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  • sylvia kreuzer

    Rang: Gast
    am 30.04.2007 14:54:00
    Hallo
    ich habe eine Frage unter der Rubrik Anregungen und Kritik gestellt,Thema`Diabetes nach Chemo`.Ich glaube das war die falsche Rubrik..
    Beantwortet ihr mir trotzdem die Frage?
    gruß Sylvia von sylvia kreuzer
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 30.04.2007 21:22:35
    hallo sylvia,
    grundsätzlich bei pauschalaussagen von hausärzten mißtrauisch sein.
    wenn dein mann diabetes hat muß der behandelt werden.
    mit alkohol wird die leber blockiert (glucoseausschüttung), und das führt zu falschen aussagen.
    die im kh werden doch nicht aus jux eine diagnose schreiben.
    mein rat anderer arzt oder gleich diabetologe.
    so leid es mir tut, bitte sage deinem mann
    ich kann seine situation voll verstehen, das problem wenn die onkologen gut waren, was nutzt das wenn er an leberzirhose das letzte stündlein hat??
    und das ist nicht böse , aber ernst gemeint..
    mfg klaus von klausdn
  • sylvia kreuzer

    Rang: Gast
    am 01.05.2007 19:58:09
    Hallo Klaus,
    danke für Deine Antwort.Nein,das Krankenhaus hat sicherlich nicht geiirt.Nach dieser schweren OP wird das Blut und andere Dinge sehr wohl untersucht.
    Aber mein Mann ist ein schwieriger Mensch,er will nicht wahrhaben,so nach dem Motto`jetzt haben sie mir die Lunge geklaut,da kann ich nicht auch noch Diabetes haben.Dann dürfte er auch nicht mehr in diesen Mengen trinken(Bier).Er raucht ja auch weiterhin,2,3 Schachteln pro Tag.Da siehst Du doch,wie uneinsichtig er ist.
    Dein Ratschlag ist gut gemeint,von wegen Hausarztwechsel.Er ließe sich auch von keinem anderen Arzt d`reinreden.
    Er will nicht wahrhaben,was alles mit ihm los ist.Er trinkt seit ca.40 Jahren!
    Ich wollte nur eine Bestätigung meiner Sorgen haben,weil er natürlich meint,ich spinne.
    Danke nochmals für Deine mail,einen lieben Gruß
    Sylvia
  • mämchen

    Rang: Gast
    am 01.05.2007 20:03:55
    Hallo, Sylvia,

    ich hab unter der "falschen Rubrik" geantwortet.
    Aber was nützt es, wenn er so völlig uneinsichtig ist? Er selbst muss wollen, sonst geht gar nichts!!!
    Pass auf, dass du selbst nicht vor die Hunde gehst, die Belastung für dich ist enorm.

    Liebe Grüße

    Ute von mämchen
  • Lisa

    Rang: Gast
    am 02.05.2007 11:07:24
    Das Suchtproblem deines Mannes wirst Du nicht (mehr) lösen können. Das kann nur er selbst. Geh Du zu den AlAnons, die treffen sich wöchentlich. Da findest Du einen Weg aus deinem eigenen Dilemma. Wenn du Deine Co-Abhängigkeit in den Griff bekommst, fängt dein Partner vielleicht an "umzudenken". Alles Gute für Dich wünscht Lisa
  • sylvia

    Rang: Gast
    am 02.05.2007 11:35:47
    Hallo mämchen
    ja ich muß sehr auf mich aufpassen.Das Suchtproblem meines Mannes ist in erster Linie mein Problem.Ich weiß nicht wie lang das alles noch anhält.Es kommen so viele andere Dinge noch dazu,vor allem auch finanzielle Sorgen.Sein Zigaretten-und Alkoholkonsum muß ja gesichert sein.Morgen habe ich einen Termin bei`m Anwalt.Weiß nicht,was er mir rät.
    Mein Mann droht erstmal mit Worten,daß er alles zerstören wird wenn ich die Scheidung einreiche.Davor habìch natürlich Angst,denn er hat es schon bewiesen .Hat den Fernseher kaputtgehauen,die Glasvitrine des Wohnzimmerschrankes ging in 1000Scherben,und einiges mehr.
    Er sagt,er habe nichts mehr zu verlieren und das glaube ich ihm sogar.
    Ja ich muß sehen wie ich diese Situation meistern werde.
    Danke für Deine Antwort
    lg sylvia
  • mämchen

    Rang: Gast
    am 03.05.2007 00:36:10
    Hallo, Sylvia,
    ist zwar erst recht die falsche Rubrik, aber trotzdem: hat dein Mann das wichtigste nicht schon längst zerstört? Seine Gesundheit, eure Ehe, irgendwo auch dich?
    Ich wünsche dir, dass du morgen beim Anwalt Rat und Hilfe und einen gangbaren Weg aufgezeigt bekommst.
    Und ich wünsche dir den Mut und die Entschlossenheit, den Weg, der dir richtig erscheint, auch zu gehen.
    Übrigens gibt es ganz ganz viele Menschen mit ähnlichen Problemen, und es ist sehr schwer, etwas zu ändern. Manchmal lese ich hier

    http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewforum.php?f=91

    vielleicht findest auch du etwas, das dir hilft.

    Ich drück dir für morgen die Daumen,

    Ute von mämchen
  • Pia

    Rang: Gast
    am 03.05.2007 10:23:02
    Dein Beitrag hat mich sehr betroffen gemacht. Ich habe in meiner Familie auch mit Alkohol zu tun gehabt und mich deshalb getrennt. Das Foto von der eingetretenen Tür hing bei mir dann noch 3 Monate in der neuen Wohnung im Flur.
    Ich weiß, es ist leicht gesagt und vielleicht vermessen von mir: Aber du solltest dich so schnell es geht, trennen und die Wohnung verlassen.
    Und du benötigst Beistand oder/und mindestens 1 Vertrauensperson, die du auch nachts anrufen kannst. Es hängt von deiner Stärke ab, die sicher bereits angegriffen ist, ob eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholikern für dich gut ist, aber dort wirst du auch mit dem "Elend" andere noch zusätzlich belastet. Vielleicht bist du auch mit einem guten Anwalt und einer guten Freundin oder Freund besser dran. Ich würde dir raten, dich sofort erst einmal räumlich zu trennen, möglichst zu einem anderen Menschen ziehen.
    Es geht hier auch um DEIN Leben.
    Eine Trennung wird schwer und belastend, kann aber auch befreiend für dich werden. Von einer Ankündigung, dass der Partner sich dann das Leben nimmt, solltest du dich keinesfalls erpressen lassen.
    Greif auch im Notfall zurm Telefon und hole die Polizei.
    Ich hoffe, dass die Gewaltausbrüche nur den Möbeln galt.
    Ich wünsche dir alle Kraft der Welt und bitte sieh meine Ratschläge nicht als anmaßend an. Meine Mailadresse steht oben.Pia