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Massiver Hyperinsulinismus
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Ceres
Rang: Gastam 22.10.2007 23:08:32
Hallo,
bei mir wurde beim Endokrinologen massiver Hyperinsulinismus festgestellt. Ich habe noch weitere Erkrankungen, wie Hashimoto und Syringomyelie.
BZ-Werte sind aber normal! Was bedeutet dies nun? Ich weiß, dass dies eine Vorstufe von Diabetes Ty II ist, aber wie kann ich diesen verhindern? Ich habe oft Nervenzuckungen, Schwäche, Herzrasen.
Ich habe kaum Übergewicht und ernähre mich vollwertig , eher vegetarisch.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Ceres -
Ceres
Rang: Gastam 23.10.2007 17:40:55
Mhm, also ein gewisses Übergewicht habe ich schon, denn ich habe in den letzten Jahren mehr als 10 kg zugenommen, aber da ich vorher eher Untergewicht hatte, fällt es nicht soo extrem auf: 182cm bei 94kg
Gibt es eigentlich Zahlen zu Hashimoto-Diabetes Korrelation?
Es wäre schön, wenn mir jemand antworten könnte?
LG
Ceres -
Jürgen
Rang: Gastam 23.10.2007 17:40:56
Moin Ceres,
auch wenn ich nur seit über 15 Jahren Diabetes Typ2 habe und kein Arzt bin und uns auch noch einige Kilometer trennen, schaut Deine Beschreibung so aus, als wenn Du Deinen bisherigen oder einen anderen Endo noch einmal intensiv befragen solltest. Denn der erhöhte Insulinumsatz im Vorlauf zum Typ2 macht sich praktisch nicht auffällig bemerkbar, weil mit der Mehrproduktion nur ein zunehmender Mehrbedarf ausgeglichen wird.
Wenn kein Mehrbedarf ausgeglichen werden muss und damit praktisch mehr Insulin ausgegeben als gebraucht wird, dann kann es mit dem zu vielen Insulin zu den Beschwerden kommen, die Du beschreibst. Die können dann auf einen Fehler im Pankreas bis hin zu einem Tumor hinweisen und sollten wirklich bis auf den letzten möglichen Grund abgeklärt werden!
Daumendrück, Jürgen -
thomas2002
Rang: Gastam 23.10.2007 22:52:02
es gibt ein gehäuftes gemeinsames auftreten von autoimunerkrankungen wie z.b. haschimoto und dm1. gelegentliches abklähren währe da nicht verkehrt von thomas2002 -
Ceres
Rang: Gastam 23.10.2007 22:52:23
Hallo Jürgen,
erst mal danke, für deine Antwort.
Also, mein HA meinte Gestern, dass der Befund nicht so tragisch sei, da
ich ja keinen erhöhten BZ habe.
Obwohl er sonst recht gewissenhaft ist, habe ich mich geärgert, aber
nicht lockergelassen sodass er nW eine Sonographie, sowie weitere
Bluttests macht.
Allerdings könnten meine Beschwerden tatsächlich vom Hashimoto oder auch
der Syrinx (ZNS) kommen.
Wenn ich keine Symptome hätte, was würdest du mir dann antworten?
Auch habe ich die Sache mit dem Mehrbedarf nicht wirklich verstanden?
Vielleicht magst du mir nochmal antworten?
LG
Ceres
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Jürgen
Rang: Gastam 24.10.2007 10:43:13
Moin Ceres,
wie Thomas schon geschrieben hat und Du sicher längst gegoogelt hast, kommt Hashimoto gerne mit anderen Autoimmunerkrankungen vor und da mit Diabetes Typ1. Bei Typ1 frisst der Organismus seine eigenen Insulin produzierenden Beta-Zellen. Bedeutet aber im wenige Wochen bis Monate kurzen Vorlauf, dass da immer weniger Insulin als jeweils in der Situation erwartet gemessen wird.
Im langjährigen Vorlauf zum Typ2 steigt der Insulinbedarf, weil der Organismus zum Verteilen der selben Menge Glukose aus dem Blut in die Organzellen immer mehr Insulin braucht. Wenn der Insulin-Verlauf mit dem Bedarf steigt, bleibt der Blutzucker-Verlauf unauffällig, sinkt also nicht unter normal ab, wie es die Symptome nahe legen, die Du beschreibst.
Mit mehr Insulin-Umsatz ist auch tendenziell immer eine Gewichtzunahme verbunden, und zwar besonders dann, wenn man sich stärke=zuckerbetont ernährt.
Mit Diabetes lassen sich die Symptome, die Du beschreibst, also wohl kaum erklären. Hinterfragen würde ich an Deiner Stelle auch das zuviele Insulin: Wie, wann und unter welchen Umständen bestimmt?
Wenn Du z.B. mit irgendeiner Medikation Cortison nehmen würdest, müsste Dein Insulin-Verlauf völlig gesund erheblich erhöht sein, weil Cortison die Insulinwirkung stark beeinträchtigt. Und in dem Zusammenhang: Jeder entzündliche Prozess im Körper erhöht die körpereigene Cortison-Ausgabe, und zwar immer mit dem größten Schub am frühen Morgen bis frühen Vormittag.
Bisdann, Jürgen -
Ceres
Rang: Gastam 24.10.2007 18:02:34
Danke für die Antwort.
Hier sind mal die Werte:
OGTT
Zeit 0 60 120
C-Peptid 3.98 10.50 >15.00 ng/ml
BZ nü 70 108 128 mg/dl
In der Tabell war C-Peptid 4.17 ng/ml
BZ pp mg/dl
Ist noch etwas relevant?
LG
Ceres -
Jürgen
Rang: Gastam 25.10.2007 14:14:02
Moin Ceres,
ich bin kein Arzt. Für mein laienhaftes Verständnis sind die Werte in Ordnung.
Der Nüchtern-BZ ist voll im gesunden Bereich, und als Antwort auf das Zuckerwasser muss der BZ so gesund eben nur wenig und der Insulin-Verlauf dafür halt gewaltig ansteigen.
Einstweilen würde ich daher an Deiner Stelle davon ausgehen, dass Deine Beschwerden nicht mit irgendwas im Bereich Insulin und Blutzucker zu tun haben und eher aus Deinen ohnehin respektablen Krankheitsbestand kommen.
Daumendrück für's Rausfinden und Beheben, Jürgen -
Ceres
Rang: Gastam 25.10.2007 17:01:09
Hallo,
hm, jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Der Endokrinologe hat in meinen Bericht an den Arzt geschrieben, dass ich massiven H. habe, und dass der 2h Test grenzwertig sei?
Wenn dem so ist, kann ich mich nicht als diesbezüglich absolut gesund bezeichnen, oder?
Ceres nochmal fragend -
Ceres
Rang: Gastam 01.11.2007 23:40:08
Hallo,
auf Schmerzen im li Oberbauch hin, wurde eine Sonographie der Organe gemacht.
Es wurde eine Fettleber diagnostiziert.
Die Blutwerte ergaben einen leicht erhöhten Cholesterinspiegel und erhöhten GPT- Wert.
Kennt jemand hier Zusammenhänge zwischen dieser Sachlage und dem Hyperinsulinismus?
Ich habe das Gefühl, unter der Brust einen zugeschnürten Gürtel zu tragen. Kennt das jemand?
VG
Ceres