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Prädiabetes- und nun?

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    am 21.09.2025 10:16:17 | IP (Hash): 1478316931
    Guten Tag

    Im Frühling wurden bei einer Blutabnahme erhöhte Zuckerwerte festgestellt. Leider wurde mir nicht erklärt WIE hoch und was zu tun ist sondern von der Ärztin kam nur via Telefon in einem Nebensatz "Ahja, ihr Blutzuckerwerte sind auch etwas erhöht, ich verschreibt ihnen mal Metformin, das müsste helfen". Weiter nichts. Also habe ich das nicht hinterfragt und mir gedacht "okay, dann nehm ich das jetzt und dann ist gut".

    Trotz Metformin stiegen die Werte weiter (ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe auch absolut furchtbar gegessen, vor allem über die Sommerferien natürlich. Viel Fastfood, Süßes usw... Außerdem bin ich übergewichtig)

    Ende August dann der Schock für mich "oh ihre Werte sind weiter gestiegen die sind jetzt aber gar nicht gut!" 6,4 war der Langzeit Zucker am 26.08.
    "Ohne Medformin wären sie jetzt Diabetiker und auch so sind sie hart an der Grenze."

    Das hat gesessen!

    Allerdings nach wie vor keine Maßnahmen oder Hinweise in meine Richtung
    Hab mich dann selbst schlau gemacht und Termine bei Endokrinologe und Ernährungsberatung gemacht.

    Ich hab dann von einem Tag auf den anderen meine Ernährung radikal umgestellt da ich gelesen habe dass durch bessere Ernährung und Gewicht reduzieren, ich das nochmal rumreißen kann.

    Einen Zuckerbelastungstest habe ich, zusammen mit einer erneuten Blutabnahme am 12.09. gemacht. Da hatte ich meine Ernährung eine knappe Woche umgestellt.

    Zuckerbelastungstest war einwandfrei. Werte im gesunden Bereich. Fanden alle komisch.

    Langzeit Zucker war nach nur 6 Tagen top Ernährung schon von 6,4 auf 6,2 runter.

    Endokrinologe war auch wenig aufgeregt über meine Werte, hat lediglich Medformin auf 850 erhöht.
    Ernährungsberatung leider erst im November.

    Ich habe also Hoffnung, dass ich die Kurve nochmal krieg wenn ich ordentlich Gewicht verliere. Natürlich ist mir klar dass ich die Ernährung auch nach Abnahme beibehalten muss da so st alles zurück kommt.
    Momentan hab ich schon gut 5kg abgenommen (Start bei 102kg). Ziel sind 25 kg, dann wäre ich wieder mit Puffer im Normalgewicht.


    Allerdings stehe ich momentan vor einem riesen Berg Fragen und jeder Menge Trauer und Frust.

    Meine größte Sorge und Panik momentan ist dieses "darf ich jetzt wirklich nie wieder ungesunde Dinge essen?"
    Bzw in welchem Rahmen kann ich das trotzdem tun?

    Zu Hause ausschließlich Diabetikerfreundlich essen ist ja wirklich machbar. Ich esse viel Gemüse, kleiner Portionen und habe alle Getreideprodukte gegen Vollkorn getauscht. Soweit so gut. Seit ich das mache, ist mein Zucker immer perfekt. Also nicht mal Prädiabetes Bereich sondern völlig normal (ich piekse momentan vor und nach dem Essen um ein Gefühl dafür zu bekommen und es hat unter gesunder Ernährung KEINEN Ausreißer gegeben)

    Ich habe testweise einmal eine halbe TK Pizza gegessen um zu sehen was der Wert dann sagt: spitze nach einer guten Stunde 180, nach 2 Stunden aber wieder komplett runter auf 110.
    Jetzt bin ich ein extrem ängstlicher Mensch und die 180 hat mich so erschrocken dass ich mich nun gar nix mehr traue, was mich aber natürlich völlig ins soziale Aus katapultiert.
    Einladungen zum Essen? Geht ja nicht.
    Den ganzen Tag unterwegs sein ist auch nicht schön wenn man nicht mittags mal eben schnell irgendwo was zu Essen holen kann (und nicht immer hat man Zeit für ein richtiges Restaurant wo man Salat oder Suppe essen könnte)

    Okay das war jetzt viel zu viel Text, sorry aber ich bin gerade echt deprimiert 😔

    Also was mir hauptsächlich im Kopf herum schwirrt ist "wieviel darf ich mir denn jetzt noch erlauben?"

    Kann ich trotzdem 1x die Woche Pizza oder Pommes oder Burger oder was auch immer essen, wenn ich dafür zu Hause ausschließlich gesund esse?
    Ist so eine Zucker Spitze nur 1x wöchentlich schlimm wenn der Wert ansonsten immer gut ist?

    Die Diabetologin meinte "ja also da wo sie momentan stehen passiert da kurzfristig nix wenn der Zucker mal ausschlägt, eine akute über oder Unterzuckerung kann Stand jetzt noch nicht passieren".

    Fakt ist, ich will den Langzeit Zucker unbedingt in den Normalbereich zurück bringen. Da allein die eine Woche schon ein Minus 0,2 gebracht habe bin ich zuversichtlich. Ich habe ja auch beim Gewicht ordentlich Spielraum nach unten.
    Fakt ist aber auch dass ich natürlich auch nicht für immer auf alles verzichten will.

    Ich weiß dass ich, was die Gewichtsabnahme angeht defintitiv einmal die Woche sündigen kann und das Gewicht sinkt trotzdem gut weiter.
    Reicht das dann?
    Oder wirft mich so eine drastische Zuckerspitze pro Woche zu sehr zurück?


    Mittwoch muss ich eine Magen-Darm Spiegelung machen und ab heute darf ich nur noch Weißbrot, weiße Nudeln usw Essen. Kein Gemüse, kein Obst,...
    Hab jetzt heute morgen 3 Zwieback gegessen, Wert nach 1 Stunden 187. Wahnsinn😥
    Und ich sitze hier und heule vor Angst weil ich das alles ja gar nicht essen darf und ich jetzt Angst habe dass mein Wert nun nach oben geht😔


    Vielen Dank an alle die bis hierhin durchgehalten haben😝😅

    Bearbeitet von User am 21.09.2025 10:23:52. Grund: Ergänzung
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    am 21.09.2025 11:09:28 | IP (Hash): 1632550223
    Moin Uhu, HbA1c 6,5-7 ist der bevorzugte diabetologische Einstellbereich, und da bist du deutlich drunter. Also kein Grund zum Heulen, auch wenn du deinen BZ-Rahmen gerade mal für ein paar Tage ein bisschen überspannen musst.
    Allerdings ist unser Typ 2 im bevorzugten diabetologischen Einstellbereich progredient. Um in dem Bereich zu bleiben, braucht man in aller Regel mit den Jahren mehr und stärkere Medikation. Und auch in diesem Bereich werden in aller Regel mit den Jahren auch diabetische Folgen beobachtet.

    Mit deinem gesunden BZ-Rahmen schließt du die Progredienz bei den Medis und den Folgen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Daumendrück für gesund mit Typ 2 :)



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    Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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    am 21.09.2025 11:34:04 | IP (Hash): 1478316931
    Danke für die schnelle Antwort.

    Also einfach ausgedrückt: wenn ich meine Werte unter 6,5, besser sogar unter 5,7, also gesund, halte, ist die Chance dass es mit den Jahren schlimmer wird auf jeden Fall deutlich geringer?
    Habe ich das richtig verstanden? Also Typ 2 verschlechtert sich mit der Zeit wenn man über 6,5 ist und wenn man (am besten deutlich) drunter bleibt, nicht so sehr?

    Wenn ich das richtig gelesen und verstanden habe sollte ich mit einer Abnahme von 20-25kg (in meinem Fall 20-25% meines Körpergewichtes) den BZ ohnehin deutlich senken können und dadurch auch die Insulin Empfindlichkeit erhöhen. Oder?

    Dh wenn ich ordentlich abnehme und auch da bleibe, was ja eine zumindest größtenteils gesunde Ernährung voraussetzt, dann sollten die Zuckerspitze nach dem Essen von KH und ungesunden Essen eigentlich auch von selbst nicht mehr so hoch ausschlagen, oder? (Klar, immer unter der Voraussetzung das meine Nahrung in der Regel auf jeden Fall gesund bleibt)

    Was ich überall rausgelesen habe war eigentlich, dass der Wert, den man nach 2 Stunden erreicht wichtiger ist als der Peak nach 1 Stunde. Sprich wenn man nach 2 Stunden wieder im Normalbereich ist, ist erstmal alles in Ordnung weil das Insulin dann ja tut was es soll?
    Hier im Forum klang das aber jetzt ein bisschen anders, hier hatte ich eher rausgelesen dass dieser Peak nach 1 Stunde durchaus wichtig und auf jeden Fall tief bleiben muss.

    Bsp nach 1/2 Pizza war ich nach 1 Stunde, also ca auf dem Peak bei 180. Nach 2 Stunden aber schon wieder runter auf 110. Also kurzer Peak nur und wenn ich nur getestet hätte wie empfohlen, hätte ich die 180 nie gesehen, dann wäre mein Wert auch nach der 1/2 Pizza top gewesen.

    Heute morgen 3 Zwieback war 187. Höher als 1/2Pizza?!
    Nach 2 Stunden aber auch hier wieder runter auf 118, also top Bereich.
    Dh grundsätzlich erstmal in Ordnung und nicht schädlich? Also Richtung "ist doof, soll man vermeiden, ist aber ab und zu kein Drama"?

    Was ich aber feststelle, und das war unter völlig gesunder Ernährung fast weg: ich bin jetzt wieder total zittrig/leicht schwindelig. Symptome die ich vorher auch oft hatte, fühlt sich wie Unterzuckerung an, laut Werten ist es aber keine.
    Der schnelle Abstieg vom Peak wieder runter evtl?
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    am 21.09.2025 11:56:43 | IP (Hash): 1632550223
    Gesund ist nüchtern 70-90 mg/dl plusminus 10% und mit ner Schwankungsweite von bis zu 50 mg/dl entsprechend 120-140 in der Stundenspitze nach nem Essen. Je mehr von 24 Stunden du deinen BZ in diesem Bereich halten kannst, desto günstiger.

    Unterzuckergefühle bei völlig gesundem BZ kommen bei manchen von uns häufig dann vor, wenn die Abwärtsbewegung nach einer Spitze für sie zu tief und zu schnell erfolgt. Einfache Abhilfe: Weniger hohe Anstiege produzieren, also ne geringere Schwankungsweite, eher 30 statt 50 mg/dl. Musst du halt ausprobieren. Das Problem habe ich zum Glück selbst nicht.

    Vielleicht liest du mal “Endlich Schluss mit Typ 2 Diabetes" von Roy Taylor? Am einfachsten und günstigsten in einem Online-Reader. Da könntest du gleich starten :)


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    am 21.09.2025 21:25:52 | IP (Hash): 847351600
    Nachtvogel schrieb:
    Meine größte Sorge und Panik momentan ist dieses "darf ich jetzt wirklich nie wieder ungesunde Dinge essen?"
    Bzw in welchem Rahmen kann ich das trotzdem tun?
    Seit ich das mache, ist mein Zucker immer perfekt. Also nicht mal Prädiabetes Bereich sondern völlig normal (ich piekse momentan vor und nach dem Essen um ein Gefühl dafür zu bekommen und es hat unter gesunder Ernährung KEINEN Ausreißer gegeben)
    Ich habe testweise einmal eine halbe TK Pizza gegessen um zu sehen was der Wert dann sagt: spitze nach einer guten Stunde 180, nach 2 Stunden aber wieder komplett runter auf 110.
    Jetzt bin ich ein extrem ängstlicher Mensch und die 180 hat mich so erschrocken dass ich mich nun gar nix mehr traue, was mich aber natürlich völlig ins soziale Aus katapultiert.
    Einladungen zum Essen? Geht ja nicht.

    Also was mir hauptsächlich im Kopf herum schwirrt ist "wieviel darf ich mir denn jetzt noch erlauben?"
    Kann ich trotzdem 1x die Woche Pizza oder Pommes oder Burger oder was auch immer essen, wenn ich dafür zu Hause ausschließlich gesund esse?
    Ist so eine Zucker Spitze nur 1x wöchentlich schlimm wenn der Wert ansonsten immer gut ist?

    Hab jetzt heute morgen 3 Zwieback gegessen, Wert nach 1 Stunden 187. Wahnsinn😥
    Und ich sitze hier und heule vor Angst weil ich das alles ja gar nicht essen darf und ich jetzt Angst habe dass mein Wert nun nach oben geht😔

    Hallo Nachtvogel,

    was du bis jetzt ereicht hast und wie du es angehst ist gut und richtig - Glückwunsch und weiter so.

    Was du jetzt noch brauchst, ist ein bisschen mehr Ruhe und Gelassenheit. Selbstverständlich macht es nichts aus, wenn dein BZ ein- oder zweimal in der Woche in der Spitze auf 180 hinauf geht. Zumal er bei dir auch wieder schnell runter geht. Schädlich wäre nur, wenn der BZ häufig so hoch geht. Wenn du bei Ausnahmen auch mal noch höhere Werte siehst, ist das auch nicht schädlich, solange es Ausnahmen bleiben.

    Dass deine 3 Zwieback den BZ so sehr in die Höhe treiben, ist normal. Das sind isoliert schnell ins Blut gehende KH und nichts ist dabei, was die Aufnahme verzögert (Eiweiß, Fett, Ballaststoffe). Wenn es nicht wegen einer Untersuchung sein muss, dann iss so etwas einfach nicht. Aber wenn es ausnahmswiese sein muss, dann ist das kein Problem.

    Weiter alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 21.09.2025 21:29:01. Grund: BBCodes
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    am 22.09.2025 09:24:18 | IP (Hash): 1478316931
    Vielen Dank, ihr Beide beruhigt mich schon sehr.

    Festgestellt habe ich die letzten beiden Tage, dass die Zwieback zB gar nicht gut gingen.

    Was mich allerdings erstaunt hat: ich habe gestern Mittag und Abend dann weiße Nudeln gegessen, einmal mit Pute, einmal mit Lachs (Gemüse, Vollkorn usw darf ich ja WG Untersuchung alles nicht) und beide Male hat mein BZ quasi gar nicht reagiert. Auf dem Peak nach einer Stunde war ich bei je 119 und 110.
    Ok, ich hab jetzt effektiv nur eine halbe Schüssel gegessen und keine riesen Menge. Aber wenn ich nach dem Verzehr von weißen Nudeln so reagiere, heißt das doch eigentlich, dass ich die scheinbar essen kann, oder?

    Letztlich geht es darum Spitzen zu vermeiden und den BZ stabil zu halten wenn ich das richtig verstehe, womit ist dann "egal" (klar, gesunde Ernährung und so, im Normalfall würde ich ja auch viel Gemüse essen). Dh wenn weiße Nudeln meinen BZ nicht negativ beeinflussen sind sie für mich ok?
    Ich werde danach trotzdem wieder auf Vollkorn umsteigen, sättigt einfach schneller und ist gesünder und ich will ja weiter abnehmen. Aber das wäre ja gut zu wissen weil es die Sache unterwegs natürlich deutlich einfacher macht.

    Heute morgen gab's ne kleine! Scheibe selbst gemachtes Weißbrot mit 1 Rührei dazu und 2 Cappuccino (die trinke ich aber immer schon mit komplett magerer Milch) Auch hier, völlig stabiler BZ von 109 eine Stunde nach Verzehr. Dh nee zweite Scheibe Brot wäre wohl auch okay gewesen.

    Sorry, sind für euch bestimmt alles saudoofe Fragen aber die Ärzte hier sind keine wirkliche Hilfe und außer "nimm halt die Medikamente" kommt da nix.

    Das Buch habe ich mir übrigens bestellt, danke für den Tipp.


    Zusammenfassend:
    Ich kann/sollte mich mal durch die Lebensmittel durchtesten und alles was den BZ idealerweise nicht über 140 nach einer Stunde schleudert, ist okay für mich und wenn ich dann aber 1-2x die Woche (eher weniger als mehr) mal die bösen Sachen esse, die den BZ höher gehen lassen, dann ist das unterm Strich auch ok, so lange es schnell wieder runter geht und es die Ausnahme bleibt.
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    am 22.09.2025 10:00:31 | IP (Hash): 1661616969
    Nachtvogel schrieb:
    Zusammenfassend:
    Ich kann/sollte mich mal durch die Lebensmittel durchtesten und alles was den BZ idealerweise nicht über 140 nach einer Stunde schleudert, ist okay für mich und wenn ich dann aber 1-2x die Woche (eher weniger als mehr) mal die bösen Sachen esse, die den BZ höher gehen lassen, dann ist das unterm Strich auch ok, so lange es schnell wieder runter geht und es die Ausnahme bleibt.

    Genau so.

    Mit deinen Werten kannst du es sehr entspannt angehen. Die 140 sind kein Wert, den du nicht überschreiten darfst, sie sind ein Zielwert. Wenn du mit einer bestimmten Mahlzeit mehrmals weit höher ankommt, dann lerne daraus für die Zukunft. Mehr folgt daraus nicht, du brauchst nicht einmal ein schlechtes Gewissen zu haben. Wenn du außerhalb isst oder im Urlaub ohne Messgerät, achte so gut wie es geht auf das Gelernte und mach dir keine Gedanken darüber, dass es dann wahrscheinlich nicht 100%ig perfekt läuft. Solcher Stress würde deinen BZ nur zusätzlich nach oben treiben.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 22.09.2025 14:29:22. Grund: BBCodes
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    am 22.09.2025 10:03:58 | IP (Hash): 442844484
    Du machst das bisher seihr gut.
    Leider weiß ich ungefähres Alter, Geschlecht und ungefähre Körpergröße nicht. .
    Wieviel Metformin nimmst Du denn am Tag. 1x 850 mg oder 2x?

    Die häufige Kontrolle des BZ und das Informieren über Nahrungsmittel ist vorbildlich.
    Das Abnehmen sogar sehr ambitioniert, alle Achtung!
    Regelmäßig 1-2 kg Gewichtsabnahme pro Monat wäre schon sehr gut.

    Was mir bislang fehlt? (Neben Ernährung, Gewichtabnhme, Metformin),
    Naja,, das Thema Bewegung.
    Da sind 3-4 Woche 30-40 Minuten schelles Gehen oder besser noch Nordic Walking m.E. hervorragend geeigent. Oder auch die berühmten 10.000 Schritte am Tag mit Schrittzähler.

    Deine Ausgangsposition ist so gut, dass du beste Möglichkeiten hast vom Prädiabetes vollständig zu gesunden.
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    am 22.09.2025 10:39:48 | IP (Hash): 1478316931
    Danke für die Antwort.

    Zu den Fragen:

    Weiblich, 40Jahre, 179cm und Startgewicht Anfang September 102,6kg, aktuell bei 96,4.

    Metformin hatte ich die ganze Zeit 2x täglich 500 genommen, sollte aber jetzt 850 morgens und weiter 500 abends nehmen. Bei der doch sehr starken Gewichtsabnahme weiß ich aber ehrlich gesagt nicht ob das wirklich nötig oder sogar gut ist gleichzeitig mit dem Metformin rauf zu gehen.
    Mein Langzeit BZ war ja schon nach einer Woche gesunder Ernährung von 6,4 auf 6,2 runter, ohne Erhöhung des Medformin (das kam erst danach)

    Sport: ich habe 3 Hunde, die 10.000 Schritte täglich habe ich also, außer bei miesem Wetter (ich hab Schönwetterhunde😅) eigentlich so gut wie immer auf dem Tacho😂
    Über den Sommer (also vor dem Bluttest mit dem schlechten BZ) hatte ich das aber auch sehr schleifen lassen.
    Jetzt haben wir einen neuen Welpen dazu bekommen und somit sind die Runden wieder absolute Pflicht.

    Ansonsten ist Sport eher nicht so mein Freund außer 1x wöchentlich eine Stunde Pilates.
    Ich versuche mich aber zu bessern und nochmal 2-3x pro Woche auf meinen Hometrainer zu gehen🙄
    Bearbeitet von User am 22.09.2025 10:44:20. Grund: Rechtschreibung
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    am 22.09.2025 14:43:32 | IP (Hash): 866387134
    Die Hunde-Oma war hier mal Thema. Die alte Frau ging regelmäßig bei jedem Wetter 20-30 Minuten mit dem Hund. Nach jeder Mahlzeit zuerst ne Stunde Ruhe im Schaukelstuhl und anschließend die Runde mit dem Hund. An dem Essen ließ sich nichts ändern, denn sie bekam es auf Rädern, selbstverständlich gesund. Entsprechend konnte ich nach der Stunde im Schaukelstuhl 250-300 mg/dl messen.
    Dann kam ein Mittag, nach dem sie aus welchem Grund auch immer direkt nach dem Essen die Runde mit dem Hund gegangen ist und ich zufällig ihren BZ gemessen hatte, als sie gerade wieder zurück war: irgendwo bei 90 mg/dl!

    OK, “Messen, Essen, Laufen” von Hans Lauber war schon durch und wohl auch anerkannt, aber der schrieb von Laufen=Joggen. Dabei wird schließlich Energie verbraucht. Aber doch nicht von den alten Beinen, die in 20-30 Minuten ein paar hundert Meter hinter einem Hund her stolpern, der auch noch alle Nase lang zum Schnuppern und Markieren anhält.
    Ein bisschen ungläubig habe ich in den folgenden Tagen und Wochen ähnliche Abläufe provoziert, also erst Hunderunde und dann Schaukelstuhl - mit dem gleichen positiven Ergebnis! Und dann habe ich der alten Frau einreden können, dass der Hund sofort nach jeder Mahlzeit raus müsste. Ergebnis HbA1c unter 6 statt bis dahin auf dem besten Weg von 7 zu 8!


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    am 22.09.2025 14:58:41 | IP (Hash): 1478316931
    Interessant.
    Effektiv bin ich immer nach dem Essen eine Runde mit den Hunden gegangen, da ich gelesen hatte dass Bewegung nach Essen den BZ unten hält. Ich hätte jetzt aber nicht gedacht dass es so riesen Unterschiede sind, vielleicht eher so 10-30mg und dann wäre ich ja trotzdem noch okay gewesen.
    Hm. Ich teste es heute Abend mal und mache die Hunde Runde erst nachdem die Stunde rum ist.
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    am 22.09.2025 21:17:22 | IP (Hash): 1478316931
    Auch ohne Bewegung nach Verzehr von weißen Nudeln kein nennenswerter Anstieg des BZ (119mg eine Stunde nach dem Essen, also ca auf dem Peak)

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    am 23.09.2025 08:40:51 | IP (Hash): 109092727
    So ist das bei den meisten Menschen ;)


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    am 23.09.2025 17:00:14 | IP (Hash): 1478316931
    Ja aber irgendwo muss ja mein Langzeit BZ herkommen der zu hoch ist.
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    am 23.09.2025 21:44:32 | IP (Hash): 109092727
    Vielleicht hättest du für die Probe auf's Exempel besser was anderes gegessen, z.B. Zwieback?

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    am 07.10.2025 17:34:05 | IP (Hash): 1478316931
    Ich hab grad nochmal Hba1c getestet bzw gestern und eben kamen die Resultate:

    26.08 war er bei 6,4
    13.09 (nach 10 Tage Ernährungsumstellung und ca -4kg) 6,2
    06.10. bei weiterhin gesunder KH armer Ernährung und -10kg bei 6.0

    Es geht in die richtige Richtung aber mein ungeduldiges Ich ist jetzt irgendwie enttäuscht und hatte auf einen besseren Stand gehofft 😔

    -10% Gewichtsabnahme und keine Peaks mehr nach dem Essen die 140 überschreiten (n1 Stunde), meist deutlich weniger. Irgendwie hatte ich erwartet, dass er doch noch besser ausfällt.

    Jetzt hab ich irgendwie Angst dass ich es doch nicht weg bekommen werde. Aber ja, Ungeduld und so. Außerdem bin ich grad sowieso total durch den Wind weil ein anderer Blutwert gefunden wurde, nicht im Zusammenhang mit Diabetes, der richtig schlecht war und jetzt panikiere ich hier rum😭. Da wäre ein Wert im Normalbereich jetzt zumindest an einer Stelle ein kleiner Sieg gewesen☹️

    Dennoch... Richtige Richtung ist richtige Richtung, oder?!
    Und letztlich ist der Hba1c ja ein Sichtfenster dass länger als die letzten 4 Wochen geht. Sprich 4-8 der Wochen wo der BZ noch nicht gut war, sind ja auch noch mit drin.


    Bearbeitet von User am 07.10.2025 17:49:06. Grund: Ergänzung
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    am 07.10.2025 17:59:59 | IP (Hash): 1619130079
    Du schreibst es - und jetzt stell dir das mal anders rum vor: Du hast seit Jahren einen HbA1c um 5,2 mit 24/7 super gesundem alltäglichen BZ-Verlauf - und seit 2 Wochen den BZ beständig zwischen 200 mg/dl und 350 bis an 400, und dir geht’s voll mies. Und dein HbA1c sagt immer noch 5,3 oder 5,4!

    Mir will beim besten Willen nicht einleuchten, warum du so einen großen Wert auf so einen völlig quasi nebelig unbestimmten Wert legst?


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    Bearbeitet von User am 07.10.2025 18:02:38. Grund: .
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    Mitglied seit: 21.09.2025
    am 07.10.2025 18:19:45 | IP (Hash): 1478316931
    Naja, weil der Wert halt das Indiz ist, dass man krank ist oder eben nicht. Und ich WILL gesund sein.

    Auf dem Wisch der Blutabnahme steht drauf "Diabetiker"
    Und es wurden 2 Werte gemessen, der Hba1c mit 6,0 und der Nüchternzucker (wobei ich zum Zeitpunkt der Entnahme gar nicht nüchtern war...) der auch "nur" 91 besagt hat.

    Trotzdem: Stempel drauf. Diabetes. Punkt.

    Und den möchte ich nicht. Außerdem sind auch Prädiabetes Werte auf die Dauer ja nicht so gesund, also hätte ich die einfach gerne wieder im Normalbereich.
    Dann wäre ich schonmal die eine Baustelle los.

    Die scheiß Eisenwerte und die Anämie und jetzt auch noch der miese IgG Wert sind ja auch noch da und da müsste eine Lösung gefunden werden ☹️
    Ich bin ein bisschen ärztemüde und ängstlich und gestresst und ich würde gerne mal eine Baustelle abhaken
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    am 07.10.2025 19:26:28 | IP (Hash): 1619130079
    Typ 2 Diabetes ist eine Ernennungs-Krankheit. Ernannt wird nach Messgrößen, auf die sich die Medizinwelt in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts “ge-einigt” hat.
    Von diesen Ernennungs-Größen weichen deine Start-Größen so deutlich ab, dass sie große Zweifel an der zugehörigen Approbation nähren.

    UND der BZ-Bereich des Prädiabetes ist der nach DDG ordentliche Einstellungsbereich für T1D INSULINER = “richtige Diabetiker". Du wirst selten einen Arzt finden, der dich tatkräftig in deinem gesunden BZ-Ziel unterstützt.

    Deinen 24/7 möglichst gesunden BZ Verlauf wirst du dir wohl oder übel selbst machen müssen. Daumendrück!

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    Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis im grünen Bereich = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
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    am 10.10.2025 03:12:09 | IP (Hash): 799048569
    [quote=Nachtvogel ;135589]Ja aber irgendwo muss ja mein Langzeit BZ herkommen der zu hoch ist.[/quote]

    Peak kann sich ändern wenn viel fett und proteine dabei waren kann es 90-120 minuten dauern. Also bei mir wurde letztws Jahr diabetes festgestellt davor schwankten meine werte nüchtern zwischen 90-120. ich hab rum exprementiert hab auch zuckermessgerät geholt.
    Ich habe ein mal am tag mittags kohlenhydrate zum essen genommen Zb steak und airfryer pommes. Abends dann 2-3 eier oliven eiweissbrot (1 scheibe 5 gr kohlenhydrate) also fast ketogen ernährt mein hba1c war im juni 6,1 und vor 2 wochen 5,9.
    Ich habe 90 min nach mittagsesseb bz gemessen 170-190 bin dann rad fahren oder spazieren gegangen direkt runter auf 120-130 so lief es.
    Aber da ich zuviel fett gegessen hab (gesunde fette) waren meine triglyceridwerte auf 5900 gestiegen was sehr gefährlich ist. Habe dann vor ca 12 tagen fett runter gefahren viel gemüse gegessen. 3 kilo abgenommen jetzt habe ich nach dem essen peak von 140. nüchtern 75-85 und triglyceride sind auf 1000 gesunken. ich mach 3 mal die woche krafttraining und 3-4 mal die woche rad fahren.