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Wann Metformin einnehmen?

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    am 04.08.2025 20:47:11 | IP (Hash): 1536786069
    Ich nehme zur Zeit morgens 800 mg und abends 500 mg Metformin; mein Blutzucker bleibt dadurch tagsüber unter 200 mg/dl. Früher habe ich das Metfomin zum oder nach dem Frühstück genommen; mein Blutzucker hatte nach dem Frühstück immer einen Peak 250 oder mehr. Jetzt nehme ich es 1/2 Std vor dem Frühstück, zusammen mit Prontoprazol, der Peak bleibt jetzt auch unter 200, aber ich habe den ganzen Vormittag einen flauen Magen. Muss ich damit leben?
    Bearbeitet von User am 04.08.2025 20:48:09. Grund: Textverbesserung
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    am 04.08.2025 21:34:34 | IP (Hash): 1478244000
    Versuche doch mal, zusammen mit dem Metformin 1/2 Std vor dem Frühstück schon eine Kleinigkeit zu essen.

    Zur besseren Verträglichkeit soll Metformin zusammen mit dem Essen eingenommen werden. Die Einnahme bei leerem Magen ist wahrscheinlich nicht besonders gut.

    ____
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    Bearbeitet von User am 04.08.2025 21:34:54. Grund: BBCodes
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    am 04.08.2025 22:15:09 | IP (Hash): 1499469082
    Metformin zum Frühstück habe ich ja früher gemacht, da ging der Peak über 250. Metformin 1/2 Std vorher geht er nur noch etwas über 200. Aber ja, das mache ich morgen: gleich nach dem Aufstehen eine Unterlage essen.
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    am 05.08.2025 00:16:13 | IP (Hash): 459263824
    Es gibt zwar eine oft zitierte Studie, dass Metformin den Blutzucker besser senkt, wenn es statt zum Abendbrot zur Nacht eingenommen wird. Aber weitere Publikationen finden sich über den Einfluss des Einnahmezeitpunkts von Metformin auf dessen Effekt eher nicht.
    Denn an sich zeigt sich der therapeutischee Effekt von Metformin auf den Blutzucker erst nach mehreren Tagen kontinuierlicher Einnahme, Der Blutzuckerspiegel wird also über einen dauerhaften Wirkspiegel von Metformin beeinflusst und nicht durch jede einzelne Tablette unmittelbar.

    Vielleicht probierst du noch mal aus, was derzeit passiert, wenn du Metformin zur Mahlzeit einnimmst, da eine Dibeteserkrankung wohl auch "intensitätsschwankungen " haben kann. .

    Auch eine Dosis-Erhöhung von Metformin wäre zu überdenken, da die Normaldosis für einen sonst gesunden Erwachsenen 2000 mg ist.
    Das Metformin-Medikament Siofor soll besser magenverträglich sein, wobei ich nicht weiss, ob das nur eine Behauptung der Firma ist.
    Daneben gilt es zu beachten, dass ein Brötchen (auch Vollkorn) eine ziemliche hohe Kohlenhydratmenge enthalt.



    Bearbeitet von User am 05.08.2025 00:32:59. Grund: Tippfehler
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    am 05.08.2025 09:57:53 | IP (Hash): 1536786065
    "Eigentlich" sollte man meinen, dass es nur auf den Metforminspiegel im Tagesverlauf ankommt, dass also der Einnahmezeitpunkt unwichtig sein sollte. Mein Wert reagiert aber auf den Morgenzeitpunkt: Metformin 800 mg 1/2 Std vor dem Frühstück um die 200, zum Frühstück um die 230 und nach dem Frühstück um die 250. Danach bleibt er aber den ganzen Tag unter 180.
    Ich experientiere mal weiter.
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    am 05.08.2025 10:21:27 | IP (Hash): 1902902186
    Gesund gilt bis 100 mg/dl vor dem Frühstück. Mit einer sehr scharfen Diabetes-Einstellung werden 80-120 und mit einer ordentlichen Einstellung 100-140.
    Du siehst also deinen BZ-Verlauf nicht nur weit über einem gesunden, sondern auch weit über einem medikamentös ordentlich eingestellten.

    An deiner Stelle würde ich auf ärztlich ordentliche Einstellung bei normaler Ernährung dringen, auch wenn die mit mehr Medis verbunden ist, als ich eigentlich nehmen will. Wenn die Einstellung dann steht, hast du jede Menge Möglichkeiten, die in deinem Sinne zu verbessern, z.B. mit Low Carb und weniger Medi(s).


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    am 05.08.2025 10:42:41 | IP (Hash): 1536786065
    Die Nacht über und vor dem Frühstück ist er immer 120 - 130 (gemessen mit libre 2 Sensor). Nach dem Frühstück kommt der Peak wie beschrieben, im weiteren Verlauf des Tages kommen nach dem Essen auch Peaks, aber nicht mehr so hoch. Bei einer Kugel Eis geht er auf 250 - 300. Ich fürchte, ich muss den Doktor wechseln.
    Was ich noch immer nicht verstehe: warum ist er nach dem Frühstück viel höher als nach dem Mittagessen?


    Bearbeitet von User am 05.08.2025 10:48:22. Grund: Ergänzung
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    am 05.08.2025 11:30:01 | IP (Hash): 1536786065
    Hape schrieb:

    Auch eine Dosis-Erhöhung von Metformin wäre zu überdenken, da die Normaldosis für einen sonst gesunden Erwachsenen 2000 mg ist.


    Wenn ich bei 850 + 500 jetzt schon Magenprobleme habe, dann werden sie doch bei höherer Dosis noch schlimmer. Gibt es wirklich keine Alternativen?
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    am 05.08.2025 13:14:02 | IP (Hash): 459263824
    eb8 schrieb:
    Hape schrieb:

    Auch eine Dosis-Erhöhung von Metformin wäre zu überdenken, da die Normaldosis für einen sonst gesunden Erwachsenen 2000 mg ist.


    Wenn ich bei 850 + 500 jetzt schon Magenprobleme habe, dann werden sie doch bei höherer Dosis noch schlimmer. Gibt es wirklich keine Alternativen?



    Siofor XR ist ein Retardpräparat mit besserer Magenverträglichkeit, aber teurer.

    Jede Therapie und Dosierung ist immer ein Abwägung zwischen therapeutischem Nutzen und möglichen Risiken (Nebenwirkungen), die jeweils individuell getroffen werden muss.
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    am 05.08.2025 14:18:41 | IP (Hash): 329081523
    eb8 schrieb:
    Was ich noch immer nicht verstehe: warum ist er nach dem Frühstück viel höher als nach dem Mittagessen?

    Das ist normal und äußert sich z.B. bei den INSULINERn häufig dadurch, dass sie beim Frühstück mit höheren Faktoren rechnen müssen. Der BZ reagiert einfach nach der langen nächtlichen Essenspause stärker als zu den anderen Mahlzeiten.

    Du könntest vielleicht dein Frühstück etwas BZ-freundlicher gestalten, indem du morgens weniger KH und etwas mehr Fett und Eiweiß gestaltest. Probiere es einfach mal aus.

    ____
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    Bearbeitet von User am 05.08.2025 14:19:05. Grund: BBCodes
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    am 05.08.2025 14:30:56 | IP (Hash): 1051232955
    eb8 schrieb:
    Die Nacht über und vor dem Frühstück ist er immer 120 - 130 (gemessen mit libre 2 Sensor). Nach dem Frühstück kommt der Peak wie beschrieben, im weiteren Verlauf des Tages kommen nach dem Essen auch Peaks, aber nicht mehr so hoch. Bei einer Kugel Eis geht er auf 250 - 300. Ich fürchte, ich muss den Doktor wechseln.
    Was ich noch immer nicht verstehe: warum ist er nach dem Frühstück viel höher als nach dem Mittagessen?



    Wenn du keine KH zum Frühstück essen würdest und die Kugel Eis weglässt, wärst du besser dran.
    Dein Doktor ist nicht für deine Essgewohnheiten verantwortlich, das liegt in deiner Hand.

    KH-armes Frühstück?
    Omelett mit Schinken und Käse mit ein paar Blättern Salat,
    Avocado mit Frischkäse,
    Chicorée mit Käse überbacken,
    Omelett mit Resten vom Vorabend,
    Hartgekochte Eier mit Chirorée, Tomate und Gurke und Sardellen,
    Geräucherten Fisch mit Salat,
    Thunfisch/Eiersalat,
    Quark mit Paprika, Salz, Pfeffer gewürzt mit Cocktailtomaten,
    Dose Ölsardinen,
    Joghurt mit ein paar frischen oder TK-Erdbeeren,
    Rühreier mit Bacon,
    Spiegeleier,
    Bratwürstl,
    Fetakäse gebraten oder als Salat mit Petersilie und Tomate,
    Omelett in Butter gebraten mit Champignons,
    Fleischbällchen mit Mayonaise und grünem Salat,
    Zuccinisuppe,
    Hühnersuppe mit Gemüseeinlage,
    Kalter Braten oder kaltes Brathuhn,
    und mehr und noch viel mehr...
    Und natürlich alles ohne Brot!

    Gemeinsamkeit: genug Protein, keine Angst vor Fett plus stärkearmer Salat und Gemüse.

    Champignons KH/100g= 0,6
    Mangold KH/100g= 0,7
    Avocado KH/100g= 0,4
    Pak Choi KH/100g= 0,5
    Chinakohl KH/100g= 1,2
    Spinat Iglo KH/100g= 0,5
    Sauerkraut KH/100g= 1,9
    Chicorée KH/100g= 2
    Schwarzwurzel KH/100g= 2
    Zuccini KH/100g= 2,2
    Blumenkohl KH/100g= 2,1

    Fleisch, Fisch KH/100g= 0
    Eier KH/100g= 1,5
    Probiere es aus und messe deinen BZ.
    Wetten, dass er nicht bei 250mg/dl landet?
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    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
    Bearbeitet von User am 05.08.2025 14:32:04. Grund: .
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    am 05.08.2025 16:00:25 | IP (Hash): 1536786065
    Henrie schrieb:

    Wenn du keine KH zum Frühstück essen würdest und die Kugel Eis weglässt, wärst du besser dran.
    Dein Doktor ist nicht für deine Essgewohnheiten verantwortlich, das liegt in deiner Hand.



    Das habe ich ja alles schon ausprobiert und es hat funktioniert, aber ohne Brot oder Brötchen schmeckt es mir eben nicht ☹️. Jetzt habe ich die Wahl, BZ runter oder Verlist can Lebensqualität, brutal ausgedrückt.
    Aber ich habe bisher zu sehr auf den Frühstückspeak geachtet. Ich muss den Nüchternwert und damit die ganze Kurve runterkriegen, dann bleibe ich unter 200. Und Eis einmal im Monat 😎
    Bearbeitet von User am 05.08.2025 16:02:12. Grund: Korrektur
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    am 05.08.2025 16:26:55 | IP (Hash): 329081523
    eb8 schrieb:
    Jetzt habe ich die Wahl, BZ runter oder Verlist can Lebensqualität, brutal ausgedrückt.

    Das siehst du vielleicht nicht ganz richtig. Eigentlich hast du die Wahl, ob du dir die Lebensqualität durch Medikamente und deren Nebenwirkungen versaust oder durch etwas weniger Brot und Brötchen.

    Henri steht übrigens darauf, Brot und Brötchen ganz wegzulassen. Das würde mir auch nicht gefallen. Suche einen Mittelweg, der dir den Verzicht erträglicher macht und trotzdem für deinen BZ besser ist. Fange vielleicht mal damit an, nur die Hälfte von dem Zeug zu essen und dafür den Belag (Käse, Wurst, Fisch, ...) zu verdoppeln.

    ____
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    Bearbeitet von User am 05.08.2025 16:32:07. Grund: BBCodes
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    am 05.08.2025 16:58:39 | IP (Hash): 1051232955
    eb8 schrieb:
    . Jetzt habe ich die Wahl, BZ runter oder Verlist can Lebensqualität, brutal ausgedrückt.



    Ja, es ist deine Wahl, keine Frage Die Lebensqualität (Lebensqualität durch Brot?) mit einem so hohen BZ ist halt (unnötigerweise) zeitlich begrenzt.
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    am 05.08.2025 20:24:47 | IP (Hash): 1536786065
    Ich experimentiere jetzt mal: erst Haferflocken mit Yoghurt, Nüssen und Obst, dann 1 Scheibe Brot oder 1 Brötchern mit Käse, oder auch Eier. Zunächst experimentiere ich, den Nüchtenwert herunterzubekommen:
    850 mg Metformin vor dem Schlafengehen, 1 Glas Wasser dazu.
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    am 05.08.2025 20:52:22 | IP (Hash): 1902902186
    Der niedrigere Nüchternwert folgt meistens nach einigen Tagen mit deutlich niedrigeren Spitzen um ne Stunde nach den Mahlzeiten.


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    Bearbeitet von User am 05.08.2025 20:53:22. Grund: ,
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    am 05.08.2025 21:13:22 | IP (Hash): 1536786065
    Danke für den Hinweis, also nicht ungeduldig werden.
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    am 06.08.2025 08:45:02 | IP (Hash): 459263824
    Der Verzicht bzw. die Reduktion auf Brot/Brötchen ist für viele (mich eingeschlossen) im Grunde das größte "Diät-Problem" bei einer moderaten low-carb-Ernährung.
    Eine Möglichkeit wäre ggf. das Antesten von Purekorn-Brot, dass nur die Hälfte an Kohlenhydraten enthält als normales Vollkorn- oder Graubrot.

    Um die "Morgenspitze" (BZ über 200 und mehr) nach dem Frühstück zu vermeiden hilft (bei mir) überraschenderweise bereits ein (flotter) Spaziergang von nur 10 Minuten!
    Man muss sich nur dazu aufraffen bzw. Zeit und Lust dazu haben. Es erfordert halt Disziplin.
    Alternativ reicht auch ein ganz beschauliches 10-minütiges Treten auf dem Ergometerfahrrad bei schlechtem Wetter.

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    am 06.08.2025 09:43:54 | IP (Hash): 1038561499
    Danke, das probiere ich auch mal aus!
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    am 06.08.2025 10:12:44 | IP (Hash): 1973801432
    Du bist die erste Person von der ich lese, das Metformin einen direkten Einfluss auf eine Mahlzeit hat.

    Du nimmst zum Frühstück zu viele Kohlenhydrate zu dir. Und da sind die nun angedachten Haferflocken mit ihren vielen Kohlenhydraten und ihrer starken Wirkung auf den Blutzucker das schlimmste was du als Einzelmahlzeit zu dir nehmen kannst.

    Das Pure, Eiweißbrot oder die Brötchen von Steiner wären besser geeignet und einen Versuch wert.
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    am 06.08.2025 10:39:43 | IP (Hash): 459263824
    Hugin66 schrieb:
    Und da sind die nun angedachten Haferflocken mit ihren vielen Kohlenhydraten und ihrer starken Wirkung auf den Blutzucker das schlimmste was du als Einzelmahlzeit zu dir nehmen kannst.



    Das Wort Haferflocken ist mir (neben Brot und Brötchen) auch sofort aufgefallen.

    Ich denke da immer: Warum nicht gleich Knuspermüsli oder Cornflakes, die größtenteils aus Zucker bzw. Kohlenhydraten bestehen?.

    Die Vorstellung, dass Haferflocken und Vollkorn "gut" für Diabetiker sind, hält sich hartnäckig.





    Bearbeitet von User am 06.08.2025 10:40:30. Grund: Tippf
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    am 06.08.2025 11:06:09 | IP (Hash): 1973801432
    Wenn ein Müsli eine Alternative darstellt - hier mal mein Frühstück.

    30g Beeren (TK-Ware)
    Süßstoff und Zimt
    20g Seitenbacher Carb19
    30g Sojaflocken von dm
    150g griechischer Joghurt

    Zusammen 13g Kohlenhydrate

    ______________
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    Typ 2 (HbA1c bei Diagnose 6/2020 13,7) - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,1 - NW: 106 im Schnitt (Stand 08/25)
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    am 06.08.2025 13:34:26 | IP (Hash): 1038561499
    Hugin66 schrieb:
    Und da sind die nun angedachten Haferflocken mit ihren vielen Kohlenhydraten und ihrer starken Wirkung auf den Blutzucker das schlimmste was du als Einzelmahlzeit zu dir nehmen kannst.


    Und was ist damit?
    https://www.diabetiker-nds.de/news/meldung/news/haferkuren-senken-insulinbedarf

    Bearbeitet von User am 06.08.2025 13:35:27. Grund: Korrektur
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    am 06.08.2025 14:12:22 | IP (Hash): 1973801432
    Haferkur und einzelne Mahlzeiten mit Haferflocken sind 2 paar Schuhe.

    Während der 3-Tägigen Haferkur nimmt man 3 Mahlzeiten mit 75g Haferflocken zu sich.
    Zweck ist, an diesen 3 Tagen jeweils 10g Beta-Glucan aus den Haferflocken zu sich zu nehmen.
    Dies geht auch mit 3x 55g Haferkleie oder 3x 45g Haferkleie lösliche Flocken.

    Nach der Haferkur sind die Zellen wieder etwas insulinfreundlicher und das Insulin kann etwas mehr Zucker in die Zellen pressen. Dieser Effekt hält ca 6 Wochen an.

    Man liest im Netz, das dieser Effekt auch dauerhaft mit 1 Hafermahlzeit am Tag herzustellen ist.
    Dumm nur, das man bei der Mahlzeit 4g Beta-Glucan zu sich nehmen muß.
    Diese 4g sind in 89g Haferflocken (53g Kohlenhydrate). Diese Menge Haferflocken dürfte deinen Blutzucker wohl bis auf 300 treiben - nicht sehr gut.

    Während der Hafertage nimmt man einen hohen Anstieg des Blutzuckers in kauf um den 6-wöchigen Effekt der geringeren Insulinresistenz zu erreichen.

    Ich habe die Haferkur auch schon ein paar mal gemacht. Mir ist der Effekt allerdings zu gering um mir die 3 Tage mit einer doch relativ geschmacklosen Pampe nochmal anzutun.

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    am 06.08.2025 16:07:13 | IP (Hash): 483071652
    Was für unseren Blutzucker besser und was schlechter passt, können wir ganz einfach um etwa 1 Stunde nach dem Essen messen - und uns super danach richten :)

    Und die meiste Glukose von allem Essen wird direkt in der Leber in Triglyzeride umgewandelt und mit T2D gerne sofort an Ort und Stelle oder im Bauchraum ectop = falsch eingelagert und pflegt damit unseren Diabetes ;)


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    am 06.08.2025 16:27:08 | IP (Hash): 967292251
    Hugin66 schrieb:
    Du bist die erste Person von der ich lese, das Metformin einen direkten Einfluss auf eine Mahlzeit hat.



    Da die Plasmahalbwertszeit von Metformin nur 1,5 bis 3 Std beträgt, nimmt man es doch am besten VOR einer Mahlzeit, damit noch genügend vorhanden ist, wenn es gebraucht wird????
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    am 06.08.2025 16:34:58 | IP (Hash): 967292251
    Hugin66 schrieb:
    Haferkur und einzelne Mahlzeiten mit Haferflocken sind 2 paar Schuhe.



    Auch das findet man massenweise im Netz:

    Haferflocken, ob Feinblatt oder grob, und Haferkleie sind für eine gesunde Ernährung bei Diabetes mellitus gut geeignet. Die nachfolgenden Rezepte zeigen, dass Hafer nicht nur eine gute Frühstücksvariante ist, sondern auch für herzhafte Gerichte und Backwaren verwendet werden kann.

    Ist das alles dummes Zeugs?
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    am 06.08.2025 16:53:08 | IP (Hash): 483071652
    Bezogen auf eine ordentliche Diabetes-Behandlung mit HbA1c um 7 sind die Internet-Funde zum größten Teil zutreffend.

    Bezogen auf die Möglichkeit, den T2D weitgehend bis ganz zurückdrehen zu können, sind die internetten Empfehlungen und die von Hausärzten und sogar die von Diabetologen zum allergrößten Teil in der Tat dummes Zeug.

    Nach Internet und Doctor’s Orders müsste ich pro Mahlzeit 40 g KH essen und bräuchte dafür mit HbA1c um 7 um 140 Einheiten Insulin am Tag. Tatsächlich mache ich mir meinen HbA1c inzwischen über 25 Jahre im völlig gesunden Bereich mit um 40 g KH gesamt und brauche dafür 20 bis 30 Einheiten Insulin gesamt pro Tag.


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    am 06.08.2025 17:02:13 | IP (Hash): 1973801432
    Zu Haferflocken habe ich alles geschrieben was ich zu sagen habe.

    Metformin senkt nicht aktiv zu einer Mahlzeit den BZ-Anstieg wie Insulin.
    Wenn doch, wäre das mir und vielen Diabetikern neu.

    Metformin baut bei regelmäßiger Einnahme einen Wirkspiegel auf
    der sogar nach Ende der Einnahme noch 2-3 Tage anhält (eigene Erfahrung).

    Aber du hast mich neugierig gemacht.
    Ich werde das testen und wenn es nicht signifikant bessere Werte bringt
    verbuche ich deine Erfahrungen unter Tagesform und Meßtolleranz ab.



    @ Jürgen

    Könntest du auch mal normal antworten
    und nicht immer deine kryptischen Textbausteine, die mit dem Thema nichts zu tun haben, absondern





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    Bearbeitet von User am 06.08.2025 17:13:00. Grund: .
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    am 06.08.2025 17:27:11 | IP (Hash): 483071652
    Hugin66 schrieb:
    @ Jürgen

    Könntest du auch mal normal antworten
    und nicht immer deine kryptischen Textbausteine, die mit dem Thema nichts zu tun haben, absondern


    Bitte hilf mir! Konkret was an meiner Schreibe oben ist unverständlich?
    Nachtrag:
    ...oder nicht zum Thema?

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    Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)

    Bearbeitet von User am 06.08.2025 17:44:50. Grund: Nachtrag
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    am 06.08.2025 18:07:11 | IP (Hash): 967292251
    Ist dieser Beitrag im Netz

    Kohlenhydrate lassen den Blutzucker ansteigen, und Haferflocken enthalten Kohlenhydrate. Aber der glykämische Index ist bei Haferflocken moderat, weil die Beta-Glucane den Blutzuckeranstieg bremsen.

    dummes Zeugs oder nicht?
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    am 06.08.2025 18:38:27 | IP (Hash): 483071652
    KHs sind Blutzucker-Antrieb. ABER wie viel konkret(!), kann nur jeder Mensch bei sich selbst messen.
    Betaglukane gelten als Antriebsbremsen, ABER wie viel konkret(!), kann nur jeder Mensch bei sich selbst messen.

    Allgemein gilt an dieser Aussage nur, dass der BZ bei derselben Person von 100 g Hafer wahrscheinlich weniger hoch ansteigt, als von 100 g Weizen.

    Also Hausnummernbeispiel: mit den 100 g Weizen 200 mg/dl in der Stunden-Spitze, und mit 100 g Hafer nur 180 mg/dl.

    Inhaltlich stimmt also deine Netz-Info.


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    am 06.08.2025 19:25:45 | IP (Hash): 967292251
    Hugin66 schrieb:

    Metformin senkt nicht aktiv zu einer Mahlzeit den BZ-Anstieg wie Insulin.
    Wenn doch, wäre das mir und vielen Diabetikern neu.
    Metformin baut bei regelmäßiger Einnahme einen Wirkspiegel auf
    der sogar nach Ende der Einnahme noch 2-3 Tage anhält (eigene Erfahrung).
    (Stand 08/25)


    Dann sollte es doch eigentlich egal sein, wann und wie oft am Tag man Metformin nimmt?
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    am 06.08.2025 20:57:34 | IP (Hash): 1973801432
    Dann sollte es doch eigentlich egal sein, wann und wie oft am Tag man Metformin nimmt?

    Genau
    Man nimmt meist Morgens und Abends je die halbe Dosis weil es dann verträglicher ist.
    Das habe ich am Anfang auch so gemacht. Mittlerweile lasse ich ab und an das Frühstück weg und nehme daher meine Tablette nur noch Abends nach der größten Mahlzeit. Auch nur wegen der Verträglichkeit. Konnte keine meßbaren Unterschiede zu vorher feststellen.

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    am 06.08.2025 21:04:51 | IP (Hash): 967292251
    Dann habe ich das bisher auf völlig falsch verstanden. Mein Hausarzt hat gesagt, morgens 850, weil die Morgenspitze so hoch ist und abends 500. Und morgens mindestens 1/2 Std VOR dem Frühstück, damit es Zeit hat, zu wirken. War also Quatsch?
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    am 06.08.2025 21:43:20 | IP (Hash): 483071652
    https://youtu.be/VDcMY2Yl_EM?si=Vlrei39dCIf0VZxU
    Interessanter Vortrag zur Wirkung und Wirkweise von Metformin


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    am 06.08.2025 22:19:29 | IP (Hash): 422845225
    Aber eine Alternative gibt es nicht
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    am 06.08.2025 22:46:00 | IP (Hash): 1973801432
    Bei ca 12:45 ist die Wirkweise kurz genannt.
    Metformin wirkt nich bei der Nahrungsaufnahme (habe ich so geschrieben), sondern zwischen den Mahlzeiten in dem es die Glucoseabgabe der Leber reduziert und dadurch der Blutzuckerspiegel generell sinkt.

    Alternativen gibt es einige . Mit mehr oder weniger Nebenwirkungen. Wie Metformin auch seine Nebenwirkungen hat.

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    Bearbeitet von User am 06.08.2025 22:56:17. Grund: .
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    am 06.08.2025 23:01:19 | IP (Hash): 1973801432
    eb8 schrieb:
    Dann habe ich das bisher auf völlig falsch verstanden. Mein Hausarzt hat gesagt, morgens 850, weil die Morgenspitze so hoch ist und abends 500. Und morgens mindestens 1/2 Std VOR dem Frühstück, damit es Zeit hat, zu wirken. War also Quatsch?



    Ja, das ist Quatsch.

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    am 07.08.2025 09:26:38 | IP (Hash): 717049776
    Dann hat mich mein Doktor also bisher falsch therapiert. Er wollte, dass ich 850 mg Metformin 1/2 Std vor dem Frühstück nehme, damit der Frühstückspeak unter 200 geht. Wenn er therapiert hätte, dass der BZ Level allgemein sinkt (d.h. die Leber weniger produziert), werden ja die Peaks automatisch geringer.
    Ich nehme jetzt, ohne ihn nochmal zu fragen, 850 Metformin nach dem Frühstück und 1.000 nach dem Abendessen. Außerdem 15 Minuten Hometrainer nach dem Frühstück. Mal sehen, was wird :-)

    Bearbeitet von User am 07.08.2025 09:28:37. Grund: Korrekturen
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    am 07.08.2025 09:52:28 | IP (Hash): 1300553253
    eb8 schrieb:
    Aber eine Alternative gibt es nicht


    Es gäbe längst auch andere Mittel zum Start in die Typ 2 Behandlung, aber Met hat sich dafür über die Jahrzehnte praktisch eingebrannt, wie im Video schön beschrieben. Wo das nicht mehr ausreicht, wird ein Mittel dazu gegeben, und wenn die beiden nicht mehr ausreichen, ein drittes. Und wenn die drei nicht mehr ausreichen, werden sie durch eine stärkere Kombi ersetzt und über die Jahre schließlich durch Insulin aus Pens oder Pumpe und über die Jahre auch davon immer mehr. Ich kenne persönlich einen Fall mit um 600 Einheiten Insulin gesamt am Tag für HbA1c um 7.

    Das ist die völlig normale Behandlung des progredienten = sich selbst verstärkenden Diabetes Typ 2.

    Zu möglichen Alternativen liest du seit 2 Jahren im Medizinforum und schreibst praktisch genauso lange, dass du sie nicht magst ;)


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    am 07.08.2025 12:08:28 | IP (Hash): 2132480274
    Hallo eb8...zum Thema Metformineinnahme habe ich identische Aussagen, sowohl von der Uni-Klinik, dem Diabetologen, meiner Hausärztin und der Apothekerin bekommen. Die Morgendosis soll direkt nach dem Frühstück eingenommen werden, also sozusagen mit dem letzten Bissen. Die Abenddosis direkt vor dem Schlafengehen, bestenfalls auf der Bettkante, egal, welche Uhrzeit das ist. Ich fahre seit Jahren gut damit.

    Zu Brot und Brötchen...auch ich kann nicht ganz ohne, wenn du aber deinen Brot- und Brötchenkonsum auf Vollkornprodukte umstellst, ist schon viel gewonnen.

    Ansonsten erachte ich es für wichtig, keine industriell verarbeiteten und veränderten Lebensmittel zu konsumieren. Besser ist saisonal und regional und alles selbst zubereiten. Für viele hier ist das nicht der Weg...muss jeder selber wissen...
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    am 07.08.2025 12:46:25 | IP (Hash): 717049776
    Danke! Mein Doktor hat behauptet, Metformin würde die Verstoffwechselung des Zuckers in der Nahrung beeinflussen. Deshalb soll ich es vor dem Essen nehmen, damit schon genügend da ist, wenn das Essen kommt. Aber ich hatte Magenprobleme. Das stimmt jedoch gar nicht; Metformin hat darauf keine Wirkung, wie ich jetzt in diesem thread gelernt habe, es bewirkt, dass die Leber weniger Glukose produziert; die macht das aber unabhängig vom Essen. Geht der Blutzucker insgesamt runter, sind natürlich auch die Peaks nicht mehr so hoch. Ich mache das nun so, wie du undmit den anderen vorgeschlagen hast: 850 mg gleich nach dem Frühstück (das ist jetzt wieder magenfreundlich) und 1.000 mg auf der Bettkante.
    Mit Brot und Brötchen experimentiere ich noch :-).
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    am 07.08.2025 19:00:06 | IP (Hash): 1051232955
    Sehe ich das richtig. du gehst immer noch nicht zum Diabetologen? Nach offenbar mehreren Jahren mit so hohem BZ? Mir würden solche Werte und seine Folgen eine Heidenangst machen.
    Hast du das Video von Prof. Pfützner angesehen?

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    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
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    am 07.08.2025 21:05:04 | IP (Hash): 1300553253
    Henrie schrieb:
    Mir würden solche Werte und seine Folgen eine Heidenangst machen.


    Mir auch. In meinem Bekanntenkreis ist ein schlanker und sportlicher Mann Mitte 40, den seit nem guten Jahr wohl mehrere Schlaganfälle im wahrsten Sinne des Wortes aus den Latschen gekippt haben. Nebenbei wird erzählt, dass er wohl schon seit Jahren T2D hat, HbA1c auch schon mal bis um 8, aber viel schlimmer sei ja sein Pipeline-Problem.

    Offenbar hat da bislang niemand den Zusammenhang zwischen jahrelang extrem erhöhtem Insulinumsatz und schadhaften Gefäßwänden beachtet und in der Behandlung berücksichtigt. Und der aus meiner Sicht noch junge Mann ist damit in guter Gesellschaft, auch ärztlicher und fachärztlicher. Denn da finde ich selten einen Hinweis auf die über Jahre hohe Belastung durch intaktes Proinsulin.

    Proinsulin ist das Produktionsmolekül, das bei der Ausgabe aus den Beta-Zellen in Insulin und C-Peptid geteilt wird. Unter Stress geben die Betas immer mehr ungeteilt aus, also intakt. Und damit vergrößern sie ihren Stress, denn das Proinsulin hat nur um 10% von der Blutzuckerwirkung des ordentlich geteilten. Und wo der BZ die Ausgabe triggert, sorgt die geringere BZ-Wirkung natürlich für mehr Ausgabe und mehr Stress und mehr …

    ABER Proinsulin hat dieselbe Fettwirkung wie ordentlich geteiltes Insulin. Also mit viel mehr Proinsulin ein wahnsinniges Mehr an Fettwirkung! Zumal Proinsulin im Blut eine um das Vierfache längere Halbwertzeit gegenüber dem ordentlich geteilten Insulin hat. Damit zwingt es jede Menge Fett in die Gefäßwände. Die intravenöse Insulingabe, mit der vor allem wohl in den 60ern des vorigen Jahrhunderts unternehmunglustigere Menschen mit Typ 1 hohe BZs sehr erfolgreich behandelt haben, wurde genau deswegen eingestellt.

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    am 07.08.2025 21:35:30 | IP (Hash): 459263824
    Zuckerle schrieb:

    Zu Brot und Brötchen...auch ich kann nicht ganz ohne, wenn du aber deinen Brot- und Brötchenkonsum auf Vollkornprodukte umstellst, ist schon viel gewonnen.



    Aufgrund meiner Beobachtungen würde ich diesen Satz eher bestreiten. M.E. bringt der Ersatz durch Vollkorn bei gleicher Kohlenhydratmenge keinen großen Vorteil für den BZ.
    Man sollte eher auf das Gewicht und die Kohlenhydratmenge des Brötchens oder Brots achten.
    Auch Vollkornbrot ist mitunter sehr kohlenhydratreich und schwer.
    Bearbeitet von User am 07.08.2025 21:37:12. Grund: Ergänzung
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    am 07.08.2025 21:59:01 | IP (Hash): 717049776
    Henrie schrieb:
    Sehe ich das richtig. du gehst immer noch nicht zum Diabetologen? Nach offenbar mehreren Jahren mit so hohem BZ? Mir würden solche Werte und seine Folgen eine Heidenangst machen.
    😎



    Sind denn die Werte nüchtern um 140 mg/dl und nach dem Frühstück um 200 mg/dl sooo hoch? Mein HbA1c ist 6,5 %.
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    am 07.08.2025 22:10:18 | IP (Hash): 2132480274
    Ja, besonders 200 ist sehr hoch. Erstaunlich, dass du dabei einen HbA1c von 6,5 hast.
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    am 07.08.2025 22:13:16 | IP (Hash): 717049776
    Zuckerle schrieb:
    Ja, besonders 200 ist sehr hoch. Erstaunlich, dass du dabei einen HbA1c von 6,5 hast.



    200 für etwa 10 Minuten nach dem Frühstück und dann den ganzen Tag nicht mehr? Mein Doktor findet das nicht bedenklich, darum habe ich mich auch nicht stärker bemüht.

    (Ok: 340 nach einer Kugel Eis, aber auch gleich wieder weg)
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    am 07.08.2025 22:30:36 | IP (Hash): 459263824
    schrieb:

    Sind denn die Werte nüchtern um 140 mg/dl und nach dem Frühstück um 200 mg/dl sooo hoch? Mein HbA1c ist 6,5 %.



    Bei dem Nüchtern-BZ und dem Wert nach Frühstück würde ich eher einen HbA1c von 7,0 % erwarten.

    Ich persönlich halte einen Diabetes mit einem HbA1c von 6,5 % für ausreichend eingestellt.
    Das sehen die Foristen eher strenger.
    Man könnte das Metformin erhöhen, Richtung 2000 mg
    Bei schlechter Verträglichkeit könnte man nach Retardpräparaten fragen, die besser verträglich sein sollen.



    Bearbeitet von User am 07.08.2025 22:32:14. Grund: corr