Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Sozialsituation
-
am 24.01.2025 18:42:47 | IP (Hash): 1922927194
Ich finde es toll, wie viel Mühe ihr euch alle macht.
Aber wie sieht das aus, wenn man jünger ist? Wenn man mal mit Freunden essen gehen will, wenn man abends am Fluss was trinken mag oder man ein Date im Kaffee hat, ins Kino geht?
Man kann ja nicht nur verzichten und sich einigeln?
Das macht mich echt traurig… -
am 24.01.2025 19:15:21 | IP (Hash): 1008229717
Als Typ1 mach ich all diese Dinge einfach!
Ausnahme: Ich trinke keinen Alkohol, aber nicht wegen meinem Dia...
_______________________________________________________
juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
Bearbeitet von User am 24.01.2025 20:01:27. Grund: Ergänzung -
am 24.01.2025 19:36:03 | IP (Hash): 726471202
Hallo Phil...ich bin Typ 2 und gehe ohne weiteres im Restaurant essen...ich bitte darum, die Pommes wegzulassen und dafür ein Bisschen mehr Salat zu bekommen...das klappt bisher immer. Allerdings bei Klößen kann ich nicht widerstehen und genieße sie...auch das hat mir noch nicht geschadet.
Am Fluss was trinken? Da nimmst du das mit, was du trinken willst. Wenn es eine Lokalität ist dann geht auch ganz viel...ein trockener Weißwein geht immer...es gibt auch Brauereien, die machen zuckerfreies und alkoholfreies Radler...das ist sogar lecker und kannst du problemlos trinken.
Übrigens...mit dem Alter hat das gar nichts zu tun... -
am 25.01.2025 11:34:00 | IP (Hash): 675166258
Hallo,
das stimmt, mit dem Alter hat das echt nichts zu tun. Sorry.
Aber ich bin 32, Single und genieße gerne den Sommer. Ich bin den ganzen Tag am Fluss und abends gehen wir gerne gemütlich was essen und trinken dann noch was.
Ich fühle mich da bisschen wie ein Aussetziger. Chips darf ich beim Uno spielen nicht mitnaschen, statt Saft nur Wasser, kein Cocktail an Abend und beim Essen darf ich keine Beilagen, keinen Alkohol, kein Dessert….ich versteh nicht, wie das funktionieren soll? Es ist was anderes, wenn man zB verheiratet ist und den Lebensmittelpunkt zuhause hat, gemeinsam kocht etc. Aber wie soll man das denn umsetzen?
Ich bin (noch) in der gesunden Phase, aber habe Angst an Diabetes zu erkranken, wenn ich nichts ändere. Aber habe das Gefühl, als könnte ich gar nicht mehr leben :( -
am 25.01.2025 20:20:13 | IP (Hash): 1462347196
Du umreißt da einiges an Herausforderungen, mit denen sich erstaunlich viele Menschen plagen. Denn außer denen mit Diabetes und auf dem Weg dorthin, die meistens nix davon fühlen, gibt es wohl ne ganze Menge Betroffene, denen es tagtäglich mies geht, wenn ihr Blutzucker zwar im völlig gesunden Bereich, aber eben für sie zu weit schwankt. Interessante Erfahrungen und Tipps zum Verringern von solchen Schwankungen findest du hier
https://www.glucosegoddess.com/en-de?srsltid=AfmBOoqIjKjwx4ilL--kgMx9X1ygLsG9yqDE8qGnm2vf0TLk-9ORYpFI
Da ist bestimmt manches dabei, mit dem auch du deine Herausforderungen wenigstens ein bisschen erträglicher bewältigen kannst. Daumendrück !
----------------------------------------------
Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 26.01.2025 10:03:29 | IP (Hash): 675166258
Vielen Dank für den Input!
Ich habe gestern mal wieder bisschen rumgemessen und experimentiert. Zum Hintergrund: Beruflich ist es für mich möglich, mit Diabetes weiterzuarbeiten und ich liebe meinen Beruf. In meinet Familie leider sehr präsent lasse ich nich daher regelmäßig testen.
Grund zur Sorge machte mein letzter Blutbefund ( HOMA war 2.2, BZ etwa 87, aber Insulin am oberen Grenzbereich) und ich nahm das als Anlass, wieder etwas darauf zu achten.
Gestern habe ich gegessen
* Porridge (60g Haferflocken) mit Gewürze
* Blätterteigtaschen 4 größere Stück, mit Spinat-Schafskäsefülle und sehr viel Eisberg bzw. Gurkenrahmsalat
* 2 Mandarinen
und 3 Milchkaffee.
Ich habe 2h nach den Mandarinen gemessen und 105 Blutzucker gehabt. Ich muss aber zugeben, dass mein Mittagessen um ca 15h war, gemessen habe ich um 8. Also lagen da Mittagessen, 2 Kaffee und 2 Mandarinen und ne Handvoll Erdnüsse dazwischen.
Tja und ich habe eigentlich mit einem besseren Wert gerechnet. So wirklich KH lastig waren ja nur Blätterteig und Porridge und ich hatte mit schlechterer Ernährung bessere Werte. Das verunsichert mich jetzt.
Ich bin 188 groß, wiege derzeit 69 kg und merke, dsss ich in den 3 Wochen schon abgenommen habe. Aber das kann ja auch nicht das Ziel sein :/
Ich würde mich über euren Input freuen und bleibe dran :)
-
am 26.01.2025 11:05:17 | IP (Hash): 1331264522
Fürs gezieltere Rummessen ;)
Morgens nüchtern kannst du messen, wie gut deine Blutzuckerautomatik längere Zeit ohne “Störung” mit Essen funktioniert.
Etwa 1 Stunde nach einem Essen kannst du messen, wie hoch genau das Essen deinen Blutzucker angetrieben hat.
Etwa 3 Stunden nach einem Essen kannst du messen, wie gut deine Automatik noch schafft, den Blutzucker in der Höhe wie vor dem Essen wiederherzustellen.
Einen durchschnittlichen gesunden Tagesverlauf mit 3 Mahlzeiten siehst du hier
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Glucose-insulin-day-german.svg
----------------------------------------------
Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 26.01.2025 12:38:31 | IP (Hash): 923550579
Danke für den Tipp!
Aus Interesse - wieso 3h? Überall anders habe ich etwas von 2h gelesen?
-
am 26.01.2025 13:23:45 | IP (Hash): 1331264522
Zu lesen finde ich seit Jahr und Tag 2h. Meine persönlichen Messreihen und die von anderen, die ich kenne, sagen alle 3h. Und die Glukose-Zeitachse in der Grafik im Link sagt auch 3h :)
----------------------------------------------
Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 26.01.2025 13:31:05 | IP (Hash): 1128323850
Von 3 Stunden habe ich auch noch nichts gehört, auch 1 Stunde nach der Mahlzeit ist nicht üblich. Gemäß meinem Diabetologen soll ich direkt vor dem ersten Bissen einer Mahlzeit messen und nach 2 Stunden wieder. Nach den 2 Stunden sollte der Wert möglichst nicht über 140 sein...gelegentliche Ausreißer bis 160 kann man ab und an mal hinnehmen.
Deine Essensaufzählung umfasst ja offenbar mehrere Mahlzeiten. Wenn du messen willst, dann jede Mahlzeit einzeln mit Vorher- und Nachhermessung. Um 15.00 Uhr essen und um 20.00 Uhr messen hat keinerlei Aussagekraft.
Ganz allgemein glaube ich, du machst dich viel zu sehr verrückt. Vermutlich sind doch auch bei dir 5 von 7 Wochentagen Alltagstage. Die 2 Tage, die du mit deinen Freunden verbringst, sind doch wohl ehr die Ausnahmen. Wenn du deine Ernährung an den 5 Tagen diabetestauglich gestaltest, dürfte es kein Problem sein, auch mal über die Stränge zu schlagen, zumal du ja nicht übergewichtig bist und am Fluss wahrscheinlich auch in Bewegung bist. Es muss ja nicht gleich die ganze Packung Chips sein.
Was für dich möglicherweise ein gangbarer Weg sein könnte, wäre ab und zu mal ein paar Fastentage einzulegen und ansonsten dich weitgehend normal durchschnittlich zu ernähren. Informiere dich mal zu "Fasten nach Buchinger". Dazu gab es gestern auf ARTE eine sehr interessante Dokumentation "Fasten - ein Phänomen wird erforscht"...vielleicht magst du dir das mal in der Mediathek ansehen.
Und übrigens: In der Ruhe liegt die Kraft... -
am 26.01.2025 13:46:24 | IP (Hash): 750907020
Vor vielen Jahren - als es noch unbegrenzt Teststreifen gab - habe ich auch gelernt, 1 Stunde nach dem Essen zu messen, um den Peak zu bestimmen. Aber ich bin auch Typ1 und es soll auch der optimale Spritz-Ess-Abstand angenähert werden, um den Peak klein zu halten...
Ob 2 oder 3 Stunden nach dem Essen hängt sicher auch von der Art der Mahlzeit ab... ich kenne beides.
Ich muss Zuckerle recht geben, dass du dich echt verrückt machst...
_______________________________________________________
juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6 -
am 26.01.2025 16:17:00 | IP (Hash): 923550579
Ich bin Meister darin mich selbst verrückt zu machen :-)
Meint ihr, dass es für meinen Insulinwert und meine GesaMTPrävention reichen würde wenn ich
- den Gemüseanteil meiner Mahlzeiten deutich erhöhe und KH reduziere? (zB weniger Pasta, dafür Gemüse und Salat hinein?)
- ich Süßigkeiten auf 1x täglich reduziere und ich diese Schokoladestückchen zwischendurch weglasse?
- ich mich einfach bewusst bzgl KH ernähre und ich zB statt zur Laugenbrezel zum Apfel greife?
Wären das Ideen, die ihr als ausreichend und sinnvoll erachtet? -
am 26.01.2025 16:37:32 | IP (Hash): 1199626674
Du solltest dir ein Ziel setzen, wieviel g an Kohlenhydrate pro Mahlzeiten (drei mal am Tag) du zu dir nimmst. Diese Höchstgrenze hältst du dann akribisch ein. Dann analysierst du deine Speisen und ermittelst, welche unter diesen Umständen dich satt machen. Eventuell musst du dir professionelle Hilfe holen bei den Mengen der Kohlenhydrate zu den Mahlzeiten.
----------------------------------------------------
Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 26.01.2025 18:03:50 | IP (Hash): 1128323850
Ja Phil...deine Ideen sind schon ganz gut...
Punkt 1 ist eine gute Maßnahme.
Punkt 2 Süßigkeiten würde ich nicht bewusst einplanen, sondern einfach reduzieren und nur dann essen, wenn du wirklich das unüberwindliche Bedürfnis danach hast.
Punkt 3 kannst du machen, wobei eine pure Laugenbrezel auch nicht das große Problem ist, wenn da nicht gerade ein Pfund Butter draufliegt.
Da du ja noch keinen Diabetes hast (hoffe, ich habe das richtig verstanden) bist du auf einem guten Weg...ich denke, du musst dir keine akribischen Ernährungspläne erstellen.... -
am 26.01.2025 18:16:06 | IP (Hash): 1331264522
Ok, Meister der Verunsicherung ;)
Wir können nur unseren Blutzucker messen. Und Heike wird aus ihrem Leben mit der beständigen Blutzuckerkontrolle bestätigen können: Wenn wir den 3 Stunden nach dem Frühstück mit unter 100, besser noch unter 90 mg/dl messen, dann ist das völlig gesund und höchstwahrscheinlich auch etwa die Höhe, mit der wir um 12 oder 13 oder 14 Uhr unser Mittagessen anfangen - vorausgesetzt, wir haben bis dahin nicht schon mal hier und da einen Extra Happen einverleibt.
Und für den Fall, dass du die Verunsicherung wirklich nicht loswerden willst, dann lies bitte dieses Buch NICHT!
https://amzn.eu/d/8hJsBfs
Denn darin würdest du super verständlich lesbar geschrieben finden, wie man seinen Typ 2 Diabetes ein- und vor allem wieder ausschaltet, wenn man die Gene dafür vererbt bekommen hat. Also nur lesen, wenn du dich wirklich von der beständigen Fragerei verabschieden willst nach hab-ich-schon/hab-ich-noch-nicht?
----------------------------------------------
Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 26.01.2025 18:49:39 | IP (Hash): 1199626674
Zuckerle schrieb:
.........Da du ja noch keinen Diabetes hast (hoffe, ich habe das richtig verstanden) bist du auf einem guten Weg...ich denke, du musst dir keine akribischen Ernährungspläne erstellen....
Dann soller sich doch den Magen mit Kohlenhydraten füllen........................ Toller Ratschlag von dir!
----------------------------------------------------
Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 26.01.2025 19:08:55 | IP (Hash): 1618718920
Hallo Phil,
Deine Ideen sind Super!
Zu deinem Anfangspost und deine Schwierigkeit in soziale Situationen:
Ich kann das sehr gut verstehen. In Gesellschaft ging es mir anfangs ähnlich.
Verzichten oder BZ-Spitzen riskieren (und wenn ich das letzte gemacht habe, dann plagte mich ein schlechtes Gewissen)
Mittlerweile habe ich einen Mittelweg für mich gefunden.
1. bei geplante treffen nehme ich häufig selbst etwas mit, zB Nüsse, Oliven, dunkle Schokolade.
2. Getränke: Ich trinke Rotwein, Wasser oder Cola Zero.
Und wenn dies nicht machbar ist weil das Treffen zB spontan ist, jemand eingeladen hat und es Kohlenhydratreiches gibt, dann esse ich möglichst wenig von den für mich ungünstigsten Sachen.
Und wenn ich / du ehrlich bin / bist. Die Snacks am Abend / am Wasser sind nicht das was einem satt macht. Sie sind eine nette Beilage aber das Wichtige sind doch die Menschen mit denen ich mich treffe. Mittlerweile wissen auch schon viele Freundinnen dass sie mir keine Schüssel Gummibärchen hinstellen brauchen :-;
Alles Gute dir!
Weiblich, Jahrgang 1973, sportlich, BMI 21, keine Medikamente
Bearbeitet von User am 26.01.2025 19:46:52. Grund: Ergänzung -
am 26.01.2025 19:37:20 | IP (Hash): 750907020
Hallo Phil,
deinen Plan finde ich echt gut!
Den Rat von Zuckermann würde ich nicht ganz so streng umsetzen, mir aber ein Limit an Kohlenhydraten pro Tag setzen. Wenn du dann mal drüber liegst, auch nicht so schlimm. Dann halt am nächsten Tag weniger. Das eigene Essverhalten im Auge zu behalten, schadet niemandem, solange man es nicht übertreibt (Stichwort: Anorexie)
Ich esse eigentlich wann und was ich möchte, aber im Hinterkopf rechne ich immer grob mit... jahrelange Gewohnheit, die ich wohl auch nie ganz ablegen werden und auch nicht wirklich ablegen will.
_______________________________________________________
juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
Bearbeitet von User am 26.01.2025 19:46:35. Grund: Ergänzung -
am 26.01.2025 19:53:17 | IP (Hash): 1199626674
Zuckermann schrieb:
Du solltest dir ein Ziel setzen, wieviel g an Kohlenhydrate pro Mahlzeiten (drei mal am Tag) du zu dir nimmst. Diese Höchstgrenze hältst du dann akribisch ein. Dann analysierst du deine Speisen und ermittelst, welche unter diesen Umständen dich satt machen. Eventuell musst du dir professionelle Hilfe holen bei den Mengen der Kohlenhydrate zu den Mahlzeiten.
Ich wiederhole nochmal, weil Ihr hier wohl nicht lesen könnt!
----------------------------------------------------
Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 26.01.2025 20:12:22 | IP (Hash): 750907020
Wir können lesen, sind aber anderer Meinung ;)
Ich habe dich so verstanden, dass du eine Höchstmenge pro Mahlzeit enpfiehlst.
Oder meintest du die Höchstgrenze als Summe aller Mahlzeiten, egal ob 2,3 ...?
_______________________________________________________
juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
Bearbeitet von User am 26.01.2025 20:13:52. Grund: Ergänzung -
am 26.01.2025 21:40:35 | IP (Hash): 363001199
phil93 schrieb:
Meint ihr, dass es für meinen Insulinwert und meine GesaMTPrävention reichen würde wenn ich
- den Gemüseanteil meiner Mahlzeiten deutich erhöhe und KH reduziere? (zB weniger Pasta, dafür Gemüse und Salat hinein?)
- ich Süßigkeiten auf 1x täglich reduziere und ich diese Schokoladestückchen zwischendurch weglasse?
- ich mich einfach bewusst bzgl KH ernähre und ich zB statt zur Laugenbrezel zum Apfel greife?
Wären das Ideen, die ihr als ausreichend und sinnvoll erachtet?
Hallo Phil,
guter Plan - ich wünsche dir viel Erfolg.
Du hast ja zum Glück keinen Diabetes, eventuell noch nicht mal Prädiabetes, lediglich ein erhöhtes Risiko dafür durch Insulinresistenz. Deshalb machst du alles richtig, wenn du deinem Plan möglichst oft treu bleibst. Gelegentliche Ausnahmen in besonderen Situationen, z.B. bei Feiern, sind für dich kein Problem. Solche Ausnahmen kannst du ganz entspannt angehen, solange es Ausnahmen bleiben. Der Vorschlag von Heike, am nächsten Tag dann weniger KH zu essen, ist vielleicht psychologisch wertvoll, für deine Gesundheit braucht es das aber nicht.
Übrigens: Eine halbe Laugenbrezel schön mit Butter beschmiert ist nach meiner Erfahrung für den BZ besser als eine ganze Brezel ohne Butter. Dazu gibt es hier nun mal unterschiedliche Auffassungen und Erfahrungen. Nach welchem Rat du dich richtest, musst du alleine entscheiden - so ist es nun mal im richtigen Leben.
Viel Erfolg, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 27.01.2025 07:34:22. Grund: BBCodes -
am 26.01.2025 21:48:38 | IP (Hash): 1199626674
@HeikeOV
Da kann man überhaupt nicht anderer Meinung sein. Ich dachte, ich bin hier in einem seriösen Forum, in dem es um Diabetes nach den derzeitigen aktuellen Richtlinien geht und nich um das Wetteifern um irgendwelchen niedrigsten HbA1c 1 Werten und seltsamen Ernährungstipps.
Ich brauche dir doch nicht erklären, dass die täglichen Kohlehydrate, die im einzelnen maximal pro Mahlzeit und in Tagessumme nicht überschritten werden sollen.
Eure seltsamen Empfehlungen hier sind teilweise gefährlich, wenn sie von an Diabetes erkrankten gelesen werde.! Das müsstest Du als Diabetikerin Typ 1 eigentlich wissen!
----------------------------------------------------
Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 26.01.2025 22:01:03. Grund: Anrede -
am 26.01.2025 23:21:32 | IP (Hash): 1038561499
@Zuckermann
Könntest du bitte eine wissenschaftliche Quelle zu den aktuellen Richtlinien des KH-Konsums nennen? Ich kenne keine.
@phil93
Mich würden die Gründe interessieren, warum du derzeit ein Diabetikerleben simulierst, ohne eine Diagnose zu haben. Auf Grund welcher Werte? Wie sieht es mit deinem HBA1c aus?
LG Geri -
am 27.01.2025 07:41:04 | IP (Hash): 588276641
Zuckermann schrieb:
@HeikeOV
Ich brauche dir doch nicht erklären, dass die täglichen Kohlehydrate, die im einzelnen maximal pro Mahlzeit und in Tagessumme nicht überschritten werden sollen.
Eure seltsamen Empfehlungen hier sind teilweise gefährlich, wenn sie von an Diabetes erkrankten gelesen werde.! Das müsstest t an Diabetes erkranDu als Diabetikerin Typ 1 eigentlich wissen!
----------------------------------------------------
Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Das sind Richtlinien, die es für Typ1er mit ICT und CSII seit 30 Jahren nicht mehr gibt!
Es gilt, ausreichend Insulin für die Kohlenhydrate (und auch Fett und Eiweiß) zu spitzen und dabei die TagesgesaMTDosis an Insulin nicht aus dem Fokus zu verlieren (das limitiert dann u.U. die Kohlenhydrate).
Dass es beim Typ2 Ernährungspläne gibt, ist mir bekannt. Halte ich aber eher für eine Anleitung zu einer bewussteren Ernährung. Und auch da gilt, wenn Blutwerte und Gewicht stimmen, ist alles ok...
Phil ist nicht an Diabetes erkrankt. Also ist es für ihn ausreichend, einfach nur auf eine gesunde Ernährung zu achten. Er scheint aber nach einer Richtschnur zu suchen...
https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2022/januar/neue-ernaehrungsempfehlungen-bei-typ-2-diabetes/
schrieb:
Idealerweise wird eine Ernährungstherapie möglichst früh angeboten und auf die Erkrankten abgestimmt. Die Möglichkeit der individualisierten Ernährungsberatung, auch per Mail oder Telefon, sollte nach Ansicht der DDG intensiver genutzt werden. Für das Diabetesmanagement sind mediterrane, vegetarische und vegane Ernährungsmuster gleichermaßen geeignet. Auch Typ 2-Diabetikerinnen und Diabetiker sollten auf eine ausgewogene Ernährung und angemessene Portionsgrößen achten und möglichst unverarbeitete Lebensmittel essen. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte und zuckerarmes Obst sind bei Typ 2-Diabetes empfehlenswert, während von großen Portionen stärkereichem Gemüse wie Kartoffeln oder Reis abgeraten wird. Süßstoffe in üblichen Mengen und mäßiger Alkoholkonsum sind unbedenklich.
Genaue Verzehrmengen für Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß werden nicht mehr angegeben. Auch die Empfehlung, bei eingeschränkter Nierenfunktion weniger Eiweiß zu essen, sei laut DDG überholt. Positiv wirkt sich regelmäßige körperliche Aktivität aus, auch mit geringer Intensität. „Schnelles Spazierengehen nach dem Essen hilft definitiv beim Abnehmen“, betont Rubin. Und bei allen Maßnahmen darf auch die Freude am Essen nicht verlorengehen.
______________________________
juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
Bearbeitet von User am 29.01.2025 20:52:16. Grund: Ergänzung3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.01.2025 16:30:49 | IP (Hash): 1805332775
Ich simuliere kein Diabtikerleben. Ich war eben beim Blutbefund (NZ 89, HOMA 2.2) und lt. diesem Befund bedeutet 2.2 „wahrscheinlich Insulinresistenz“. Mein Insulingehalt war im oberen Referenzbereich, aber auch ok.
Wie gesagt liebe ich meinen Beruf und mit Diabetes würde dieser Enden. Meine Familie ist leider sehr Diabetesgeplagt und ich möchte daher lieber zu früh damit anfangen.Ich dachte mir, dass es klug wäre, wenn ich meine KH Menge senke. Über Jahre gerechnet muss ich dann vielleicht nicht gar so streng sein.
Naja und ich übertreibe es gerade vermutlich etwas, weil ich auch oft Hunger habe und ich abnehme, was bei meinem Gewicht eigentlich nicht so gut ist.
Mein Grundgedanke war einfach grob zu beginnen. Ich denke, dass es in meinem Zustand wirklich Sinn macht, wenn ich kleine Maßnahmen implementiere, wie mehr Gemüse/Salat statt einem ganzen Teller Nudeln mit Sauce, einen Apfel statt einem Butterbrot am Nachmittag oder statt mir 2 Laugenbrezeln zu holen im Supermarkt vielleicht Nüsse und bisschen Obst zu holen. Ich bin ohnehin kein Mensch der viel isst - wrnn ich Schokolade esse, dann esse ich zb eine Lindorkugel. An gaaaanz argen Tagen esse ich 2. Oder ich esse eine Rippe Schokolade. Ich würde niemals eine ganze Tafel essen können.
Es war meine Grundidee, dass ich einfach durch Bewusstsein (wie ordentliche Mahlzeiten statt ständiged Snacken, statt Orangensaft mehr Wasser, mehr Gemüse/Obst, KH in Maßen und Treppe statt Aufzug etc) mein Risiko senke, man muss ja nicht ins offensichtliche Messer laufen. Gleichzeitig möchte ich aber auch Genuss und soziales Leben genießen können. Ich bin 32 und ich glaube, wenn ich mich zu 80% der Woche okay ernähre, dann sind die 20% auch kein Problem.
Was haltet ihr davon?
Bearbeitet von User am 27.01.2025 16:40:33. Grund: Beifügung