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Fragen über Fragen und Überforderung

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 81
    Mitglied seit: 07.09.2016
    am 14.04.2026 14:04:26 | IP (Hash): 1741765068
    kurz zu meiner Geschichte:
    2016 Diagnose - Medikament Metformin - Blutfette zu hoch- Unverträglichkeit auf alle bekannten Medikamente - Nebenwirkung Muskelzersetzung
    2017 Revision durch Sport (Skaten, Wandern, Fahrrad fahren 4 h pro Tag), Normalgewicht
    2019 Rückfall - Katarakt-OP = Sportverbot, Rückkehr in den Vollzeitjob nach Kindern, vorher 30 h pro Woche Arbeitszeit nie bzw. selten Überstunden - erst Metformin, da keine Wirkung Übergang zum Insulin Erst Langzeit, später Mahlzeiten, Gewicht + 5 kg über Normal-BMI. seit dem haltend. Arbeite 8,5 h im Sitzen/Stehen in der IT.
    2022 Corona-Infektion - Mittelohrentzündung blieb unbehandelt, nach 5 Tagen ins Krankenhaus - Paukenröhrchen, toxisches Innenohr, Hörverlust permanent rechts 40 %, links 30 %, Paukenröhrchen rechts fiel nicht raus, wurde 2024 entfernt, seit dem geht das Loch im Trommelfell immer wieder auf. Niesen reicht dafür schon. Laut HNO bleibt das jetzt so.?
    Hörgeräte keine, da ich 8,5 h vorwiegend am Telefon arbeite und die unterm Headset nicht nur stören, sondern auch unnütz sind. Hörgeräte, die mit PC und Handy verbunden werden können, kosten ab 2.600 Euro Zuzahlung für beide, aber das liebe Geld fehlt. Ratenzahlung wurde abgelehnt, da ich nur mein Monatsgehalt als 'Bürgen' habe und ich soll dann die Kassenmodelle nehmen, die ich dann allerdings nicht verbinden kann und somit nach dem Feierabend nur trage für 3 - 4 Stunden, weil ich meine Hörbücher auch nur über Kopfhörer höre und Filme ebenso.

    2025 - leichter Bluthochdruck, erneuter Versuch von Medikamenten gegen die Blutfettwerte, wieder Muskelzerfall, seit dem ist mein Fitnesslevel 'Rentner'. Überweisung in die Lipitsprechstunde in der Uniklinik.. Sie haben keine Termine frei und wegen der Arbeit, vergess ich die monatlichen Rückrufe. Die Medikamente vom Bluthochdruck merk ich auch irgendwie bei Anstrengung und Sport. Es fühlt sich an, wie zeitweise doppelter Herzschlag, aber Blutdruck ok. Für die Ärztin ist die Bezeichnung doppelter Herzschlag bei Sport und Anstrengung nichtssagend und unbedeutend, da Blutdruck ok.
    Fitnesslevel mit Schwimmen zu halten, ist riskant, wegen dem Trommelfell. Die Ohrstöpsel behindern im hören noch mehr und tun auch weh. Fahrradfahren kommt als zweiter Sport hinzu und Wandern am Wochenende. Aber ich komm nicht mehr in Form, weil die Arbeit in Form von Überstunden immer wieder dazwischen funkt und so keine Regelmäßigkeit reinkommt. Sport im Verein ist zu teuer oder das Gehalt zu klein...

    Jetzt hab ich schon mehrmals gelesen, dass man a) eine Schwerbehinderung beantragen kann (wegen Sportbeiträgen + Rehasport 'Diabetes') und b) irgendwie ein Anrecht auf eine Kur hat. Ich fühl mich zunehmend ausgebrannt und möchte was sinnvolles für meine Gesundheit in so einer Zeit machen, anstatt mich nur krank schreiben zu lassen. Das würde lt. Arzt für 2 Wochen mal gehen. Kollegen sprachen aber auch von der Kur oder Reha, bei der man den Umgang mit Diabetes richtig lernt. Ernährungsberatung über den Grundkurs hinaus. Welchen Sport kann ich noch treiben? Muckibude hab ich probiert. Alleine ist doof und hat mir noch nie Spaß gemacht. Früher war ich im Verein.. Der ist heute zu teuer :(

    Ich spritze derzeit nach Blutzuckerwert und KH, die ich grob im Kopf überschlage. Selbst beigebracht. Das funktioniert mal, mal nicht. Schwierigkeiten mit Unterzuckerung habe ich, wenn ich Schwimmen oder Fahrrad ungeplant einpflege. Steuer ich dann mit Traubenzucker gegen, geht's zu hoch. Blutzucker messe ich zum Glück mit Sensoren, das war einfach zu bekommen. Aber auch Der Diabetologe ist keine gute Anlaufstelle, da mein Langzeitwert zwischen 6,5 und 6,8 perfekt ist.

    Beim Arzt war ich wegen der Kur Reha. Da wurde mir gesagt, ich soll mir eine Klinik aussuchen und dann den Antrag bei der Rentenkasse stellen... Überforderung pur für mich. Bei Anruf bei der Rentenkasse fühlen die sich dafür nicht zuständig. Ich soll mich an die Krankenkasse wenden. Ich kenne weder Kliniken für Diabetes, noch wo ich den Antrag jetzt beantragen kann.
    Gibt es Stellen, die einem dabei behilflich sein können und noch nach'm Feierabend gg. 17 Uhr helfen können?

    LG
    Laurana
    Bearbeitet von User am 14.04.2026 15:34:34. Grund: Umschreibung