Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Erstdiagnose DM , 11/24

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 28.12.2024
    am 28.12.2024 07:40:33 | IP (Hash): 879281985
    Guten Morgen,

    durch ein bisschen suchen bin ich hier auf dieses Forum gestoßen - einfach, um auch auf Gleichgesinnte zu treffen, da ich mich in meiner derzeitigen Situation auch durch meinen Behandler ziemlich allein gelassen fühle.

    Bei mir wurde 11/24 Diabetes diagnostiziert, nachdem bei der Laboruntersuchung massive Auffälligkeiten bzgl. Leberwerte (bis 10fach erhöht), sowie insbesondere Glukose (320 mg/dl) und HbA1c 10,5% festgestellt wurden.

    Ich wurde durch meinen Hausarzt auf Metformin 850 1x täglich und Toujeo (derzeit 38 I.E. am Abend) eingestellt - die Diabetologin hat Metformin 850 auf 2x täglich erhöht. Die Weiterbehandlung erfolgt beim Hausarzt, die Diabetologin teilte mir beim Termin mit, dass Typ 2 in der Regel beim Hausarzt und nicht in der diabetologischen Praxis betreut wird.

    Die Ernährung wurde schon größtenteils umgestellt, mit Unterstützung diverser Gruppen.

    Leider sind die täglichen Messungen unter dieser Therapie sehr ernüchtern, da weiterhin in einem sehr hohen Bereich (250-350 mg/dl) sind. Unter 200 mg/dl bekomme ich es nicht. Insbesondere die Nüchternwerte am Morgen sind immer im 300er Bereich - da werde ich nicht schlau draus.

    Ich habe vor zwei Wochen nochmal meinen Hausarzt angesprochen, er sieht derzeit keinen Handlungsbedarf. Er möchte mich vor dem neuen Jahr nicht umstellen, sondern erst, wenn er aus dem Urlaub zurückkehrt. Da soll es wohl auf eine Basal-Bolus-Therapie hinauslaufen.

    Ich bin mehr als ratlos und habe hier schon öfter überlegt, was denn passieren würde, wenn ich mich einfach im Krankenhaus vorstelle. Da ich nicht glaube, dass es "nicht besorgniserregend ist", sondern doch sicher etwas getan werden muss?! Ich habe hier ein paar Beiträge gelesen - auch auf anderen Seiten. Da wurde ja, wie man so schön sagt, die "Sau durchs Dorf gejagt", wenn jemand mit diesen Werten geschrieben hat.

    Vielleicht mache ich auch etwas falsch... Sei es drum.

    Aber vielleicht gibt es hier ja Gleichgesinnte, die ebenfalls diese Phase der schweren Einstellung hinter sich haben und doch Ideen oder Vorschläge haben... Die Situation ist derzeit ziemlich niederschmetternd, nachdem ich nach der Diagnose ohnehin schon niedergeschlagen war. Teilweise starre ich auf das Messgerät und man möchte kapitulieren - weil man alles versucht, aber keine Änderung bemerkt...


    Viele Grüße
    Bearbeitet von User am 28.12.2024 07:44:49. Grund: Ergänzungen
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 28.12.2024 08:20:22 | IP (Hash): 87837737
    AmNeCi schrieb:
    Ich bin mehr als ratlos und habe hier schon öfter überlegt, was denn passieren würde, wenn ich mich einfach im Krankenhaus vorstelle. Da ich nicht glaube, dass es "nicht besorgniserregend ist", sondern doch sicher etwas getan werden muss?!

    Hallo AmNeCi,

    ja, es muss etwas getan werden, aber auf ein paar Wochen früher oder später kommt es nicht an. Krankenhaus könnte ein Reinfall werden, weil leider in erschrekend vielen Kliniken nicht genügend Fachverstand für Diabetes da ist. Außerdem passt die Einstellung im Krankenhaus im täglichen Leben nicht mehr und dann bist du wieder auf deinen Arzt angewiesen.

    Darf ich fragen, wie du deine Ernährung umgestellt hast?

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 28.12.2024 08:20:39. Grund: BBCodes
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 15
    Mitglied seit: 23.12.2024
    am 28.12.2024 10:01:00 | IP (Hash): 1356641323
    Guten Morgen und herzlich willkommen,

    zunächst einmal möchte ich dir Mut aussprechen. Ich kann mir vorstellen, dass das ernüchternd ist, wenn man tut und keine sichtbaren Erfolge passieren. Aber du suchst dir Hilfe und gehst das Problem aktiv an - das finde ich toll!

    Mit kam eine Idee, die ich einfach beitragen möchte. Es gibt heutzutage ganz viele tolle Ersatzprodukte, die m.E.n. viel zu wenig Beachtung finden.
    Birkenzucker zB. wird insulinunabhängig verstoffwechselt und ist trotzdem süß. Es kann helfen, die Ernährung schrittweise zuckerfreier zu machen, weil radikale Umstellungen meist im Frust enden.
    Oder kennst du Zoodles? Das sind Nudeln, die man eigentlich aus Zucchini macht und genauso mit Bolognese essen kann, wie echt Nudeln :-) Man könnte das am Anfang ja mischen und zunehmend das Verhältnis zu Gunsten der Zucchini steigern.

    Ich möchte dich ermutigen mutig zu bleiben und Dinge auszuprobieren. Es gibt sooo viel und unter Keto-Diät findest du COOLe Anregungen, die sich im Alltag auch teils sehr gut umsetzen lassen :)