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Ascensia contour gibt so niedrige Werte
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Gerda
Rang: Gastam 30.06.2007 04:06:25
Hallo,
ich habe bisher das Aviva benutzt und habe seit 1 Woche ein Testgerät "Ascensia contour". Die Messergebnisse sind leider sehr unterschiedlich:
Ascensia liegt immer um die 90
Aviva liegt immer um die 120
Beide Geräte sagen nach Verwendung der Kontrollösung, dass sie einwandfrei arbeiten würden! Meine Vergleichsmessungen habe ich immer aus dem gleichen Blutstropfen gemacht - ohne drücken und pressen!
Ich bin von diesen unterschiedlichen Ergebnissen irritiert. Es macht doch einen Unterschied, ob ich 90 oder 120 habe. Laut Stiftung Warentest soll ja das Ascensia contour sehr genau messen (sie haben es laut Testbericht mit Laborergebnissen verglichen.)
Beide Firmenberater sagen, man solle nicht vergleichen, sondern sich für ein Gerät entscheiden und dabei bleiben. Ja, klar, habe ich nicht vor zukünftig immer doppelt zu messen, schon aus Kostengründen nicht :-). Aber warum sollte man in der Entscheidungsphase die geräte nicht vergleichen?
Aber für welches entscheidet man sich? Sowohl ein fälschlich zu hoher, als auch ein fälschlich zu niedriger Wert können doch ungünstige Auswirkungen haben.
Habe hier einen älteren Beitrag gelesen, in dem auch das Ascensia contour viel niedriger angezeigt hat. Haben noch andere Erfahrung mit diesem Gerät? Was würdet Ihr raten? Lieber das Gerät nehmen, das höhere Werte anzeigt?
Danke allen herzlich, die mir dazu etwas sagen mögen!
Liebe Grüße
Gerda
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diesel
Rang: Gastam 30.06.2007 09:51:35
Hallo Gerda,
da brauchst du nicht einmal verschiedene Messgeräte! Nehme mal 2 Teststreifen, einen größeren Tropfen Blut und führe erst mit dem einen, dann mit dem anderen Teststreifen mit genau denselben Bluttropfen die Messung innerhalb einer Minute durch. Und, hast du einen identischen Messwert? Sicherlich nicht. Mir ist das bei "unklaren" Messwerten mal aufgefallen, als ich gleich mit einem neuen Teststreifen aus den gleichen Bluttropfen gemessen habe.
MfG
Gerd von diesel -
klausdn
Rang: Gastam 30.06.2007 12:55:59
hallo gerda,
wie gerd schrieb,aus eiem tropfen kurz nacheinander diff bis+-10. mit zwei verschiedenen geräten ist die differenz von 30 zuerst verblüffend aber es gilt für diese dinger ein "trend".
ich lasse alle viertel jahr beim doc mein gerät zur kontrolle aus dem gleichen tropfen mitlaufen.
da labern die immer ein bisschen .
aber danach beisp. meins zeigt 10 mehr an richte ich mich bis zum nächstenmal. klappt eigentlich ganz gut.
was die stiftung warentest gemacht hat ist typischer theorie schwachsinn, die haben vergessen daß die dinger massenware sind , daß es auch mal montagsgeräte gibt, daß die streifen nicht imer gleich sind, "und" genau das getestete gerät hast du nicht ;-))
und so angenehm die winzigen blutmengen der neuesten geräte sind, es ist eine tatsache die jeder analytiker kennt je geringer die menge desto größer der fehler.
nur mal zum spaß ausrechnen wieviel glucose da wirklich drin ist, dann wundert man sich daß überhaupt was angezeigt wird..
die haben ja auch den optipan für gut befunden,
na ja?
mfg klaus von klausdn -
Jürgen
Rang: Gast -
Gerda
Rang: Gastam 30.06.2007 15:06:44
Hallo Gerd und Klaus,
danke für Eure Gedanken und Erfahrungen dazu! Wenn man neu mit dem Thema konfrontiert ist, staunt man erst mal, denn man hat doch exaktere Messwerte erwaretet.
Ich muss mich ja jetzt für ein Gerät
entscheiden. Könntet Ihr mir dazu vielleicht auch noch einen Tipp geben? Beim Arzt lasse ich es das nächste Mal auch mitlaufen. Aber bis dahin:
Ist es "besser", das Gerät mit den höheren Werten zu nehmen?
Oder doch eines, das mehr Blut benötigt und dadurch genauer misst?
Bin jetzt nach dem Test als Neuling doch verunsichert. Danke nochmal an Euch.
Liebe Grüße
Gerda
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Pia
Rang: Gastam 30.06.2007 15:13:20
Liebe Gerda,
ich hatte jetzt mal ein Gerät zum Testen: Bin bei ascensia contour dann geblieben aus folgendem Grund.
Bei dem Testgerät war die Fläche für die Blutmenge sooo winzig, dass man mit bloßem Auge nicht sah, ob überhaupt Blut aufgenommen wurde. Ich muss sehen, dass die Fläche sich mit genügend Blut vollgesaugt hat.
von Pia -
klausdn
Rang: Gastam 30.06.2007 16:01:36
hallo gerda,
beide sind gute geräte, aber benutzen soote man nur eins, selbst wenn man zb eins noch im auto, und eins auf arbeit hat, ist meine empfehlung immer ,
alle drei gleich, und nach möglichkeit mit streifen der gleichen chargen/code nr benutzen.
daher sollte man ja auch den quartalbedarf, verschrieben bekommen , und "eine" 10ner packung alle mit der gleichen code nr. dem gleichen codechipp, der wird dann nur nach komolett verbrauch gewechselt. ebenso wie die nr nicht jedesmal neu eingestellt werden muß.
nimm einfach das was dir besser in der hand liegt wo die streifen für dich am griddigsten sind.
habe ua beide benutzt und für meine knubbelfinger ist die gummierung beim aviva etwas günstiger, aber das ist geschmacksache.
und für das gerät wofür du dich entscheidest, da rufst du an und läßt dir ein reservegerät schicken.
sowas sollte immer im haus sein.
mfg klaus von klausdn -
Elfie
Rang: Gastam 30.06.2007 20:13:14
Liebe Gerda,
ich kann Deine Erfahrungen bestätigen. Das Ascensia Contour gibt bei mir auch deutlich niedrigere Werte aus. Auch um die 25 - 30%. Und mich verunsichert das auch sehr. Solche Unterschiede!
Klar lassen viele Benutzer die Geräte mit Laboruntersuchungen abgleichen, aber ausdrücklich so gedacht ist das ja wohl nicht. Ich habe jedenfalls noch in keiner Beschreibung gelesen: "Bevor Sie mit dem Gerät arbeiten, lassen sie es unbedingt mit einer Laboruntersuchung beim Arzt testen, damit Sie wissen, um wieviel es abweicht." Es wird ja der Eindruck vermittelt, Gerät kaufen bzw. Testgerät anfordern und loslegen.
Ich bin noch in der Situation, dass ich versuche, meinen grenzwertigen Blutzucker durch Bewegung und Ernährung in den Griff zu bekommen. Messe aber auch täglich, um sofort gegensteuern zu können. Für mich wäre es also ein riesiger Unterschied, ob mein Nüchternwert morgens 90 oder 120 ist!
Ich glaube, ich würde wohl eher das Gerät nehmen, das einen höheren Wert anzeigt, denn wenn der niedrigere Wert falsch ist, wiegt man sich auch fälschlicherweise "in Sicherheit".
Mich würde auch mal von den Erfahrenen hier interessieren, ob das nur eine Vermutung ist, dass die Geräte, die mehr Blut benötigen, korrekter messen oder ob das auch von den Herstellern so bestätigt wird..
Grüße!
Elfie -
klausdn
Rang: Gastam 30.06.2007 21:12:15
hallo,
da hast du etwas falsch interpretiert, je geringer die menge desto größer die schwankungsbreite.
hat was mit analytik zu tun, die bz handgeräte haben mit "eigentlichem" messen soll heißen echten werten nichts zu tun, oder würde sonst die zulässige schwankungsbreite +-17% vom richtigen wert liegen.
wer seinen "richtigen" bz wert wissen will muß sich für ca 700e das hemocue gerät kaufen, das ist ein zwei-wellenlängen photometer, und mßt ca +-2., aber die echt!
man kann kein gerät von früher mit den heutigen vergleichen, nur weil die mehr blut brauchten.
da ist schon eine menge entwicklung drin.
hinzu kommt noch daß einige geräte auf vollblut andere auf plasma eingestellt sind.(steht in der ba)
da ja plasmageräte ca 10% mehr anzeigen sollen, ist das wundern groß wenn beide geräte das gleich ergebnis bringen.
daher : für ein gerät entscheiden.
und im hinterkopf behalten, das ist keine exakte messung. sondern eine hilfe für INSULINER ihre spritzmengen so zu ermitteln daß sie weder nach oben noch nach unten rutschen.
wer 100 auf der anzeige hat, kann von 80-120 haben, und beim testen 1 minute später 140 lesen.
aus diesem grund sind eigendiagnosen mit diesen geräten nutzlos.
mfg klaus
von klausdn -
Gerda
Rang: Gastam 30.06.2007 22:03:25
Hallo Klaus,
ich hatte die Frage von Elfie schon so verstanden, wie Du es geschrieben hast: je weniger Blut, um so größer die Schwankungsbreite.
Was ich an der ganzen Sache nicht so ganz verstehe ist, warum die Hersteller offensichtlich so unterschiedliche Messmethoden verwenden. Klar, dass die Schwankung +/- 15 % erlaubt ist und klar auch, dass der Zuckerspiegel sich ganz schnell ändert. Ich habe gelernt, er kann innerhalb 1 Minute um 3 mg/dl ansteigen u.a. auch durch Stress - z.B. weil der Wert nicht gut war :-) Aber dass aus dem gleichen Blutstropfen ein Unterschied von Gerät zu Gerät um 30 mg/dl angezeigt wird, verstehe ich nicht. (beide auf Vollblut kalibiriert) und dass bei Wiederholungsmessungen mit dem gleichen Gerät einmal 110 und dann 135 oder auch 95 angegeben wird. Ich dachte die Schwankungen von +/- 15% dürfen im Vergleich zum Laborwert sein und nicht von Messung zu Messung beim selben Gerät. :-(.
Na, gut..............ich habe jetzt jedenfalls verstanden, dass das Ganze wirklich nur ein grober Anhalt ist. So gesehen könnte mein Wert von 90 bei Ascensia Contour und 120 bei Aviva ja theoretisch +/- 15 % zwischen 76,5 und 138 liegen! Da fragt man sich als Laie schon erst mal, ob das so wirklich gut ist.
Jedenfalls danke ich Dir und auch den anderen für Eure Hinweise dazu!
Liebe Grüße
Gerda -
Stefan
Rang: Gastam 01.07.2007 02:26:09
Hallo,
ich bin noch ein "frischling", bei mir wurde erst im April Diabetes Typ II festgestellt, und Ich habe Metformin + actos verschrieben bekommen.
Habe aber jetzt das genaue Gegenteil erlebt,
letzten Mittwoch wurden wieder (nach 2 Monaten) die Laborwerte beim HA ermittelt:
lt. meinem Ascensia contour hatte Ich einen nüchtern Wert von 137, lt. Labor war der Wert nur auf 63 und Ich musste ab sofort actos weglassen...
Mein HbA1c Wert ist in 8 Wochen von 6,8 auf 4,8 gefallen, Ich war total überrascht!
Gruss
Stefan
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ANONYM
Rang: Gastam 01.07.2007 03:24:27
Hallo,
die Erfahrungen mit der Genauigkeit sind eigentlich schon erschreckend. Ich weiß nicht, ob Insulin-pflichtige dann die Dosis nach den mehrmals täglich (selbst) gemessenen Werten anpassen. (Bin auch noch neu und ohne Spritzen), aber man stelle sich mal vor, Stefan hätte sich nach dem Wert von Ascensia contour gerichtet (137) und hatte in Wirklichkeit nur 63! Ich frage mich, wie man da trotz Diabetes seinen Zustand auf Jahre gut erhalten soll.
Bei mir ist es mit dem Ascensia contour wie von Gerda berichtet, es ist konstant niedriger. Und zwar egal wie oft ich messe und wie hoch die Werte an sich sind: Ascensia contour ist IMMER 20 bis 30 % niedriger. Wie Stiftung Warentest auf die Idee kommt, dieses Gerät auf Platz 1 zu katapultieren, ist mir ein Rätsel.
Ich habe auch den älteren Beitrag von Nora gelesen, die auch laut Ascensia contour fast in der Hypo gewesen sein sollte. Das kann's doch eigentlich nicht sein.
Man liest auch immer wieder, dass deutlich unterschiedliche Werte bei Wiederholungsmessungen z.B. nach 1 Minute "normal" seien, da 15% Abweichung erlaubt sei. Das ist so nicht richtig. Diese Abweichung bezieht sich eigentlich auf die Laborwerte!
Edgar von ANONYM -
diesel
Rang: Gastam 01.07.2007 09:18:25
Hallo,
ich möchte zu allen Beiträgen noch folgendes anmerken:
der angezeigte Wert ist auch davon abhängig, wie man den Bluttropfen gewinnt! "Schießt" das Blut förmlich aus dem Finger, oder muß ich erst noch drücken? Drücke ich, wird eventuell Gewebewasser mit rausgequetscht und so das Blut verdünnt, was natürlich den Wert nach unten korrigieren würde! Deshelb sollte man vor den Stechen die Arme, Hände und besonders die Finger massieren, insbesondere in Winter auf eine gute Fingertemeratur achten, und, dass die Finger auch trocken sind.
Viele Grüße
Gerd von diesel -
Jürgen
Rang: Gastam 01.07.2007 20:35:33
Moinmoin,
also ich versteh Euer Gemecker nicht. Wie Klaus schon geschrieben hat, sind das alles Schätzgeräte. Keines davon wäre als Messgerät in irgendeinem Zusammenhang, in dem es auf plusminus 5 mg/dl ankäme, zugelassen.
Stephan hat nüchtern 137 gemessen, das Labor 63, vielleicht zuhause 137 und dann zum Dok und da 63? In ner viertel Stunde kann es noch sehr viel größere BZ-Bewegungen geben. Aber selbst aus dem selben Blutstropfen hätte sich auf der Grundlage ein INSULINER keine Hypo gespritzt. Denn die 137 hätten höchstens eine um den Korrekturfaktor erhöhte Insulinmenge zum Frühstück bedeutet und damit maximal 10 mg/dl weniger bei der BZ-Ankunft zum Mittag. Und das hätte allenfalls dann zu ner Hypo führen können, wenn er als Zielbereich 50-70 hätte. Hat aber keiner, sondern die schärferen Einstellungen liegen bei 80-100, und da machen plusminus 10 keine Hypo.
Macht Euch doch einfach mal klar, dass so selber Messen man gerade 20 Jahre geht und in der heutigen Form gerade erst um 10 Jahre verbreitet ist. Bis Anfang der 90ger Jahre wurde noch in höchsten Diabetologenkreisen heiß darum gestritten, ob Typ1 auf ICT ihren BZ selber messen dürfen sollten, nüchtern, also vor den Mahlzeiten und damit wie beschrieben ohne jede Bedeutung für den direkten weitern BZ-Verlauf.
Bisdann, Jürgen -
ANONYM
Rang: Gastam 01.07.2007 23:42:15
Moinmoin Jürgen,
na, also so locker wie Du kann ich es nicht sehen. Immerhin werden die Geräte als MESSgeräte und nicht als SCHÄTZgeräte angeboten. Und es geht um die Gesundheit. Vielleicht könnten zahllose Diabetiker gesünder sein als sie sind, wenn die Selbstmessung zuverlässiger wäre! Allerdings sind Millionen chronisch kranker Diabetiker ein enormer Wirtschaftsfaktor.
Wiederholte Messungen aus demselben Blutstropfen und dann zeigt ein Gerät IMMER zwischen 30 und 35% höhere Werte an....................das kann nicht korrekt sein.
Wenn die Werte immer wieder mal wechseln - okay - aber wenn immer dasselbe Gerät niedriger ist ...........da ist der Wurm drin. Die heutige Technik müsste theoretisch mehr können.
Edgar von ANONYM -
Stefan
Rang: Gastam 01.07.2007 23:51:24
Hallo Jürgen,
stimmt genau, zuhause gemessen und dann ab zum HA, waren also bestimmt 20 Minuten dazwischen...
So langsam lese Ich mich ja in die ganze Materie erst rein, war halt jetzt doch überrascht das es solche Schwankungen gibt.
Aber stimmt schon, wenn Ich mir überlege wieviel Blut einem für die Laborwerte abgezapft wird, und mit wie wenig Blut man von dem Messgerät erwartet ein genaues Ergebnis zu bekommen...
Gruss
Stefan
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Jürgen
Rang: Gastam 02.07.2007 00:48:04
Moin Edgar,
einigermaßen gesund wäre 1/2/3 Stunden nach jedem Essen unter 140/120/100. Wenn Du die einhältst, ist verständlich, wenn Du die besprochenen Abweichungen so beklagst. Dann würden sie in der Tat ne Menge ausmachen können.
Nur würdest Du in dem Fall solchen Abweichungen nie einfach so auf den Leim gehen. Du würdest nämlich wissen, welchen BZ Du ungefähr hättest, und wenn die Abweichung so groß ausfiele, würdest Du auf jeden Fall
1. den weiteren Verlauf engmaschig weiter verfolgen und
2. bei häufigeren unsystematischen Abweichungen in der Größenordnung ein anderes Gerät nehmen.
Bisdann, Jürgen -
Andreas
Rang: Gastam 02.07.2007 02:34:36
Hi Jürgen,
hi an alle anderen,
also dass die BZ-Messgeräte nur dazu da sind, denn INSULINERn einen Anhalt zu geben, sehe ich nicht so.
Ich versuche auch (wie oben schon von jemandem geschrieben) meinen Grenzwertigen BZ in Bahnen zu lenken.
Du schreibst: "einigermaßen gesund wäre 1/2/3 Stunden nach jedem Essen unter 140/120/100. Wenn Du die einhältst, ist verständlich, wenn Du die besprochenen Abweichungen so beklagst. Dann würden sie in der Tat ne Menge ausmachen können." Genau! Wenn ich 1 Stunde nach einer Mahlzeit messe und ein Gerät sagt "120" und das ander "160" , dann kann man mit solchen Schwankungen unmöglich arbeiten.
Ich denke auch, diese +/- 15 % beziehen sich auf den Laborwert. Zudem geht es hier um viel größere Abweichungen.
Die Frage von Gerda, wie und für welches Gerät sie sich nun entscheiden soll, ist leider nicht beantwortet worden. Mit dem Ascensia contour stimmt dann der Wert nach dem Essen, mit Aviva leuchten die roten Alarmlämpchen auf.
Und nun?
Ciao - Andreas -
Jürgen
Rang: Gastam 02.07.2007 10:10:56
Moin Andreas,
wie ich geschrieben habe, würde Dir bei gesund enger BZ-Führung auffallen, wenn Du ein Gerät mit weit schwankender Auswertung erwischst. So weite Schwankungen sind nicht die Regel. Die findest Du eher bei plusminus 5-10.
Und wenn Du berücksichtigst, dass die meisten von uns aus dem ersten Blut messen, das raus kommt, und dass da noch ein vergleichsweise großer Anteil an Bestandteilen von der angepiekten Hautoberfläche drin gelöst ist (auch bei frisch gewaschenen Fingern etwa von der Seife oder dem guten Gewissen aus dem Handtuch), ist ne einigermaßen zuverlässige Anzeige wirklich nahe einem Wunder.
Bisdann, Jürgen -
Pia
Rang: Gastam 02.07.2007 12:18:19
Liebe Elfie,
du schriebst:
"Ich bin noch in der Situation, dass ich versuche, meinen grenzwertigen Blutzucker durch Bewegung und Ernährung in den Griff zu bekommen. Messe aber auch täglich, um sofort gegensteuern zu können."
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Darf ich dich fragen, wie deine Werte so sind? Der HBA1C-Wert? Bekommst du Tabletten? Wer behandelt dich im Moment ind er Sache? Der Hausarzt oder schon Der Diabetologe? von Pia -
Inka
Rang: Gastam 02.07.2007 17:36:21
Hallo Gerda!
Ich habe genau die gleichen Erfahrungen mit anderen Geräten gemacht. Ich hatte vorher Accu Check Sensor Comfort und jetzt das one touch Ultra Easy. Letzteres misst bei mir auch deutlich niedriger Werte. Ich finde das auch schwierig, zumal wenn die Werte um den Grenzwert liegen und das eine Gerät z.B. 100 mg/dL, das andere aber 125 mg/dL anzeigt.
Eine wirkliche Lösung habe ich aber auch nicht gefunden. Ich werde mich für das Gerät entscheiden, das mir einfach von der Bedienung her angenehmer ist.
Liebe Grüsse!
Inka -
Emily
Rang: Gastam 02.07.2007 19:52:45
Hallo alle zusammen,
Kann es sein das vielleicht alle Ascensia Geräte zu wenig anzeigen? Ich habe die Erfahrung mit Ascensia Elite gemacht. Habe jetzt ein Accu check Aviva das 20mg mehr anzeigt als Ascensia Elite. Ich messe übrigens auch lieber mit dem ,was höhere Werte anzeigt.
Emily -
Robert
Rang: Gastam 02.07.2007 22:33:57
"Ich werde mich für das Gerät entscheiden, das mir einfach von der Bedienung her angenehmer ist." (Zitat Inka)
Ob das eine gute Entscheidung ist? Es kommt doch meiner Ansicht nach eher darauf an, dass die Messung so genau wie möglich ist. Dafür nehme ich ein Gerät, das mir vielleicht nicht ganz so gut in der Hand liegt, schon in Kauf, denn es geht schließlich um die Gesundheit und gerade Diabetes hat ja unangenehme Spätfolgen.
Ich habe schon öfter gelesen - nicht nur hier - dass die Ascensia-Geräte tendenziell niedriger Werte anzeigen als die Accu-Chek-Geräte. Nun schrieb auch Inka, dass ihr OneTouch-Geräte auch niedrigere Werte als das Accu-Chek anzeigte.
Hat vielleicht noch jemand mal ein Gerät einer anderen Firma (FreeStyle, OneTouch, etc..) mit Accu-Chek verglichen? Vielleicht liegt Accu-Chek immer zu hoch?
Robert
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Martina Migge
Rang: Gastam 03.07.2007 00:42:22
Hallo,
da ich für meine Messungen die Geräte Accu-Chek compact (zuhause mit Übertragung an Laptop) und FreeStyle mini (unterwegs, unauffällig und diskret - was man vom Accu-Chek compact ja nicht sagen kann) nutze, habe ich dort die Erfahrung gemacht, dass die Geräte - am Anfang zu meiner Überraschung - eher gleiche Werte anzeigen, wenn ich mal Vergleichsmessungen mache. Eigentlich müsste das Freistyle mini systembedingt etwa 10% bis 15% höher liegen. Welcher der beiden Werte ist jetzt richtiger oder falscher? Ich nehme die gemessenen Werte nicht als absolute Werte, sondern als - relativ genauen - Hinweis darauf, wie hoch mein BZ "in echt" ist. Siehe hierzu auch die zahlreichen Postings zu Mess(un)genauigkeiten. Wäre allerdings nicht schlecht, wenn man die Geräte relativ zueinander einordnen könnte, wird aber wohl schwierig. mfg
Martina -
Monika
Rang: Gastam 03.07.2007 01:18:00
Hallo,
ich habe das OneTouch UltraEasy und das Accu-Chek Aviva. Habe natürlich auch Vergleichsmessungen durchgeführt (auch aus einem Blutstropfen). Ergebnis: Aviva hatte regelmäßig höhere Werte.
Ich finde, dass die Hersteller nicht nur auf eine maximale Abweichung festgelegt werden sollten, sondern auch alle verbindlich standardisierte Messverfahren verwenden müssten, wenn sie ein Gerät auf den Markt bringen wollen. Diese z.T. enormen Abweichungen der Geräte untereinander finde ich auch nicht gut. So macht es der eine so, der andere anders. Es geht ja hier um Gesundheit und nicht darum, mal die Raumtemparatur im Wohnzimmer zu messen.
Viele Grüße
Monika