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Prädiabetes und Mortalitätsrisiko unabhängig von der Entwicklung einer manifesten Diabetes

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    am 30.01.2025 10:51:06 | IP (Hash): 1718229330
    Tino211170 schrieb:
    Leber und Pankreas werden im Verlauf progressiv geschädigt. ...


    Wie ich das verstehe, kann ich meinen T2D ein- und ausschalten. Ich schalte ihn ein, indem ich alltäglich mehr Energie einverleibe, als ich alltäglich verbrauche, und das so lange, bis das so angesammelte Fett die Schwellen überschreitet, ab denen bei mir die diabetische Fehlfunktion einsetzt.
    Ich schalte ihn aus, indem ich für den Verbrauch vom zuvielen Fett sorge, und ich halte ihn ausgeschaltet, indem ich auf diesem ausgeschalteten Level nur noch alltäglich soviel Energie einverleibe, wie ich alltäglich verbrauche.
    Damit habe ich definitiv auch jede Progredienz ausgeschaltet, denn in den nun so um 10 Jahren, seit ich mich gezielt und systematisch so verhalte, hat sich mein Insulinbedarf nicht erhöht.

    Die Progression, die du in der Literatur findest, ist aus meiner Sicht eindeutig der fachoffiziell ordentlichen Behandlung geschuldet, für die der BZ im völlig gesunden Rahmen erheblich zu niedrig ist. Und mit mehr Glukose nimmt selbstverständlich auch der Umsatz an Insulin zu, und das ist nun mal in seinem Hauptjob Fettmanager!

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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 30.01.2025 13:18:12 | IP (Hash): 659869755
    Zitat :Wie ich das verstehe, kann ich meinen T2D ein- und ausschalten. Ich s
    ......., usw


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    Jain...

    Nutritive Regulation und Verwertung ist die eine Sache.
    Die andere Sache waeren die Botenstoffe,aussehalb von Insulin, die diese Regulation ueberhaupt erst moeglich machen
    Zwar ist es so, das zumindest meiner Meinung zufolge, zmb die Unterhaut, und sicher auch Pankreas und Leber, bei realisieren einer Gefahr durch Verfettung, Androgen - Rezeptoren - Komplexe bildet um so das Gewebe zum Zwecke der Isolation vom Metabolismus abzusondern, was dann nutritiv regulierbar waere, aber.......
    ........, die Tatsache das mit hormonellen Schwankungen assoziirbare Zustaende Wie z. B Menopause, eine DMt2 manchmal erst moeglich machen, und oder pathologische Hormon Verschiebungen eine DMt2 erstmalig entstehen lassen, spricht dafuer, daß vorsichtig gesagt, die Erkrankung nicht unbedingt in Eigenverantwortung gesteuert werden kann.

    Setzt Natuerlich voraus das sich parallel zu der hormonellen Veraenderung durch Lebensabschnitt-Wechsel, oder z. B premenopausales Pco-s, nicht auch der Appetit verschärft wird.

    Ich glaube zwar eher nicht, da hier ja Appetit anregende Östrogen schwindet, kann es aber anderseits nicht ausschließen..

    Und auch gegen rein nutritive Steuerung bei Insulin Therapie spricht auch das der Alterungsprozess an sich, strengenonmen den Behandlungsbedarf erhoehen muesste.

    Je älter man wird, umso mehr verfetten bekannterweise mal vereinfacht gesagt, die Zellen.

    Zitat :Die Progression, die du in der Literatur findest, ist aus meiner Sicht eindeutig der fachoffiziell ordentlichen Behandlung geschuldet, für die der BZ im völlig gesunden Rahmen erheblich zu niedrig ist. Und mit mehr Glukose nimmt selbstverständlich auch der Umsatz an Insulin zu, und das ist nun mal in seinem Hauptjob Fettmanager!


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    Was ist Blutzucker I'm voellig gesunden Rahmen, und was ist laut Praxis zu niedrig?

    Und abgesehen davon meine ich aus Zitat 2 ersehen zu koennen, dad du von einem nedikamebtoes indizierten selbstregulietenden Kreislauf, z. B I'm Rahmen einer Insulin Therapie ausgeht und diese damit als ausreichend ansiehst?


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    am 30.01.2025 14:21:25 | IP (Hash): 1718229330
    Tino211170 schrieb:
    Was ist Blutzucker I'm voellig gesunden Rahmen, und was ist laut Praxis zu niedrig?

    Und abgesehen davon meine ich aus Zitat 2 ersehen zu koennen, dad du von einem nedikamebtoes indizierten selbstregulietenden Kreislauf, z. B I'm Rahmen einer Insulin Therapie ausgeht und diese damit als ausreichend ansiehst?


    Nüchtern und zwischen den Mahlzeiten 60-90 mg/dl und in der Spitze etwa 1 Stunde nach einem Essen für ein paar Minuten maximal 140 ist gesund ohne Prä- und Diabetes.

    Mit Diabetes gilt als normale Einstellung nüchtern und zwischen den Mahlzeiten 100-140 mg/dl und in der Spitze etwa 1-2 Stunde(n) nach einem Essen völlig offen.
    Als besonders scharfe Einstellung gilt nüchtern und zwischen den Mahlzeiten 80-120 mg/dl und in der Spitze nach dem Essen max 200.
    Von niedriger als diesem “scharf” wird in der Diabetologie allgemein abgeraten.

    Bei der Hauptaufgabe vom Insulin habe ich nicht an das Medikament gedacht, sondern an das Hormon und seine Funktionen im völlig gesunden Organismus.


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    am 30.01.2025 16:38:52 | IP (Hash): 1812449216
    Tino211170 schrieb:

    Zwar ist es so, das zumindest meiner Meinung zufolge, zmb die Unterhaut, und sicher auch Pankreas und Leber, bei realisieren einer Gefahr durch Verfettung, Androgen - Rezeptoren - Komplexe bildet um so das Gewebe zum Zwecke der Isolation vom Metabolismus abzusondern, was dann nutritiv regulierbar waere, aber.......



    Das halte ich für einen Schmarrn.
    Es ist von Natur aus für den Körper vorgesehen, Fettvorräte im Unterhautfettgewebe anzulegen, nahezu fast unbegrenzt, bis das Herz nicht mehr mitmacht.
    Das ist ein evolutionärer Vorteil, unsere Vorfahren wären sonst in Zeiten von wenig Nahrung verhungert, wie diejenigen, die aus genetische Gründen keinen Speck ansetzen konnten. Je nach Menge des Vorrats kannst du wochen/monatelang davon zehren, sogar über ein Jahr. Dafür sind wir gebaut.

    Fett in den Organen erschwert/behindert dagegen die Bewältigung ihrer Aufgaben und der Körper setzt eine ganz Kaskade von Maßnahmen ein, um doch noch zu überleben. Auf Dauer nicht sehr erfolgreich.

    Tino211170 schrieb:

    ........, die Tatsache das mit hormonellen Schwankungen assoziirbare Zustaende Wie z. B Menopause, eine DMt2 manchmal erst moeglich machen...


    Btw, nach der reproduktiven Phase gibt es weniger hormonellen Schwankungen, logischerweise.

    Tino211170 schrieb:

    Setzt Natuerlich voraus das sich parallel zu der hormonellen Veraenderung durch Lebensabschnitt-Wechsel, oder z. B premenopausales Pco-s, nicht auch der Appetit verschärft wird.


    Durch verschärften Appetit bekommt man keinen Diabetes.

    Tino211170 schrieb:

    Je älter man wird, umso mehr verfetten bekannterweise mal vereinfacht gesagt, die Zellen.


    Nur dann, wenn man über den Bedarf Nahrung zuführt.

    Tino211170 schrieb:
    Was ist Blutzucker I'm voellig gesunden Rahmen, und was ist laut Praxis zu niedrig?


    Der Körper pendelt sich normalerweise bei 70-100mg/dl ein. Lt Praxis ist bei Diabetikern ein HcA1c unter 5,7% zu niedrig, denn dann ist es ja kein Prä/Diabetes mehr.
    Allerdings kann auch bei normalem BZ-Werten und niedrigem HbA1c die Hütte schon brennen, wenn zur Aufrechterhaltung der gesunden Werte mehr und mehr Insulin ausgeschüttet werden muss. Das ist nicht unbegrenzt möglich und hat auch einige unerwünschte Nebenwirkungen.
    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
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    am 03.02.2025 08:27:27 | IP (Hash): 659869755
    Hallo

    Zitat :Das halte ich für einen Schmarrn.
    Es ist von Natur aus für den Körper vorgesehen, Fettvorräte im.....
    ..... Usw...

    -----

    Nein nein nein. ...
    Das ist ein erweitertes Verständnis der Geschichte.
    Damit habe ich mich 10 Jahre beschäftigt
    Kein Schmarrn....., da passt jeder Baustein aus gesicherten Erkenntnissen zusammen

    Lesen Sie was ich dazu hier an anderen Orten eingestellt habe.......
    Auch die Literatur.



    Gerade eben habe ich das im Thread mit Juergen nochmal dargelegt
    Man beachte meine Meinung zum Wechsel der Prioritaet unter bestimmten extremen klimatischen Bedingungen.
    Teilweise ist das aber nur Theorie

    Allgemeines zur Unterhaut......


    Die Speicherkapazität der Unterhaut wird hormonell reguliert.
    So ist z. B die Speicherkapazität, und eine damit auch gleich verbundene Funktion der männlichen Unterhaut, I'm Vergleich zur weiblichen Subkutis, von Haus aus eingeschränkt
    Waerneerzeugung ueber die Unterhaut, ist in primärer Hinsicht Kindern und Frauen vorbehalten.
    Die männliche Thermogenese findet primaer ueber die Muskeln statt.
    Daher ist Subkutane Speicherkapazität relativ..
    Menopause macht auch….. Virilisierung.
    Die gesamte Fettverteilung ist ja anders……
    Schauen Sie sich doch den Apfel des Mannes, und die Birne der Frau an


    Zitat :Btw, nach der reproduktiven Phase gibt es weniger hormonellen Schwankungen, logischerweise.

    -------

    Ich meine etwas anderes

    Die post - reproduktive metabolische Situation praedispositioniert Diabetes.
    Ist soweit auch evident
    Prinaer Faktor hier m.E DHT durch E2 Abfall.

    Der Appetit ist Bestandteil der Genetik und somit erblich
    Appetit veraendert sich z. B auch durch circadische Gene, bekannterweise.
    Nachtschicht veraendert auch den Appetit, durch Störungen der circadischen Genexpression .

    Zitat :Nur dann, wenn man über den Bedarf Nahrung zuführt.

    ---------

    Es kommt primaer auf die Verwertung an



    Zitat :5,7% zu niedrig, denn dann ist es ja kein Prä/Diabetes

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    Fuer einen Praediabetiker ist das aber zu hoch.





    Bearbeitet von User am 03.02.2025 09:06:03. Grund: Ergänzt