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Ascensia contour gibt so niedrige Werte
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Gerda
Rang: Gastam 30.06.2007 04:06:25
Hallo,
ich habe bisher das Aviva benutzt und habe seit 1 Woche ein Testgerät "Ascensia contour". Die Messergebnisse sind leider sehr unterschiedlich:
Ascensia liegt immer um die 90
Aviva liegt immer um die 120
Beide Geräte sagen nach Verwendung der Kontrollösung, dass sie einwandfrei arbeiten würden! Meine Vergleichsmessungen habe ich immer aus dem gleichen Blutstropfen gemacht - ohne drücken und pressen!
Ich bin von diesen unterschiedlichen Ergebnissen irritiert. Es macht doch einen Unterschied, ob ich 90 oder 120 habe. Laut Stiftung Warentest soll ja das Ascensia contour sehr genau messen (sie haben es laut Testbericht mit Laborergebnissen verglichen.)
Beide Firmenberater sagen, man solle nicht vergleichen, sondern sich für ein Gerät entscheiden und dabei bleiben. Ja, klar, habe ich nicht vor zukünftig immer doppelt zu messen, schon aus Kostengründen nicht :-). Aber warum sollte man in der Entscheidungsphase die geräte nicht vergleichen?
Aber für welches entscheidet man sich? Sowohl ein fälschlich zu hoher, als auch ein fälschlich zu niedriger Wert können doch ungünstige Auswirkungen haben.
Habe hier einen älteren Beitrag gelesen, in dem auch das Ascensia contour viel niedriger angezeigt hat. Haben noch andere Erfahrung mit diesem Gerät? Was würdet Ihr raten? Lieber das Gerät nehmen, das höhere Werte anzeigt?
Danke allen herzlich, die mir dazu etwas sagen mögen!
Liebe Grüße
Gerda
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diesel
Rang: Gastam 30.06.2007 09:51:35
Hallo Gerda,
da brauchst du nicht einmal verschiedene Messgeräte! Nehme mal 2 Teststreifen, einen größeren Tropfen Blut und führe erst mit dem einen, dann mit dem anderen Teststreifen mit genau denselben Bluttropfen die Messung innerhalb einer Minute durch. Und, hast du einen identischen Messwert? Sicherlich nicht. Mir ist das bei "unklaren" Messwerten mal aufgefallen, als ich gleich mit einem neuen Teststreifen aus den gleichen Bluttropfen gemessen habe.
MfG
Gerd von diesel -
klausdn
Rang: Gastam 30.06.2007 12:55:59
hallo gerda,
wie gerd schrieb,aus eiem tropfen kurz nacheinander diff bis+-10. mit zwei verschiedenen geräten ist die differenz von 30 zuerst verblüffend aber es gilt für diese dinger ein "trend".
ich lasse alle viertel jahr beim doc mein gerät zur kontrolle aus dem gleichen tropfen mitlaufen.
da labern die immer ein bisschen .
aber danach beisp. meins zeigt 10 mehr an richte ich mich bis zum nächstenmal. klappt eigentlich ganz gut.
was die stiftung warentest gemacht hat ist typischer theorie schwachsinn, die haben vergessen daß die dinger massenware sind , daß es auch mal montagsgeräte gibt, daß die streifen nicht imer gleich sind, "und" genau das getestete gerät hast du nicht ;-))
und so angenehm die winzigen blutmengen der neuesten geräte sind, es ist eine tatsache die jeder analytiker kennt je geringer die menge desto größer der fehler.
nur mal zum spaß ausrechnen wieviel glucose da wirklich drin ist, dann wundert man sich daß überhaupt was angezeigt wird..
die haben ja auch den optipan für gut befunden,
na ja?
mfg klaus von klausdn -
Jürgen
Rang: Gast -
Gerda
Rang: Gastam 30.06.2007 15:06:44
Hallo Gerd und Klaus,
danke für Eure Gedanken und Erfahrungen dazu! Wenn man neu mit dem Thema konfrontiert ist, staunt man erst mal, denn man hat doch exaktere Messwerte erwaretet.
Ich muss mich ja jetzt für ein Gerät
entscheiden. Könntet Ihr mir dazu vielleicht auch noch einen Tipp geben? Beim Arzt lasse ich es das nächste Mal auch mitlaufen. Aber bis dahin:
Ist es "besser", das Gerät mit den höheren Werten zu nehmen?
Oder doch eines, das mehr Blut benötigt und dadurch genauer misst?
Bin jetzt nach dem Test als Neuling doch verunsichert. Danke nochmal an Euch.
Liebe Grüße
Gerda
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Pia
Rang: Gastam 30.06.2007 15:13:20
Liebe Gerda,
ich hatte jetzt mal ein Gerät zum Testen: Bin bei ascensia contour dann geblieben aus folgendem Grund.
Bei dem Testgerät war die Fläche für die Blutmenge sooo winzig, dass man mit bloßem Auge nicht sah, ob überhaupt Blut aufgenommen wurde. Ich muss sehen, dass die Fläche sich mit genügend Blut vollgesaugt hat.
von Pia -
klausdn
Rang: Gastam 30.06.2007 16:01:36
hallo gerda,
beide sind gute geräte, aber benutzen soote man nur eins, selbst wenn man zb eins noch im auto, und eins auf arbeit hat, ist meine empfehlung immer ,
alle drei gleich, und nach möglichkeit mit streifen der gleichen chargen/code nr benutzen.
daher sollte man ja auch den quartalbedarf, verschrieben bekommen , und "eine" 10ner packung alle mit der gleichen code nr. dem gleichen codechipp, der wird dann nur nach komolett verbrauch gewechselt. ebenso wie die nr nicht jedesmal neu eingestellt werden muß.
nimm einfach das was dir besser in der hand liegt wo die streifen für dich am griddigsten sind.
habe ua beide benutzt und für meine knubbelfinger ist die gummierung beim aviva etwas günstiger, aber das ist geschmacksache.
und für das gerät wofür du dich entscheidest, da rufst du an und läßt dir ein reservegerät schicken.
sowas sollte immer im haus sein.
mfg klaus von klausdn -
Elfie
Rang: Gastam 30.06.2007 20:13:14
Liebe Gerda,
ich kann Deine Erfahrungen bestätigen. Das Ascensia Contour gibt bei mir auch deutlich niedrigere Werte aus. Auch um die 25 - 30%. Und mich verunsichert das auch sehr. Solche Unterschiede!
Klar lassen viele Benutzer die Geräte mit Laboruntersuchungen abgleichen, aber ausdrücklich so gedacht ist das ja wohl nicht. Ich habe jedenfalls noch in keiner Beschreibung gelesen: "Bevor Sie mit dem Gerät arbeiten, lassen sie es unbedingt mit einer Laboruntersuchung beim Arzt testen, damit Sie wissen, um wieviel es abweicht." Es wird ja der Eindruck vermittelt, Gerät kaufen bzw. Testgerät anfordern und loslegen.
Ich bin noch in der Situation, dass ich versuche, meinen grenzwertigen Blutzucker durch Bewegung und Ernährung in den Griff zu bekommen. Messe aber auch täglich, um sofort gegensteuern zu können. Für mich wäre es also ein riesiger Unterschied, ob mein Nüchternwert morgens 90 oder 120 ist!
Ich glaube, ich würde wohl eher das Gerät nehmen, das einen höheren Wert anzeigt, denn wenn der niedrigere Wert falsch ist, wiegt man sich auch fälschlicherweise "in Sicherheit".
Mich würde auch mal von den Erfahrenen hier interessieren, ob das nur eine Vermutung ist, dass die Geräte, die mehr Blut benötigen, korrekter messen oder ob das auch von den Herstellern so bestätigt wird..
Grüße!
Elfie -
klausdn
Rang: Gastam 30.06.2007 21:12:15
hallo,
da hast du etwas falsch interpretiert, je geringer die menge desto größer die schwankungsbreite.
hat was mit analytik zu tun, die bz handgeräte haben mit "eigentlichem" messen soll heißen echten werten nichts zu tun, oder würde sonst die zulässige schwankungsbreite +-17% vom richtigen wert liegen.
wer seinen "richtigen" bz wert wissen will muß sich für ca 700e das hemocue gerät kaufen, das ist ein zwei-wellenlängen photometer, und mßt ca +-2., aber die echt!
man kann kein gerät von früher mit den heutigen vergleichen, nur weil die mehr blut brauchten.
da ist schon eine menge entwicklung drin.
hinzu kommt noch daß einige geräte auf vollblut andere auf plasma eingestellt sind.(steht in der ba)
da ja plasmageräte ca 10% mehr anzeigen sollen, ist das wundern groß wenn beide geräte das gleich ergebnis bringen.
daher : für ein gerät entscheiden.
und im hinterkopf behalten, das ist keine exakte messung. sondern eine hilfe für INSULINER ihre spritzmengen so zu ermitteln daß sie weder nach oben noch nach unten rutschen.
wer 100 auf der anzeige hat, kann von 80-120 haben, und beim testen 1 minute später 140 lesen.
aus diesem grund sind eigendiagnosen mit diesen geräten nutzlos.
mfg klaus
von klausdn -
Gerda
Rang: Gastam 30.06.2007 22:03:25
Hallo Klaus,
ich hatte die Frage von Elfie schon so verstanden, wie Du es geschrieben hast: je weniger Blut, um so größer die Schwankungsbreite.
Was ich an der ganzen Sache nicht so ganz verstehe ist, warum die Hersteller offensichtlich so unterschiedliche Messmethoden verwenden. Klar, dass die Schwankung +/- 15 % erlaubt ist und klar auch, dass der Zuckerspiegel sich ganz schnell ändert. Ich habe gelernt, er kann innerhalb 1 Minute um 3 mg/dl ansteigen u.a. auch durch Stress - z.B. weil der Wert nicht gut war :-) Aber dass aus dem gleichen Blutstropfen ein Unterschied von Gerät zu Gerät um 30 mg/dl angezeigt wird, verstehe ich nicht. (beide auf Vollblut kalibiriert) und dass bei Wiederholungsmessungen mit dem gleichen Gerät einmal 110 und dann 135 oder auch 95 angegeben wird. Ich dachte die Schwankungen von +/- 15% dürfen im Vergleich zum Laborwert sein und nicht von Messung zu Messung beim selben Gerät. :-(.
Na, gut..............ich habe jetzt jedenfalls verstanden, dass das Ganze wirklich nur ein grober Anhalt ist. So gesehen könnte mein Wert von 90 bei Ascensia Contour und 120 bei Aviva ja theoretisch +/- 15 % zwischen 76,5 und 138 liegen! Da fragt man sich als Laie schon erst mal, ob das so wirklich gut ist.
Jedenfalls danke ich Dir und auch den anderen für Eure Hinweise dazu!
Liebe Grüße
Gerda -
Stefan
Rang: Gastam 01.07.2007 02:26:09
Hallo,
ich bin noch ein "frischling", bei mir wurde erst im April Diabetes Typ II festgestellt, und Ich habe Metformin + actos verschrieben bekommen.
Habe aber jetzt das genaue Gegenteil erlebt,
letzten Mittwoch wurden wieder (nach 2 Monaten) die Laborwerte beim HA ermittelt:
lt. meinem Ascensia contour hatte Ich einen nüchtern Wert von 137, lt. Labor war der Wert nur auf 63 und Ich musste ab sofort actos weglassen...
Mein HbA1c Wert ist in 8 Wochen von 6,8 auf 4,8 gefallen, Ich war total überrascht!
Gruss
Stefan
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ANONYM
Rang: Gastam 01.07.2007 03:24:27
Hallo,
die Erfahrungen mit der Genauigkeit sind eigentlich schon erschreckend. Ich weiß nicht, ob Insulin-pflichtige dann die Dosis nach den mehrmals täglich (selbst) gemessenen Werten anpassen. (Bin auch noch neu und ohne Spritzen), aber man stelle sich mal vor, Stefan hätte sich nach dem Wert von Ascensia contour gerichtet (137) und hatte in Wirklichkeit nur 63! Ich frage mich, wie man da trotz Diabetes seinen Zustand auf Jahre gut erhalten soll.
Bei mir ist es mit dem Ascensia contour wie von Gerda berichtet, es ist konstant niedriger. Und zwar egal wie oft ich messe und wie hoch die Werte an sich sind: Ascensia contour ist IMMER 20 bis 30 % niedriger. Wie Stiftung Warentest auf die Idee kommt, dieses Gerät auf Platz 1 zu katapultieren, ist mir ein Rätsel.
Ich habe auch den älteren Beitrag von Nora gelesen, die auch laut Ascensia contour fast in der Hypo gewesen sein sollte. Das kann's doch eigentlich nicht sein.
Man liest auch immer wieder, dass deutlich unterschiedliche Werte bei Wiederholungsmessungen z.B. nach 1 Minute "normal" seien, da 15% Abweichung erlaubt sei. Das ist so nicht richtig. Diese Abweichung bezieht sich eigentlich auf die Laborwerte!
Edgar von ANONYM -
diesel
Rang: Gastam 01.07.2007 09:18:25
Hallo,
ich möchte zu allen Beiträgen noch folgendes anmerken:
der angezeigte Wert ist auch davon abhängig, wie man den Bluttropfen gewinnt! "Schießt" das Blut förmlich aus dem Finger, oder muß ich erst noch drücken? Drücke ich, wird eventuell Gewebewasser mit rausgequetscht und so das Blut verdünnt, was natürlich den Wert nach unten korrigieren würde! Deshelb sollte man vor den Stechen die Arme, Hände und besonders die Finger massieren, insbesondere in Winter auf eine gute Fingertemeratur achten, und, dass die Finger auch trocken sind.
Viele Grüße
Gerd von diesel -
Jürgen
Rang: Gastam 01.07.2007 20:35:33
Moinmoin,
also ich versteh Euer Gemecker nicht. Wie Klaus schon geschrieben hat, sind das alles Schätzgeräte. Keines davon wäre als Messgerät in irgendeinem Zusammenhang, in dem es auf plusminus 5 mg/dl ankäme, zugelassen.
Stephan hat nüchtern 137 gemessen, das Labor 63, vielleicht zuhause 137 und dann zum Dok und da 63? In ner viertel Stunde kann es noch sehr viel größere BZ-Bewegungen geben. Aber selbst aus dem selben Blutstropfen hätte sich auf der Grundlage ein INSULINER keine Hypo gespritzt. Denn die 137 hätten höchstens eine um den Korrekturfaktor erhöhte Insulinmenge zum Frühstück bedeutet und damit maximal 10 mg/dl weniger bei der BZ-Ankunft zum Mittag. Und das hätte allenfalls dann zu ner Hypo führen können, wenn er als Zielbereich 50-70 hätte. Hat aber keiner, sondern die schärferen Einstellungen liegen bei 80-100, und da machen plusminus 10 keine Hypo.
Macht Euch doch einfach mal klar, dass so selber Messen man gerade 20 Jahre geht und in der heutigen Form gerade erst um 10 Jahre verbreitet ist. Bis Anfang der 90ger Jahre wurde noch in höchsten Diabetologenkreisen heiß darum gestritten, ob Typ1 auf ICT ihren BZ selber messen dürfen sollten, nüchtern, also vor den Mahlzeiten und damit wie beschrieben ohne jede Bedeutung für den direkten weitern BZ-Verlauf.
Bisdann, Jürgen -
ANONYM
Rang: Gastam 01.07.2007 23:42:15
Moinmoin Jürgen,
na, also so locker wie Du kann ich es nicht sehen. Immerhin werden die Geräte als MESSgeräte und nicht als SCHÄTZgeräte angeboten. Und es geht um die Gesundheit. Vielleicht könnten zahllose Diabetiker gesünder sein als sie sind, wenn die Selbstmessung zuverlässiger wäre! Allerdings sind Millionen chronisch kranker Diabetiker ein enormer Wirtschaftsfaktor.
Wiederholte Messungen aus demselben Blutstropfen und dann zeigt ein Gerät IMMER zwischen 30 und 35% höhere Werte an....................das kann nicht korrekt sein.
Wenn die Werte immer wieder mal wechseln - okay - aber wenn immer dasselbe Gerät niedriger ist ...........da ist der Wurm drin. Die heutige Technik müsste theoretisch mehr können.
Edgar von ANONYM -
Stefan
Rang: Gastam 01.07.2007 23:51:24
Hallo Jürgen,
stimmt genau, zuhause gemessen und dann ab zum HA, waren also bestimmt 20 Minuten dazwischen...
So langsam lese Ich mich ja in die ganze Materie erst rein, war halt jetzt doch überrascht das es solche Schwankungen gibt.
Aber stimmt schon, wenn Ich mir überlege wieviel Blut einem für die Laborwerte abgezapft wird, und mit wie wenig Blut man von dem Messgerät erwartet ein genaues Ergebnis zu bekommen...
Gruss
Stefan
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Jürgen
Rang: Gastam 02.07.2007 00:48:04
Moin Edgar,
einigermaßen gesund wäre 1/2/3 Stunden nach jedem Essen unter 140/120/100. Wenn Du die einhältst, ist verständlich, wenn Du die besprochenen Abweichungen so beklagst. Dann würden sie in der Tat ne Menge ausmachen können.
Nur würdest Du in dem Fall solchen Abweichungen nie einfach so auf den Leim gehen. Du würdest nämlich wissen, welchen BZ Du ungefähr hättest, und wenn die Abweichung so groß ausfiele, würdest Du auf jeden Fall
1. den weiteren Verlauf engmaschig weiter verfolgen und
2. bei häufigeren unsystematischen Abweichungen in der Größenordnung ein anderes Gerät nehmen.
Bisdann, Jürgen -
Andreas
Rang: Gastam 02.07.2007 02:34:36
Hi Jürgen,
hi an alle anderen,
also dass die BZ-Messgeräte nur dazu da sind, denn INSULINERn einen Anhalt zu geben, sehe ich nicht so.
Ich versuche auch (wie oben schon von jemandem geschrieben) meinen Grenzwertigen BZ in Bahnen zu lenken.
Du schreibst: "einigermaßen gesund wäre 1/2/3 Stunden nach jedem Essen unter 140/120/100. Wenn Du die einhältst, ist verständlich, wenn Du die besprochenen Abweichungen so beklagst. Dann würden sie in der Tat ne Menge ausmachen können." Genau! Wenn ich 1 Stunde nach einer Mahlzeit messe und ein Gerät sagt "120" und das ander "160" , dann kann man mit solchen Schwankungen unmöglich arbeiten.
Ich denke auch, diese +/- 15 % beziehen sich auf den Laborwert. Zudem geht es hier um viel größere Abweichungen.
Die Frage von Gerda, wie und für welches Gerät sie sich nun entscheiden soll, ist leider nicht beantwortet worden. Mit dem Ascensia contour stimmt dann der Wert nach dem Essen, mit Aviva leuchten die roten Alarmlämpchen auf.
Und nun?
Ciao - Andreas -
Jürgen
Rang: Gastam 02.07.2007 10:10:56
Moin Andreas,
wie ich geschrieben habe, würde Dir bei gesund enger BZ-Führung auffallen, wenn Du ein Gerät mit weit schwankender Auswertung erwischst. So weite Schwankungen sind nicht die Regel. Die findest Du eher bei plusminus 5-10.
Und wenn Du berücksichtigst, dass die meisten von uns aus dem ersten Blut messen, das raus kommt, und dass da noch ein vergleichsweise großer Anteil an Bestandteilen von der angepiekten Hautoberfläche drin gelöst ist (auch bei frisch gewaschenen Fingern etwa von der Seife oder dem guten Gewissen aus dem Handtuch), ist ne einigermaßen zuverlässige Anzeige wirklich nahe einem Wunder.
Bisdann, Jürgen -
Pia
Rang: Gastam 02.07.2007 12:18:19
Liebe Elfie,
du schriebst:
"Ich bin noch in der Situation, dass ich versuche, meinen grenzwertigen Blutzucker durch Bewegung und Ernährung in den Griff zu bekommen. Messe aber auch täglich, um sofort gegensteuern zu können."
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Darf ich dich fragen, wie deine Werte so sind? Der HBA1C-Wert? Bekommst du Tabletten? Wer behandelt dich im Moment ind er Sache? Der Hausarzt oder schon Der Diabetologe? von Pia -
Inka
Rang: Gastam 02.07.2007 17:36:21
Hallo Gerda!
Ich habe genau die gleichen Erfahrungen mit anderen Geräten gemacht. Ich hatte vorher Accu Check Sensor Comfort und jetzt das one touch Ultra Easy. Letzteres misst bei mir auch deutlich niedriger Werte. Ich finde das auch schwierig, zumal wenn die Werte um den Grenzwert liegen und das eine Gerät z.B. 100 mg/dL, das andere aber 125 mg/dL anzeigt.
Eine wirkliche Lösung habe ich aber auch nicht gefunden. Ich werde mich für das Gerät entscheiden, das mir einfach von der Bedienung her angenehmer ist.
Liebe Grüsse!
Inka -
Emily
Rang: Gastam 02.07.2007 19:52:45
Hallo alle zusammen,
Kann es sein das vielleicht alle Ascensia Geräte zu wenig anzeigen? Ich habe die Erfahrung mit Ascensia Elite gemacht. Habe jetzt ein Accu check Aviva das 20mg mehr anzeigt als Ascensia Elite. Ich messe übrigens auch lieber mit dem ,was höhere Werte anzeigt.
Emily -
Robert
Rang: Gastam 02.07.2007 22:33:57
"Ich werde mich für das Gerät entscheiden, das mir einfach von der Bedienung her angenehmer ist." (Zitat Inka)
Ob das eine gute Entscheidung ist? Es kommt doch meiner Ansicht nach eher darauf an, dass die Messung so genau wie möglich ist. Dafür nehme ich ein Gerät, das mir vielleicht nicht ganz so gut in der Hand liegt, schon in Kauf, denn es geht schließlich um die Gesundheit und gerade Diabetes hat ja unangenehme Spätfolgen.
Ich habe schon öfter gelesen - nicht nur hier - dass die Ascensia-Geräte tendenziell niedriger Werte anzeigen als die Accu-Chek-Geräte. Nun schrieb auch Inka, dass ihr OneTouch-Geräte auch niedrigere Werte als das Accu-Chek anzeigte.
Hat vielleicht noch jemand mal ein Gerät einer anderen Firma (FreeStyle, OneTouch, etc..) mit Accu-Chek verglichen? Vielleicht liegt Accu-Chek immer zu hoch?
Robert
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Martina Migge
Rang: Gastam 03.07.2007 00:42:22
Hallo,
da ich für meine Messungen die Geräte Accu-Chek compact (zuhause mit Übertragung an Laptop) und FreeStyle mini (unterwegs, unauffällig und diskret - was man vom Accu-Chek compact ja nicht sagen kann) nutze, habe ich dort die Erfahrung gemacht, dass die Geräte - am Anfang zu meiner Überraschung - eher gleiche Werte anzeigen, wenn ich mal Vergleichsmessungen mache. Eigentlich müsste das Freistyle mini systembedingt etwa 10% bis 15% höher liegen. Welcher der beiden Werte ist jetzt richtiger oder falscher? Ich nehme die gemessenen Werte nicht als absolute Werte, sondern als - relativ genauen - Hinweis darauf, wie hoch mein BZ "in echt" ist. Siehe hierzu auch die zahlreichen Postings zu Mess(un)genauigkeiten. Wäre allerdings nicht schlecht, wenn man die Geräte relativ zueinander einordnen könnte, wird aber wohl schwierig. mfg
Martina -
Monika
Rang: Gastam 03.07.2007 01:18:00
Hallo,
ich habe das OneTouch UltraEasy und das Accu-Chek Aviva. Habe natürlich auch Vergleichsmessungen durchgeführt (auch aus einem Blutstropfen). Ergebnis: Aviva hatte regelmäßig höhere Werte.
Ich finde, dass die Hersteller nicht nur auf eine maximale Abweichung festgelegt werden sollten, sondern auch alle verbindlich standardisierte Messverfahren verwenden müssten, wenn sie ein Gerät auf den Markt bringen wollen. Diese z.T. enormen Abweichungen der Geräte untereinander finde ich auch nicht gut. So macht es der eine so, der andere anders. Es geht ja hier um Gesundheit und nicht darum, mal die Raumtemparatur im Wohnzimmer zu messen.
Viele Grüße
Monika -
Pia
Rang: Gastam 03.07.2007 09:09:01
Liebe Monika,
Es geht ja hier um Gesundheit und nicht darum, mal die Raumtemparatur im Wohnzimmer zu messen.
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Der war gut;-))
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Wenn man das alles liest, wird einem ganz schwindlig. Aber was resultiert jetzt daraus?
Bleibt nur die Möglichkeit, sein favorisiertes Messgerät mit ins behandelnde diabetologische Labor zu nehmen und dort aus einem Tropfen Blut zu vergleichen? Oder? von Pia -
klausdn
Rang: Gastam 03.07.2007 09:58:26
hallo an alle,
also bei allen die nicht spritzen geht es nicht um die gesundheit, komischerweise sind die INSULINER
bei denen es wichtig ist mit den geräten zufrieden.
bei denen wo es nicht darauf ankommt wird absolute exaktheit verlangt.
denen empfehle ich wer genaue werte haben will
der kaufe sich das preiswerteste gerät und das ist das hemocue, .
und ihr werdet euch wundern, meßt damit mal aus rechten hand, zur linken hand, und dann 10 minuten später. das sind vier messungen und ihr erhaltet vier ergebnisse !!!!!! die zwischen 10-30 unterschiedlich sind ---- und nun ???
wer diese behauptung überprüfen will, drückt seinem diadoc 20e in die hand und macht das dort,
mfg klaus
übrigens wenn ihr heute schon 3x meßt wie oft wollt ihr als insuliner messen? gerd hat pumpe , ich spritze 5mal wir messen 4 mal und das reicht um einen hba1c unter 6,5% zu erreichen. von klausdn -
Jürgen
Rang: Gastam 03.07.2007 12:10:57
Moin Klaus,
ich wage mal die Behauptung, dass die meisten derer, die hier so eifrig die fehlende Genauigkeit beklagen, wirklich glauben, dass es einen Wahnsinns-Unterschied macht, ob das Ding morgens nach dem Aufstehen 90 oder 120 anzeigt. Und dass die meisten überhaupt nicht wissen, dass der BZ nach ihren Mahlzeiten oft weit über 200 unterwegs ist, und dass die meisten von denen, die's wissen, die über 200 nach dem Essen für normaler halten, als 120 morgens nüchtern. Die Welt is halt ein bisschen bluna ;-)
Bisdann, Jürgen -
Pia
Rang: Gastam 03.07.2007 12:22:13
Lieber Klaus, wehe, du weist darauf hin, dass es am Körper unterschiedliche Messorte gibt, so wie die Ohren, die Oberschenkel, Bauch usw. usw.. Aber das machst du ja nicht;-) von Pia -
Jacko
Rang: Gastam 03.07.2007 17:21:11
Hi, Jürgen,
habe auch gerade mal diesen - wie ich finde - interessanten Austausch gelesen, denn ich habe zur Zeit auch ein Ascensia contour in der Testphase. Nachdem es bei Stiftung Warentest ja soo gut abgeschnitten hat :-)))) Wundere mich auch über die "guten" Werte.
Du schreibst, was macht es für einen Unterschied, ob morgens nüchtern 90 oder 120 gemessen wird. ?? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Klar ist der Wert nach den Mahlzeiten vielleicht wichtiger, aber auch beim normalen Arzt-Check wird ja erst mal nur der Nüchternzucker gemessen und wenn der in der Norm ist, war's das. Ich habe noch nie erlebt, dass man zum Routine-Zucker-Test nach einem guten Frühstück mit 2 Brötchen und Marmelade kommen soll. Das sind doch dann alles erst Sachen, die folgen, wenn der Nüchternwert auffällig ist. Insofern ist es doch ein Unterschied, ob man 90 oder 120 hat. Außerdem: wenn ein Gerät permanent um die 25 - 20 % niedriger anzeigt, dann tut es das auch bei den Werten nach dem Essen! Was habe ich denn dann davon, wenn Ascensia 140 und Aviva 175 anzeigt? Magst Du zu Deinen Kommentar diesbezüglich noch etwas sagen?
Ich lese z. Zt. das Buch "Die Lauber-Methode". Prinzip: "Bewegung - aufs Essen achten - messen". www.lauber-methode.de Da ist - neben den Werten nach dem Essen - auch der Nüchternwert am Morgen wichtig und sollte unter 100 bleiben. Sag mir mal, wie man das zu Hause mit diesen Geräten prüfen soll.
Servus
Jacko -
J
Rang: Gastam 03.07.2007 17:31:41
Hallo Klaus,
Du schreibst:
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und ihr werdet euch wundern, meßt damit mal aus rechten hand, zur linken hand, und dann 10 minuten später. das sind vier messungen und ihr erhaltet vier ergebnisse !!!!!! die zwischen 10-30 unterschiedlich sind ---- und nun ???
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Aber das ist, denke ich, allen klar. Hier ging es ja um eine Vergleichsmessund aus demselben Blutstropfen, der quasi gleichzeitig auf die Teststreifen gegeben wurde. Da muss ich Gerda zustimmen, in einem solchen Fall ein Unterschied um die 30% ist merkwürdig. Zumal nicht hin und wieder, sondern konstant.
Servus
Jacko
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Jürgen
Rang: Gastam 03.07.2007 18:08:42
Moin Jakob,
wenn konstante Abweichungen, stelle ich mich drauf ein wie auf nen schiefen Lenker bei nem geliehenden Fahrrad oder Auto. Schlimm wird's, wenn dieser Lenker 5 Minuten in der einen und 5 in der anderen Richtung schief ist. Auch 2 solche Testgeräte hab ich schon gehabt und selbstverständlich zurück gegeben. Die haben bei ersten Hypoanzeichen bei mir mal um 30 und mal um 90 angezeigt, wo die Menge der Geräte sich bei 50-60 findet. Mit 50-60 kann ich leben, nicht so gut aber im Prinzip auch, wenn die Abweichung immer in einer Richtung proportional oder auch konstant erfolgt.
Der Nüchternwert ist die eierlegende Wollmilchsau der Medizin. Für die meisten Krankheiten, die aus ihm gelesen werden wie für Diabetes, ist er nur der Indikator. So sagt ein unbehandelter Nüchternwert > 80, dass der Betroffene nach dem Essen wahrscheinlich auffällig höhere Spitzen zu entwickeln beginnt, die die Gefäße schädigen, so dass er bei Überschreiten von unbehandelt nüchtern 125 wahrscheinlich schon echte Gefäßschäden hat. 125 ist selbst noch nicht schädigend, aber lässt mit großer Wahrscheinlichkeit erwarten, dass beim standardisierten Brötchentest mit Zuckerwasser nach 2 Stunden noch diagnosereife über 200 gemessen werden.
Einfältigere Naturen glauben von jeher, dass der BZ sich den Tag über zahmer verhält und weniger schädigt, wenn sie passend für den Nüchtern-BZ von 130 auf z.B. 90 Medis nehmen, etwa Metformin gegen die morgentliche Zuckerausgabe aus der Leber. Aber das Schadenpotenzial aus der Verzuckerung unserer Eiweiße ist nicht von der Tageszeit abhängig, sondern davon, wie lange und intensiv alltäglich zusammengenommen die höhere Zuckerbelastung stattfindet. An dieser Gesamtbelastung haben die Verläufe nach den Mahlzeiten, die wir direkt beeinflussen können, einen weitaus größeren Anteil, als der relativ kurze Morgenanstieg, den wir mit dem Nüchternwert erfassen.
Bisdann, Jürgen -
Jacko
Rang: Gastam 03.07.2007 18:42:08
Hi Jürgen,
das mit der Verzuckerung von Eiweiß habe ich nicht verstanden. Ich habe hier bereits in anderen Beiträgen schon dazu gelesen - trotzdem ist es mir unklar. Kohlehydrate ist klar. Aber Eiweiß? Wie soll man sich denn dann ernähren, wenn Eiweiß auch den Zuckerspiegel erhöht?
Sorry, ich fange erst an, mich in die Materie einzuarbeiten und dachte immer, mit einer Eiweißmahlzeit entlaste ich den Stoffwechsel, was den Blutzucker angeht. Bei mir messe ich nach einer Eiweißmahlzeit (z.B. Salat mit Fisch) kaum BZ-Erhöhungen.
:-(
Servus
Jacko -
klausdn
Rang: Gastam 03.07.2007 18:56:09
hallo ganz kurz, nochmal,
der nüchternwert wird mit labormethodr bestimmt,
das ist die gelegenheit zum vergleichen.
der nüchternwert selbst ist doch ein luftballon.
wer nüchtern von 7°° bis 9°° alle fünf minuten sich zapfen läßt bekommt genau so einen flickenteppich an werten .
dieses klammern an werte ist bei einer stoffwechselkrankheit nicht sinnvoll, es ist nun mal keine masern oder nichtmasernkrankheit.
und die "kritischen werte" sind nicht "gemessen" worden sondern in einer diskussion "vereinbart" worden.
und wenn es zb heißt ab 120mg/dl steht die diagnose diabetes, muß sich im klaren sein daß es bei 118 genauso ist. das ist die schwankungsbreite der labormethode.
aber ! viel entscheidender wann von wem ist das blut gezapft?
ganz banal , hat die zapferin die bluse weit offen,
ist der bz wegen der adrenalinausschüttung um 20 höher. und dann ?
und wie schon geschrieben, diese geräte sind garnicht für diäter, und tablettennehmer gedacht, sondern für INSULINER und die kommen damit klar.
wer diät oder tabletten hat kann ohne probleme visuelle betachek streifen nutzen, diese sind für den zweck völlig ausreichend.
mfg klaus
wer nach 2h beim ogtt statt 200 "nur" 199 hat ist auch diabetiker. wer da nachause geht und sagt noch bin ich gesund ist ein träumer.
von klausdn -
Anonym
Rang: Gastam 03.07.2007 19:13:36
Hi Klaus,
Du schreibst
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und wenn es zb heißt ab 120mg/dl steht die diagnose diabetes, muß sich im klaren sein daß es bei 118 genauso ist. ..........
wer nach 2h beim ogtt statt 200 "nur" 199 hat ist auch diabetiker. wer da nachause geht und sagt noch bin ich gesund ist ein träumer.
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Das ist doch wirklich unbestritten, Klaus!!
Hier ging es doch um Abweichungen von um die 30%.
Servus
Jacko
von Anonym -
Jürgen
Rang: Gastam 03.07.2007 19:47:08
Moin Jacko,
nimm den Langzeitzucker HBA1c. Der sagt in etwa, wie viele rote Blutkörperchen, und die sind Eiweiß, verzuckert sind. Bei nem HBA1c um 5 sind etwa 5% dieser speziellen Bluteiweiße verzuckert. Dabei ist die Verzuckerung in den roten Blutkörperchen in den ersten 2-3 Stunden noch reversibel. Wenn in der Zeit der Blutzucker wieder auf normal sinkt, bleiben auch nur so viele Blutkörperchen wie normal verzuckert.
Anders bei den meisten übrigen Eiweißen im Körper. Bis in die Haut reicht der kurze Kontakt mit der höheren Blutzucker-Konzentration zur dauerhaften Verzuckerung von mehr Eiweißteilchen. Deswegen werden nun auch Gerätschaften entwickelt, die sehr viel genauer als per HBA1c eben aus der Verzuckerung der Eiweiße in der Haut die gesamte Zuckerbelastung des Organismus bestimmen und so auch zuverlässig nachhalten könne, wie viel zusätzliche Belastung im Stadium des Prädiabetes läuft.
Die Verzuckerung von Eiweißen ist deswegen kritisch, weil unser Organismus zu einem großen Teil aus Eiweiß besteht und weil die Logistik darin wesentlich über Eiweiße -Blut, Lymphe, Nervenverbindungen und -impulse - läuft. Mit mehr Zucker werden mehr Eiweißteilchen in ihren Funktionen behindert bis verändert, und zwar für den Rest ihres Lebens. 120 Tage kennen wir als ungefähre durchschnittliche Lebensdauer und damit als Erneuerungsintervall der roten Blutkörperchen.
Bei um 5% im Blut reicht die durchschnittliche Erneuerungs-*Geschwindigkeit* aller Eiweiße im Körper allermeistens dafür aus, dass keine Schäden durch zuviel Zucker entstehen. Mit mehr Blutzucker werden offenbar mehr Eiweißteilchen verzuckert, als turnusmäßig unschädlich erneuert werden. Und diese mehr verzuckerten Teilchen richten halt in dem Maße, in dem sie mengenmäßig mehr auftreten, immer mehr von all den Schäden an, die als DM-Folgen bekannt sind :-(
Bisdann, Jürgen -
klausdn
Rang: Gastam 03.07.2007 20:00:45
hallo jacko ,
und der gesetzgeber läßt ausdrücklich und ausnamsweise weiß er warum, +-17% zu ,
und die sind bei 30mg jalange unteschritten.
bei 120 sind das werte vonn 100-140.
bei 90 von 75-105.
bei der nächsten charge ist die differenz ev nur 20, oder nicht da.
wer meint daß ein gerät für lau ,die gleiche genauigkeit wie eins für 10000e erreicht bei dem der test auch das 10fache , und die blutmenge erheblich größer ist, der vergleicht eine gebrauchte ente mit einem neuen 500sl. soetwas gibt es nur in der phantasie.
nur mal so, der hersteller der soooo hochgelobten kontinuierlichen bz messung(minimedpumpen) sensor im bauch(der 50e kostet, ud zwei-drei tage hält) läßt diese mit unseren so gescholtenen "handgeräten einstellen-nachstellen".
und mit dieser technik arbeiten krankenhäuser.
mfg klaus
von klausdn -
Michael
Rang: Gastam 03.07.2007 21:16:35
Hallo Klaus,
ich habe auch mal eine Frage zu Deinem Beitrag:
"...........und wie schon geschrieben, diese geräte sind garnicht für diäter, und tablettennehmer gedacht, sondern für INSULINER.........."
Wenn Insuliner mit diesen Geräten ihren Bedarf abschätzen, ja dann müssen die Geräte doch erst recht für die Diäter und Tabletteneinnehmer als Kontrollinstrument geeignet sein. Auch die machen doch nichts anderes als den BZ im Auge zu behalten und wenn nötig gegenzusteuern. Nur eben nicht mit Insulin, sondern Ernährung, Bewegung, etc....
Wie sollen die denn sonst den Erfolg ihrer Bemühungen sehen? Man kann ja nicht wöchentlich zum Arzt gehen bzw. alle 3 Monate Langzeitwert.
Viele Grüße
Michael
-
klausdn
Rang: Gastam 03.07.2007 21:38:34
hallo michael,
da reichen die betachek visuellen streifen
50st für 9e völlig aus , die werden auch tw von INSULINERn benutzt, wenn ihr kontingent verbraucht ist,
oder um es zu strecken.
denn es gibt diadocs die einfach nicht mehr als 300 zb verschreiben, da kann man wechseln oder strecken. wechseln ist in ländlichen gebieten nicht immer einfach.
aber glaubs bitte die normalen geräte reichen mit ihrer genauigkeit auch für diäter/tabletter.
wobei ich als nichtmillionär die betachek nutzen würde. aber jeder nach seinem geschmack.
und wenn ich millionär wäre würde ich die 700e ausgeben um genauer zu messen,(ich hatte schon mal ein hemocue, nach der testphase hatte auf anderem forum darüber berichtet, habe ich es wieder verkauft) zumal das testen für die finger eine echte belastung war.
habe allerdings schon vor 40 jahren blut zentrifugiert und den bz analytisch bestimmt.
denn was wohl hier noch nicht bekannt ist, alle geräte bestimmen den bz im plasma, erhalten einen wirklich winzigen strom, der dann in die angezeigten werte umgerechnet wird.-vollblut/ /plasma glucose-
alle bis auf eins nach der gleichen methode.
das eine ist accu chek compact, das mißt photometrisch, mit einem andern enzym.
mfg klaus von klausdn -
Gisela
Rang: Gastam 03.07.2007 21:42:08
Hallo Gerda,
ich habe folgendes beobachtet. Vergleichsmessungen zwischen Ascensia contour und Accu-Chek Aviva fielen auch bei mir immer so aus, dass das Aviva deutlich höhere Werte zeigte. Da ich mich auch entscheiden wollte, ob ich zu Ascensia contour wechsle (ist mir nämlich sehr sympathisch von der Handhabung her), habe ich für einige Messungen noch mein Accutrend dazu genommen. Und siehe da: Ascensia contour und Accutrend lagen jedes Mal erstaunlich nah, nur Aviva lag immer DEUTLICH höher. Ich habe für mich jetzt entschieden, dass Aviva nicht so gut misst und werde das Acensia nehmen. Aber beim nächsten Doc-Termin nehme ich es trotzdem mal mit.
Schöne Grüße
Gisela