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Vorbereitung auf Halbmarathon

  • Christian

    Rang: Gast
    am 25.08.2007 15:39:14
    Hallo,

    ich frage mal in die Runde ob schon mal jemand einen Marathon oder Halbmarathon gelaufen ist.
    Kann mir jemand Tipps für die Einstellung bzw. Zuckerversorgung geben. Wie lange habt ihr euch vorbereitet?

    Danke, Christian
  • Herman

    Rang: Gast
    am 27.08.2007 16:23:25
    Hallo,

    sowohl Marathon als auch Halbmarathon habe ich mehrfach absolviert, als ich noch gesund war. Seit ich Dm(Typ1) habe laufe ich nicht mehr, und würde auch jedem insulinpflichtigen Diabetiker raten, die Finger von anstrengenden sportlichen Aktivitäten zu lassen!

    Geh spazieren oder mach sanfte Radtouren, man muss sich na nicht in Lebensgefahr bringen, nur umden ultimativen Kick zu erleben, oder?

    Grüße

    H.
  • Ralf

    Rang: Gast
    am 27.08.2007 16:51:27
    Hallo Christian
    Der Trainingsaufwand ist eigentlich genau
    der gleiche wie bei Sportlern ohne Diabetes.
    Tipps wie Insulin reduzieren und Zusatz BE
    spare ich mir.
    Du solltest dich auf keinen Fall, nur auf die Verpflegung des Veranstalters verlassen.
    Genügend Kohlenhydrate am Mann.
    Auf der Rückseite der Startnummer kann man meistens Krankheiten und weiteres notieren.(Wird bestimmt nicht nötig sein beruhigt aber die Ehefrau)
    Die Erfahrung wieviel Energie und Bes du benötigst machst du im Training , und gehst dann im Wettkampf auf die sichere Seite mit höheren Blutzuckerwerten.
    Viel Erfolg
    Ralf
  • coko

    Rang: Gast
    am 29.08.2007 15:21:01
    Hallo Christian,

    ich laufe seit August 2007 regelmäßig
    2 x die Woche 1 Stunde- Hab dann in einer Gruppe eine Halb-Marathon-Vorbereitung mitgemacht mit 2 Stunden Läufe. Bin IM März diese Jahres meinen ersten Halbmarathon und am 1.4 in Freiburg meinen 2 Halbmarathon gelaufen.Also ich habe meistens 1 Müsliriegel von Dextro Engergy und zu trinken dabei (Gürteltrinkflaschen).Ausserdem gibts meistens Verpflegungsstände wos Bananenstücke gibt.
    Vor 14 Tagen bin ich zum ersten mal 25 km gelaufen. Hab aber nur einen Riegel benötigt und Getränke
    Aber nach den Läufen esse meistens diese Sachen, die ich das ganze Jahr über nicht esse. Ausserdem bin Typ 2.
    Läufst Du Halbmarathon oder einen ganzen Marathon. Wo läufst Du den denn ?

    Gruss
    Coko von coko
  • Pedro

    Rang: Gast
    am 31.08.2007 19:42:49
    Hallo,

    also ich muss sagen Diab. (Typ 1) ist kein grosses Hindernis beim (Halb-)Marathon. Ich laufe beides. Lediglich 4-5 Min. gehen pro Lauf an BZ Messungen an Zeit verloren.
    Mein Rat: Zusätzlich zum Lauftraining ist es wichtig, dass Du verstehst wie Dein Körper auf Leistungen reagiert: sowohl im aeroben wie im anaeroben Bereich! Die Theorie sagt ja eine Sporteinheit (20 Min. Lauf leichtes Tempo) entspricht einer BE. Dies hängt jedoch starkt vom Basalinsulin ab.
    Ich habe im Training immer den BZ beim Start gemessen und genau notiert, wieviele BE ich während der Trainingseinheiten zu mir nehme.
    Dies muss bei Kurzstrecken (10 km) bis hin zu langen Trainingsstrecken (25+ km) gemessen werden.
    Für den Lauf genau die KM einplanen, wo und wieviel BE eingenommen werden. Mit einer sorgfältigen Planung und 2 Messungen (da sollte man aber die BZ Reaktion bereits sehr gut kennen) kann man auch mit Diabetes den Marathon in vollen Zügen geniessen. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man dann durchs Ziel läuft!
    von Pedro
  • Christian

    Rang: Gast
    am 10.09.2007 19:52:30
    Ich danke allen für die Tipps, ich bin fleißig am trainieren.. Ich denke mal nächstes Jahr wird es wohl erst einmal ein Halbmaarathon... Da dieses Jahr das Wetter ja wahrscheinlich nicht mitspielt.. von Christian
  • Hermann

    Rang: Gast
    am 20.09.2007 18:40:10
    Hallo nochmal,

    ich kann nach wie vor nur davor warnen, unter Insulintherapie Sport zu treiben, noch dazu wenn es um hohe Leistungen geht, wie z.B. beim halb- oder ganzmarathon.

    Die Gefahr einer tödlichen Unterzuckerung ist einfach da und lässt sich nicht wegdiskutieren. Mir persönlich ist mein Leben wichtiger als eine gute Figur zu machen. Meine Meinung.

    Hermann
  • Marion

    Rang: Gast
    am 26.09.2007 16:50:11
    Hallo Herrmann,

    mich interessiert wie Du auf die Idee kommst, dass man bei einem Halb- bzw. ganzen Marathon eine tödl. Unterzuckerung bekommt bzw. bekommen kann.

    Also ich bin schon 2 ganze Marathon ´s und etliche Halbmarathon´s gelaufen. Ich bin noch nie unterzuckert. Nicht mal in der Nähe einer Unterzuckerung war ich.

    Aber ich gebe zu, dass man es sorgfältig ausprobieren muss und am Anfang auch viel messen sollte während des Trainings.
    Inzwischen messe ich nicht mehr während des Trainings noch während des Wettkampfs. Ich weiß genau wie viel BE´s ich zu mir nehmen muss. Meistens komme ich eher zu hoch im Ziel an.

    Mit meinen Zeiten kann ich auch niemand beeindrucken. Ich laufe lediglich für mich selbst. Übrigens haben mich alle Ärzte und Professoren aus dem Bereich Diabetes voll unterstützt und mir zu diesem Sport geraten.

    Lieber Gruß

    Marion
  • Hermann

    Rang: Gast
    am 27.09.2007 12:42:14
    Hi Marion,

    auch ich bin vor meiner DM Zeit Marathons gelaufen und etliche HM rennen. Auch für mich und niemand sonst, Zeiten waren mir auch immer egal.

    Vor zweieinhalb Jahren bekam ich dann den DM (Typ1), und damit ist Sport nunmal scheissgefährlich, so habe ich das gelernt und erlebt. Ein Beispiel: Einmal hatte ich nach einer Stunde joggen gerade mal noch 52mg/dl Blutzucker. Also schon gaaanz knapp davor, daß mir die Lichter ausgegangen wären. Ein paar Wochen später hatte ich ein ähnliches Erlebnis. Seit ich den Sport bleiben lasse, habe ich weit weniger Hypos, und muss deswegen auch viel weniger Angst davor haben. Das macht mir das Leben leichter. Zugegeben: der Sport fehlt mir. Sehr sogar. Der Umstieg von 50-70km/Woche auf null hat erstens mal zu ca. 20kg Mehrgewicht geführt, und zweitens fehlt mir einfach das Ventil um Stress, Ärger, Wut (die ja alle mit dem DM eher noch zunehmen) von der Selle zu laufen. Wie auch immer, Ich beneide alle, die es hinkriegen, mit dem DMTyp1 auch noch Sport zu machen, die haben sicher ein schöneres Leben, vielleicht habe ich aber dafür das längere, man wird sehen....

    Gruß,

    Hermann
  • Rolf

    Rang: Gast
    am 29.09.2007 15:01:10
    Hallo Hermann,

    so richtig kann ich Deine Darstellung, Sport sei für Typ1'er sehr gefährlich, nicht nachvollziehen auch wenn der BZ mal bei 60 ist, besteht in der Regel keine Gefahr, wenn man dann gegensteuert. Ich selbst bin Typ2 ( ja ich weiß, T1 und T2 kann man nicht vergleichen ) aber mein Freund ist bei T1 Hochleistungssportler beim Tischtennis. Ich selbst spiele auch, aber wenn ich sehe, er zu leisten im Stande ist, alle Achtung. Nun, zwischendurch mal Messen und gegensteuern ist sein Prinzip. Auch ich laufe lange Strecken mehrfach die Woche und habe immer etwas zu essen bei mir und bei ganz langen Strecken messe ich unterwegs mal eben und füttere dann nach. Ich zumindest habe mich mit meinem DM arrangiert und nebenbei bis jetzt schon mal 13 Kilo abgenommen ( von 80 auf 67 ) und das nur durch Ernährung uns Sport.
    Also, der eine kanns, der andere nicht, aber es fängt wie immer im Kopf an. Ich an Deiner Stelle würde langsam wieder beginnen ( z. B. Nordic Walking) ich glaube, es würde Dir besser gehen und das Gewicht würde sich auf wieder normalisieren.

    Nichts ist tödlicher als das Nichtstun !

    Nicht aufgeben !

    Gruß

    Rolf
  • Fred

    Rang: Gast
    am 04.10.2007 22:53:35
    Hallo,

    ich, Typ1, laufe Marathons und sehe überhaupt keine Gefahr.
    Verstehe die Ängste von "Hermann" in keinster Weise.
    Klar ist, wer sich bewegt beeinflusst den Stoffwechsel, aber das ist leider für jeden Körper nötig!
    Sicher ist zu Anfang die Kalkulation von dem BZ schwierig, aber mit zunehmender Erfahrung wird das alles machbar.
    Und sollte jemand Angst und/oder Probleme mit Hypos haben, dafür gibt es Hypo-Trainingsprogramme und auch psychologische Unterstützung!
    von Fred
  • Gesa

    Rang: Gast
    am 17.10.2007 16:59:29
    Ich finde es sogar recht wichtig, weiter Sport zu treiben, denn man muss doch seinen Stoffwechsel in allen Lebenslagen so gut wie möglich kennen- und einschätzen lernen. Wenn ich weiß, was eine Stunde joggen so an Zucker aus dem Blut zieht, weiß ich auch, was ich beim nächsten Großeinkauf mit Wasserkistenschleppen, beim Umzug, renovieren Garten umgraben etc. zu erwarten habe. Und ganz nebenbei macht Sport doch auch Spaß, also so ganz drauf verzichten möchte man doch nicht... von Gesa
  • Anne

    Rang: Gast
    am 07.07.2008 12:39:32
    Hallo Zusammen,

    ich weiß seit genau 10 Tagen, dass ich Diabetiker Typ 1 bin. Das war und ist noch ein Schlag. Kurz davor, also vor der Diagnose bin ich noch meinen Halbmarathon gelaufen. Dieser Lauf zählte bereits zu den anfänglichen Vorbereitungen meines 1. Marathons in Berlin. Als ich im Krankenhaus lag brach für mich zuerst eine Welt zusammen. Aus der Traum einen Marathon zu laufen. Aber mein Arzt hat mich eines besseren belehrt und wir sind bereits nach 4 Tagen zusammen gelaufen. Seither laufe und schwimme ich so oft es geht und messe meinen BZ vor dem Sport, nach dem Sport und erstelle mir bis zu meinem Marathonlauf eine Statistik, welche mir sicherlich die notwendigen Informationen für meine zusätzlichen BEs geben wird. Ach ja, die Erfahrung, dass man nach Sport gerade nachts in den Unterzucker gerät habe ich auch schon gemacht. 1. merkt man das sofort und kann reagieren und 2. habe ich deswegen mein Basalinsulin auch schon reduziert. Ich rede mit meinem Diabetologen darüber, welcher mich weiterhin unterstützt. Ach ja noch was, ich denke dass es absolut falsch ist auf Sport zu verzichten und Übergewicht dafür in Kauf zu nehmen. Das habe ich bereits gelernt, dass das ganz andere Konsequenzen mit sich bringen kann. Hinzu kommt das m. E. ein positives körperliches Gefühl auch bei dieser chronischen Erkrankung sich positiv auswirkt, weil dadurch die Sensibilität für den Körper erhöht wird. von Anne
  • Ilja

    Rang: Gast
    am 29.07.2008 03:52:19
    Hallo ich bin Typ 1 Diabetiker.
    Hatte auch schon Unterzuckerrungen mit 2 tägigen Krankenhaus Aufenthalt.
    Bin relativ schlecht eingestellt.
    Ich trainiere seit gut 2 Monaten für den Halbmarathon in Karlsruhe einen 10km Lauf hab ich auch schon gemacht.
    Normalerweise lauf ich pro Tag 4-8km.
    Wenn ich vor dem Training ein Wert von 398 oder so hab spritz ich so um die 15-20 Einheiten Novorapid weil ich ein bisschen Insulinresistent bin.
    Nach 8km laufen habe ich einen Wert um die 138 also optimal leicht erhöht also gut.
    Für den Notfall hab ich noch 10BE Dextro dabei.
    Läuft eigendlich alles gut.
    Und meine Insulinresistenz ist seit dem ich Laufe nicht mehr so stark!!!
    Also Laufen ist KEIN Problem von Ilja
  • Tobias

    Rang: Gast
    am 13.08.2008 21:47:59
    Hi an alle :)

    Also ich bin 22 Jahre und habe seid meinem 9.Lebensjahr Diabetes.

    Und ich kann zu der ganzen Sache nur eines sagen.
    Wer Typ1 ist und KEIN Sport macht, ist selbst drann schuld. Weil Sport ist gerade für Typ1ler sehr sehr wichtig. Willst du dir rund um die Uhr Insulin spritzen?? Tut es nicht mal gut, einfach so ein Stück Obst zu essen, eine leckere Banane oder eine schöne Apfelsaftschorle ?? Gerade durch den Sport bleiben meine Werte gut und mir gehts auch sehr gut damit. Ich merke bereits nach einer Woche, wenn ich kein Sport mache, dass ich wesentlilch mehr Insulin spritzen muss, und meine Werte auch dann etwas spinnen. Klar kann man super eingestellt sein. Aber gerade wenn man Sport macht, ist es meiner Meinung nach viel einfacher, gute Werte zu haben !!!! von Tobias
  • locodoc

    Rang: Gast
    am 02.11.2008 13:45:12
    Willkommen im Club. Mir ging es letztes Jahr nach Ostern genauso. Erster HM und dann die Diagnose. Man hat an der Diagnose und dieser Krankheit genügend zu knabbern bis man damit fertig wird (oder auch nicht).
    Auf jeden Fall gilt sich nur nicht unterkriegen lassen und weiterlaufen was das Zeug hält. Wenn man aufhört läßt man sich nach und nach von der Krankheit nehmen was einem lieb ist. Es gilt Statistik führen und BE zuführen. Am besten in der Insulinpaus laufen, da passiert schon mal nicht so viel. Ich habe einen Trainigsplan in dem notiere ich km, kcal, max und durchschnitl. HF, BZ vor, unter und nach dem Lauf. Messungen anfangs alle 30 min unterm Laufen. Dann siehst Du in welche Richtung die Sache läuft, kannst dann zur Not auch rechtzeitig einen Boxenstop einlegen. Das wird aber selten passieren. Laß Dich nicht unterkriegen.
    Keep on running!

    Tomas von locodoc
  • Peter

    Rang: Gast
    am 18.11.2008 12:55:18
    Hallo!

    Ich muss mich unbedingt an der Diskussion beteiligen! Als Typ-1-Diabetiker seit dem 11. Lj., Sportstudent, Handballer und Läufer muss ich mich unbedingt für das Sporttreiben, gerade auch mit Diabetes mellitus, ob Typ 1 oder Typ 2, stark machen. Klar bestehen Risiken, aber die bestehen auch, wenn du zuhause auf der Couch liegst. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Sport ganz viele positive Effekte auf meine Gesundheit hat. Ich brauche weniger Insulin, bin ausgeglichener, habe keine Gewichtsprobleme, besseren HbA1c-Wert. Immer wenn ich längere Zeit keinen Sport mache gehts mir richtig schlecht.
    So außerdem wäre das "Nicht-bewegen", Herrmann, ein Risikofaktor für sämtliche Folgeerkrankungen.
    Also: Bitte treibt Sport!
    PS: Sagt mir bitte welcher Diabetiker wegen eines Unterzuckers während des Sports gestorben ist. Noch nie davon gehört. Hatte selbst schon genug Unterzucker im Sport und schon deutlich tiefere als 52 mg/dl.

    Gruß Peter
  • Thomas W

    Rang: Gast
    am 20.12.2008 10:47:02
    Hallo zusammen,

    die These beim Langstreckenlauf an Unterzuckerung zu sterben ist vollkommen lächerlich.

    Angst essen Seele auf!

    Garantiert sterben mehr Diabetiker weil sie keinen Sport machen als andersrum. Eigentlich ist es ganz einfach. Genauso wie man das Laufen trainiert,trainiert man den Umgang mit seinem Zuckerspiegel. In der Marathonvorbereitung beim langen Lauf wird gemessen und gegessen. Das macht man ein paarmal und dann weiß man wie der Körper reagiert. Wieviel Zucker man in welchen Abständen zuführen muss. Ich gebe zu das es schwierig ist während eines Rennens die Unterzuckerungssignale zu bemerken. Man schwitzt sowieso, Adrenalin steigt usw. Hier kommt es darauf an das im Training erlernte diszipliniert umzusetzen. Wenn ich weiß das ich alle 30min eine Tube Gel lutschen muss, dann muss das halt sein und darf nicht vergessen werden. Aber selbst wenn man sich nicht 100% an den Plan hält wird man nicht gleich sterben. ;-) Da bin ich ganz sicher, schließlich lebe ich ja auch noch. Niemand sollte aus Angst keinen Sport machen, das oben gesagte ist wirklich ein vollkommen absurde These.

    Gruß Thomas von Thomas W
  • Modi

    Rang: Gast
    am 26.12.2008 21:16:21
    Hi, mit dem Herr Hermann finde ich sehr trauig. Ich bin auch DM Typ 1 und treibe viel Sport. Trainiere für mein Halbmarathon zeit DM. Vorher habe ich Triathalon in Aust. gemacht. Lies das Buch Diabetes und Sportfibel Herr Hermann.

    Viel Spaß beim Trainieren.

    LG Australian girl von Modi
  • locodoc

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 15:53:41
    Hallo,

    ich dachte ich muss hier nochmal meinen Senf dazugeben. Ich freue mich, dass so viele sich positiv zum Sport (laufen) äußern. Ich steh also nicht allein, das ist gut. Zu Hermann ist zu sagen, dass ich glaube Herrmanns Problem ist nicht der Diabetes sondern der Frust und die Unsicherheit damit. Daran sollte man sich kein Beispiel nehmen. Zwischen den Zeilen ist bei Ihm eine tiefe Resignation zu erkennen. Diese könnte er aber sicher gut "weglaufen" wenn er nur mal damit anfangen würde. Es hilft nicht andere mit in die Tiefe zu ziehen sondern man sollte sich an den positiven Beiträgen auf dieser Seite orientieren und sich davon motivieren lassen.


    Grüsse Thomas von locodoc
  • Daniel

    Rang: Gast
    am 16.06.2009 01:21:21
    Hallo zusammen,

    ich bin ebenfalls T1 Diabetiker und hab ebenfalls ausschliesslich positive Erfahrungen mit Sport und meinem Diabetes gemacht. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass das Krankheitsbild von T1 Diabetes nicht bei jedem Betroffenen gleich ist. Es gibt Diabetiker, deren Zucker fast gar nicht einzustellen ist, während es bei Anderen sehr einfach sein kann. Auch die Wirkung der Unterzuckerung ist von Mensch zu Mensch verschieden. Bei manchen fehlt die Sensitivität in der Übergangsphase (zw. 50 u 70) zu einem Hypo; ich werde in diesem Bereich darauf aufmerksam und kann entsprechend reagieren. Fehlt diese Sensitivität, so treten entsprechend intensive Hypos bis zum Eintritt ins Koma relativ häufig auf. Hier sollte eine erhöhte Vorsicht beim Sport geboten sein. Der Grund, weshalb das Krankheitssbild von TM1 so unterschiedlich sein kann, ist nicht bekannt. von Daniel