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Wie hoch ist das Risiko einer unbeabsichtigten Insulininjektion ins Gefäßsystem?

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    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 04.05.2025 22:30:25 | IP (Hash): 701908594
    Wie hoch ist die Gefahr, dass man sich versehentlich mit der dünnen Insulinnadel das Insulin nicht subcutan spritzt, sondern doch ins Gefäßsystem (eine Hautvene) spritzt?
    Es soll ja bei "richtiger Technik" sehr gering sein. Aber die Nadel ist ja sehr dünn und im Subcutanraum gibt es dünne Venen. Meinungen?
    Welche Nadellängen bevorzugt ihr?
    Nutzt ihr für Langzeitinsulin immer den Oberschenkel?
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8852
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 04.05.2025 22:51:30 | IP (Hash): 1862495204
    Natürlich kann ich ohne Schwierigkeiten intravenös spritzen, z.B. an meinen Armen, wo meine Venen für die Laborkräfte super zugänglich sind. UND wo ein Korrekturbolus im Rahmen von 10-20 Minuten SUPER funktionieren würde. UND mit 5-Minuten-Halbwertzeit von Insulin im Blut wäre damit die Wirkung dann auch wieder völlig vorbei. Intravenös galt für einige Jahre im vorigen Jahrhundert als tolle Lösung - bis sich rausstellte, dass das Insulin die Gefäßwände angreift.

    Und damit zur Frage: Mit den kurzen Kanülen ist das Treffen eines größeren Gefäßes im Bauchspeck seeehr unwahrscheinlich. Und selbst wenn mal eins getroffen wird, macht die Wirkung entgegen der üblichen Erwartung selten ne Hypo, wenn überhaupt nur ne milde und schnell vorübergehende.

    Mein Spritzbereich ist mein Bauch. Andere Stellen habe ich nie genutzt.


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    Seit der Banting Lecture von Prof. Roy Taylor 2012 weiß die gesamte diabetische Fachmedizin, dass Prädiabetes und Typ 2 Diabetes in den ersten Jahren nach der Diagnosereife vollständig gesund umkehrbar sind. Die gesunde Umkehr muss daher alternativ zu Metformin mit jeder neuen Diagnose angeboten werden!
    Bearbeitet von User am 04.05.2025 22:53:02. Grund: .
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    Mitglied seit: 04.04.2024
    am 05.05.2025 09:48:23 | IP (Hash): 1593696567
    Gering, sehr gering, es sei denn, du versuchst, eine Vene zu treffen, was dir im Oberschenkel schwerfallen wird. Solltest du doch mal was treffen, erkennst du das an einem kleinen Bluttropfen an der Einstichstelle, ist aber völlig harmlos.

    Ich steche in den Oberarm oder Oberschenkel mit einer 8-mm-Sicherheitskanüle.