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Vereinbar mit T2DM?

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 28.07.2025
    am 28.07.2025 16:56:43 | IP (Hash): 1620282836
    Moin zusammen,
    seit 2020 (mit 18j.) ist bei mir T2DM diagnostiziert welcher in den ersten zwei Jahren mit Metformin behandelt wurde. Aufgrund eines Gewichtsverlustes im Jahr 2022 von rund 25 kg und vermehrter Unterzuckerproblematik auf der Arbeit, wurde Metformin abgesetzt. 2023 wurde C-Peptid und AK bestimmt, diese wurden mir aber bis 2025 nicht mitgeteilt. Seit Anfang 2025 haben sich die Zuckerwerte plötzlich verschlechtert, in genau demselben Muster wie 2020 - Spitzenwerte bis 380 und Symptomen. Daraufhin gleich wieder zum Diabetologen, hba1c 6,5 und Metformin wurde erneut angesetzt. Nach 3 Monaten Kontrolltermin, hba1c bei 6,5. Metformin hat somit offiziell keine Wirkung mehr und wurde erneut abgesetzt, da Metformin seit 2021 ohnehin kontraindiziert ist aufgrund einer schweren Laktatazidose. Seit rund 3 Monaten bin ich wieder unbehandelt und habe mich inzwischen aufgrund der Befunde 2023, die ich zufällig erhalten habe, an die Praxis gewendet die diese Werte abgenommen haben. Gada negativ - IA2 negativ - iaa² 3,6x über dem Referenzbereich und somit Positiv - ICA ebenfalls leicht positiv - ZnT8 wurde leider nicht getestet. Dort im Termin hat man mir gesagt, BMI hoch, hba1c gut = das ist zweifelsfrei T2DM. Man ganz abgesehen davon, dass der BMI bei mir absolut nicht aussagekräftig ist und die hohe Glukosevariabilität den ,,Guten,, Hba1c erklärt. Bezüglich der AK sagte sie, dass es viele T2DM Patienten gibt, die Antikörper haben und meine Antikörper wären so niedrig, dass sie irrelevant sind. Nur widerwillig hat die Ärztin mir Blut abgenommen und gleich gesagt, dass die werte nicht auffällig sein werden. Betonte dabei immer wieder, dass sie Erfahrung hat und ich solle ihr da einfach vertrauen.
    Die neuen werte zeigen : Gada negativ - IA2 negativ - iaa² liegt in der negativen Grauzone, ICA bleibt unverändert leicht positiv - ZnT8 leider nicht getestet.

    Da ich einfach keine Kraft habe mit einer sturen Ärztin zu diskutieren, habe ich angefangen alles zu dokumentieren + CGM. Damit muss ich nicht diskutieren sondern kann beweisen.
    Ich Dokumentiere Muster die sich jeden Tag weiter von einem klassischem T2DM distanzieren zudem sind es neben regelmäßigen mustern ebenfalls unregelmäßige aber wiederkehrende Muster.
    Die Regelmäßigkeit ist abhängig davon, ob ich gute oder schlechte Tage bezüglich des Zuckers habe, das wechselt sich seit Monaten ständig ab, tagelang grausame werte zwischen tagen mit sehr guten werten und tagen an denen ich zwischen katastrophal und sehr gut pendle, quasi Achterbahn. An guten Tagen/Wochen habe ich z. B. sehr rasche abstiege des Blutzuckers nach dem Peak, gleichzeitig aber auch Rebound Hypoglykämien ab 60-80 mg. An schlechten Tagen/Wochen steigt der Blutzucker rasch aber bleibt stundenlang erhöht, egal welche Tageszeit, egal was gegessen wurde. Einige Muster sind immer da, unabhängig davon, ob die Tage gut oder schlecht sind, darunter z. B. dass der Zucker unberechenbar steigt, weniger essen hat somit keinen Einfluss auf geringeren Zucker, genauso wie Bewegung absolut keinen Einfluss mehr hat, das war vor gerade mal 2 Monaten noch anders. Dieses Jahr habe ich ebenfalls einfach so 6 kg Gewicht verloren aber gedankt wurde es mit noch schlechteren Werten bis dann wieder der Wechsel zu den guten tagen kam, dort stoppte auch die Gewichtsabnahme. Nun bin ich wieder im Übergang zu schlechten werten, wäre ja nen Ding, wenn ich wieder Gewicht verliere.

    Da mir meine Hausärztin nicht weiterhelfen konnte und ich sonst nicht weiß wen ich fragen soll, mach ich es hier. Ich frage mich, sind die AK wirklich irrelevant, weil sie niedrig sind? (Bevor die Frage kommt - Insulin habe ich noch nie bekommen und sonst bin ich auch Kerngesund.) Kann man diese Blutzucker Dynamik und den Verlauf irgendwie mit T2DM erklären? Habe ich nochmal die Chance auf Remission? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt sich damit besser aus?
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    am 28.07.2025 17:27:28 | IP (Hash): 2053925759
    Vielleicht probierst du mal, in diese Studie zu kommen https://www.covivio-studie.de/?etcc_bde=c&etcc_bky=diabetes%20typ%202%20behandlung&etcc_cmp=covivio-RCT-2024&etcc_ctv=710128142526&etcc_grp=166260375796&etcc_med=SEA&etcc_mty=b&etcc_par=Google&etcc_plc=&etcc_var=CjwKCAjwv5zEBhBwEiwAOg2YKN6H0NN4er0eFeiz6qMBJMSxXJF708zBfMnRyQUbon7kn19Q8YS98BoCD1cQAvD_BwE&gad_campaignid=21602513237&gad_source=1&gbraid=0AAAAAoiJIPW_ka8MW-qT35uvlmUE82YiC&gclid=CjwKCAjwv5zEBhBwEiwAOg2YKN6H0NN4er0eFeiz6qMBJMSxXJF708zBfMnRyQUbon7kn19Q8YS98BoCD1cQAvD_BwE&utm_campaign=166260375796&utm_medium=cpc&utm_source=google
    Da wirst du auf alle Fälle ein gutes Stück schlauer. Daumenrück!


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    Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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    am 24.11.2025 00:31:42 | IP (Hash): 1017541786
    -Update-
    Vor drei Tagen stellte sich heraus, dass es sich leider zweifelsfrei um einen T1 Diabetes handelt.
    Daher ist der Beitrag nun überflüssig.
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    am 24.11.2025 12:44:56 | IP (Hash): 840859310
    Danke für die Info! Und mit welchen BZ-Schwankungen behandest du dich jetzt?


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