach Tramadol und PNP fragen. von Pia -
P ia
Rang: Gastam 02.04.2008 13:19:14
Hier findest du auch einen Artikel, der bestätigt, dass Tramadol sehr wohl erfolgreich bei PNP eingesetzt wird. Das war 2004!!!
Dein Arzt hat also nicht Recht, nur keine Ahnung.
http://www.schmerz-therapie-deutschland.de/pages/zeitschrift/z1_04/art_108.html
Amytriptilin wird eigentlich gar nicht mehr eingesetzt.....das ist veraltet. von P ia -
Bond
Rang: Gastam 02.04.2008 16:03:37
Hallo Pia,
ich kann das Polyneuropathie-Forum nicht finden.
Wo ist denn das?
von Bond -
thomas2002
Rang: Gastam 02.04.2008 17:09:00
http://www.polyneuropathie-forum.de/ von thomas2002 -
Pia
Rang: Gastam 03.04.2008 08:58:50
Lieber Bond,
bitte maile mich an, ich habe eine wichtige Info für dich.
Lieber Thomas,
es ist VIELLEICHT möglich, dass die Frage NICHT von Bond kam, denn zum Zeitpunkt der Frage hatte sich Bond bereits in dem PNP-Forum registriert und seine Frage gestellt... von Pia -
der
Rang: Gast -
Molly
Rang: Gastam 03.04.2008 12:01:06
Zu Tramadol:
HAt mir für PNP absolut nichts geholfen.
Jedoch Neurotin, 2 x 300, ¨1 Antidepressiva
von Wyeth Effexor 75. Mit diesen Tabletten bin ich "fast" schmerzfrei. Muss aber dazu sagen dass ich meine Antidepressiva nicht nur wegen der PNP nahm sondern allgemein etwas traurige Stimmung (weinerlich, kein Anlauf etc.) hatte. Es hat mir wirklich sehr sehr gut geholfen. Tramadol nehme ich nur wirklich wenn es sein muss bei starken Rückenschmerzen.
Ist ja auch nicht ohne... mit Nebenwirkungen.
Schönen TAg
Molly -
Pia
Rang: Gastam 03.04.2008 15:48:30
Liebe Molly,
wenn du im Suchfenster des Neuropathieforums mal Tramadol eingibst, kommen ne ganze Menge Beiträge zur Anwendung bei PNP, oft zur Kombination von Lyrica+Tramadol. Wichtig bei retardierten Tramadol ist eine REGELMÄßIGE KONTINUIERLICHE Einnahme. Ich weiß ja nicht, was dein Arzt dir damals geraten hatte bezüglich der Einnahme. Als Notfallmedikament für Schübe ist dann eher Oxigesic o. a. geeignet. Es wird auch zum Aufsuchen von Uni-Schmerzambulanzen geraten, da Neurologen und Hausärzte oft nicht auf dem neuesten Stand sind. von Pia -
wolfmen
Rang: Gastam 03.04.2008 20:15:21
Hallo Pia,
hier ist wolfmen (Wölfchen). Da ich gegen meine PNP-Schmerzen immer ein hochdosiertes Oxygesic erhalten habe, welches als wirklich fürchterliche Nebenwirkung bei mir schwerste Verstopfungen verursachte, habe ich dann in der Zeitschrift "Ärztliche Praxis" das neue Mittel Targin 20/10mg (Mundi Pharma) entdeckt und auch von meiner Ärztin verschrieben bekommen. Kann ich nur empfehlen, keinerlei Verstopfungen mehr und Schmerzen nur noch in Maßen. Dies nur ein kleiner Hinweis, der evtl. auch anderen helfen könnte.
Wir müssen gewinnen.
Alles Liebe
Wolfmen -
Pia
Rang: Gastam 04.04.2008 08:58:45
Hi Wölfchen:-)
darf ich dich fragen, in welcher Dosierung du Oxigesic nehmen durftest? von Pia -
wolfmen
Rang: Gastam 04.04.2008 13:30:15
Hi Pia,
Osigesic 20mg, morgens 1 x 20mg, abends 1 x 20mg. Abstand zwischen den Einnahmenn 12 Strunden. Jetz bei Targin 20/10 ist es die gleiche Einnahme.
Wir gewinnen.
mfg
wolfmen alias wölfchen :-) -
bond
Rang: Gastam 04.04.2008 17:34:34
Hallo Pia,
kann Dich per email nicht kontaktieren, weil angeblich mein "Standart-Mailclient" nicht installiert ist.
Schreib mal bitte an "barnyforum@gmx.de"
Dann kann ich Dir antworten
von bond -
Molly
Rang: Gastam 05.04.2008 23:55:06
Hallo Pia
Da hast Du recht, ich hätte sie immer nehmen müssen, täglich 2 und da hat es mir die Haare gesträubt.
Ich nehme nun hie und da Tramal Tropfen.
Die helfen mir auch.
Gruss Molly -
Wastel659
Rang: Gastam 07.04.2008 00:45:33
HOCHTONTHERAPIE
Effiziente Therapie für Schmerzpatienten
Die Hochtontherapie ist eine innovative Weiterentwicklung der klassischen Elektrotherapie: Von der Behandlung, die mit den patentierten HiToP-Geräten durchgeführt wird, profitieren insbesondere Patienten mit chronischen Schmerzen. Beschwerden werden zuverlässig bekämpft, in vielen Fällen sind Patienten dank der Hochtontherapie schon innerhalb der ersten beiden Wochen nach Behandlungsbeginn schmerzfrei.
Die klassische Elektrotherapie – auch Reizstromtherapie genannt – ist aus dem schulmedizinischen Behandlungsspektrum heute nicht mehr wegzudenken: Elektrische Impulse bzw. geringe Stromstöße stimulieren Muskeln und Nerven; Stromstärken und Frequenzen werden vom Arzt individuell eingestellt. Die Hochtontherapie macht sich ebenfalls die vielfältige Wirkung des Stroms zunutze – allerdings auf einer ganz neuen therapeutischen Basis. Im Ergebnis ist die Effizienz der Hochtontherapie besonders hoch. Der berufstätige Patient erhält durch die schnelle Mobilisierung seine erwünschte Leistungsfähigkeit zügig wieder und kann schneller zur Arbeit zurückkehren; ältere Menschen profitieren insbesondere von der gesteigerten Vitalität und Lebensqualität.
Die besondere Wirkung der Hochtontherapie ist in zahlreichen Patiententests nachgewiesen worden: Von rund 600 Patienten waren schon nach der ersten Behandlung 32 Prozent schmerzfrei, weitere 55 Prozent berichteten von einer Schmerzlinderung. Lediglich 13 Prozent spürten keine Änderung. Für die diabetische Polyneuropathie (Typ2-Diabetes) und die Kniearthrose liegen darüber hinaus wissenschaftlich anerkannte und hochrangig publizierte Studien vor.
Die Hochtontherapie ist noch so neu, dass die Behandlungen trotz der wissenschaftlichen Erfolge noch nicht in den Katalog der Kassenleistungen aufgenommen wurden. Patienten müssen die Behandlungen aus der eigenen Tasche bezahlen. Die Therapie kann sowohl beim Arzt als auch bei diabetischer Polyneuropathie und Kniearthrose mit speziellen Patientengeräten zuhause durchgeführt werden.
Einen Überblick über die Anwendung und Wirkung der Hochtontherapie erhalten Sie in der Broschüre „Einführung in die Hochtontherapie“, die Sie hier downloaden können.
Bei diesen Beschwerden hilft die Therapie
Die Hochtontherapie deckt – wie die Elektrotherapie – zahlreiche unterschiedliche Anwendungsgebiete ab. Hauptindikationen sind:
Rückenschmerzen
degenerative Gelenkerkrankungen (u.a. der so genannte „Tennisarm“ sowie schmerzhafte Wirbelsäulensyndrome)
Migräne, Kopfschmerzen
Wundheilung sowie Ödembehandlung
Allgemeine Erschöpfung
Diese Behandlungen werden in der Regel beim Arzt bzw. Physiotherapeuten in der Praxis durchgeführt.
Für zwei Krankheitsbilder wurden jedoch spezielle HiToP-Geräte für die Behandlung zuhause entwickelt:
Diabetische Polyneuropathie
Kniearthrose
Informationen
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Pia
Rang: Gastam 07.04.2008 10:04:02
Liebe Molly, Tramadol ist für eine Langzeiteinnahme entwickelt worden. Vielleicht kommt es ja mal später für dich in Frage.
Wenn du unter chronischen Schmerzen leidest und nur im "Notfall" ein Medikament nimmst, kann sich der Schmerz richtig schon hochschaukeln. Ziel und Zweck der regelmäßigen Einnahme ist es, das Schmerzgedächtnis auszuschalten.
Guck mal hier:
http://www.schmerzakademie.de/pat_beha.php von Pia