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Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube

  • LisaO

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 08:41:42
    Hi Jürgen!

    Die von dir angeführten Werte sind die Werte von Gesunden.

    " 1/2/3 Stunden nach jedem Essen unter 140/120/100 mg/dl bleibt und so ein HBA1c um 5 " .........und werden gebetsmühlenähnlich immer wieder runtergeleiert.

    Leider funktioniert mein Stoffwechsel und der Stoffwechsel aller Betroffenen nicht bilderbuchmäßig, und läßt sich auch durch den vorbildhaftesten Lebenswandel nicht mehr auf Normalzustand sprich auf den Wert eines Gesunden bringen.

    Im Buch:
    Diagnose: Diabetes Typ 2 vom Verband Österreichischer Diabetesberaterinnen
    wird angeführt, dass ein HbA1c-Wert von
    6 (114) sehr gut, 7 (147) gut 8 (180) tolerabel, 9 (214) unbedingt verbesserungswürdig ab 10 (247) usw. schlecht. wäre.

    Laut dieser Empfehlung bin ich mit einem HbA1c von 6,2 im Bereich von fast sehr gut!!

    Auch Gesunde schießen über das Ziel von 140. Allerdings bauen sie den BZ schneller ab.

    Mich beunruhigen wie gesagt nur meine NÜ-Werte am Morgen die manchmal recht gut (105) und manchmal auch bei (135) liegen.

    Laut meinen Recherchen liegt das daran, dass die Leberzellen nicht mehr sensibel genug auf das noch vorhandene Insulin reagieren und vermehrt Zucker freisetzen.
    Auch das Stresshormon Adrenalin ein Gegenspieler von Insulin soll dabei eine Rolle spielen.

    Also was tun?

    Mit 1 Stunde NÜ NORDIC WALKEN - kein Erfolg im Gegenteil der BZ-Spiegel steigt noch um ein paar Punkte an.
    Erfolgreicher den BZ-Spiegel senken, kann ich mit einem Frühstück - 1 - 1 1/2 BE dann normalisiert sich das Ganze innerhalb von 1 1/2 Stunden.

    Wenn ich mit meinen gesteckten Zielen die lauten: mindestens noch 10 kg abnehmen, weiterhin Bewegung so gut es geht, falsch liege, dann bitte ich um Ratschläge.

    P.S.: Allerdings wenn ich so weiter so eingeschränkt esse, werde ich bald nicht mehr dasein :-)))

    Mit lieben Grüßen!
    Lisa







    von LisaO
  • Pia

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 09:14:49
    Liebe Lisa, wieviel Einheiten spritzt du so im Durchschnitt an Basal und Kurzzeit? von Pia
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 10:49:03
    halo lisa,
    nur einige anmerkungen.
    was irgendwelche organisationen als werte verkünden, ist das ergebnis einer "diskussion" und hat mit wahrheit nichts zu tun.
    beisp. die dge sagt beim vit c 100mg pro tag sind nötig, in england gelten 40mg , und für die who 5mg,
    als nötig = das heißt: alles nur vereinsnachrichten ,
    denn sie alle wissen es nicht.
    noch vor wenigen jahren hätte ein hba1c um 6% als lebensgefährlich gegolten(wegen der hypos)
    außerdem kann dein wert 6,2 %, ebenso 5,7 wie auch 6,8% sein , denn die bestimmung ist recht ungenau.(daher wird auch immer dazu gesagt-referenzbereich, und immer das selbe labor nutzen.)(zudem in a noch viel das alte bayer gerät benutzt wird das sowieso immer um 0,5 niedrigere werte anzeigt)
    die leber alle menschen(die kein metformin nehmen) egal ob gesund oder dmler, schüttet morgens glucose aus- schon seit ewigen zeiten.
    nur deine bsd hat eine zu geringe menge insulin als erstantwort um den nlutzucker zu regulieren.
    daher braucht sie die zweitantwort die bei dir ja noch kommt.
    daher ist die beschränkung der ersten kh menge wie du es machst, richtig.
    und mit dem abnehmen möchte ich dch vorwarnen, so schnell geht das nicht weiter, denn die ersten 3kg sind meist nur wasser, es geht dann immer langsamer.
    mfg klaus von klausdn
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 10:55:02
    Moin Lisa,

    gesunde Menschen wachen mit 60-80 auf, haben etwa ne halbe Stunde nach einem stärke=zuckerreichen Frühstück ne kurze BZ-Spitze an 120 und messen ne halbe Stunde weiter wieder um 80. Solche Verläufe findet man manchmal bei Müsliherstellern, wenn die neue Mixturen testen.
    Weil unsere BZ-Automatik diabetisch defekt ist, funktioniert das bei uns nicht mehr automatisch so schön flach & niedrig, sondern wir müssen das mit unserem Ess- und Bewegungs- und Medikationsverhalten gewissermaßen manuell machen. Dafür gibt es nur wenig Schema. Das läuft praktisch auch bei jedem ernsthaften Arzt vorwiegend mit Ausprobieren.

    Die Medizin hat bis heute keinen gesunden BZ definiert, sondern sie definiert lediglich, ab wann als krank behandelt werden soll. Und die Definitionsschwellen sinken weltweit mit der zunehmenden Anzahl der Folgeerkrankungen darunter, und sie steigen ebenso weltweit mit der Abnahme der zur Verfügung stehenden wirtschaftlichen Mittel.
    Noch vor 10 Jahren galt durchgängig durch alle Veröffentlichungen in D ein HBA1c von 7 als sehr gut. Seit etwa 5 Jahren sinkt theoretisch dieses Sehrgut gegen 6 mit ersten Hinweisen auf darunter, während gesundheitspolitisch praktisch die 8 immer mehr in den Vordergrund wächst, weil unser oberster Gesundheitsökonom die für völlig ausreichen propagiert.

    Der Nüchternwert ist die eierlegende Wollmilchsau der Diagnostik. Er ist Indikator und hat absolut keine schwerwiegender krankmachende Bedeutung als ein gleich lange gleich hoher Wert zu jeder anderen Tageszeit. Zuständig dafür ist die eigene Zuckerproduktion, die Du noch mit etwas Essen ausschalten kannst, wie Du's beschreibst. Manche in ähnlicher Situation vermelden den Erfolg, wenn sie ne halbe BE schon direkt mit dem Aufstehen essen.

    Bisdann, Jürgen
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 12:46:40
    Hallo Lisa,
    laß Dich nicht verrückt machen mit den morgendlichen höheren Werten. ich habe jeden morgen zwischen 110 und 140 Zucker. Dann spritze ich mit einer korrektur und im Laufe des tages normalisieren sich die Werte nach unten. Das mit der bewegung habe ich auch schon erfahren,daß ich hinterher höher Zucker hatte. Ich habe manchmal auch den eindruck,als wenn das alles Superleute
    mit supereinstellungen sind. Ich habe auch 6,5 und bin damit zufrieden auch mein Arzt. Das abnehmen ist bei Typ 2 und Insulin fast nicht möglich wie mir Ärzte bestätigt haben. Der Jürgen ist wohl Typ 1 ??
    Da läuft es sowieso etwas anders. Seine langen bhandlungen sind mir auch zu theoretisch ( das
    ag ja auch stimmen ) . Ich möchte behaupten,daß der überwiegende teil der Diabetiker von Typ 2 wesentlich höhere Werte haben und die sich in dem Forum gar nicht melden. Ich glaube auch die werden ihren Diabetes ernst nehmen so gut es geht danach leben und spritzen. Ich höre auch einiges,da ich in einem Gesprächskrei bin.
    Also bin da
    Barbara
  • Pia

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 13:04:07
    Bei mir hat sich der Nüchternwert halbiert, nachdem ich die Dosis des Basalinsulins auf mehrere Spritzstellen verteilt habe. Von einem auf den anderen Tag. Ein anderes schlaues Füchschen als das hier im Forum hat mir vorige Woche erzählt, dass er sich bei einem ganz schlauen Diabetologen erkundigt hat, und dieser hätte gesagt, dass man alle Dosen über 10 E. teilen soll..... von Pia
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 14:07:26
    Hallo,

    ja, lasst euch nicht verrückt machen!
    DiabetikerIn braucht auch nicht päpstlicher zu sein als der Papst.

    Die Fachgesellschaften und erfahrene Ärzte wissen schon, wann Diabetiker mit hohen Risiken chronischer diabetischer Komplikationen zu rechnen haben und wann mit niedrigen. Dabei gab es in der jüngeren Vergangenheit bei den empfohlenen Zielwerten für Diabetiker typunabhängig eigentlich nur geringfügige Korrekturen.

    Niedrige Risiken diabetischer Folgeerkrankungen hat DiabetikerIn

    bei einem HbA1c < 6,5 % ,
    regelmäßigen Nüchternglukosewerten zwischen 80 und 110 mg/dl
    sowie zwei Stunden nach dem Essen < 140 mg/dl.

    Für kurzzeitige postprandiale Peaks, wie sie durchaus auch bei Stoffwechselgesunden
    ( und vielen Diabetikern) vorkommen, gibt es keine Belege oder Erfahrungen für ein eigenständiges Risiko chronischer diabetischer Komplikationen. Wohl für eine abnormale Nüchternblutglukose, postprandiale Hyperglykämie ( auch die pathologische Glukosetoleranzstörung).
    von Haschi
  • LisaO

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 14:42:08
    @pia:
    Ich bin Typ 2 und nehme bis jetzt keine Medikamente und hoff, dass es noch länger so bleibt.

    @klaus:
    Du wirst meinen vorherigen Eintrag überlesen haben.

    Ich habe bereits 15 kg abgenommen und das wird bestimmt nicht wasser gewesen sein ;-))
    Mein Ziel ist es noch 10 kg abzunehmen.

    @barbara:
    danke für die aufmunternden Worte. Meine Meinung ist auch, dem Arzt zu vertrauen, sich jedoch selbst zu informieren und manchmal auch kritische Fragen stellen zu dürfen.

    Ganz allgemein möchte ich noch anmerken, meine kürzlich verstorbene Schwiegermutter wurde mit hohen BZ-Werten die manchmal bei 300 lagen über 80 und war insgesamt nur 14 Tage ein Pflegefall.

    LG Lisa

    von LisaO
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 15:43:52
    Hallo LisaO

    Gratulation zu deiner großartigen Gewichtreduzierung und dem ehrgeizigen Ziel.

    Die Normalisierung des Körpergewichts verbessert die Insulinempfindlichkeit wesentlich und lässt den Insulinbedarf sinken. Die Bauchspeicheldrüse wird somit entlastet und die Insulinsekretion deutlich verbessert.
    von Haschi
  • Pia

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 15:44:56
    Zitat:Ganz allgemein möchte ich noch anmerken, meine kürzlich verstorbene Schwiegermutter wurde mit hohen BZ-Werten die manchmal bei 300 lagen über 80 und war insgesamt nur 14 Tage ein Pflegefall.Zitatende.
    ----------
    Das versteh ich jetzt nicht....und dann? Ist sie dann nach den 14 Tagen gestorben?
    Was willst du damit sagen? Dass sie keine Spätfolgen hatte? Wenn du das damit sagen willst, kann ich nur sagen: Schwein gehabt. Ich glaube, Erblindung, Dialyse und Amputation schwarzer Zehen und Füße sind leider keine Ammenmärchen...aber vielleicht habe ich auch was falsch verstanden.

    von Pia
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 16:34:56
    Moinmoin,

    persönlich bin ich Typ2 und seit 1990 dabei, spritze Apidra und Lantus. Weil ich nur 1 Niere habe und infolge Polio als Baby auf allen Vieren gehe, hat mich seit meiner Internetmöglichkeit interessiert, wie sich das wirklich mit den Folgekrankheiten und dem gestaltet, was ich selbst tun kann. Gefunden hab ich
    1. dass DM Typ2 erst seit 1974 so definiert ist,
    2. seit etwa 1980 medizinisch systematischer behandelt wird, wenn er zufällig entdeckt wurde,
    3. seit etwa 10 Jahren bei Blutuntersuchungen dadurch entdeckt wird, dass der BZ endlich mit bestimmt wird.

    Echtere Langzeiterfahrungen gibt es also nur mit Typ1, und da hab ich erst kürzlich irgendwo gelesen, dass die im normalen Rahmen gut sei für etwa 30 Jahre. Betroffene mit 40 und mehr Jahren DM kenne ich in der Selbsthilfe einzelne, und die steuern ihren BZ ausnahmlos die meiste Zeit des Tages wirklich gesund.
    Aber ich kenne aus der Selbsthilfe inzwischen 2er, die vor 6 Jahren mit unserer Gruppengründung frisch diagnostiziert waren, sich an den normal ärztlich vorgegebenen Rahmen gehalten haben und inzwischen öfter gelasert sind und kein Gefühl mehr in den Füßen haben.
    Bei Typ2 kommt nämlich selbst bei sofortiger Entdeckung bei Diagnosereife (im Durchschnitt dauert die Entdeckung dann noch 5 Jahr!) die Entwicklungszeit bis dahin hinzu, in der die immer höheren BZ-Schwankungen ganz sicher schon das eine oder andere Folgekrankheitenfässchen munter gefüllt haben.

    Beispiele, bei denen die schon eingetretene Entwicklung von Folgekrankheiten nachweislich gestoppt oder sogar ein Stückchen zurück gedreht wurde, habe ich bis jetzt ausschließlich aus dem BZ-Bereich kennen gelernt, den ich hier und an anderen Stellen in der Tat gebetsmühlenartig wiederhole, weil ich den für mich als gesund nehme.

    Ich würde mir verdammt heuchlerisch vorkommen, wenn ich für mich so einen gesund flachen & niedrigen BZ-Verlauf anstreben und Euch hier schreiben wollte, dass Ihr Euch nicht verrückt machen lassen und mit dem bescheiden sollt, was die Medizin für ausreichend hält.

    Bisdann, Jürgen.
  • Nora

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 17:06:42
    Hallo!!

    Also ich finde schon, dass Jürgen Recht hat. Auch kurzzeitige Blutzuckerspitzen erhöhen das Risiko, Folgeerkrankungen zu bekommen.
    Ich bin seit 7 Jahren (seit ich 14 bin) Typ 1 und versuche auch die genannten Werte anzustreben, was auch meistens gut klappt.. natürlich gehört da ein bisschen Disziplin zu und für meine HbA1c-Werte von 5-6 nehme ich auch gelegentliche (leichte) Hypos gerne in Kauf, weil ich wirklich keine Lust habe, mit 40 schon Nierenversagen zu haben...und es wirklich möglich, seinen BZ so zu steuern, dazu gehören halt auch regelmäßiger Sport, gesunde Ernährung etc..
    Noch zwei andere Sachen:
    Man sollte Insulinmengen ab 10 I.E. wirklich immer aufteilen (das mache ich schon immer so).
    Und ich denke nicht, dass Typ 2er höhere Werte haben als Typ 1er. Wer das sagt, versucht meiner Meinung nach nur,es sich einfacher zu machen bzw. seine Werte zu rechtertigen.
    Typ1er haben garkein Insulin mehr, dass wirken könnte und außerdem kann man schnell mal ne Keto bekommen..

    Naja, soweit mal ..alles Gute euch allen!!
    Viele Grüße, Nora
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 17:41:50
    hallo an alle, lisa,
    niemand will irgendjemanden verrückt machen, aber da lisa gefragt hatte, nach gesunden werten muß man ihr auch ehrlich auch die werte gesunder nennen. und nicht die werte die irgendwelche gesellschaften als für dmler für gut halten.
    (mir klingt da was von gefälligkeitsgutachten, gefälligkeits werten im ohr oder glaubt irgendjemand daß sogenannte experten nicht käuflich sind)
    bestes beispiel. der sawicki.
    zudem sind fachgesellschaften ja auch interessenvertretungen .
    -- aber für lisa speziell , wenn dir das abnehmen so leicht fällt und die 15 hatte ich echt übersehen,
    ab 20kg ohme probleme abnehmen solltes du ganz "dringend" aufwachen und auf antikörper testen lassen, denn dann kannst du einen t1 entwickeln, der ohne behandlung extreme folgen hat.
    mir ist nämlich kein t2 bekannt der so schnell und problemlos 14kg abgenommen hat( die kämpfen hart um jedes gramm)
    (in seltenen fällen kann sogar ein t2 neben t 1 vorkommen)
    mfg klaus von klausdn
  • LisaO

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 18:49:51
    @jürgen
    Ich akzeptiere und respektiere deine Einstellung und bewundere dich ob deines Fachwissens, das Du dir im Laufe der Zeit angeeignet hast.
    @klaus
    So jetzt klingeln bei mir wieder die Alarmglocken !!!!!
    Aber ich kann mich insoferne selber beruhigen, da mein Laborbefund außerordentlich gute Werte in jeder Hinsicht aufweisen.
    Blutbild von Leukozyten - MCHC ok
    Diff.BB von Neutrophile bis Basophile ok
    Entzündung - DRP ok
    Niere - Bun ok
    Leber
    GOT - GGT ok
    Stoffwechsel außer Glucose - bis Cholesterin ok
    Serumproteine ok
    Mikralbumin ok
    Ich fühle mich bestens und in keiner Weise krank.
    Wie gesagt das Abnehmen betreib ich jetzt 14 Wochen und im Schnitt habe ich pro Woche 1 kg abgenommen.

    Aber jetzt zu meiner Frage was ist ein t2 bzw. t1 ?????

    Wünsche euch allen gute Wete und verbleibe mit lieben Grüßen!
    Lisa



    von LisaO
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 19:19:43
    hallo lisa,
    so knapp wie möglich,
    es gibt viele verschiedene ursachen für diabetes.
    von-------------bis.
    t1 mehr oder weniger langsame zerstörung der &#180;.zellen durch körpereigene antikörper (gad)
    sogar insulinantikörper gibt es.
    t2 fehlende insulinausschüttung(erstantwort) bei blutzuckeranstieg dadurch überhöhte zweitantwort.
    und insulinresistenz, folge: überhöhte insulinausschüttung, da bei der freigabe der insulinvorstufe-proinsulin nicht getrennt wird in insulin und c-peptid, gilt das proinsulin als gefäßschädigend. - ererbze oder erworbene insulinresistenz, tw folge von oben. daher erhöhte insulinwere im blut -- trotzdem hoher blutzucker.
    t3---andere ursachen-
    und genau der erhöhte insulin anteil erschwehrt das abnehmen für t2.
    daher wird auf - antikörper getestet wenn nachweisbar=über 0,6 liegt ein t1 vor,
    test auf c-peptid, dabei wird gemessen ob und wieviel insulin dein körper produziert(denn die halwertzeit von insulin ist ca. 4minuten) es ist also sehr schnell abgebaut, udd daher ist die analyse mit ? versehen.
    daher meine warnung : an typ 2 (einfach so ernannte) die entgegen allen anderen leicht abnehmen, aufzupassen.
    auch das ist absolut nicht als panikmache zu verstehen, sondern nur als "merkzettel" im hinterkopf.
    mfg klaus von klausdn
  • LisaO

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 20:52:51
    Diese Aufklärung macht mich sehr, sehr nachdenklich.................. von LisaO
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 22:00:33
    sport und bz-anstieg

    es gibt da mehrere gründe, warum es so sein kann.
    keine kh's im blut, und daher ausschüttung von der leber bzw lipolyse
    sport jenseitz der trivialbelastung.

    sport verträgt sich immer mit einer schorle, müsli- oder obstschnitte, äpfeln et al.

    btw ist für ein gutes training eine pulsuhr nicht verkehrt. billige gibt es wohl schon um die 20-40 euro. zur not bei aldi, lidel oder so die nächste aktionswoche abwarten.

    ps bedaure ich die ganzen leute, die ihre nw-stöcke mit krückstöcke verwechseln. so ein nw-kurs wird von der kk mitfinanziert. von thomas2002
  • Mette

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 22:05:21
    Auch ich möchte mich einmal bei dieser Diskussion zu Worte melden. Ich bin noch ein absoluter Neuling und daher machen mich hier so einige Äußerungen stutzig.

    @ LisaO.:
    (Auch Gesunde schießen über das Ziel von 140. Allerdings bauen sie den BZ schneller ab.)

    Lt. Aussage meiner Ärzte stimmt diese Aussage nicht. Mir wurde gesagt, dass ein gesunder nie über 120 geht egal wieviel Zucker er zu sich nimmt.

    @ Hashi:
    (Die Fachgesellschaften und erfahrene Ärzte wissen schon, wann Diabetiker mit hohen Risiken chronischer diabetischer Komplikationen zu rechnen haben und wann mit niedrigen.)

    Das möchte ich anzweifeln. Meinen Ärzten ist bekannt, dass ich an einer Autoimmunerkrankung sowie an Hypertonie leide und auch der Cholesterinspiegel zu hoch ist. Trotzdem kümmert man sich bisher nur um den HbA1c-Wert und es interessieren meine ständigen Blutzuckerspitzen nicht. Übrigens ist mein BMI <25, ich treibe Sport und ernähre mich ausgewogen. Ich habe bereits zwei Diabetologen verschlissen und auch der jetzige sieht keinen Handlungsbedarf :-(

    @ Jürgen:
    (2. seit etwa 1980 medizinisch systematischer behandelt wird, wenn er zufällig entdeckt wurde)

    Was verstehst du darunter? Bei mir wurde er durch Zufall entdeckt und nahegelegt ins DMP-Programm zu gehen. Jetzt habe ich regelmäßige Kontrollen aber trotzdem ist allen bisher nur der Langzeitwert wichtig.

    @ klausdn:
    (daher wird auf - antikörper getestet wenn nachweisbar=über 0,6 liegt ein t1 vor)

    Wieso erst bei 0,6. Ein gesunder hat doch gar keine Antikörper oder doch?

    Danke für eure Aufklärung :-)

    Grüße Mette
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 04.06.2007 22:46:45
    hallo mette,
    meine antwort ist die einfachste auf deine fragen,
    weil nur über 0,6 das ergebnis zuverlässig ist.
    alles darunter ist der schuß ins dunkle.
    zum hba1c habe ich weiter oben geschrieben.
    anderes beispiel cholesterinbestimmung:
    die genauigkeit der angabe liegt zz bei +- 40.
    dh ein wert von 200 kann in wirklichkeit "auch"
    160 bzw 240 sein .
    davon gibt es noch viele beispiele.
    mfg klaus von klausdn
  • LisaO

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 06:56:03
    @thomas2002
    Zitat: keine kh's im blut, und daher ausschüttung von der leber bzw lipolyse........
    ........................Dem ist so!!! Das weiß auch ich inzwischen ........das frühmorgendlichen NÜ-NW war ein reiner Selbstversuch. Ich wollte einfach nur herausfinden was mein Blutzucker dabei macht.
    Zum NW: Keine Sorge, kenn' mich aus mit optimaler Pulsfrequenz usw.

    @mette
    Zitat: Lt. Aussage meiner Ärzte stimmt diese Aussage nicht. Mir wurde gesagt, dass ein gesunder nie über 120 geht egal wieviel Zucker er zu sich nimmt.
    ...............Dem steht Aussage gegen Aussage gegenüber. Mein Azrt im LKH - Diabetesambulanz hat die Aussage getätigt, dass auch bei Gesunden der Blutzucker je nach Essen über den Normwert ansteigt.
    ..............Was auch immer betrifft uns eh nicht, denn wir sind ja nicht gesund!!!

    Nocheinmal zu meiner Gewichtsredutkion:

    Nach längerem Nachdenken bin ich zur Einsicht gekommen, dass diese so funktioniert wie bei einem gesunden Menschen.

    Auf den Tag über verteilt esse ich konsequent nur 3 Mahlzeiten. Die
    1. frühmorgens um 6.00 Uhr
    2. zwischen 11.30 Uhr - 12.00 Uhr
    3. so um 16.00 - 17.00 Uhr
    Esse sehr sehr viel Gemüse, Brot nur in Form von Vollkorn, zu Mittag Fisch, Fleisch
    und am späteren Nachmittag eine gesunde Jause. Dazu trinke ich den Tag über verteilt sehr viel Wasser.
    Was ich meide ist, Alkohol (nur sehr selten)
    Zucker in jeder Form, d.h. Obst derzeit auch nur sehr eingeschränkt. Zusätzlich tinke ich ein Calcium-Präparat und 1 Pille Vit. C.
    Zusammen sind das: rechne ich Kartoffel und Hülsenfrüchte mit ein ca. 6 - 8 BE.

    Würde ich mich an die empfohlenen Vorgaben der Diatassistenten und Ernährungsvorgaben bei Diabtes halten, hätte ich nie und nicht abgenommen.

    Die empfohlenen Zwischenmahlzeiten lehne ich ab, hab es propiert bringt nur den Blutzucker in die Höhe und warum soll ich meinen Körper das antun, wenn es auch anders geht.

    Die Werte sind für mich persönlich optimal.
    Selbstverständlich zeigt das Messgerät 1 Stunde nach dem Mittagessen auch mal einen Wert bis 160 an. Das aber eher selten. Und nach 2 Stunden bin ich wieder bei kanpp über 100. Dazwischen geh ich dann auch noch NW was den Wert nicht wesentlich unter 100 bringt.

    Insgesamt ergeben sich so den Tag über verteilt etwas mehr als 1000 kal. Damit nimmt auch jeder Gesunde ab und ich sollte mir den Kopf deshalb nicht zu schwer machen. Und im übrigen kann oder muss ich um in den Bereich eines Normalgewichtigen zu kommen noch 10 kg abnehmen.

    Es grüßt euch Lisa
    P.S.: Wünsche euch einen schönen Tag










    von LisaO
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 11:28:51
    Moin Mette,

    zieh Dir für den aktuellen fachoffiziellen Goldstandard mal http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/redaktion/mitteilungen/leitlinien/PL_DDG2007_Diabetes_Typ2 rein.
    Im Prinzip weicht der Standard, den das IQWiG (Institut für Qualitätssicherung und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) im Zusammenhang mit den DMPs für Deutschland gesetzt hat, nur unwesentlich davon ab, indem es beim Langzeitwert 7 für top erklärt und 8 für völlig ausreichend.

    Bisdann, Jürgen
  • Pia

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 12:05:18
    Liebe Lisa,

    das mit dem Abnehmen ist so eine Sache. Nimmst du denn an den Stellen ab, an denen Du abnehmen möchtest?
    Ich habe mal gelesen, dass das Bauchfett, dass sich durch oder nach dem Insulinspritzen ansetzt, nicht abnehmbar ist. Ich weiß nicht, ob es stimmt. Ich nehme leider nicht dort ab, wo ich möchte.
    Erst bekomme ich Schneewittchen-BH-Größe, dann werden die Oberschenkel dünn.
    Dieses shit Bauchfett kann man wohl nur "abschneiden" lassen. von Pia
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 12:22:12
    Hallo Mette,

    nun, es gibt genügend Literatur - auch für Laien verständlich dargestellt &#8211; professioneller Autoren (z.B. Schmeisl) und auch Internetportale über den Zuckerstoffwechsel. Kurzzeitig erhöhte postprandiale Blutglukosewerte haben bisher keine pathologische Relevanz ergeben. Postprandiale Hyperglykämie, die als selbsständiges vaskuläres Risiko gilt, ist der Zweistundenwert > 140 mg/dl.

    Ärzte, die eine Autoimmunerkrankung, Hypertonie und eine Stoffwechselstörung der Blutfette ignorieren, zumal bei Diabetikern nicht für behandlungsbedürftig halten, haben ihren Beruf verfehlt. Ein solches Verhalten lässt sich nun nicht verallgemeinern und ist kein Argument für etwaige Unzulänglichkeiten von Leitlinien, die mehrheitlich von erfahrenen Fachleuten beschlossen werden.
    von Haschi
  • Markus Konermann

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 12:50:54
    Hallo Mette,
    vielleicht solltest Du mal anfangen Deine Erkrankungen zu behandeln und nicht auf "Meine Ärzte" , die scheinbar alles wissen aber nichts tun und die sich verschleißen lassen abwälzen.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.06.2007 14:02:19
    Moin Haschi,

    auf welcher Seite im Schmeisl finde ich denn ne einfach nachvollziehbare Anleitung zum Ermitteln des optimalen SEA?

    Bisdann Jürgen