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Diabetiker Typ 1 isst heimlich Backware

  • pardonom

    Rang: Gast
    am 26.01.2011 18:22:31
    Hallo Liebes Forum,

    erstmal möchte ich euch alle Grüssen und wünsche euch ein frohes neues Jahr.

    Meine Frage ist folgende, ein Bekannter von mir hat Diabetes Typ 1 und liegt momentan im Krankenhaus. Er hat jetzt gelernt, wie er selber seine Blutwerte misst und wie er dementsprechend die Insulinmenge spritzt. Im Krankenhaus bekommt er 3 Mahlzeiten am Tag, die extra für Diabetiker festgelegt sind.

    Ist es gefährlich, wenn er heimlich, ohne den Krankenschwestern bescheid zu sagen, Backwaren ausserhalb des Krankenhauses mitgebracht bekommt und sie isst?

    Also ich hab mir gedacht, angenohmen er dürfte das, dann würde man ihn ja komplett selbständig sein Essen bestimmen lassen und ihn sogar nach Hause schicken.
    Ausserdem ist das Problem, dass seine Zuckerwerte nachts beim Schlafen sogar fallen.

    Könnt Ihr mir argumentativ weiterhelfen, ob es ein Risiko ist oder nicht?

    Liebe Grüsse

    LISA
  • peter

    Rang: Gast
    am 26.01.2011 18:41:54
    das ist relativ einfach beantwortet, es gibt keine diabetiker diät, was das kh da macht ist therapie von vor 30 jahren.
    er soll ja gerade lernen -wie- die insulinmengen dem essen angepasst werden.
    hoffentlich tun sie das, sonst ist der kh aufenthalt rausgeschmissenes geld. (was leider zu vermuten ist)
  • fhbrz243zhf5

    Rang: Gast
    am 26.01.2011 19:49:19
    Seltsam, dass manche nach ein paar Jahren DM vergessen, wie bescheiden ihr eigener "Anfang" war! >>was das kh da macht ist therapie von vor 30 jahren<< Und wer sagt, dass eine 30 Jahre alte Therapie verkehrt ist. Man nennt diese CT - also konventionelle Th. , wo gerade für einen Neuling (die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben - ausser übers i-net, wo mehr als genug Blödsinn verbreitet wird!!) alles festgelegt wird. Machen die meisten KH so, da meist auch noch die Remissionsphase mitspielt. Im Laufe der Zeit lernt der Neu-Diab mit seiner Nahrung und den Gewohnheiten incl. abgestimmtem Insulin umzugehen. Wenn dass ein Arzt als Neuling von mir verlangen würde, würde ich ihm etwas zeigen ('n Federtier). Und da sind 14 Tage KH nicht ausreichend ohne Schulungen / Tests /Selbstversuche... Im Übrigen kannst du im KH vergessen mal etwas auszuprobieren mit Nahrung und dann "gegenzuregulieren" - wo willst du denn das Insulin herhaben? Fakt ist, ein Teilchen vom Bäcker (kommt logo auf Grösse/ Menge an) wird ihn nicht umbringen und wenn er nachts eh zu niedrig liegt, vielleicht sogar von Vorteil. Bei Diabetes gibt es ein entscheidendes RISIKO - Unwissenheit bzw. Nichtbeachten des Wissens...
  • peter1

    Rang: Gast
    am 26.01.2011 20:14:59
    versteh ich nicht , er mißt er spritzt , wie kann man dann fragen woher er das insulin herbekommt.
    meine vermutung es liegt auf dem schränkchen nebenbei, und er soll lernen wie er die menge anpasst, also hat er auch keine ct sondern ict.
    und nach 14 tagen sollte auch etwas hängenbleiben, und da man immer das gute sehen soll, es soll ja auch intelligente menschen geben.
    daher einfach abwarten.
  • pardonom

    Rang: Gast
    am 26.01.2011 20:43:28
    Der Punkt ist, im Krankenahus wiessen die Ärtze das er diabetes hat udn wollen das er es selber lernt die spritze richtig zu benutzen. Die frage war halt, ob er heimlich backwaren essen darf ohne ein risiko einzugehen, dass vielleicht sogar andere werte des körpers dadurch schäden tragen können.

    mfg

    Lisa
  • peter2

    Rang: Gast
    am 26.01.2011 20:52:56
    schon klar zum lernen ist er da, was mir nicht klar ist weshalb heimlich, er soll doch lernen .
    und nein solange er seine blutzuckerwerte in griff hat, (wenn nicht mehr kommt der anschiß) gibt es keinen grund etwas nicht zu essen.
    wichig ist offensiv, mit der sache umzugehen.
    und ! was oft vergessen wird --> fragen fragen fragen,
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 26.01.2011 22:23:59
    Wass extra essen/naschen ist nicht das Problem, aber das heimlich zu tun doch. Wie sollen die Ärtze ein guten Übersicht von de Therapie bekommen, wenn die nicht alles wissen.

    Um Fehlinterpretationen zu vermeiden sollte mann dann schon ehrlich sein. Nur dann lernt
    mann auch wass und wann mann Insilin bruacht. von Nicol
  • grtgherzhz

    Rang: Gast
    am 26.01.2011 23:05:03
    Wenn ihr meint, dass er in 14 Tagen lernt mit DM richtig umzugehen, wann, wie, was, wo, warum usw. ist das 1 Ansicht und man kann daran glauben (muss man aber nicht). Die Frage ist doch letzten Endes, was ist unter "heimlich essen" zu verstehen. Einerseits schreibt ihr: "Der Punkt ist, im Krankenhaus wissen die Ärtze, dass er Diabetes hat und wollen, dass er es selber lernt, die Spritze richtig zu benutzen." und dann "Wie sollen die Ärzte ein guten Übersicht von der Therapie bekommen, wenn die nicht alles wissen." Ent oder weder!
    Was ist denn das für eine Therapie, wenn er alles selbst machen soll/darf. Ich möchte aber echt bezweifeln, dass ein Frischling einen Pen zur freien Verfügung hat. Ich würde das für unverantwortlich halten - da ist sich schnell mal in die Hypo geschossen! Wenn das der neueste Standard bei Neu-Diab-Behandlung wäre, wird mir manches klar (getreu dem Motto: hier haben sie Insulin und nun machen sie mal, sie können ja ins i-net gehen und sich von anke erzählen lassen, was wie wann zu handeln ist!)
  • peter

    Rang: Gast
    am 27.01.2011 09:14:07
    die frage ist, welche erfahrung jeder mit den ersten tagen dm gemacht hat, ich habe gleich meinen pen bekommen, und gleichzeitig die grundlagen, die komplette schulung etwas später.
    und keine probleme. nur ein riesiges informationsbedürfnis.
    viel schlimmer sind die dran die mit ein paar dürren worten den pen ev vom ha in die hand gedrückt bekommen ,nu mach mal. von peter
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 27.01.2011 10:14:43
    "Ist es gefährlich, wenn er heimlich, ohne den Krankenschwestern bescheid zu sagen, Backwaren ausserhalb des Krankenhauses mitgebracht bekommt und sie isst?"

    Nein, sofern er das "Gegengift" namens Insulin in entsprechender Höhe spritzt. Ansonsten gehen von den Krümeln im Bett möglicherweise höhere Risiken aus. Da wird so eine Krankenschwester schon mal zum Tier.

    Gruß, Robert von Robert B.
  • Lilo

    Rang: Gast
    am 27.01.2011 13:28:20
    Robert, danke, du hast mir heute den Tag gerettet, ich musste herlich lachen:-)

    Aber deine Antwort war mehr als korrekt.

    Was ICH nicht verstehe: Er isst HEIMLICH Kuchen. Wie heimlich denn?

    Wenn der Erstposter es weiß, ist es schon nicht mehr heimlich.

    Und, wenn er misst und Insulin spritzt, liegt es an ihm, ob er den Kuchen SO reinhaut oder ein paar Einheiten Insulin dazugibt.
    DAS zu lernen, ist seine Aufgabe und die Diabetes-Therapue beginnt wie viel andere Therapien...im Kopf.

    von Lilo
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 28.01.2011 11:30:28
    @ 188.105
    "Ich möchte aber echt bezweifeln, dass ein Frischling einen Pen zur freien Verfügung hat."

    Ich hab die Pens auch schon am ersten Tag
    gehabt. Und dann musste ich das auch ganz
    alleine zu Hause machen (war nicht im Kranken-
    haus).
    Für den Notfall hatte ich noch zwei Handytel.Nr.,
    die ich nie benutzt hab. War kein Problem.

    LG
    Sabine
  • fgetg4twh

    Rang: Gast
    am 28.01.2011 12:11:21
    >>Für den Notfall hatte ich noch zwei Handytel.Nr....
    War kein Problem.<< Wie schön für dich! Gerade für "Frischlinge" (die von Tuten und Blasen, was nicht bös gemeint ist!) keine Ahnung haben, werden mit einem Medikament "alleingelassen", deren Dosierung selbst erfahrenen Langzeit- DMlern mitunter schwer fällt und sie sollen durch Ausprobieren lernen - unter Umständen nützen im Notfall die Handynummern auch nix mehr (habe festgestellt, dass Bewusstlose schwer ein Handy bedienen können! :0) )
  • Lilo

    Rang: Gast
    am 28.01.2011 13:45:41
    Zitat:Was ist denn das für eine Therapie, wenn er alles selbst machen soll/darf. Ich möchte aber echt bezweifeln, dass ein Frischling einen Pen zur freien Verfügung hat. Ich würde das für unverantwortlich halten - da ist sich schnell mal in die Hypo geschossen! Ende.
    -------------

    Ne gute, nein eine sehr gute Therapie, wenn er von Beginn an begreift, dass er selbst für ein gutes BZ-Management zu sorgen hat. Und ds mit Messern, die KH berechnen und so viel Insulin wie nötig und so wenig wie möglich.

    Und zu Beginn wird jeder Diabetiker
    1. mit einer Spritzempfehlung nach Hause gelassen und engmaschig in der ersten Zeit betreut.
    Schulung ist wichtig.
    Stand leider nich tim Erstposting, ob die in der Klinik erfolgt.

    Und wir messen, essen und spritzen nicht für den behandelnden Arzt. von Lilo
  • havier

    Rang: Gast
    am 29.01.2011 03:17:02
    @Lilo
    "....nein eine sehr gute Therapie, wenn er von Beginn an begreift, dass er selbst für ein gutes BZ-Management zu sorgen hat"

    Ich persönlich hatte da auch kaum Probleme. Pen bekommen, ein paar Erklärungen und los gings. Natürlich unter der Überwachung meiner Ärztin.
    Für mich war das etwas Neues und neue Dinge reizen mich. Da Statistik zu meinen Hobbies gehört machte mir die Messerei sogar noch Spass.
    Infos bekommt man im Internet zuhauf.
    Wie schon gesagt, ich persönlich sehe das als echte Herrausforderung an, will wissen und sehen wie das alles funktioniert.
    Ich nehme meinem Arzt etwas Arbeit ab denke ich. Er macht seinen Teil und ich meinen.

    Doch nicht jeder ist so drauf.
    Manche brauchen einfach die Anweisungen von aussen oder anders gesagt sie kommen ohne präzise Anordnungen alleine nicht klar. Vielen fehlt das Wissen, der Wille sich mit dem Unheil auch noch zu beschäftigen.

    Ich denke ein guter Arzt wird entscheiden können inwieweit er seinem Patienten freie Hand lässt.

    * Ich lasse meinem Arzt auch gewisse Freiheiten ;-)*





    von havier
  • ht3uight30hg

    Rang: Gast
    am 29.01.2011 14:59:24
    hier wieder ein kleiner beweis von ankes unverfrorenheit: "aus thailand" (ip 223.207...) schreibt sie, dass sie den pen selbst zusammenbauen musste (welchen??) und dass "dieses" (thailands???) gesundheitssystem so ist (obwohl jeder weiss, dass sie im kh ersteingestellt wurde) und 15 min später schreibt sie (193.200...) den nächsten unpassenden beitrag (fuchsberger war kein neuling und wenn er sich in die hypo spritzt...). wir können es zwar feststellen, aber ändern können wir sie nicht. sie schreibt um des schreibens willen (weil keiner mit ihr redet - etwas ausgleich braucht der mensch) ohne je verstanden zu haben, worum es eigentlich geht. und verwendet mystische begriffe (was bitte ist ein "jenseits"?).
  • Lilo

    Rang: Gast
    am 02.02.2011 13:12:08
    @havier,

    genauso seh ich das auch. Die Leute, denen man einen Pen und den Waschzettel in die Hand drückt, damit sie in Ruhe mit zittrigen Pfötchen hinter der verschlossenen Badtüre sich in Ruhe mit der Materie vertraut machen, traut man das vermutlich auch zu...

    Und eine Therapie ist immer ein Gemeinschaftsprodukt zwischen Arzt und Patient. von Lilo
  • hntrjnrt

    Rang: Gast
    am 02.02.2011 14:56:08
    zitat: "Und eine Therapie ist immer ein Gemeinschaftsprodukt zwischen Arzt und Patient."

    das sieht aber hjt und einige andere nicht so - nur durch ausprobieren kann man zum super-diabetiker werden, weil die ärzte nur nach vorschrift handeln! und so holen viele nur ihr medis und probieren und probieren und probieren (denn ein arzt kann ja keine vernünftigen vorschläge machen oder rat geben) - hauptsache logi und 140-120-100
  • havier

    Rang: Gast
    am 03.02.2011 17:02:08
    zitat"weil die ärzte nur nach vorschrift handeln!"zatit

    meine Ärztin nicht. Also Dieärzte - 1
    von havier
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 03.02.2011 20:56:06
    Die Idee vom Superdiabetiker ist ein - Missverständnis?

    Mancheiner mit einer Krankheit, deren zunehmende Verschlimmerung sich nicht mit einem passenden Verhalten anhalten oder wenigstens verlangsamen lässt, würde gerne mit uns tauschen. Denn das ist uns offenbar umso mehr möglich, je häufiger und länger wir unseren BZ im völlig gesunden Bereich steuern. Ich halte das für eine tolle Möglichkeit und kann in der Tat nicht nachvollziehen, wie jemand freiwillig (nicht die Betroffenen, die's nicht mehr selbst geregelt kriegen!) darauf verzichten kann.

    Aber ich kann ja auch nicht nachvollziehen, wie sich jemand z.B. für die Möglichkeit, sich einen Lungenkrebs zu machen, Löcher in die Schuhe laufen kann, wie eine super Werbung vor Jahren dieses unbändige Verlagen danach visualisiert hat.
    Aber wie schon beim BZ muss ich akzeptieren, dass andere Leute andere Ziele als ich haben. Und so lange mir ein Raucher sagt, dass er das Krebsrisiko bewusst eingeht, wird sich unser möglicher Disput allenfalls darauf beschränken, dass er das nur für sich und nicht in meinem Auto und nicht in meiner Wohnung tut.

    Anders allerdings, wenn er mir erzählen wollte, dass aber 10 Zigis am Tag genauso gesund wie Nichtrauchen seien. Dann würde ich auf der Stelle zum aktiven Musternichtraucher ;-) von Jürgen