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  • Patrick

    Rang: Gast
    am 12.08.2007 00:33:12
    Hallo,

    ich muss mich erstmal vorstellen,
    ich heiße Patrick und bin 24 Jahre alt.
    Mit 2 habe ich diabetes Typ 1 bekommen und seit dem spritze ich auch. Bei bekannt werden des diabetes hatte ich bereits einen wert von mehr als 1400mg/dl und lag dann erstmal 3 wochen im koma, nun das ist langer her und ich habe bisher keine folgeschäden, bzw bermerke das nun welche beginnen...

    Ich bin im einzehlhandel tätig und habe da sehr viel stress, keine regelmäßigen pausen und mahlzeiten, unter umständen kann ich auch nicht gleich messen wenn der wert hoch geht und so kommt es nicht selten vor das ich auf über 300 klettere...

    Mein gefühl für den Zucker ist nach wie vor sehr gut, ich bemerke jegliche schwankungen sowohl nach unten als auch nach oben und habe dies im Griff.

    Da meine Werte seit Jahren nun sehr schwanken ( von 30-600) ist alles drin, der HbA1c liegt seit Jahren zwischen 8,2 und 8,8 und ich da einfach nicht hibekomme, gerade aus dem Grund der Tätigkeit möchte ich nun auf die Pumpentherapie umsatteln.

    Bringt es das?
    Werden die Kosten übernommen?
    Und da wichtigste muss das Stationär erfolgen oder geht das auch ambulant?

    Ich habe gehört das das leben dadurch vereinfacht wird und man den Zucker besser in den Griff bekommt.

    Ich spritze momentan abends Lantus und dann noch ca 6-9x Novorapid zu den Mahlzeiten.

    Falls ich was vergessen habe fragt einfach. Danke

    Patrick
  • Pueppi

    Rang: Gast
    am 12.08.2007 01:28:29
    Hallo Patrick

    also so wie du deinen alltag beschreibst wäre eine pumpe eine sehr grosse hilfe.

    den ersten schritt den du gehen müsstest wäre ein diabetologe um mit diesem dann zu besprechen damit er dir eine Pumpe verordnen kann (vielleicht vorher bei deiner Krankenkasse doch schon vorweg fragen?!)

    Wenn du weitere fragen hast oder so dann schreibe mir eine e-mail


    Gruss de Pueppi
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 12.08.2007 12:31:08
    Hallo Patrick,

    die Insulinpumpentherapie kann am ehesten die Betazellenfunktion der BSD imitieren. Die Behandlung des Diabetes wird auch wesentlich vereinfacht, vor allem durch den Wegfall häufiger Injektionen. Die CSII ist aber auch mit Abstand die aufwendigste Therapie.

    Du hättest wahrscheinlich genügend Indikationen ( z.B. die häufigen Injektionen) für eine Insulinpumpe, wenn dein diadoc begründen kann, dass mit der ICT keine weiteren Verbesserungen der Stoffwechselführung zu erwarten sind, aber sich bereits chronische diabetische Komplikationen zeigen.

    Im Grunde genommen müssen alle anderen Alternativen (z.B. Insulinwechsel)
    der Behandlung ausgeschöpft sein, um normnahe Blutglukosewerte ( z.B. HbA1c < 6,5 % ) zu erreichen, bevor die KK die Insulinpumpenbehandlung genehmigt.
    Eine gute Dokumentation ist sicherlich sehr nützlich und zu dem Antrag auch erforderlich.

    Ansonsten, fast alle Pumpenträger würden ihre Insulinpumpe nicht mehr hergeben und zur ICT umkehren wollen. Sie trägt in aller Regel nicht nur zur einem gleichmäßigeren Blutglukoseverlauf bei, sondern erleichtert wesentlich den diabetischen Alltag.
    von Haschi
  • Claudi

    Rang: Gast
    am 05.09.2007 22:04:16
    Hey Patric,

    Ich bin Claudia habe seit ich 5 bin meinen Diabetes und bin jetzt 19.

    Ich habe seit ca. 4 Monaten meine Pumpe bin also noch relativ frisch mit dem ganzen Krankenkassenzeug. Also zunächst mal musst du dein Tagebuch min. 3 Monate vor beginn der Pumpentherapie lückenlos geführt haben. Dann die Einstellung erfolgt auf jeden fall im Krankenhaus da Sie dort mit dir Basalratentests machen müssen um rauszufinden wieviel Insulin du wann genau brauchst ohne viel Bewegung und ohne Essen und das alleine Dauert schon 3 Tage mind.! Aber ich pesonlich bin der Meinung das es sich für mich auf alle Fälle gelohnt hat. Aber die Vor- u. Nachteile finde ich muss jeder für sich selber abwiegen.

    Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr abgeschreckt.

    Ich wünsche dir jedenfalls alles gute.

    Eure Claudi