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Prädiabetes und Mortalitätsrisiko unabhängig von der Entwicklung einer manifesten Diabetes

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    am 20.01.2025 05:43:36 | IP (Hash): 230334773
    Tino211170 schrieb:
    ...
    200 mg Selen tgl

    10 mg Folsäure tgl

    6 Gramm Chillipulver(capsaicin)
    ...



    Himmel!
    Liebe Leute, bitte nicht nachmachen! Das sind sportliche Mengen, die selten jemand unbeschadet konsumieren kann. Bei derart massiven Überdosierungen (bis 1000-fach) ist mit Vergiftungserscheinungen zu rechnen, zumindest mit recht unangenehmen bis heftigen Körperreaktionen.

    normale Tagesdosen:
    Selen: 200 µg
    Folsäure: 400µg
    Capsaicin: 1,5 mg



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    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
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    am 20.01.2025 09:29:17 | IP (Hash): 659869755
    Hallo
    Meine Dosierungen richten sich nach Ergebnissen, bzw klinischen Verbesserungen von Zuständen und Blutparametern, die in Studien erhoben wurden
    Daten von diversen Organisationen, wo Empfehlungen unter der Voraussetzung.... Ergänzung additiv zur Ernaehrung vermittelt werden respektiere ich nicht da diese Organisationen ein völlig falsches Bild vom Ernaehrungsverhalten der Bevölkerung haben.
    Je nach Erkrankung bestehen auch idr mindestens 2 Mangelzustaende trotz Ernaehrung die ebenfalls bei statistischen Empfehlungen nicht berücksichtigt werden.

    Ich distanziere mich aber trotzdem von einer direkten Empfehlung da z. B nicht jeder einfach mal so 6 Gramm Chilly vertraegt.

    200 mic Selen ist aber vollkommen unbedenklich und in dieser Form auch frei verkäuflich

    Im Zweifel immer Serum Spiegel testen lasen.

    Denn Maengel hat hier mit Sicherheit fast jeder.

    Gruss Tino
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    am 20.01.2025 10:55:04 | IP (Hash): 337053185
    Bei solchen Darstellungen frag ich mich immer, wie die Menschheit all die vielen Tausende von Jahren bis zu uns überlebt hat?


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 23.01.2025 07:40:31 | IP (Hash): 659869755
    Zitat :Bei solchen Darstellungen frag ich mich immer, wie die Menschheit all die vielen Tausende von Jahren bis zu uns überlebt hat?

    ----

    Weil die Diabetes in ihrer Entwicklung sowohl beim Affen, als auch beim Frueh - Menschen durch den Lebensstil weitgehend am Fortschreiten gehindert wurde.Defekte Adipozyten oder artverwante Zellen, existieren oft nur partial, und werden so auch vererbt
    Das Gen ist zwar da, aber seine Befehlsgewalt wurde durch Ernaehrung und ausreichend Bewegung stetig soweit unterdrückt, daß kein lebennsbedrihendes Zenit im Sinne eines Ausstebens unserer Rasse erreicht werden konnte.
    Erst die Zivilisation hat das Vorhandensein von Diabetes verstärkt.
    Da wir aber mittlerweile eine relativ fortgeschtittene Medizin und Erkenntnisse besitzen, sichert das auch wiederum unseren Fortbestand.

    Das Dilemma zeigt sich daher nicht in Aussterben unserer Rasse sondern darin das wir unter anderen, antiDiabetischen Umständen theoretisch viel laenger und vorallem gesuender leben koennten
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    am 23.01.2025 11:40:38 | IP (Hash): 631116293
    Ich glaube gern das, was ich selbst messen kann. So erlebe ich meinen T2D voll im Einklang mit der Twin Cycle Theorie vom Roy Taylor: Vererbte Speichergrenzen in Leber und Pankreas, mit deren Überschreiten der T2D eingeschaltet und mit deren Unterschreiten er wieder ausgeschaltet wird. Klar kann hinter diesen Speichergrenzen “dein” interessantes Gen stecken.


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    am 23.01.2025 23:55:12 | IP (Hash): 919329268
    Tino211170 schrieb:
    Ich bin zugegebenerweise ein Anhänger der Hypothese des sparsamen Gens(Thrifty) denn dafuer spricht vieles
    Diese Hypothese besagt, das einst Affen Afrika den Rücken kehrten, und auf ihrer Auswanderung hungerten
    Das hat ihre Adipozyten(z. B befaehigung zur Thermogene) veraendert, und als sie wieder nach Afrika zurückkehrten, trafen die veränderten Adipozyten erneut auf suesse Fructose,(Bananen etc) was dann ein Chaos im Gewebe verursacht hat.

    Hallo Tino,

    herzlichen Dank für die interessante Hypotese, die du uns hier vorgestellt hast.

    Jetzt ist natürlich auch ganz klar, wie Katzen zu Diabetes kommen, immerhin haben die auch was mit Afrika zu tun. Bei Hunden mit Diabetes müssen wir einfach mal davon ausgehen, dass Wölfe von den Affen aus Afrika abstammen - oder hast du eine bessere Idee, wie deine Lieblingshypothese gerettent werden kann :lol:
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    am 24.01.2025 08:37:52 | IP (Hash): 659869755
    Hsllo

    Dein Einwand wiederlegt meine Theorie keinesfalls

    Das kann ich ganz einfach kurz und knapp widerlegen...

    Das Leben auf diesem Planeten, basiert auf einem einzigen Baustein, naemlich der DNA
    Sie ist ja schlussendlich auch der Traeger der weiterzugebenden Informationen .

    Eine von mir geschilderte Adaption ist, wenn man die Information zuende gedacht hat, ja nicht primaer Afrika-spezifisch, sondern generell envovimental bedingt
    Also im Klartext formuliert, entstand dieses Speichergen(, Thrifty), durch Hunger, und anschliesender Ueber Ernarhrung
    In Hunger Phasen bildet sich nach langer Fastenzeit die Adipogenese zurück.
    Damit wird die Dehnungskapazitaet der Adipozyten eingeschränkt.
    Im Falle einer spontanen Ueber Ernaehrung, die z. B durch Fructose im hohen Mass durch und durch gegeben ist, kann das dazu fuehren, das veränderten Adipozyten zum Schutz vor weiterer Ausdehnung fibrosiert werden
    Das Resultat dessen, ist eine Degeneration des Gewebes..
    Generell sind die Adipozyten des unteren Bauchbereichs, innen wie außen, aber robuster beschaffen.

    Demzufolge veraendert sich der Speicherkreislauf dann, wenn z. B die Subkutanen Adipozyten der Untehaut degeneriert sind.
    D. H Die Energie wird nun innen eingelagert, z. B um den Darm, und in Pankreas und Leber
    Und aber auch subkutan außen am Bauch.

    Der Anfang des metabolischen Syndroms

    Normalerweise ist Fructose fuer Leistungssteigerung gedacht und nicht als Snack. ..
    Zugvoegel essen bevorzugt vor Langsteckenfluegen Fructose zur Leistungssteigerung
    Wir Menschen haben dieses disziplinierte Verhalten verlernt. ..

    Aber zurück zum eigentlichen Punkt

    Dieses Adaptiondproblem, kann theoretisch jede Lebensforn , an jedem Ort der Welt ueberfallen
    Es wuerde auch zutreffen wenn eine Katzen Horde vor Aeonen mal in China im Zuge einer Eiszeit gehungert haette, und dann nach Russland migriert waere.

    Verantwortlich fuer solch eine genetisch adaptive Veraenderung ist nicht die Region, sondern ausschliesslich Hunger und anschließende Ueber Ernaehrung von degenerirten Adipozyten .
    Dieser Soeichermechsnusmus ist m. E grundsätzlich in der DNA verankert und tritt dann adaptiv in Kraft wenn eine envovimentale Anpassung erforderlich ist
    Nochmal wiederholt.....
    Das Leben basiert auf einer einzigen DNA.....

    Und ausserdem...
    Wo welche Tiere ursprünglich herkommen ...
    ... , das weiss niemand
    Sind alles nur Mutmasssungen..... .











    Bearbeitet von User am 24.01.2025 09:05:49. Grund: Ergänzt
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    am 24.01.2025 08:49:34 | IP (Hash): 659869755
    Hallo

    Zitat :Klar kann hinter diesen Speichergrenzen “dein” interessantes Gen stecken.


    ----
    Ja.!

    Siehe den Post an @Rainer
    Dort habe ich sowohl die Rolle der Leber, als auch die der Pankreas aufgeführt

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    am 24.01.2025 14:27:07 | IP (Hash): 1553354541
    Tino211170 schrieb:
    Siehe den Post an @Rainer
    Dort habe ich sowohl die Rolle der Leber, als auch die der Pankreas aufgeführt


    Du hast geschrieben, dass Leber und Pankreas im Zusammenhang mit dem Gen eine Rolle spielen. Aber bei dir kommt nicht vor, wie und warum nach sehr exakt 1 Woche Leberentfettung nach Taylor die Leber von einem Tag auf den anderen wieder völlig normalen BZ ausgibt statt bis dahin mehr oder weniger viel zu hohen.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 25.01.2025 05:21:17 | IP (Hash): 659869755
    Guten Morgen

    Ich konnte gerade in der deutschen Aerzte Zeitschrift lesen, das da ein Mechanismus nach Taylor auf Studien - eveidenter Leberentfettung durch zmb Mangenverkleinerung basierendes Schwinden der diabetischen Anzeichen, fast schon als Heilung fuer Diabetes Typ 2 gesehen wird.
    Aehlich Ergebnisse las ich auch schon in Studien ueber Pankrasentfettung und DM-T2
    Auch wenn diese Organe die Insulinausschuettung regulieren ist diese Methode nicht mit einer ursaechlichen Therapie zu vergleichen.
    Die Verfettungen dieser Organe sind Resultate der Diabetes
    Bei Typ 2 geht es nicht primaer um das Insulin, sondern um die Leistung der Zellen.
    Klar wird durch Insulin auch die zellulaere Aufnahme gesteigert aber die Zellen bleiben defekt.
    Das ist adaptiv angeboren, und vom Betroffenen nutritiv, oder altersabhaengig verstärkt.
    Leber und Pankreas Gewebe sind in diesem Sinne moeglicherweise bereits angeboren zusätzlich angeschlagen was sich aber erst später manifestiert. Organe Altern voellig unterschiedlich.

    Die Verfettungen wuerden bei Gewichtszunahme wieder auftreten.
    Der Benefit der Methode nach Taylor kann auch nicht der Leber separat zugeordnet werden da durch Chirurgische Restriktionen, etc das gesamte Koerper Gewebe entfettet wird, und sich demzufolge metabolisch umstellt

    Die Kunst ist, zu Essen, und dann das ganze, z. B auch Kohlenhydrate gänzlich zu verwerten
    Das kann zwar auch durch zmb Bodybuilding ueber die Muskeln verwertet werden, sollte im guten Szenario aber auch von der Unterhaut verwertet werden
    Diese Funktion des Subkutanen Fettes ist imens wichtig.fuer metabolische Gesundheit.

    Interessant ist hier der Stoffwechsel eines Hardgainers von dem man sagt das er kein metabolisches Syndrom bekommen wird.
    Warscheinlich besitzt er genetisch ein gutes UCP1 Gen, was seine Thermogenese ausgeprägt funktionieren laesst

    Die Datenlage dazu ist aktuell leider sehr schwach



    Bearbeitet von User am 25.01.2025 05:42:03. Grund: Ergänzt