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  • Haschi

    Rang: Gast
    am 07.08.2007 15:37:10
    Hallo,

    der Prädiabetes wird gemeinhin als Zustand beschrieben, in dem der Betroffene mit hoher Geschwindigkeit auf einen Diabetes zusteuert. Dies ist bei den Sonderformen wie LADA und Mody meistens nicht der Fall.

    Prädiabetes ist somit eine Vorstufe des
    Typ-2-Diabetes. Man spricht natürlich oft von einem Prädiabetes, wenn der Blutzuckergehalt gegenüber den normalen Werten erhöht ist, jedoch noch kein Diabetes diagnostiziert werden kann oder besteht.

    Eine der neuen Empfehlung der WHO und IDF ist jedoch, die Bezeichnung
    Prä-Diabetes durch Intermediäre Hyperglykämie zu ersetzen. Die geltenden Glukose-Richtwerte werden beibehalten.

    Prä-Diabetes als Synonym für IGT, stigmatisiert Betroffene mitunter unnötig. Denn anders als es der Begriff unterstellt, werden viele Betroffene bei rechtzeitiger Intervention keinen manifesten Diabetes entwickeln.
    von Haschi
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 07.08.2007 16:00:09
    Mehr oder weniger lange Zeiten intermediärer Hyperglykämie gehen allen natürlichen Formen des Diabetes mellitus voraus, und alle bisher möglichen Erfahrungen deuten darauf hin, dass in jedem Falle, also auch bei Typ1 usw., einen Gewinn damit hat, wer schon in dieser Zeit die Ausflüge seines BZ auf das gesunde Maß begrenzt. Leider wird zur systematischen Nutzung dieser Möglichkeit hierzulande kaum angeleitet, weil die Betroffenen gemessen an der gültigen BZ-Diagnoseskala ja noch nicht krank und damit gesund seien.

    Die tumbe Pauschalempfehlung des Abnehmens und mehr Bewegens unter stärkebetonter Ernährung, die in den Staaten unter der Bezeichnung Diabetes Prevention gehandelt wird, hat nur dann bei jeweils etwa der Hälfte der TeilnehmerInnnen den Erfolg, dass sie keinen diagnosereifen DM entwickeln, wenn man seine Perspektive jeweils auf die Spanne von 3 Jahren beschränkt. von Jürgen
  • Franziska

    Rang: Gast
    am 07.08.2007 17:05:53
    Also mich hat das Konzept 140/120/100 überzeugt, weil es für mich irgendwie machbar ist (hoffentlich noch länger) und weil ich eine Richtschnur habe.
    Wie ich das unter stärkereicher Kost hinkriegen soll, ist mir ein Rätsel, aber darüber streiten sich die Fachleute ja schon länger. Ich kann nur sagen, dass ich mit KH-armer Ernährung (ich verkneife mir Süßes und normale Mengen von extrem stärkehaltigem wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot, das ess' ich mehr wie eine 'Delikatesse' in kleinen Dosen) mich viel besser fühle, weil die Heißhungerattacken (es dauerte schon eine Woche) weg sind, die Sättigung länger vorhält und ich auch insgesamt mehr Frisches zu mir nehme. Würde ich mehr Stärke (s.o.) essen, hätte ich nicht nur höhere BZ sondern auch permanent Hunger... Das habe ich so nicht.

    Gruß
    Franziska