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wer kann mir helfen?
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Erika
Rang: Gastam 29.11.2007 19:38:33
Ich habe DM Typ 2. erblich belastet.
Nehme seit 10 Jahren
Novonorm, bin inzwischen bei insgesamt
16 mg täglich angelangt.
Mein Doc empfahl mir zu laufen und so nordig walke ich nun jeden Abend 1/2 Stunde, nachdem ich BZ gemessen habe.
Danach richtet sich die Länge der Strecke.
Hab die Zeit, bin Rentnerin. Es treibt meine Werte runter, sodass ich fast mit Normalwerten schlafen gehe.
Leider weiss ich nicht so genau, wie ich mich richtig ernähren soll, damit ich am Tag nicht zu hohe Werte bekomme.
Bin mir nicht sicher, ob meine Ernährungsumstellung richtig ist.
Ich möchte wissen, wo man sich hinwenden muss, um Tipps für die diätische Ernährung zu bekommen.
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thomas2002
Rang: Gastam 29.11.2007 19:52:11
das ist eine schwierige frage. die mehrheit ist der meinung, daß 50%-60% der kalorien als kohlenhydrate richtig ist. eineige kommen aber auch mit 30%-40% aus. ich würde dir raten, daß du es selbst austestest, von was und wieviel du wovon verträgst.
www punkt logi-methode.de/
www punkt dge.de/ von thomas2002 -
Erika
Rang: Gastam 29.11.2007 20:37:58
Danke für den Hinweis, aber gibt es vieleicht Beratungsstellen, ich wohne in Berlin. von Erika -
klausdn
Rang: Gastam 29.11.2007 20:43:33
hallo,
eigentlich sollte auf dem beipackzettel ja auch die maximale tagesdosis vemerkt sein.
das motto viel hilft viel gilt nur für das schmieren von maschinen nicht für medikamente.
du brauchst dich nur zu einem diabetologen überweisen zu lassen und dort steht jedem eine qualifizierte schulung zu. (in bez auf dm und in bezug ernährung) das ist dein recht und wenn dein doc es dir nicht gesagt hat ist das ein schlamper.
ein diabetologe kann dir auch sagen ob es überhaupt lohnt so weiterzumachen oder andere therapierichtungen einzuschlagen.
tu bitte etwas , es ist schließlich deine gesundheit !
mfg. klaus von klausdn -
Jan
Rang: Gastam 29.11.2007 21:05:59
Und wieder ein Statement eines Jenigen, der sich als Arzt aufspielt ("tu bitte etwas").
Welches Recht nimmt sich der Herr "Dr." raus, der keiner ist und dann noch Ärzte nebenbei in den Dreck zieht ?
Aber wahrscheinlich wird er meine Reaktion herunterspielen oder als Trollverhalten darstellen.
Das kann er am besten !
von Jan -
Andy
Rang: Gastam 29.11.2007 21:43:03
@ Jan: Warum musst Du vom Thema abschweifen und Dich an Klausdn hochziehen? Das ist mir ein Rätzel.
Nehmen wir mal an, Klaus würde sich als Arzt aufspielen (was er nicht tut), so wäre das im Ergebnis net schlimm, da Ratsuchende dennoch eine Meinung mehr zu seinem Thema bekommt, egal in welcher Form. Die Menschen sind halt unterschiedlich und ich für meinen Teil bin froh um Klaus´s Beiträge, die in meinen Augen korrekt sind und weiterhelfen.
Und ich stimme Klausdn zu, dass der Großteil der Ärzte wenig Zeit und Mühe für den einzelnen Patienten investiert/ inverstieren kann, was zu einer Schlamperei führt.
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Ich würde auch eine Fachberatung/ Diabetesberatung empfehlen. Lassen Sie sich einen Ernährungsplan als Basis geben und passen Sie diesen durch ausprobieren auf Ihre Person individuell an. So hab ich es vor. Morgen hab ich so eine Beratung. Und nutzen Sie weiterhin Foren wie diese.
Gruß
Andy -
Erwin Weindl
Rang: Gastam 29.11.2007 21:48:37
Hallo Jan,
vielleicht liegt es an der Ausdrucksweise die du an Klaus nicht magst aber im Grunde hat er recht. Ich würde den selben Inhalt Erika vielleicht so nahelegen:
10 Jahre DM Behandlung mit Novonorm sind genug. Wenn du nicht mehr so toll laufen kannst wird dir Insulin wohl nicht erspart bleiben. Sprcih mit deinem Arzt daüber. E kann dich sicherlich beraten. Solange du noch so fit bist wird dir ein Therapiewechsel auch leichter fallen als später.
LG Erwin von Erwin Weindl -
Erika
Rang: Gastam 30.11.2007 01:13:10
Komme gerade vom Laufen, hab es wieder geschafft von 202 auf 90 runterzudrücken.
Diese Gedanken hab ich mir auch schon gemacht, was wird, wenn die Knie mal nicht mehr wollen?
Werde Euren Rat befolgen, meinen Arzt ansprechen.
Danke nochmals Erika
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thomas2002
Rang: Gastam 30.11.2007 13:32:10
200mg nach dem essen sind wirklich happig. in berlin und umgebung müssten genug diabetologen geben, um sich bequem einen auszusuchen, ggf telephonbuch durchprobieren, bis einer passt.
in selbsthilfegruppen sind bestimmt auch einige, die mit ihrem diadoc zufrieden sind, einfach fragen. von thomas2002 -
Maria N
Rang: Gastam 30.11.2007 15:44:17
Hallo Anonym!
Mit 16mg Tagesdosis hast du ohnehin bereits die Höchstdosis.
Es bleibt dir alles wohl nichts weiter übrig, als mit deinem Arzt einen neuen Weg zu suchen. Auch ich nahm eine 6 Jahre Novonorm und musste die Dosis ständig steigern, nun spritze ich Insulin.
Alles Gute
Maria N -
moppelich
Rang: Gastam 30.11.2007 18:17:33
hallo ersteinmal,
zu erst zum klaus, ich finde das was er sagt sehr richtig, da es nicht sein kann daß jemand die höchstdosis novonorm nimmt, und trotzdem noch walken muß um einigermaßen gute werte zu bekommen und das seit 10 jahren, er hat recht, was wenn sie nicht mehr kann, wenn die knie nicht mehr mitmachen, ich denke das es viel zu lange schon ist mit dem novonorm, und das man weiß, daß novo norm auch so ein bspdq ist, irgentwann ist schluß, dann sind die zellen kaputt, am besten suchst du dir einen diabetologen und läßt mal testen, wie intakt deine zellen noch sind und besprichst dann die weitere vorgehensweise, ich weiß sehr wohl wovon ich spreche, denn ich kann auch nicht so weit laufen durch meine behinderung ich gehe an 2 unterarmgehstützen, bzw. sitze manchmal im rollstuhl, also bin ich teilweise auch sehr in meiner bewegung eingeschränkt, also tue etwas, auch für dich
gutes gelingen
lg
moppelich -
dipa
Rang: Gastam 01.12.2007 01:01:54
Hallo Jan,
ich stimme Klaus mit "tu bitte etwas" vorbehaltlos zu.
Zu den Ärzten in Dreck ziehen, greife ich auf meine eigene Erfahrung zu.
Ich habe meine Schulung beim Diabetologen erhalten. Wir waren dort zu neunt. Alle haben Ihre Geschichte erzählt.
Vom keinen von neun(!) wurde Diabetes vom Hausarzt selbst diagonstiziert. Die Vorarbeit wurde von anderen Diabetiker, Vertretungsärzten, Krankenhaus, Apotheke oder von einem selbst geleistet.
Alle gingen relativ regelmässig zum Hausarzt und haben über die Symptome geklagt. Die Mehrheit wusste, dass könnte Diabetes sein und wollte den Blutzucker untersuchen lassen. Wurde von den Ärzten verweigert mit der Aussage, "Sie sind zu jung" oder "Sie können nur Diabetes haben, wenn Sie viel Schokolade gegessen haben" oder etc.
Fazit: Alle Teilnehmer gaben an den Diabetes verschleppt zu haben und zwar um ein halbes bis ganzes Jahr.
Des Weiteren sagte alle, dass die Hausärzte Diabetes ca. 3-5 Jahre verschleppt haben.
Interessant war auch der Behandlungsverlauf, fast alle waren Frischlinge und Werte von 300-500 waren keine Seltenheit im Tagebuch, die Häufigkeit war aber bei allen stark rückläufig.
Ausnahme: Ein alter Hase, seit 2 Jahren Diabetiker, normalgewichtig (eigentlich eher Typ 1), hatte Werte über 1000 und die Häufigkeit nahm zu!
Alle haben ihn völlig entgeistert angeschaut, keiner hat seine Aussagen bezweifelt, ausser sein Hausarzt.
Er hat noch am gleichen Tag einen Termin erhalten.
Ich wollte vor meiner Schulung den Hausarzt wechseln, habe das nicht getan, weil ich nach den Berichten der anderen Diabetiker mit meinen Hausarzt noch gut bedient bin und ich ca. 1 Jahr brauche um evtl. einen besseren Hausarzt zu finden.
Also Jan, es gibt bestimmt kompetente Ärzte, aber wo sind die?
mfg dipa
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Pia
Rang: Gastam 05.12.2007 09:24:59
Hallo Anonym,
manchmal muss man als Patient die Initiative ergreifen und sagen, also, ich flitze hier schon um die Häuser, aber das kanns auf die Dauer in einem höhreren Alter dann nicht sein, wie sehen Sie die Alternative in der Behandlung? Weißte, du gehst nach dem Arzttermin nach Hause und nimmste DEINE Sorgen mit, der Arzt nimmt an, der gehts gut, da passt alles, sonst würde sie was sagen. Ich stimme deiner Vermutung zu, dass es vielleicht nach 10 Jahren bessere ist, Insulin statt Tabletten zu geben. Der Arzt ist dir fgür deinen Hinweis am Ende vielleicht sogar noch dankbar.
Das Leben soll mit Diabetes angenehm bleiben, nicht, dass du in 50 Jahren mit dem Gehbänkchen umme Häuser ziehst;-))
@Jan: Lass es doch bitte einfach, es nervt nur. Warum lässt du die Leute, die hier schreiben und lesen, sich nicht ihre eigene Meinung bilden? Wenn du dich so äußerst, muss man annehmen, DU hast ein Problem. Und das solltest du vielleicht erst mal lösen. Und wenn es nicht alleine geht, ist es sicher nicht blamabel, einen Psychotherapeuten um Rate und Hilfe zu bitten. In diesem Sinne. Eine gute Restwoche. von Pia -
Rolf
Rang: Gastam 07.12.2007 14:07:22
Hallo, Erika,
dagegen anlaufen ist irgendwann zu Ende, aber man kann auch gehen. Ich laufe zur Zeit auch noch ( fast täglich ), habe aber jetzt einen Termin mit Walking belegt, dass ist für mich wie eine Erholung und hat in etwa den gleichen Effekt, die Steigerung wäre da Nordic Walking, weil durch den Stockeinsatz die Gelenke ( besonders die Knie ) entlastet werden. Als Beispiel: eine der Ältesten Damen beim Walking ist 78 Jahre alt und sie ist nicht die langsamste ! .
Nur nicht den Mut verlieren
Gruß
Rolf -
moppelich
Rang: Gastam 08.12.2007 15:29:33
hallo rolf, hallo an alle
ich finde rolf du hast recht, daß man dagegen angehen kann, aber ich stimme auch den anderen zu, daß diese art damit umzugehen nicht die einzige seien darf, denn, dann wird das ganze nicht mehr annehmbar, ich weiß wovon ich spreche, habe ich ja schon etwas weiter oben geschrieben, ich selber habe vor fast 8 jahren auch die diagnose dm 2 bekommen und bin dagegen angeturnt, mit sparzierengehen, heiMTRainer, usw. alles was mir möglich war, (ich gehe an 2 unterarmgehstützen oder sitze manchmal auch im rollstuhl), habe auch 31 kilo damals in 92 tagen abgenommen, aber irgentwann wird einem das zuviel ich habe fast 5 jahre durchgehalten, habe jeden, und wirklich jeden tag mein pflichtprogramm durchgezogen, wenig kh, viel bewegung und alles jeden tag, teilweise spät abends, so und dann kam eine zeit ca. 1,5 jahre, wo es garnicht mehr ging, habe da wieder 11 kilo zugenommen und mein bz oh weh, nun gehe ich wieder jeden tag auf den heimtrainer aber so richtig funktioniert das auch nicht mehr, es ist teilweise eine quälerei, und wenn ich nicht jetzt im moment trotz grippe, (oder wegen einer grippe), so super werte hätte, würde ich es auch in erwägung ziehen, eventuell insulin zu spritzen, weil, ich habe ständig angst, was ist, wenn ich mal wieder garnicht kann wie oben beschrieben, muß ich dann wieder morgenwerte von bis zu 170 hinnehmen, oder wie soll ich das in den griff bekommen, gut ich bin warscheinlich ein sonderfall, aber ich verstehe alle die sagen, nein ich will mich nicht mehr schinden, ich will eine adäquate behandlung die es auch mal zuläßt, das ich MAL faul bin, oder wenn es mir mal wirklich schlecht geht, daß ich dann auch mal meinen sport unterbreche, sport zum spaß und zur unterstützung finde ich dagegen sehr sinnvoll und gut
so war mal wieder ein langes statement, hoffe kann man so lesen auch ohne absätze von moppelich