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    am 26.01.2025 21:40:35 | IP (Hash): 363001199
    phil93 schrieb:
    Meint ihr, dass es für meinen Insulinwert und meine GesaMTPrävention reichen würde wenn ich
    - den Gemüseanteil meiner Mahlzeiten deutich erhöhe und KH reduziere? (zB weniger Pasta, dafür Gemüse und Salat hinein?)
    - ich Süßigkeiten auf 1x täglich reduziere und ich diese Schokoladestückchen zwischendurch weglasse?
    - ich mich einfach bewusst bzgl KH ernähre und ich zB statt zur Laugenbrezel zum Apfel greife?
    Wären das Ideen, die ihr als ausreichend und sinnvoll erachtet?

    Hallo Phil,

    guter Plan - ich wünsche dir viel Erfolg.

    Du hast ja zum Glück keinen Diabetes, eventuell noch nicht mal Prädiabetes, lediglich ein erhöhtes Risiko dafür durch Insulinresistenz. Deshalb machst du alles richtig, wenn du deinem Plan möglichst oft treu bleibst. Gelegentliche Ausnahmen in besonderen Situationen, z.B. bei Feiern, sind für dich kein Problem. Solche Ausnahmen kannst du ganz entspannt angehen, solange es Ausnahmen bleiben. Der Vorschlag von Heike, am nächsten Tag dann weniger KH zu essen, ist vielleicht psychologisch wertvoll, für deine Gesundheit braucht es das aber nicht.

    Übrigens: Eine halbe Laugenbrezel schön mit Butter beschmiert ist nach meiner Erfahrung für den BZ besser als eine ganze Brezel ohne Butter. Dazu gibt es hier nun mal unterschiedliche Auffassungen und Erfahrungen. Nach welchem Rat du dich richtest, musst du alleine entscheiden - so ist es nun mal im richtigen Leben.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 27.01.2025 07:34:22. Grund: BBCodes
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    am 26.01.2025 21:48:38 | IP (Hash): 1199626674
    @HeikeOV
    Da kann man überhaupt nicht anderer Meinung sein. Ich dachte, ich bin hier in einem seriösen Forum, in dem es um Diabetes nach den derzeitigen aktuellen Richtlinien geht und nich um das Wetteifern um irgendwelchen niedrigsten HbA1c 1 Werten und seltsamen Ernährungstipps.

    Ich brauche dir doch nicht erklären, dass die täglichen Kohlehydrate, die im einzelnen maximal pro Mahlzeit und in Tagessumme nicht überschritten werden sollen.

    Eure seltsamen Empfehlungen hier sind teilweise gefährlich, wenn sie von an Diabetes erkrankten gelesen werde.! Das müsstest Du als Diabetikerin Typ 1 eigentlich wissen!
    ----------------------------------------------------
    Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
    Bearbeitet von User am 26.01.2025 22:01:03. Grund: Anrede
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    am 26.01.2025 23:21:32 | IP (Hash): 1038561499
    @Zuckermann
    Könntest du bitte eine wissenschaftliche Quelle zu den aktuellen Richtlinien des KH-Konsums nennen? Ich kenne keine.

    @phil93
    Mich würden die Gründe interessieren, warum du derzeit ein Diabetikerleben simulierst, ohne eine Diagnose zu haben. Auf Grund welcher Werte? Wie sieht es mit deinem HBA1c aus?

    LG Geri
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    am 27.01.2025 07:41:04 | IP (Hash): 588276641
    Zuckermann schrieb:
    @HeikeOV

    Ich brauche dir doch nicht erklären, dass die täglichen Kohlehydrate, die im einzelnen maximal pro Mahlzeit und in Tagessumme nicht überschritten werden sollen.

    Eure seltsamen Empfehlungen hier sind teilweise gefährlich, wenn sie von an Diabetes erkrankten gelesen werde.! Das müsstest t an Diabetes erkranDu als Diabetikerin Typ 1 eigentlich wissen!
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    Das sind Richtlinien, die es für Typ1er mit ICT und CSII seit 30 Jahren nicht mehr gibt!
    Es gilt, ausreichend Insulin für die Kohlenhydrate (und auch Fett und Eiweiß) zu spitzen und dabei die TagesgesaMTDosis an Insulin nicht aus dem Fokus zu verlieren (das limitiert dann u.U. die Kohlenhydrate).

    Dass es beim Typ2 Ernährungspläne gibt, ist mir bekannt. Halte ich aber eher für eine Anleitung zu einer bewussteren Ernährung. Und auch da gilt, wenn Blutwerte und Gewicht stimmen, ist alles ok...

    Phil ist nicht an Diabetes erkrankt. Also ist es für ihn ausreichend, einfach nur auf eine gesunde Ernährung zu achten. Er scheint aber nach einer Richtschnur zu suchen...

    https://www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2022/januar/neue-ernaehrungsempfehlungen-bei-typ-2-diabetes/
    schrieb:
    Idealerweise wird eine Ernährungstherapie möglichst früh angeboten und auf die Erkrankten abgestimmt. Die Möglichkeit der individualisierten Ernährungsberatung, auch per Mail oder Telefon, sollte nach Ansicht der DDG intensiver genutzt werden. Für das Diabetesmanagement sind mediterrane, vegetarische und vegane Ernährungsmuster gleichermaßen geeignet. Auch Typ 2-Diabetikerinnen und Diabetiker sollten auf eine ausgewogene Ernährung und angemessene Portionsgrößen achten und möglichst unverarbeitete Lebensmittel essen. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte und zuckerarmes Obst sind bei Typ 2-Diabetes empfehlenswert, während von großen Portionen stärkereichem Gemüse wie Kartoffeln oder Reis abgeraten wird. Süßstoffe in üblichen Mengen und mäßiger Alkoholkonsum sind unbedenklich.

    Genaue Verzehrmengen für Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß werden nicht mehr angegeben. Auch die Empfehlung, bei eingeschränkter Nierenfunktion weniger Eiweiß zu essen, sei laut DDG überholt. Positiv wirkt sich regelmäßige körperliche Aktivität aus, auch mit geringer Intensität. „Schnelles Spazierengehen nach dem Essen hilft definitiv beim Abnehmen“, betont Rubin. Und bei allen Maßnahmen darf auch die Freude am Essen nicht verlorengehen.


    ______________________________
    juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
    Bearbeitet von User am 29.01.2025 20:52:16. Grund: Ergänzung
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    am 27.01.2025 16:30:49 | IP (Hash): 1805332775

    Ich simuliere kein Diabtikerleben. Ich war eben beim Blutbefund (NZ 89, HOMA 2.2) und lt. diesem Befund bedeutet 2.2 „wahrscheinlich Insulinresistenz“. Mein Insulingehalt war im oberen Referenzbereich, aber auch ok.

    Wie gesagt liebe ich meinen Beruf und mit Diabetes würde dieser Enden. Meine Familie ist leider sehr Diabetesgeplagt und ich möchte daher lieber zu früh damit anfangen.Ich dachte mir, dass es klug wäre, wenn ich meine KH Menge senke. Über Jahre gerechnet muss ich dann vielleicht nicht gar so streng sein.

    Naja und ich übertreibe es gerade vermutlich etwas, weil ich auch oft Hunger habe und ich abnehme, was bei meinem Gewicht eigentlich nicht so gut ist.

    Mein Grundgedanke war einfach grob zu beginnen. Ich denke, dass es in meinem Zustand wirklich Sinn macht, wenn ich kleine Maßnahmen implementiere, wie mehr Gemüse/Salat statt einem ganzen Teller Nudeln mit Sauce, einen Apfel statt einem Butterbrot am Nachmittag oder statt mir 2 Laugenbrezeln zu holen im Supermarkt vielleicht Nüsse und bisschen Obst zu holen. Ich bin ohnehin kein Mensch der viel isst - wrnn ich Schokolade esse, dann esse ich zb eine Lindorkugel. An gaaaanz argen Tagen esse ich 2. Oder ich esse eine Rippe Schokolade. Ich würde niemals eine ganze Tafel essen können.

    Es war meine Grundidee, dass ich einfach durch Bewusstsein (wie ordentliche Mahlzeiten statt ständiged Snacken, statt Orangensaft mehr Wasser, mehr Gemüse/Obst, KH in Maßen und Treppe statt Aufzug etc) mein Risiko senke, man muss ja nicht ins offensichtliche Messer laufen. Gleichzeitig möchte ich aber auch Genuss und soziales Leben genießen können. Ich bin 32 und ich glaube, wenn ich mich zu 80% der Woche okay ernähre, dann sind die 20% auch kein Problem.

    Was haltet ihr davon?
    Bearbeitet von User am 27.01.2025 16:40:33. Grund: Beifügung
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    am 27.01.2025 16:41:07 | IP (Hash): 753318088
    phil93 schrieb:
    Wie gesagt liebe ich meinen Beruf und mit Diabetes würde dieser Enden.


    Hier hat mal flashbang05 Erich mitgeschrieben, mit Leib und Seele Bundespolizist im Außendienst. Der sollte wg LADA Typ 1 an den Schreibtisch und hat sich beispielhaft in seinen geliebten "alten" Job zurück gekämpft. Natürlich hat er einigen persönlichen Einsatz dafür gebracht. - Bin neugierig: Für welchen Beruf würde das nicht gehen?

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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 27.01.2025 16:46:38 | IP (Hash): 1805332775
    Tolles Beispiel, freut mich sehr für ihn.

    Ich bin in der Luftfahrt tätig und möchte das noch 40 Jahre machen (können) :)
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    am 27.01.2025 16:57:25 | IP (Hash): 753318088
    Auch in der Luft gibt es längst einige super Beispiele. Der Schlüssel dazu ist "topfit mit Diabetes", also zum zuverlässig(!) gesund gesteuerten Blutzucker auch die überdurchschnittliche physische Leistungsfähigkeit.


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    Bearbeitet von User am 27.01.2025 16:58:22. Grund: ,
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    am 27.01.2025 17:07:00 | IP (Hash): 1128323850
    Nun...vor ein paar Tagen hast du noch geschrieben: Beruflich ist es für mich möglich, mit Diabetes weiterzuarbeiten und ich liebe meinen Beruf.

    Heute schreibst du, er würde enden....ja was denn nun??

    Vielleicht solltest du dich mal genau erkundigen, wie das jetzt ist.

    Ja, das was du als Grundidee bezeichnest, ist ziemlich gut...

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    am 27.01.2025 17:18:07 | IP (Hash): 1805332775
    Ohje, da habe ich mich verschrieben. Es ist wohl nicht möglich. Aber ich habe schon einen Termin bei der Ärztin, mich würde es einfach interessieren. Ist ja nicht so toll, wenn gefühlt das Messer ständig über jemandes Kopf schwebt