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Sozialsituation
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am 27.01.2025 16:41:07 | IP (Hash): 753318088
phil93 schrieb:
Wie gesagt liebe ich meinen Beruf und mit Diabetes würde dieser Enden.
Hier hat mal flashbang05 Erich mitgeschrieben, mit Leib und Seele Bundespolizist im Außendienst. Der sollte wg LADA Typ 1 an den Schreibtisch und hat sich beispielhaft in seinen geliebten "alten" Job zurück gekämpft. Natürlich hat er einigen persönlichen Einsatz dafür gebracht. - Bin neugierig: Für welchen Beruf würde das nicht gehen?
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 27.01.2025 16:46:38 | IP (Hash): 1805332775
Tolles Beispiel, freut mich sehr für ihn.
Ich bin in der Luftfahrt tätig und möchte das noch 40 Jahre machen (können) :) -
am 27.01.2025 16:57:25 | IP (Hash): 753318088
Auch in der Luft gibt es längst einige super Beispiele. Der Schlüssel dazu ist "topfit mit Diabetes", also zum zuverlässig(!) gesund gesteuerten Blutzucker auch die überdurchschnittliche physische Leistungsfähigkeit.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 27.01.2025 16:58:22. Grund: , -
am 27.01.2025 17:07:00 | IP (Hash): 1128323850
Nun...vor ein paar Tagen hast du noch geschrieben: Beruflich ist es für mich möglich, mit Diabetes weiterzuarbeiten und ich liebe meinen Beruf.
Heute schreibst du, er würde enden....ja was denn nun??
Vielleicht solltest du dich mal genau erkundigen, wie das jetzt ist.
Ja, das was du als Grundidee bezeichnest, ist ziemlich gut...
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am 27.01.2025 17:18:07 | IP (Hash): 1805332775
Ohje, da habe ich mich verschrieben. Es ist wohl nicht möglich. Aber ich habe schon einen Termin bei der Ärztin, mich würde es einfach interessieren. Ist ja nicht so toll, wenn gefühlt das Messer ständig über jemandes Kopf schwebt -
am 27.01.2025 18:30:49 | IP (Hash): 1128323850
phil93 schrieb:
Ohje, da habe ich mich verschrieben. Es ist wohl nicht möglich. Aber ich habe schon einen Termin bei der Ärztin, mich würde es einfach interessieren. Ist ja nicht so toll, wenn gefühlt das Messer ständig über jemandes Kopf schwebt
Wenn es die Betriebsärztin ist, dann rate ich dir dringend ab. Vor dem Termin solltest du dir eine Rechtsberatung bei deiner zuständigen Gewerkschaft buchen. Da kann man dir genau sagen, ob, bzw. wann du deinen Arbeitgeber über den Diabetes informieren musst...1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.01.2025 19:20:56 | IP (Hash): 753318088
Wenn der Diabetes schon diagnosereif wäre, wär’s vielleicht schon ein bisschen schwieriger, aber Betriebsärzte tragen wenigstens manchmal auch sehr interessiert zum guten Gelingen bei den Betriebsangehörigen bei. So hatte flashbang05 geschrieben, dass ihn eine “seine” Betriebsärztin sehr konstruktiv begleitet hat.
Immerhin zu HbA1c bis maximal 6,5 oder 7 und NULL Hypo während der Dienstzeit - völlig unregelmäßig mit bis zu 12 Stunden im Gelände mit Gepäck und ohne feste Pausen und Essenszeiten bei vollem physischem und psychischem Einsatz.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 27.01.2025 21:51:15 | IP (Hash): 1128323850
Ach Jürgen...das kannst du doch nicht verallgemeinern...im Arbeitsleben hat sich in den letzten Jahren viieel verändert... -
am 28.01.2025 07:29:20 | IP (Hash): 1805332775
Aber es ist ja ohnehin meine Pflicht bei den Medizinchecks die Wahrheit zu sagen. Noch gibt es ja keinerlei Anzeichen, dass etwas nicht stimmt. Ich will es einfach offen ansprechen, sie ist echt ok.
Ich kann mir halt bei aktuellen Statistiken einfach nicht vorstellen, dass in unseren großen Unternehmen noch nie jemand eine Diabetes entwickelt hat. Trotz Schichtdienst und so weiter. Und das hätte ja mal gehört, wenn es da Probleme gegeben hätte, bei uns hört man alles haha -
am 28.01.2025 11:14:14 | IP (Hash): 1128323850
Phil...die Betriebsärztin wird vom Unternehmen bezahlt und vertritt für ihr Geld dessen Interessen, nicht deine.
Inwieweit du bei diesen Checks zur Wahrheit verpflichtet bist und was du privat halten darfst, kann dir wirklich nur eine qualifizierte Rechtsberatung sagen, die auf Arbeitsrecht spezialisiert ist. Und das sind nun mal nur die Gewerkschaften und der DGB.
Wenn es keinerlei Anzeichen gibt, was genau willst denn erzählen? Auch das kann dir negativ ausgelegt werden, wenn du über deine Panik sprichst...
Bestimmt haben mehrere Mitarbeiter einen Diabetes...aber es steht ihnen nicht auf die Stirn geschrieben.
Ich kannn dir nur raten, vorsichtig zu sein...sowas kann ganz schnell mal nach hinten losgehen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.01.2025 10:18:31 | IP (Hash): 1038561499
Dein HOMA-Index von 2,2 ist grenzwertig in Richtung Insulinresistenz. In diesem Fall könnte es sich um Prädiabetes handeln, der in Typ 2 übergehen könnte, obwohl das gar nicht zu deiner Statur passt. Unerklärlich ist für mich, dass du zwar den recht speziellen HOMA kennst, nicht aber HBA1c und 2h Postprandialwert. Mit Typ 2 hast du sicher keine beruflichen Einschränkungen, sofern er nicht mit Insulin behandelt wird.
Anders wäre es beim Typ 1 + Sonderformen, für den allerdings keinerlei Symptome vorliegen. Hier gibt es für Piloten noch Schwierigkeiten in Europa, diese werden sich aber auch nicht mehr lange halten, in den USA können Typ1er schon Linienflüge pilotieren. Ich weiß auch nicht, warum Jürgen immer flashbang so hervorhebt. Das ist heute Standard für Typ1er, dass wir in allen Berufen und Hobbies aktiv sein können (Polizei, Militär, Notfallsanitäter, Bergführer, etc., mit der Ausnahme von Piloten für Passagierflugzeuge).
Es ist in jedem Fall sinnvoll, die Ernährung auf gesund umzustellen. Obst ist sicher auch gesund, für die Blutzuckerkurve aber eher schlecht, da ist sogar eine Malakoff-Torte noch besser.
Bedenke auch, dass der Insulinwert, von dem der HOMA abhängt, sich mit der Meereshöhe ändert. Ich weiß nicht nicht, was es ausmacht, wenn man viel fliegt und damit oft einer simulierten Höhe von 2000m ausgesetzt ist. Ich weiß nur, dass wenn man zum Everest-Basislager wandert (5300m) und dort mehrere Nächte schläft, der Insulinwert auf das 3-4-fache ansteigt, also ein HOMA von über 5 bei völlig Gesunden.
LG Geri1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.