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Blutwerte nehmen
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Leese
Rang: Gastam 08.06.2010 18:16:19
Hallo, habe bereits seit 25 Jahren Typ 2, muss aber erst seit 3 Monaten spritzen und damit auch Blut abnehmen.
Aber auch ansonsten noch einige Fragen:
1. Bei 3 sofort hinter einander durchgeführen Messungen, zeigte mein Gerät 214, 188 und 161. Habe mir vor der ersten Messung die Hände gewaschen und abgetrocknet. Am Gerät kann es nicht liegen, dieses wurde erst vor kurzem getestet.
2. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich schlechte Werte habe, wenn ich weniger als 6 Einheiten gespritzt habe. Kann das sein? von Leese -
peter
Rang: Gastam 08.06.2010 19:27:11
zu 1. alle drei werte liegen innerhalb des toleranzbereichs, sind ok.
selbst aus "einem" tropfen blut sid solche toleranzen ok.
zu 2. das wissen wir nicht da wir wirklich keine hellseher sind.
zu x. ja die og werte sind miserabel besonders da du insulin hast.
mein tip mach eine vernunftige gute schulung auf insulin (da ist jemand vor ort der dir an hand von tatsachen alles erklären kann) von peter -
Leese
Rang: Gastam 08.06.2010 20:34:39
Schulubng hatte ich schon. Vopr 2 Monaten var mein HB1C-Wert bei 12,2 - jetzt beri 10,0. Der Arzt sagte, ich solle auch in kleinen Schritten zurückgeführt (80-140) werden. von Leese -
peter1
Rang: Gastam 08.06.2010 20:51:58
sorry ,
aber da war entweder du, oder der schulende,
nicht vorhanden,
welches basisinsulin-welches bolusinsulin, spritzt du?
hast du einen - basaltest - faktortest(mo, mi, ab)-
korrekturfaktortest - gelernt/ gemacht ?
weißt du wie man den sea bestimmt. ?
bei ict und deinen werten würde ich erst korrigieren
und wenn ein sinnvoller wert erreicht ist spritzen und mit entsprechendem sea essen. nur dann kann man nämlich für sich feststellen ob der faktor (die gespritzte menge) stimmt.-
du hast die gleiche frage bei diabetesinfo gestellt, wirst dort die gleiche antwort bekommen.
bitte lies erst die tips für anfänger durch , damit andere erkennen können worum es geht. von peter1 -
Leese
Rang: Gastam 09.06.2010 01:03:07
Hallo Peter,
ich werde dort wahrscheinlich keine anderen Antworten bekommen, hoffe aber, dass in dem anderen Forum meine Fragen auf nicht so plumpe Art beantwortet werden. von Leese -
thomas2002
Rang: Gastam 09.06.2010 01:59:18
meinst du mit 6 ie insgesammt, oder 6 ie je be. zu hohe werte merkt mann, wenn sie ausserhalb der üblichen werte sind. 2er haben in der regel recht hohe ie-faktoren.
in welchem abstand waren die messungen? von thomas2002 -
Jürgen
Rang: Gastam 09.06.2010 02:17:08
Moin Leese,
wenn Peter plump sein soll, dann will ich mal noch einen drauf setzen: Gesund ist HBA1c um 5, eine gute Behandlung macht um 6-7, ausreichend um 7-8, und über 10 ist behandlungsmäßig unter aller Sau. 25 Jahre nach Diagnose auf Tabletten mit über 10 sprechen entweder für unter aller Sau oder für Deine absolute Beratungs-Resistenz, an der sich Dein Dok seit Jahren den Mund fusselig redet.
Gratuliere! Du schreibst nichts von irgendwelchen Folgekrankheiten. Hast Du eigentlich eine Vorstellung, wie viele Leute mit einer Karriere wie Deiner längst nicht mehr richtig sehen und längst nicht mehr richtig laufen können? Du hast also bis jetzt mächtig viel Schwein gehabt :-)
Und jetzt nutz das aus und lies dich erstmal durch diabetesinfo! Mach dich endlich schlau! Und dann fang endlich an, Deinen Blutzucker gesund zu steuern!
Daumendrück, Jürgen -
Leese
Rang: Gastam 09.06.2010 12:42:35
Hallo Jürgen,
mal alles kurz zusammengefaßt.
Zucker entdeckt vor 25 Jahren, damaliger HBA1C: 14,1. Mit Ernährung und Sport 23 Jahre lang HBA1C: 5,8. Seit 2 Jahren Tabletten, HBA1C: 6,2. Seit 3 Monaten Insulin da die Tabletten nicht mehr wirkten. Habe halt 23 Jahre etwas für meine Gesundheit getan und brauchte dadurch keine Medikamente. Deswegen wohl auch noch keine Folgeschäden.
Das wollte ich kurz anmerken, auf alle anderen Kommentare von Dir gehe ich verständlicherweise nicht ein. von Leese -
Meinung
Rang: Gastam 09.06.2010 14:44:42
Also Leese, nicht böse sein, aber die Kristallkuller ist hier leider kaputt. Du wirfst den Leuten ein paar Brocken hin, die teilweise sehr vage sind und erwartest eine präzise Antwort...
Mal eine Frage zu deinem Satz:
Zitat:Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich schlechte Werte habe, wenn ich weniger als 6 Einheiten gespritzt habe. Kann das sein?Ende
Du hast leider nicht geschrieben, ob es sich bei den 6 IE um Basal oder Bolus-Insulin handelt.
DAS müsste man schon wissen.
Wenn du ordentlich geschult bist, müsstest du dir diese Frage selbst beantworten können. Du hast einen Spritzfaktor, das heißt für soundsoviel KH oder Be soundsoviel IE Insulin.
Und wenn du zu wenig Insulin deinen zugeführten KH entgegenstellst, ist es völlig logisch, dass die BZ-Werte höher sind.
Oder wie hast du das gemeint?
Dann hast du nichts über den SEA geschrieben. Wie lang ist dieser?
Wenn du konkretere Angaben machst, kann man auch konkreter antworten... von Meinung -
Jürgen
Rang: Gastam 09.06.2010 14:47:47
Moin Leese,
> Zucker entdeckt vor 25 Jahren, damaliger
> HBA1C: 14,1. Mit Ernährung und Sport 23
> Jahre lang HBA1C: 5,8.
SUUUPER
> Seit 2 Jahren Tabletten, HBA1C: 6,2.
Da fehlt ein längeres Stück zwischen den 5,8 und den 6,2 zur Erklärung der Notwendigkeit der Tabletten. Da war der HBA1c-WErt mit Sicherheit mehr als 2 Quartale höher als 5,8 und wahrscheinlich auch höher als 6,2. Und da fehlt eine Angabe zu den Tabletten, denn da wirkt
Sorte A mit der Steigerung der Empfindlichkeit der Zielzellen,
Sorte B mit der Behinderung der Leber an der Zuckerausgabe,
Sorte C mit der Steigerung der eigenen Insulinausgabe.
Das sind die gebräuchlichsten. Ob und in welcher Dosis sie am besten wirken, lässt sich jeweils im Rahmen 1 Woche gezielt mit so einem Gerät austesten, wie Du das jetzt auch benutzt.
> Seit 3 Monaten Insulin da die Tabletten
> nicht mehr wirkten.
AAAber von 6,2 auf 12,1 hast Du auch mehr als 2 Quartale gebraucht.
Anyway, zu Deiner Insulin-Frage:
Selbstverständlich wirken weniger als 6 IE weniger BZ-senkend als mehr. Das ist bei uns allen gleich. Allerdings wirst Du in unserem Haufen große Unterschiede in der BE-Menge finden, die wir jeweils mit 6 IEs essen können, und dann auch in dem Zeitraum, in dem das einigermaßen funzt.
So reichen 6 IE Actrapid bei mir für eine kleine Scheibe Brot. Wenn zum Frühstück um 8, dann muss ich die 6 IE um 6 Uhr spritzen, und dann kann ich die eine Hälfte um 8 und die andere um 10 Uhr essen, wenn ich die Spitze jeweils etwa 1 Stunde nach dem Essen gesund niedrig halten will.
Wie Du einfach selbst rausfinden kannst, welche Insulinmenge bei Dir zu welcher Tageszeit etwa für welche BE-Menge passt, hab ich hier schon mal skizziert onmeda.de/foren/forum-diabetes/
spritzmengen-und--zeiten-testen/1813532/read.html (mit www davor und Umbruch löschen)
Bisdann, Jürgen -
Leese
Rang: Gastam 09.06.2010 16:18:29
Hallo,
ist ja schwieriger als ich dachte.
Beispiel an Hand einer Pizza. Faktdor 1,5
Zuckerwert bei beiden 150 vor der Mahlzeit:
1/2 Pizza - 5 Einheiten --> Zucker nach der Mahlzeit 198
1 Pizza - 10 Einheiten --> Zucker nach der Mahlzeit 128
Das soll nur ein Beispiel sein.
Meine konkrete Frage ist:
Kann es sein, dass wenn man die korrekten Einheiten zu den aufgenommenen BE spritzt, der Körper besser ragiert wenn die Einheiten höher sind, d.h. man mehr BE zu sich nehmen muss, um anschließend besser Werte zu haben. von Leese -
Jürgen
Rang: Gastam 09.06.2010 16:59:55
Würde allen Erfahrungen widersprechen, die ich Typ2-mäßig kenne.
Ich würde eher denken, dass Du den höheren Wert eher 60Minuten nach dem Essen gemessen hast und den niedrigeren eher 30 oder 180 Minuten und mehr nach dem Essen. Also Grundsätzlich nur einigermaßen gleiche Zeiten nach dem Essen vergleichen.
Oder dass Du für den niedrigeren z.B. den noch wirkenden Rest vom Actrapid für die Mahlzeit davor genutzt hast. Denk einfach mal an mein Frühstücks-Beispiel: 5 Stunden nach dem Spritzen würde ich da noch 1-2 IEs erwarten, die selbstverständlich dann sofort für die Pizza wirken würden. Auch dafür wäre wichtig, dass Du die Wirkung deines Insulins bei Dir wie im Link austestest.
Generell ist Pizza als Beispiel ein bisschen belastet, weil vor allem aus dem Typ1 Bereich Beobachtungen vorliegen, nach denen mehr Fett darauf die Aufnahme von KHs verzögert. Und was verzögert aufgenommen wird, schiebt den Blutzucker auch nur mit verzögerung höher. von Jürgen