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  • SusanneHG

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 09:41:34
    ich hab da mel ne frage....

    ich war noch nie übergewichtig, aktueller BMI zwischen 21 und 22,
    43 jahre alt
    zöliakie
    MS (ohne basistherapie, bis jetzt 1-2 schübe jährlich, dabei 2,5gr cortison in 5 tagen)
    hypertonie, behandelt
    hyperthyreose, behandelt
    versch. avitaminosen (Vit. D, B12, C), behandelt
    Osteopenie
    Eltern haben beide Typ 2- Diabetes
    sohn typ 1

    letzter ms-schub im januar
    dabei erstmals unter cortison bz um die 300mg% - aber nur unter therapie
    beim nächsten schub kommt dann insulin dazu, abgesprochen mit dem diabetologen

    eine pathologische glukosetoleranz liegt bei mir vor wenn ich über 69 kg wiege (ist schon drei jahre her)

    der letzte hba1c (diese woche) war nach den referenzwerten das erste mal pathologisch
    (6,1% ........Normal 4,8-5,8%)

    ich ernähre mich sehr gesund, bewege mich viel, hab mehr oder weniger idealgewicht

    tja... und nun?
    mir fällt nix mehr ein

    abnehmen geht nicht, bin grad froh, dass ich 6 kg zugenommen habe (bei jeden MS-schub nehm ich 2-3 kg ab, manchmal auch 5-7)

    sport mach ich in dem mir machbaren rahmen (hauptsächlich nordic walking und schwimmen)

    meine ernährung hab ich schon seit beginn der ms optimiert und umgestellt

    für neue ideen dankbar

    susanne von SusanneHG
  • Thomas

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 12:59:41
    Hallo Susanne,

    was genau ist denn jetzt deine Frage?
    Ob du Diabetes hast? Noch nicht, aber wahrscheinlich hast du die Veranlagung von den Eltern mitbekommen. Der schlechte HbA1c rührt vermutlich von der Cortisonbehandlung und den daraus hervorgerufenen BZ Erhöhungen. Cortison erhöht zwar nicht den BZ, aber das Körpereigene, wie auch von aussen zugefügtes Insulin, wirkt zur Zeit der Cortisonbehandlung nicht mehr so gut.
    Bei einem HbA1C von 6.1 würde ich mir aber noch keine Gedanken machen. Die Referenzbereiche der Labore sind da auch unterschiedlich. Viele gehen bis 6.5%.

    Es ist aber richtig das dein Diabetologe bei der nächsten Cortisonbehandlung mit Insulin unterstützen möchte. Ein BZ von 300 ist natürlich nicht ungefährlich und sollte behandelt werden. dann wird sich auch dein HbA1c bessern.

    Ob Jemand Ideen hat...nun, Du tust schon alles was Frau machen kann. Bewegung ist wichtig, Übergewicht hast du keins, zudem ernährst Du dich gesund. Wenn Du noch schnelle Kohlehydrate reduzierst oder besser meidest, müsste der HbA wieder im Normbereich landen.

    Ob und wann Du mal einen Diabetes Typ2 entwickelst, kann niemand sagen. Eine Veranlagung hast du aber offenbar. Bei einem Diabetologen bist du aber in guten Händen. Was man an Vorbeugung machen kann, machst Du schon.

    Einen Typ2 erwischt nicht nur Dicke und bewegungsfaule Menschen! Man unterteilt noch Typ2a u. Typ2b. Als Menschen mit Typ2a Diabetes bezeichnet man jene, die eher schlank sind und die nicht genug Insulin produzieren.

    Gruss Thomas
  • SusanneHG

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 15:33:02
    danke für die antwort

    der referenzbereich unseres labors geht bis 5,8%, alles andere ist pathologisch eingestuft

    meine vorwerte lagen zwischen 4,9 und 5,1%

    5 tage cortison machen noch keine Hba1c-erhöhung - sagen alle meine docs

    mein nüchtern-bz liegt um die 100.
    mal 95, mal 11o0

    dass ich nen prädiabetes habe ist schon klar

    aber ich würde ihn halt gern noch ein bisschen aufhalten

    nur wie?

    susanne von SusanneHG
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 16:05:40
    das verzögern des vollen diabetes geht fachoffiziell bisher nur durch gewicht, ernährung und bewegung. ernährung auch dahingehend, die kohlenhydrate zu reduzieren, und ggf auf die glykämische last zu achten.

    cortison und diabetes beißen sich etwas, aber nicht jeder hat da eine große wahl^^ von thomas2002
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 16:13:11
    natürlich erhöht eine woche mit werten über 120 den hba1c wert , weshalb der bz erhöht is,t ist doch völlig egal.- ca 0,5- 0,8 - %-
    und zum referenzbereich-- 4,8-6,4 heißt lediglich daß die "referenzlösungen mit denen das gerät eingestellt wird, die eine den wert 4,8 die andere den wert 6,4 hat
    oder haben soll, das heißt auf keinen fall daß überall ihherhalb dieser werte "gesunde" verhältnisse vorliegen.
    unf durch cortison wird auch dm ausgelöst, gogle mal unter -cushing-, wobei die wirkung trotzdem wesenlicher ist als die nebenwirkung.
    und dann ist es kein dm t2.
    und kann auch nicht irgendwie verhindert werden, und wenn dir die docs dann insulin geben ist das völlig i. o.
    mfg. klaus von klausdn
  • Thomas

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 16:40:08
    Hallo Susanne,

    was möchtest Du jetzt hören? Es gibt kein Patentrezept! Du schreibst selbst, du hast kein Übergewicht, ernährst dich gesund und machst, so gut es geht, Sport! Mehr kann man nicht machen! Sollten trotz allem, sich die Werte verschlechtern, wird Dein Diabetologe dir vermutlich eine Tablettentherapie vorschlagen. Vielleicht auch in Kombination mit Insulin.

    Durch die Multiple Sklerose Erkrankung und die Schilddrüsenüberfunktion spielen noch einige Faktoren mit rein die den BZ beeinflussen.

    Freunde dich damit an, das sich vermutlich irgendwann einmal ein DM manifestiert. So schlecht sind die Werte ja noch nicht, so lange es so bleibt; freue dich und geniesse es. Du hast ja noch genug Zeit dich darauf vorzubereiten und kennst es ja von den Eltern und Deinem Sohn.

    Alle möglichen Mittelchen die so angepriesen werden helfen nur den Verkäufern im Portmonnaie! Auch auf KHs gänzlich zu verzichten wäre eine schlechte Idee! Ob es sinnvoll wäre die Kh Menge bei Dir zu reduzieren hängt ganz individuelle vom Tagesverlauf und Energiebedarf ab. Da Du aber kein Übergewicht hast, sehe ich da keinen Grund. Wie ich schon schrieb, schnelle KHs möglichst meiden.

    KHs werden nach einen Glykämischer Index (GI) eingeteilt. Um so höher der GI, um so schneller erhöhen sie den Blutzuckerspiegel.

    http://www.glyx-tabelle.de/

    Gruss Thomas

  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 17:49:57
    Die Idee, dass man Glukose essen müsse, weil Glukose Energie sei, die man brauche, ist schlicht unzutreffende. Eiweiß und Fett bringen pro Gramm wenigstens doppelt so viel Energie und brauchen zu ihrer energetischen Nutzung durch den Organismus nur einen Bruchteil der Insulinmenge, die für die gleiche Menge Engergie aus Glukose notwendig wird.

    Der Organismus speichert selbst mit Hilfe von viel Insulin überschüssige Glukose in der Form von Fett, um sie anschließend, wenn nicht mehr so viel Glukose zur Verfügung steht, zur Energieversorgung nutzen zu können.
    Und im Wege der Glukoneogenese kann die Leber pro Tag sehr viel mehr Glukose aus Eiweiß produzieren, als die 140g, die immer als Tagesbedarf für Gehirn und diverse Nerven angegeben werden. Es gäbe keinen Eskimo, wenn das nicht ganz normal möglich wäre.

    Weniger Glukose macht für Diabetiker einen gesünderen Blutzuckerverlauf - ggf. mit weniger Medis. Ich wüßte nicht, wie ich einem neugierigen Außerirdischen erklären sollte, warum so viele an sich doch intelligente Menschen sich einreden (lassen), auf so einen intelligenten Beitrag zu ihrer Gesundheit verzichten zu müssen. von Jürgen
  • Thomas

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 18:40:59
    Hallo Jürgen,

    ich kenne Deine Abhandlung zu höchstens 30g Kohlehydrate bereits! Dein viertel verdautes Halbwissen langweilt mich zu tode!

    Gruss Thomas
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 18:50:09
    wohin möchtest Du die Beileidskarte? von Jürgen
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 15.03.2008 20:35:28
    wer seinen dm dorch cortison und anderes "erlangt"
    hat, kann sich die tablettenära schenken.
    denn durch das cortison ist die bsd erschöpft durch vorherige überproduktion, daher kann auch nichts mehr rausgekitzelt werden. sonden nur ersetzt.
    mfg klaus von klausdn