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Nicht mehr spritzen ?
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Mollyss
Rang: Gastam 29.03.2007 15:26:51
Hallo alle,
ich möchte folgendes wissen. Ich habe inen HBC1 von 6.1%. Zur zeit sehr gute Werte. Nun habe ich Freundinnen die auch Zucker haben und auch solche Werte haben und dabei nur Metformim schlucken. Warum muss ich ueberhaupt spritzen ? Wenn ich jetzt ueber sehr lange zeit brav bin, koennte es dann sein, dass ich auch nicht mehr spritzen müsste. Ich nehme ja zusätzlich au noch Metformin 3x1. Das würde mich schon brennend interessieren. Das wäre nämlich eine Wucht. Wo liegt denn eigentlich die
Grenze zwischen Spritzen und Tabletten. Vielleicht renkt sich bei mir alles wieder ein mit meiner Mischkosternährung.
Weiss jemand Bescheid wie das so läuft. Ich bin eine DM II.
Danke für alle Infos
Molly von Mollyss -
Jürgen
Rang: Gastam 29.03.2007 20:48:50
Moin Molly,
ich kenne eine Reihe INSULINER, die sich einen HBA1c zwischen 4,5 und 5,5 machen und nicht im Traum auf die Idee kämen, auf Tabletten zu wechseln. Damit kriegten wir unseren Blutzucker bei weitem nicht so zuverlässig gesund auf meistens um 80, und warum sollten wir darauf verzichten?
Denn dass schon eingetretene Krankheitsfolgen, auch z.B. PNP, erfolgreich ein Stück weit zurück gedreht werden konnten, ist vorwiegend von Fällen mit so gesunder Blutzuckerführung bekannt. Also wird das die beste Art sein, sich davor zu schützen.
Bisdann, Jürgen -
Molly
Rang: Gastam 29.03.2007 21:39:46
Hallo Jürgen
ich finde einfach Spritzen muss man immer mitnehmen, man muss sich mehr nach dem Essen richten, bzw. spritzen richten.
Insulin in die Tasche, Spritze etc. Halt etwas mühsamer.
Dass man auf Zuckerwerte 4.5-5 kommt, weiss ich nicht wie das geht. ICh glaube, dass ich das nie erreichen könnte, ist jeder Mann/Frau anders. Bei 4.5 bin ich schon recht am zittern.
Okay, machen wir weiter so, danke.
Molly -
Haschi
Rang: Gastam 30.03.2007 11:48:56
Hallo Molly,
jeder hat seinen eigenen Diabetes, seinen spezifischen Körper. Wenn deine diabetischen Freundinnen nur mit Tabletten ebenfalls zufriedenstellende Ergebnisse in ihrer Stoffwechselführung erzielen, muss dies bei dir nicht zutreffen. Natürlich ist es auch bei einigen Typ2-DiabetikerInnen möglich, vom Spritzen wieder mit viel Disziplin und Ehrgeiz weg zu kommen, wenn es ihnen unangenehme Beeinträchtigungen im Alltag bereitet.
Im Einzelfall sollte darüber jedoch ein kompetenter diadoc entscheiden.
Auch ein HbA1c von 6,1 % ist auch noch verbesserungsfähig. Je niedriger, desto besser und umso weniger Risiken diabetischer Komplikationen.
Die Insulintherapie ist auch für die meisten Typ2-DiabetikerInnen insbesondere nach längerer Diabetesdauer der Königsweg.
von Haschi -
klaga
Rang: Gastam 06.04.2007 02:05:24
Hallo Molly,
ich hatte vor 2 Jahren ( 53 ) auch einen Hba1c von 6,1 und erhöhte Nüchternwerte ( genaue Werte weiß ich nicht mehr ). Durch Zufall beim Betriebsarzt entdeckt. Ich bin erblich vorbelastet. Durch Umstellung der Ernährung und Sport bin ich zur Zeit zwischen 5,0 und 5,5. Zwischenzeitlich kann ich auch mal sündigen und komme 2 Stunden nach dem Essen nicht über 140. Ich war auch bei " kritischem Essen " nie über der Nierenschwelle. Ich nehme keine Medikamente. Allein durch die Ernährungsumstellung und Sport habe ich ( 1,75 und 75 kg ) 6 kg ohne zu hungern abgenommen. Ich hoffe meine, sich entwickelnde Insulinresistenz noch lange im Griff zu haben .Zum Lesen empfehle ich dir Lauber, Fit wie ein Diabetiker, Essen, Messen, Laufen.
Viel Erfolg
Klaus von klaga