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Weshalb werden bei Diabetes Typ 2-Erkrankung sehr häufig Medikamente verschrieben anstatt eine konse
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am 15.12.2025 14:03:35 | IP (Hash): 86624916
Buttermilch_14 schrieb:
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Fette (Qualität entscheidend!)
- Olivenöl, Rapsöl
- Nüsse & Samen
- Avocado
- fetter Fisch
Anmerkung:
Das günstigste Verhältnis ungesättigter Fettsäuren hat Leinöl.
Bei Nüssen sind in der Hinsicht Walnüsse die beste Wahl.
Bearbeitet von User am 15.12.2025 18:35:07. Grund: genauer -
am 15.12.2025 17:35:28 | IP (Hash): 698767985
Buttermilch_14 schrieb:
Remission ist kein Heilungszustand, sondern reversibel (Rückfall möglich)
Wir mit Typ 2 Diabetes haben den von Geburt an IMMER. Er ist nur die ersten Lebensjahre ausgeschaltet.
Wir schalten unseren T2D ein, indem wir individuelle Speichergrenzen in Leber und Beta-Zellen überschreiten. Diese Grenzen können unabhängig vom üblichen Gewichtsschema bei der einen bei BMI 20 liegen und beim anderen bei BMI 40.
Mit dem Überschreiten der Grenze gibt die Leber zunehmend mehr Glukose in den Kreislauf, als darin verbraucht wird. Und damit geben die Beta-Zellen immer verzögerter und schließlich immer weniger Insulin aus.
Wir schalten unseren T2D aus = Remission, indem wir unsere individuellen Speichergrenzen in Leber und Beta-Zellen unterschreiten = Überfluss verbrauchen.
Zu den Speicherschwellen in Leber und Pankreas haben wir mit T2D deutlich kleinere Glykogenspeicher in unseren Muskelzellen und deutlich weniger an völlig ungefährlichem Unterhaut-Fettspeicher.
Alle ärztliche und ernährungsberaterische Hilfe ist nicht auf das Ausschalten des T2D ausgerichtet, sondern auf das “Kleiner-Drehen" des messbaren Symptoms = weniger zu hoher Blutzucker.
Noch weniger hilfreich ist dabei die Orientierung an den amtlichen Diagnose-Grenzwerten, denn die sind historisch absolut willkürlich gesetzt ohne jeden physiologischen/organischen Bezug.
Alle Menschen ohne unser T2D-Erbe können sich kugelrund vielfachst krank fressen, aber nie auch nur einen Prädiabetes entwickeln.
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis voll im grünen Bereich mit HbA1c 5,5 und besser = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
Bearbeitet von User am 15.12.2025 17:36:48. Grund: . -
am 16.12.2025 06:50:10 | IP (Hash): 1927868121
Hape schrieb:
Das günstigste Verhältnis ungesättigter Fettsäuren hat Leinöl.
Bei Nüssen sind in der Hinsicht Walnüsse die beste Wahl.
Sorry @Hape, kurz gesagt: Die Aussage ist so pauschal nicht korrekt.
Warum?
Leinöl (Flachsöl) hat zwar ein sehr günstiges Fettsäureprofil, aber nicht das "günstigste Verhältnis ungesättigter Fettsäuren“" in einem eindeutigen Sinn.
Was an Leinöl besonders ist:
- sehr hoher Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren (≈ 90 %)
- extrem viel Omega-3-Fettsäuren (α-Linolensäure, ca. 50–60 %)
- sehr günstiges Omega-6 : Omega-3-Verhältnis von etwa 0,3 : 1
Das ist tatsächlich eines der besten unter Speiseölen.
Warum die Aussage trotzdem problematisch ist:
Es gibt kein allgemein anerkanntes "günstigstes" Verhältnis, sondern unterschiedliche Bewertungskriterien:
- Verhältnis Omega-6 zu Omega-3
- Anteil einfach vs. mehrfach ungesättigter Fettsäuren
- Oxidationsstabilität
Andere Öle schneiden je nach Kriterium ebenfalls sehr gut ab:
Rapsöl: gutes Omega-6 : Omega-3-Verhältnis (ca. 2 : 1) + hitzestabiler
Walnussöl: ebenfalls sehr omega-3-reich
Olivenöl: weniger mehrfach ungesättigt, dafür sehr stabil und gesundheitlich gut belegt
Präziser formuliert wäre z. B.:
"Leinöl hat eines der günstigsten Omega-6- zu Omega-3-Verhältnisse unter den Speiseölen."
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c 5,7 -- Stand: 11/2025 -
am 16.12.2025 07:17:36 | IP (Hash): 1927868121
hjt_Jürgen schrieb:
Wir mit Typ 2 Diabetes haben den von Geburt an IMMER. Er ist nur die ersten Lebensjahre ausgeschaltet. [...]
Noch weniger hilfreich ist dabei die Orientierung an den amtlichen Diagnose-Grenzwerten, denn die sind historisch absolut willkürlich gesetzt ohne jeden physiologischen/organischen Bezug.
Kurzfassung: Die Aussagen enthalten richtige Kerngedanken, sind aber in dieser Absolutheit und Wortwahl teils falsch oder stark verkürzt.
Ich gehe sie Punkt für Punkt durch und ordne sie medizinisch ein.
1. "Wir mit Typ-2-Diabetes haben den von Geburt an IMMER. Er ist nur die ersten Lebensjahre ausgeschaltet."
So nicht korrekt.
Richtig ist:
Es gibt eine genetische und epigenetische Veranlagung für Typ-2-Diabetes.
Diese Veranlagung ist tatsächlich von Geburt an vorhanden.
Falsch ist:
Niemand "hat Typ-2-Diabetes von Geburt an".
Die Krankheit entsteht erst, wenn Stoffwechselregulationen entgleisen.
Kinder haben keinen "ausgeschalteten T2D", sondern einen normal regulierten Glukose- und Insulinstoffwechsel.
Korrekte Formulierung:
"Menschen mit Typ-2-Diabetes haben eine angeborene Stoffwechselanfälligkeit, die sich unter bestimmten Bedingungen manifestieren kann."
2. "Wir schalten unseren T2D ein, indem wir individuelle Speichergrenzen in Leber und Beta-Zellen überschreiten."
Teilweise richtig, aber vereinfacht.
Gut belegt ist:
Das Konzept der "persönlichen Fett-Speichergrenze" (Roy Taylor, Twin-Cycle-Hypothese).
Überschüssiges Fett in Leber und Pankreas (Leber: erhöhte Glukoseabgabe, Beta-Zellen: gestörte Insulinsekretion)
Diese Grenze ist hochindividuell und nicht direkt an den BMI gebunden.
Problematisch ist:
Beta-Zellen haben keine relevanten Fettspeicher, sondern werden funktionell geschädigt.
Typ-2-Diabetes ist kein bewusster Schalter, sondern ein gradueller Prozess.
Besser:
"Typ-2-Diabetes entwickelt sich, wenn individuelle metabolische Belastungsgrenzen – insbesondere in Leber und Pankreas – überschritten werden."
3. "Mit dem Überschreiten der Grenze gibt die Leber zunehmend mehr Glukose ab … Beta-Zellen geben verzögert und weniger Insulin aus."
Im Kern korrekt.
Entspricht der aktuellen Pathophysiologie:
Hepatische Insulinresistenz (erhöhte Glukosefreisetzung)
Beta-Zell-Dysfunktion (verzögerte und reduzierte Insulinantwor)t
Ergänzung:
Auch Muskel-Insulinresistenz spielt eine große Rolle
Entzündungen, Lipotoxizität, Glukotoxizität verstärken den Prozess
4. "Wir schalten unseren T2D aus = Remission, indem wir die Speichergrenzen wieder unterschreiten."
Weitgehend richtig – mit Einschränkung.
Gut belegt:
Remission von Typ-2-Diabetes ist möglich
Besonders durch:
- deutliche Gewichtsreduktion
- Reduktion von Leber- und Pankreasfett
- vor allem früh im Krankheitsverlauf
Wichtig:
- Remission ist nicht gleich Heilung
- Die Veranlagung bleibt bestehen
- Bei erneuter Überschreitung der Grenze kommt der Diabetes zurück
Fachlich korrekt:
"Typ-2-Diabetes kann in Remission gehen, wenn metabolische Belastungen ausreichend reduziert werden."
5. "Menschen mit T2D haben kleinere Glykogenspeicher in Muskeln und weniger ungefährlichen Unterhautfettspeicher."
Teilweise korrekt, aber ungenau.
Richtig:
Viele Menschen mit T2D haben:
- eingeschränkte Muskelglykogen-Nutzung
- geringere Fähigkeit, Fett sicher im Unterhautfett zu speichern
- Dadurch mehr ektopes Fett (Leber, Pankreas, Muskel)
Nicht universell:
- Das gilt nicht für alle mit T2D
- Trainierte Menschen können trotz T2D große Glykogenspeicher haben
6. 2Ärztliche und ernährungsberaterische Hilfe ist nicht auf Ausschalten, sondern nur auf Blutzuckersenkung ausgerichtet."
Teilweise wahr, pauschal falsch.
Historisch:
Fokus lag lange auf Blutzuckerwerten und Medikamenten
Heute:
Remission ist anerkannt
Leitlinien beinhalten:
- Gewichtsreduktion
- Lebensstilintervention
- bariatrische Verfahren
Problem ist eher Umsetzung & Zeitmangel, nicht fehlendes Wissen
7. "Diagnose-Grenzwerte sind historisch willkürlich und ohne physiologischen Bezug."
So nicht korrekt.
Richtig:
- Grenzwerte sind Kompromisse
- Es gibt einen Kontinuum-Übergang ohne harte biologische Kante
Falsch:
- Sie sind nicht willkürlich
- Sie basieren auf:
Risiko für Retinopathie
Langzeitkomplikationen
epidemiologischen Daten
Korrekt wäre:
"Diagnosegrenzen sind pragmatische Schwellen in einem kontinuierlichen Stoffwechselprozess."
Fazit
Die Aussagen sind:
- inhaltlich nah an moderner Forschung
- zu absolut formuliert
- teilweise biologisch unpräzise
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c 5,7 -- Stand: 11/2025 -
am 16.12.2025 11:52:36 | IP (Hash): 671289342
Buttermilch_14 schrieb:
1. "Wir mit Typ-2-Diabetes haben den von Geburt an IMMER. Er ist nur die ersten Lebensjahre ausgeschaltet."
So nicht korrekt.
Richtig ist:
Es gibt eine genetische und epigenetische Veranlagung für Typ-2-Diabetes.
Diese Veranlagung ist tatsächlich von Geburt an vorhanden.
Falsch ist:
Niemand "hat Typ-2-Diabetes von Geburt an".
Die Krankheit entsteht erst, wenn Stoffwechselregulationen entgleisen.
Kinder haben keinen "ausgeschalteten T2D", sondern einen normal regulierten Glukose- und Insulinstoffwechsel.
Menschen ohne Veranlagung zu = Erbschaft von T2D bekommen mit immer mehr Übergewicht und immer weniger Bewegung viele fiese Krankheiten, aber keinen T2D.
Und ein erheblicher Anteil an Menschen mit T2D ist völlig normalgewichtig, weil deren persönliche Voraussetzungen für das Einschalten ihres T2D schon im Normalgewichtsbereich erfüllt sind.
Weil die grundsätzlichen Voraussetzungen für den T2D bei den betroffenen Menschen immer vorhanden sind und für das Einschalten der krankhaften Fehlfunktionen nur entsprechend erfüllt zu werden brauchen, sehe ich den T2D als von Geburt an gesetzt. Nur eben zu Anfang ausgeschaltet (Nachtrag) = mit völlig gesundem Glukose- und Insulin- und Fettstoffwechel.
Von Anfang an wichtig für das ausgeschaltet Halten des T2D: Ich habe das und muss mich passend danach richten.
Das gilt selbstverständlich auch für Kinder, wie immer mehr T2D Diagnosen bei Jugendlichen und Kindern zeigen!
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Mein Ding sind Blutzucker + Blutdruck + Blutfette mit möglichst keinen bis wenig Medis voll im grünen Bereich mit HbA1c 5,5 und besser = gesund mit Diabetes Typ 2 :)
Bearbeitet von User am 16.12.2025 14:53:59. Grund: Nachtrag -
am 17.12.2025 10:48:00 | IP (Hash): 1927868121
Deine Kernaussagen sind in dieser Form nicht korrekt.
Es stimmt:
Genetische Veranlagung spielt eine Rolle.
T2D tritt zunehmend auch bei Jugendlichen auf.
Falsch oder irreführend:
T2D sei bei allen Menschen "von Geburt an gesetzt".
Man "habe" T2D bereits, auch ohne Erkrankung.
Der Eindruck von biologischer Unvermeidlichkeit – besonders bei Kindern.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2025 -
am 17.12.2025 11:31:05 | IP (Hash): 1331907615
Buttermilch_14 schrieb:
Falsch oder irreführend:
T2D sei bei allen Menschen "von Geburt an gesetzt".
Man "habe" T2D bereits, auch ohne Erkrankung.
Der Eindruck von biologischer Unvermeidlichkeit – besonders bei Kindern.
Von Geburt an sind alle individuellen physiologischen Voraussetzungen für die Krankheit gesetzt.
Das ist nach meinem Verständnis die ausgeschaltete Krankheit. Damit ist niemand krank. Alle metabolischen Prozesse verlaufen gesund.
Wenn man die Voraussetzungen für ungesund erfüllt, wird eingeschaltet, was bis dahin ausgeschaltet war. Alle metabolischen Prozesse verlaufen mit den Jahren zunehmend krank und krankmachend.
Weil ich den T2D als von Geburt an gesetzt sehe, empfehle ich meinem Nachwuchs die regelmäßige BZ-Beobachtung. Denn damit lässt sich das Einschalten lange vor der Diagnosereife erkennen und sehr viel einfacher als später zum Ausschalten umdrehen.
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am 19.12.2025 12:37:07 | IP (Hash): 1940132132
Buttermilch_14 schrieb:
7. "Diagnose-Grenzwerte sind historisch willkürlich und ohne physiologischen Bezug."
So nicht korrekt.
Richtig:
- Grenzwerte sind Kompromisse
- Es gibt einen Kontinuum-Übergang ohne harte biologische Kante
Die Diagnose-Grenzwerte beim Diabetes Mellitus sind völlig unabhängig von der Erkrankung gesetzt = willkürlich.
International hat man sich Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts auf Werte zur Diagnose geeinigt, von denen an der T1D erträglich behandelt werden konnte. Erträglich heißt, weitgehend ohne direkte Folgen wie schwere Hypos mit viel zu niedrigem und Ketoazidosen mit viel zu hohem BZ.
Grundlage war dabei die feste Vorgabe von KH- und Insulin-Mengen zu den 3 Mahlzeiten = ärztliche Einstellung mit Basal-Bolus.
Die so festgelegten Diagnose-Grenzwerte wurden automatisch für T2D übernommen.
Weil man mit Typ 2 keine Ketoazidose bekommt, gilt der in der üblichen Praxis bis heute als toleranter für die etwas höhere Einstellung möglichst deutlich über jeder Hypo-Gefahr. WEIT ÜBER GESUND!
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