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Ascensia contour gibt so niedrige Werte

  • J

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 17:31:41
    Hallo Klaus,

    Du schreibst:
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    und ihr werdet euch wundern, meßt damit mal aus rechten hand, zur linken hand, und dann 10 minuten später. das sind vier messungen und ihr erhaltet vier ergebnisse !!!!!! die zwischen 10-30 unterschiedlich sind ---- und nun ???
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    Aber das ist, denke ich, allen klar. Hier ging es ja um eine Vergleichsmessund aus demselben Blutstropfen, der quasi gleichzeitig auf die Teststreifen gegeben wurde. Da muss ich Gerda zustimmen, in einem solchen Fall ein Unterschied um die 30% ist merkwürdig. Zumal nicht hin und wieder, sondern konstant.

    Servus
    Jacko
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 18:08:42
    Moin Jakob,

    wenn konstante Abweichungen, stelle ich mich drauf ein wie auf nen schiefen Lenker bei nem geliehenden Fahrrad oder Auto. Schlimm wird's, wenn dieser Lenker 5 Minuten in der einen und 5 in der anderen Richtung schief ist. Auch 2 solche Testgeräte hab ich schon gehabt und selbstverständlich zurück gegeben. Die haben bei ersten Hypoanzeichen bei mir mal um 30 und mal um 90 angezeigt, wo die Menge der Geräte sich bei 50-60 findet. Mit 50-60 kann ich leben, nicht so gut aber im Prinzip auch, wenn die Abweichung immer in einer Richtung proportional oder auch konstant erfolgt.

    Der Nüchternwert ist die eierlegende Wollmilchsau der Medizin. Für die meisten Krankheiten, die aus ihm gelesen werden wie für Diabetes, ist er nur der Indikator. So sagt ein unbehandelter Nüchternwert > 80, dass der Betroffene nach dem Essen wahrscheinlich auffällig höhere Spitzen zu entwickeln beginnt, die die Gefäße schädigen, so dass er bei Überschreiten von unbehandelt nüchtern 125 wahrscheinlich schon echte Gefäßschäden hat. 125 ist selbst noch nicht schädigend, aber lässt mit großer Wahrscheinlichkeit erwarten, dass beim standardisierten Brötchentest mit Zuckerwasser nach 2 Stunden noch diagnosereife über 200 gemessen werden.

    Einfältigere Naturen glauben von jeher, dass der BZ sich den Tag über zahmer verhält und weniger schädigt, wenn sie passend für den Nüchtern-BZ von 130 auf z.B. 90 Medis nehmen, etwa Metformin gegen die morgentliche Zuckerausgabe aus der Leber. Aber das Schadenpotenzial aus der Verzuckerung unserer Eiweiße ist nicht von der Tageszeit abhängig, sondern davon, wie lange und intensiv alltäglich zusammengenommen die höhere Zuckerbelastung stattfindet. An dieser Gesamtbelastung haben die Verläufe nach den Mahlzeiten, die wir direkt beeinflussen können, einen weitaus größeren Anteil, als der relativ kurze Morgenanstieg, den wir mit dem Nüchternwert erfassen.

    Bisdann, Jürgen
  • Jacko

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 18:42:08
    Hi Jürgen,

    das mit der Verzuckerung von Eiweiß habe ich nicht verstanden. Ich habe hier bereits in anderen Beiträgen schon dazu gelesen - trotzdem ist es mir unklar. Kohlehydrate ist klar. Aber Eiweiß? Wie soll man sich denn dann ernähren, wenn Eiweiß auch den Zuckerspiegel erhöht?

    Sorry, ich fange erst an, mich in die Materie einzuarbeiten und dachte immer, mit einer Eiweißmahlzeit entlaste ich den Stoffwechsel, was den Blutzucker angeht. Bei mir messe ich nach einer Eiweißmahlzeit (z.B. Salat mit Fisch) kaum BZ-Erhöhungen.

    :-(

    Servus
    Jacko
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 18:56:09
    hallo ganz kurz, nochmal,
    der nüchternwert wird mit labormethodr bestimmt,
    das ist die gelegenheit zum vergleichen.
    der nüchternwert selbst ist doch ein luftballon.
    wer nüchtern von 7°° bis 9°° alle fünf minuten sich zapfen läßt bekommt genau so einen flickenteppich an werten .
    dieses klammern an werte ist bei einer stoffwechselkrankheit nicht sinnvoll, es ist nun mal keine masern oder nichtmasernkrankheit.
    und die "kritischen werte" sind nicht "gemessen" worden sondern in einer diskussion "vereinbart" worden.
    und wenn es zb heißt ab 120mg/dl steht die diagnose diabetes, muß sich im klaren sein daß es bei 118 genauso ist. das ist die schwankungsbreite der labormethode.
    aber ! viel entscheidender wann von wem ist das blut gezapft?
    ganz banal , hat die zapferin die bluse weit offen,
    ist der bz wegen der adrenalinausschüttung um 20 höher. und dann ?
    und wie schon geschrieben, diese geräte sind garnicht für diäter, und tablettennehmer gedacht, sondern für INSULINER und die kommen damit klar.
    wer diät oder tabletten hat kann ohne probleme visuelle betachek streifen nutzen, diese sind für den zweck völlig ausreichend.
    mfg klaus
    wer nach 2h beim ogtt statt 200 "nur" 199 hat ist auch diabetiker. wer da nachause geht und sagt noch bin ich gesund ist ein träumer.
    von klausdn
  • Anonym

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 19:13:36
    Hi Klaus,

    Du schreibst
    -----------------------------------
    und wenn es zb heißt ab 120mg/dl steht die diagnose diabetes, muß sich im klaren sein daß es bei 118 genauso ist. ..........
    wer nach 2h beim ogtt statt 200 "nur" 199 hat ist auch diabetiker. wer da nachause geht und sagt noch bin ich gesund ist ein träumer.
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    Das ist doch wirklich unbestritten, Klaus!!

    Hier ging es doch um Abweichungen von um die 30%.

    Servus
    Jacko
    von Anonym
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 19:47:08
    Moin Jacko,

    nimm den Langzeitzucker HBA1c. Der sagt in etwa, wie viele rote Blutkörperchen, und die sind Eiweiß, verzuckert sind. Bei nem HBA1c um 5 sind etwa 5% dieser speziellen Bluteiweiße verzuckert. Dabei ist die Verzuckerung in den roten Blutkörperchen in den ersten 2-3 Stunden noch reversibel. Wenn in der Zeit der Blutzucker wieder auf normal sinkt, bleiben auch nur so viele Blutkörperchen wie normal verzuckert.

    Anders bei den meisten übrigen Eiweißen im Körper. Bis in die Haut reicht der kurze Kontakt mit der höheren Blutzucker-Konzentration zur dauerhaften Verzuckerung von mehr Eiweißteilchen. Deswegen werden nun auch Gerätschaften entwickelt, die sehr viel genauer als per HBA1c eben aus der Verzuckerung der Eiweiße in der Haut die gesamte Zuckerbelastung des Organismus bestimmen und so auch zuverlässig nachhalten könne, wie viel zusätzliche Belastung im Stadium des Prädiabetes läuft.

    Die Verzuckerung von Eiweißen ist deswegen kritisch, weil unser Organismus zu einem großen Teil aus Eiweiß besteht und weil die Logistik darin wesentlich über Eiweiße -Blut, Lymphe, Nervenverbindungen und -impulse - läuft. Mit mehr Zucker werden mehr Eiweißteilchen in ihren Funktionen behindert bis verändert, und zwar für den Rest ihres Lebens. 120 Tage kennen wir als ungefähre durchschnittliche Lebensdauer und damit als Erneuerungsintervall der roten Blutkörperchen.

    Bei um 5% im Blut reicht die durchschnittliche Erneuerungs-*Geschwindigkeit* aller Eiweiße im Körper allermeistens dafür aus, dass keine Schäden durch zuviel Zucker entstehen. Mit mehr Blutzucker werden offenbar mehr Eiweißteilchen verzuckert, als turnusmäßig unschädlich erneuert werden. Und diese mehr verzuckerten Teilchen richten halt in dem Maße, in dem sie mengenmäßig mehr auftreten, immer mehr von all den Schäden an, die als DM-Folgen bekannt sind :-(

    Bisdann, Jürgen
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 20:00:45
    hallo jacko ,
    und der gesetzgeber läßt ausdrücklich und ausnamsweise weiß er warum, +-17% zu ,
    und die sind bei 30mg jalange unteschritten.
    bei 120 sind das werte vonn 100-140.
    bei 90 von 75-105.
    bei der nächsten charge ist die differenz ev nur 20, oder nicht da.
    wer meint daß ein gerät für lau ,die gleiche genauigkeit wie eins für 10000e erreicht bei dem der test auch das 10fache , und die blutmenge erheblich größer ist, der vergleicht eine gebrauchte ente mit einem neuen 500sl. soetwas gibt es nur in der phantasie.
    nur mal so, der hersteller der soooo hochgelobten kontinuierlichen bz messung(minimedpumpen) sensor im bauch(der 50e kostet, ud zwei-drei tage hält) läßt diese mit unseren so gescholtenen "handgeräten einstellen-nachstellen".
    und mit dieser technik arbeiten krankenhäuser.
    mfg klaus
    von klausdn
  • Michael

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 21:16:35
    Hallo Klaus,

    ich habe auch mal eine Frage zu Deinem Beitrag:

    "...........und wie schon geschrieben, diese geräte sind garnicht für diäter, und tablettennehmer gedacht, sondern für INSULINER.........."

    Wenn Insuliner mit diesen Geräten ihren Bedarf abschätzen, ja dann müssen die Geräte doch erst recht für die Diäter und Tabletteneinnehmer als Kontrollinstrument geeignet sein. Auch die machen doch nichts anderes als den BZ im Auge zu behalten und wenn nötig gegenzusteuern. Nur eben nicht mit Insulin, sondern Ernährung, Bewegung, etc....

    Wie sollen die denn sonst den Erfolg ihrer Bemühungen sehen? Man kann ja nicht wöchentlich zum Arzt gehen bzw. alle 3 Monate Langzeitwert.

    Viele Grüße
    Michael
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 21:38:34
    hallo michael,
    da reichen die betachek visuellen streifen
    50st für 9e völlig aus , die werden auch tw von INSULINERn benutzt, wenn ihr kontingent verbraucht ist,
    oder um es zu strecken.
    denn es gibt diadocs die einfach nicht mehr als 300 zb verschreiben, da kann man wechseln oder strecken. wechseln ist in ländlichen gebieten nicht immer einfach.
    aber glaubs bitte die normalen geräte reichen mit ihrer genauigkeit auch für diäter/tabletter.
    wobei ich als nichtmillionär die betachek nutzen würde. aber jeder nach seinem geschmack.
    und wenn ich millionär wäre würde ich die 700e ausgeben um genauer zu messen,(ich hatte schon mal ein hemocue, nach der testphase hatte auf anderem forum darüber berichtet, habe ich es wieder verkauft) zumal das testen für die finger eine echte belastung war.
    habe allerdings schon vor 40 jahren blut zentrifugiert und den bz analytisch bestimmt.
    denn was wohl hier noch nicht bekannt ist, alle geräte bestimmen den bz im plasma, erhalten einen wirklich winzigen strom, der dann in die angezeigten werte umgerechnet wird.-vollblut/ /plasma glucose-
    alle bis auf eins nach der gleichen methode.
    das eine ist accu chek compact, das mißt photometrisch, mit einem andern enzym.
    mfg klaus von klausdn
  • Gisela

    Rang: Gast
    am 03.07.2007 21:42:08
    Hallo Gerda,

    ich habe folgendes beobachtet. Vergleichsmessungen zwischen Ascensia contour und Accu-Chek Aviva fielen auch bei mir immer so aus, dass das Aviva deutlich höhere Werte zeigte. Da ich mich auch entscheiden wollte, ob ich zu Ascensia contour wechsle (ist mir nämlich sehr sympathisch von der Handhabung her), habe ich für einige Messungen noch mein Accutrend dazu genommen. Und siehe da: Ascensia contour und Accutrend lagen jedes Mal erstaunlich nah, nur Aviva lag immer DEUTLICH höher. Ich habe für mich jetzt entschieden, dass Aviva nicht so gut misst und werde das Acensia nehmen. Aber beim nächsten Doc-Termin nehme ich es trotzdem mal mit.

    Schöne Grüße
    Gisela