Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Diabetiker Typ 1 isst heimlich Backware
-
Lilo
Rang: Gastam 27.01.2011 13:28:20
Robert, danke, du hast mir heute den Tag gerettet, ich musste herlich lachen:-)
Aber deine Antwort war mehr als korrekt.
Was ICH nicht verstehe: Er isst HEIMLICH Kuchen. Wie heimlich denn?
Wenn der Erstposter es weiß, ist es schon nicht mehr heimlich.
Und, wenn er misst und Insulin spritzt, liegt es an ihm, ob er den Kuchen SO reinhaut oder ein paar Einheiten Insulin dazugibt.
DAS zu lernen, ist seine Aufgabe und die Diabetes-Therapue beginnt wie viel andere Therapien...im Kopf.
von Lilo -
Sabine
Rang: Gastam 28.01.2011 11:30:28
@ 188.105
"Ich möchte aber echt bezweifeln, dass ein Frischling einen Pen zur freien Verfügung hat."
Ich hab die Pens auch schon am ersten Tag
gehabt. Und dann musste ich das auch ganz
alleine zu Hause machen (war nicht im Kranken-
haus).
Für den Notfall hatte ich noch zwei Handytel.Nr.,
die ich nie benutzt hab. War kein Problem.
LG
Sabine -
fgetg4twh
Rang: Gastam 28.01.2011 12:11:21
>>Für den Notfall hatte ich noch zwei Handytel.Nr....
War kein Problem.<< Wie schön für dich! Gerade für "Frischlinge" (die von Tuten und Blasen, was nicht bös gemeint ist!) keine Ahnung haben, werden mit einem Medikament "alleingelassen", deren Dosierung selbst erfahrenen Langzeit- DMlern mitunter schwer fällt und sie sollen durch Ausprobieren lernen - unter Umständen nützen im Notfall die Handynummern auch nix mehr (habe festgestellt, dass Bewusstlose schwer ein Handy bedienen können! :0) ) -
Lilo
Rang: Gastam 28.01.2011 13:45:41
Zitat:Was ist denn das für eine Therapie, wenn er alles selbst machen soll/darf. Ich möchte aber echt bezweifeln, dass ein Frischling einen Pen zur freien Verfügung hat. Ich würde das für unverantwortlich halten - da ist sich schnell mal in die Hypo geschossen! Ende.
-------------
Ne gute, nein eine sehr gute Therapie, wenn er von Beginn an begreift, dass er selbst für ein gutes BZ-Management zu sorgen hat. Und ds mit Messern, die KH berechnen und so viel Insulin wie nötig und so wenig wie möglich.
Und zu Beginn wird jeder Diabetiker
1. mit einer Spritzempfehlung nach Hause gelassen und engmaschig in der ersten Zeit betreut.
Schulung ist wichtig.
Stand leider nich tim Erstposting, ob die in der Klinik erfolgt.
Und wir messen, essen und spritzen nicht für den behandelnden Arzt. von Lilo -
havier
Rang: Gastam 29.01.2011 03:17:02
@Lilo
"....nein eine sehr gute Therapie, wenn er von Beginn an begreift, dass er selbst für ein gutes BZ-Management zu sorgen hat"
Ich persönlich hatte da auch kaum Probleme. Pen bekommen, ein paar Erklärungen und los gings. Natürlich unter der Überwachung meiner Ärztin.
Für mich war das etwas Neues und neue Dinge reizen mich. Da Statistik zu meinen Hobbies gehört machte mir die Messerei sogar noch Spass.
Infos bekommt man im Internet zuhauf.
Wie schon gesagt, ich persönlich sehe das als echte Herrausforderung an, will wissen und sehen wie das alles funktioniert.
Ich nehme meinem Arzt etwas Arbeit ab denke ich. Er macht seinen Teil und ich meinen.
Doch nicht jeder ist so drauf.
Manche brauchen einfach die Anweisungen von aussen oder anders gesagt sie kommen ohne präzise Anordnungen alleine nicht klar. Vielen fehlt das Wissen, der Wille sich mit dem Unheil auch noch zu beschäftigen.
Ich denke ein guter Arzt wird entscheiden können inwieweit er seinem Patienten freie Hand lässt.
* Ich lasse meinem Arzt auch gewisse Freiheiten ;-)*
von havier -
ht3uight30hg
Rang: Gastam 29.01.2011 14:59:24
hier wieder ein kleiner beweis von ankes unverfrorenheit: "aus thailand" (ip 223.207...) schreibt sie, dass sie den pen selbst zusammenbauen musste (welchen??) und dass "dieses" (thailands???) gesundheitssystem so ist (obwohl jeder weiss, dass sie im kh ersteingestellt wurde) und 15 min später schreibt sie (193.200...) den nächsten unpassenden beitrag (fuchsberger war kein neuling und wenn er sich in die hypo spritzt...). wir können es zwar feststellen, aber ändern können wir sie nicht. sie schreibt um des schreibens willen (weil keiner mit ihr redet - etwas ausgleich braucht der mensch) ohne je verstanden zu haben, worum es eigentlich geht. und verwendet mystische begriffe (was bitte ist ein "jenseits"?). -
Lilo
Rang: Gastam 02.02.2011 13:12:08
@havier,
genauso seh ich das auch. Die Leute, denen man einen Pen und den Waschzettel in die Hand drückt, damit sie in Ruhe mit zittrigen Pfötchen hinter der verschlossenen Badtüre sich in Ruhe mit der Materie vertraut machen, traut man das vermutlich auch zu...
Und eine Therapie ist immer ein Gemeinschaftsprodukt zwischen Arzt und Patient. von Lilo -
hntrjnrt
Rang: Gastam 02.02.2011 14:56:08
zitat: "Und eine Therapie ist immer ein Gemeinschaftsprodukt zwischen Arzt und Patient."
das sieht aber hjt und einige andere nicht so - nur durch ausprobieren kann man zum super-diabetiker werden, weil die ärzte nur nach vorschrift handeln! und so holen viele nur ihr medis und probieren und probieren und probieren (denn ein arzt kann ja keine vernünftigen vorschläge machen oder rat geben) - hauptsache logi und 140-120-100 -
havier
Rang: Gastam 03.02.2011 17:02:08
zitat"weil die ärzte nur nach vorschrift handeln!"zatit
meine Ärztin nicht. Also Dieärzte - 1
von havier -
Jürgen
Rang: Gastam 03.02.2011 20:56:06
Die Idee vom Superdiabetiker ist ein - Missverständnis?
Mancheiner mit einer Krankheit, deren zunehmende Verschlimmerung sich nicht mit einem passenden Verhalten anhalten oder wenigstens verlangsamen lässt, würde gerne mit uns tauschen. Denn das ist uns offenbar umso mehr möglich, je häufiger und länger wir unseren BZ im völlig gesunden Bereich steuern. Ich halte das für eine tolle Möglichkeit und kann in der Tat nicht nachvollziehen, wie jemand freiwillig (nicht die Betroffenen, die's nicht mehr selbst geregelt kriegen!) darauf verzichten kann.
Aber ich kann ja auch nicht nachvollziehen, wie sich jemand z.B. für die Möglichkeit, sich einen Lungenkrebs zu machen, Löcher in die Schuhe laufen kann, wie eine super Werbung vor Jahren dieses unbändige Verlagen danach visualisiert hat.
Aber wie schon beim BZ muss ich akzeptieren, dass andere Leute andere Ziele als ich haben. Und so lange mir ein Raucher sagt, dass er das Krebsrisiko bewusst eingeht, wird sich unser möglicher Disput allenfalls darauf beschränken, dass er das nur für sich und nicht in meinem Auto und nicht in meiner Wohnung tut.
Anders allerdings, wenn er mir erzählen wollte, dass aber 10 Zigis am Tag genauso gesund wie Nichtrauchen seien. Dann würde ich auf der Stelle zum aktiven Musternichtraucher ;-) von Jürgen