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Keine Teststriefen für Typ 2

  • Astrid

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 18:41:23
    Hi!
    ich weiß, das Thema hatten wir gerade. Und ich stimme Dir, KLausdn komplett zu.
    Aber was mich beunruhigt, ist, daß Leute, die von Berufs wegen Auto fahren müssen, keine Testreifen verschrieben bekommen.

    Bekannter unterzuckert mittags oft, muß häufig blitzschnell ins Auto und beruflich unterwegs sein, aber kein Arzt veschreibt ihm die Dinger, Selber kaufen geht gehörig ins Geld, das ist nichts Neues.

    Was aber, wenn unterwegs ein Unfall passiert? Ich meine, als Diabetiker ist man immer schuld, so, als wenn man Alk intus hätte.
    Die einzige Versicherung wäre wohl mit dem Meßgerät nachzuweisen, daß man gerade kontrolliert hat.

    Gibt es Erfahrungen bei beruflich bedingten Fahrten und erfolgreichen Verhandlungen mit der AOK?
    Astrid
  • diesel

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 19:06:53
    Hallo Astrid,

    ich als Typ I, Berufskraftfahrer bekomme nicht mehr als 400 Teststreifen (trotz Pumpe) im Quartal. Wie ich das mit dem Messen hinbekomme, ist allein meine Sache.
    Bei einem Unfall sollte man den Diabetes nicht angeben, außer, man wird direkt nach Diabetes gefragt. Gibt man es an, und begründet den Unfall mit einer Hypo, kann der Lappen für immer weg sein! Also genau abwägen was man will.

    Viele Grüße

    Gerd von diesel
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 20:05:15
    hallo an alle, und astrid,
    grundsätzlich bekommen typ zwei die insulin spritzen genau wie t1 streifen verschrieben.
    grundsätzlich bezahlen die kassen die mengen an streifen die der doc verschreibt.
    sich an die kasse zu wenden ist verlorene liebesmüh - die antwort ist standart "wir bezahlen soviel wie der doc für nötig hält und verschreibt.
    die kv zu fragen ist deshalb falsch die ist dafür garnicht da und fühlt sich durch fragen nur "wichtig".
    wer auf world aufmerksam liest, findet einen t2 mit tabs der 400 streifen bekommt(ok der ist arzthelfer, aber ist der deshalb was besseres?)
    @gerd, ich hätte andeiner stelle dem doc schon mal ans bein getreten denn als pumpi solltest du 500 bekommen, wie die anderen auch.
    -- meine meinung --
    wer mit hilfe der bz- messung seinen bz positiv beinflußt - egal ob durch das essen/nicht essen, durch tabs, durch insulin , sollte mm nach streifen bekommen, denn da nutzen sie.
    wer nur mißt um werte ins buch zu schreiben sollte das lassen.
    - vor autofahrten ist die kontrolle , aus haftungsgründen immer angezeigt -
    wir alle sollten die streifen dort besorgen wo sie für die kk am billigsten sind, denn 1/3 der kosten kann man sparen.
    wir sollten unsere kk animieren wie beim insulin mit den herstellern rabattverträge abzuschließen.
    bitte nicht mit so dingern wie bionime, habs gerade getestet(ergebnis???)
    wer messen will ohne insulin zu spritzen kann die optischen betachek streifen benutzen(auch die sind erstattungsfähig)9e/50st.
    wer schwer "einstellbar" ist also mit häufigen schwankungen und plötzlichen ausrutschern, sollte mehr streifen bekommen das ist billiger als die fahrt mit dem roten auto.
    -- insgesamt sinnlos messen lassen - sinnvol messen auf jeden fall -- wenn der doc mauert wechseln.
    mfg klaus
    bin richtig außer atem, ;-))) von klausdn
  • diesel

    Rang: Gast
    am 06.06.2007 06:41:02
    Hallo Klaus,
    da mein Diabetes mit der Pumpe gut einzustellen ist, hält der Arzt sich an die Vorgabe der KV im Land Brandenburg, und verschreibt nicht mehr als 400 Teststreifen pro Quartal. Und ehrlich gesagt, mehr möchte ich nicht unbedingt testen, denn jeder Fingerpieck ist unangenehm. Und außerdem vertraue ich meiner Therapie. Da verzichte ich dann lieber drauf und lasse sie denen, die 10 mal am Tag messen möchten ohne entsprechend zu reagieren und das Tagebuch vollschreiben wollen.

    Viele Grüße

    Gerd von diesel
  • Pia

    Rang: Gast
    am 06.06.2007 09:37:46
    Liebe Astrid, ist dein bekannter insulinpflichtiger Diabetiker oder unterzuckert er, weil er nix isst und sich unter Stress setzt? Fällt er aus anderen Gründen ständig in eine Unterzuckerung, sollte er zum Diabetologen gehen und das abklären lassen. Oder? Wenn ich ins Auto steige, bin auch ich verantwortlich für meinen BZ. von Pia
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 06.06.2007 17:01:03
    hallo Astrid,
    beim deutschen Diabetikerbund ( www.diabetikerbund.de ) kann man eine Broschüre bekommen die heißt : selbstkontrolieren ,wer?
    was?wann?und wie oft ?. Für Mitglieder ist sie kostenfrei. Da stehtb genau drin wieviel Teststreifen man bekommen sollte. Dann noch einen Rat den wir mal in einer Schulung bekommen haben. Bei einem Verkehrsunfall niemals sagen ,daß man Diabetiker ist ev. erst in einem Krankenwagen bei einem Arzt ,denn der hat Schweigepflicht. Bei der Polizei kann es für einen sehr negativ ausfallen. .
    Es grüßt Dich
    Barbara
  • hajoma

    Rang: Gast
    am 12.06.2007 11:52:28
    Hallo diesel,
    eines sollte mal deutlich gesagt werden.
    Entgegen der landläufigen Meinung gibt es keine verbindliche Vorgabe über die Verordnung von Teststreifen. Die kursierende Zahl von max. 600 Teststreifen im Quartal ist weder eine Vorschrift, noch ein Gesetz. Es ist nur eine unverbindliche Richtlinie, an die aber kein Arzt gebunden ist. Jeder Arzt kann so viele Teststreifen verordnen, wie er für nötig hält.
    Weder die KK noch die KV's haben die Möglichkeit, das einzuschränken.

    Achim von hajoma