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Partner hat oft Unerzuckerung!
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Nonam
Rang: Gastam 05.01.2007 16:20:23
Hallo
Mein Partner ist Diabetiker seit 27 Jahren es fing bei Ihm an mit 8 Jahren. Er musste sofort Insulin spritzen da seine Bauchspeicheldrüse so gut wie gar nicht mehr arbeitete.
Meine Frage an Euch:
Welche Folgen hat es wenn er in den Unterzucker fällt, somit bewustlos mit Krämpfen am Boden liegt?
Ich habe Ihn schon mehrmals wieder zurück bekommen mit Glukoseinjektion und danach wenn er wieder zu sich ist nimmt er selbst noch was zu sich. Es kam aber jetzt auch mal auf der Hundewiese vor wo der Notarzt gerufen wurde ehe ich mit der Notfallspritze da war.
Nachher ist er immer wieder der Alte.
Er verharmlost das Ganze so denke ich jedenfals?
Es wurde ihm jetzt auch beim Autofahren mal nicht gut und er rammte die Leitplanke.
Er sagt mir dann immer sowas kommt eben vor und das würde ihm nichts schaden hauptsache seine Werte alle 6 MOnate seien gut so dass er keine Folgenschäden bekommt.
Ich habe aber Angst ich kenne ihn schon 12 Jahre und seit 7 Jahre sind wir ein Paar.
Ich habe es ziemlich satt mir immer solche Sorgen zu machen und er macht auf Harmlos.
Was kann alles passieren ?
Danke Euch
Nonam -
NoekNoek
Rang: Gastam 05.01.2007 16:31:11
Ich wundere mich schon ein wenig: Ihr kennt Euch seit 12 Jahren und seid deit 7 Jahren ein Paar?? Dann müsstest Du doch sehr genau wissen, was alles passieren kann.
Also, unkontrollierbare Entgleisungen mit allem drum und dran kommen nun mal vor, gerade mit längerem Krankheitsverlauf, solten jedoch trotzdem seltene Ausnahmen bleiben. 5 oder 6 mal am Tag sollte man mindestens messen, bei schweren Entgleisungen halt entsprechend öfter. Passieren solche Entgleisungen regelmäßig, z.B. alle paar wochen, dann würde ich mich mal neu einstellen lassen. Wie ist den sein hbA1c genau? Frag mal, bzw. krieg das doch mal raus.
Aber:
Für jeden insulinpflichtigen D. gilt IMMER vor jeder Autofahrt: BZ messen und korrigieren. Danach, bei längeren Fahrten, regelmäßig wiederholen.
ALLES ANDERE IST UNVERANTWORTLICH. Und wenn Du Dich schön als Beifahrerin daneben hockst ohne einzugreifen, dann übernimmt auch du eine große Verantwortung. Würdest Du Dich auch von Deinem betrunkenen Freund fahren lassen? Sag mal, muss erst jemand dran glauben?
Grob unverantwortliches Verhalten fordert scharfe Reaktionen von Dir. Weigere Dich stur mitzufahren. Das hilft bestimmt.
NoekNoek
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Nonam
Rang: Gastam 05.01.2007 16:45:27
Hallo
Also es ist so dass wir schon sehr lange an dem gleichen Areitsplatz arbeiten. Daher es gab immer mal Gespräche über seine Krankheit doch hat er nie viel darüber gesprochen und mochte es auch nie wenn man ihn darauf ansprach.
Für mich war es also immer nur irgendeine Krankheit.
Als wir dann eine Beziehung anfingen und ich zu ihm zog fragte ich natürlich nach und er erklärte mir auch alles was man so wissen muss über einen Diabetiker. Er sagte immer dass er so leben würde wie er es für richtig hält und nicht auf alles verzichten werde. Heist man hat bei ihm nie was gemerkt denn er ging genau so mit essen und trinken zu immer anderen Zeiten wie auch andere Menschen.
Er passte seinen Insulin immer an und kennt auch seinen Körper. Seine hbA1c Werte waren immer gut so dass sein Arzt immer zufrieden war. Zwischen 6 und maximal 8 so war er bis jetzt immer. ( Ich hoffe ich meine jetzt den richtigen Wert? ). Er erklärt mir immer dass dieser Wert sehr wichtig ist, wichtiger als dass ihm mal schlecht wird und er umkippt.
Denn sei dieser Wert zu hoch über lange Zeit würde das Folgekrankheiten bedeuten.
Das mit dem Blutzuckertesten ist so ne Sache, am Anfang unserer Beziehung hatte er keinen Apparat, der war kaputt ( er ist ein totaler Kaot ). Er merke es wenn ihm nicht gut wird oder der Zucker zu hoch ist.
Die ersten 3 Jahre habe ich ihm ungefähr 4 mal die NOtspritze gegeben und er kam wieder zu sich und 2 mal rief ich den Notfall da ich keine SPritze mehr hatte. ( Er sagt seinem Arzt ja nicht alles so dass ich nicht immer eine neue SPritze bekam ) Dann ging es lange gut, er hatte wieder ein Messgerät nachdem ich ihm gesagt habe dass es so nicht weiter geht da ich mich kaputt mache , Magengeschwüre bekomme , denn ich Sorge mich natürlich.
Zwichen denen 3 und jetzt 7 Jahre kam es noch 2 mal vor doch in den letzten 2 Jahren wo wir in unserem neuen Haus wohnen geschah es nicht mehr, bis jetzt.
Vor heiligenabend auf der Hundewiese, da habe ich ihn am morgen gefragt ob es ihm nicht gut ginge? Ich merke es ja auch schon oft sogar vor ihm. Nein er hätte schon was genommen Dextro getrunken. SO liess ich ihn mit den Hunden gehen, er fiel in den Unterzucker wärend er mit einer Hundebesitzerin redete. Die rief den Notdienst und mich da sie wuste wo wir wohnen.
Er hatte seit 1 Monaten jetzt kein Testgerät mehr da die Hunde ihn kaputt gebiessen hatten, doch anstatt sich sofort einen Neuen zu kaufen und wenn schon die Krankenkasse erst ab April einen Neuen bezahlt, nein er wollte warten.
Er kennt ja seinen Körper.
Die im Krankenhaus wollten ihn nicht gehen lassen da sie sagten der Blutzuckerspiegel müsse niedriger werden ( ich hatte ihm 2 Notfallspritzen gegeben ) ihm war es nicht gut er sagte ich bin zu hoch. Die haben ihn gemessen er war auch sehr hoch. Die Krankenschwestern sagten aber wir warten.
Ich kenne ja meinen Dickkopf , er spritze sich heimlich etwas Insulin , als er dann beim nächsten Test tiefer war durfte ich ihn mit nach Hause nehmen.
Er ist nunmal so, weis am besten was mit ihm los ist und lässt sich auch nicht gerne was von anderen Leuten sagen.
Gestern morgen war es so, dass er immer vor mir zur Arbeit fährt er fängt 1 Stunde früher an.
Ich fuhr aber kurz nach ihm, er war wie immer müde mordens. Konnte keinen Test machen da er ja noch immer keinen Apparat hatte.
Dann ging mein Händy, er hätte die Ausfahrt verpasst wäre jetzt von der anderen Seite in die Stadt gefahren und wäre eingeschlafen und die Leitplanke gerammt. Ich suchte und fand ihn auch, er war dabei eine ganz Packung Traubenzucker zu essen.
Gott sei Dank war niemandem etwas geschehen , er gab zu dass es warscheinlich der Zuckerspiegel war.
Wir hatten Riesenkrach, er weinte, am Abend hatt e er einen neuen Testapparat.
Er ist ein schrecklicher Dickkopf doch ein Lieber.
Er passt auch auf, doch merkt er seinen Unterzucker erst sehr spät, ich habe mal zu ihm gesagt du bist doch nicht gut? Da machte er einen Test er hatte noch um die 40 Blutzucker und stand noch, ging noch in die Küche und kochte sich etwas. Dann lässt er mich auch nichts machen.
Was ich eigentlich wissen wollte ich , kann was mit seinem Gehirn geschehen ? Und ist es oft wenn er so wie ich es geschieldert habe in den Unterzucker fällt? Das kann jetzt wieder Jahre gut sein. Wenn er auch ein ziemlicher Kaot ist, so geht er doch immer zu seinem Arzt der SPezialist ist und auch zur Augenuntersuchung und den anderen Tests die manchmal so gemacht werden. Er ist nur in punkto Mahlzeiten und Trinken da macht er genau so wie er llust hat, wenn er mal auf DIät ist da er sich zu dick findet passt er auch auf, wenn er dann abgenommen hat wird wieder mal normal gegessen.
Wenn er mit Freunden essen geht, überlegt er so nach dem Motto das ist jetzt eine Pizza mit dies und das drauf, spritze mal so viel. War es zu wenig wird eben nachgespritzt, war es zu viel wird noch eine Schockolade oder Eis gegessen.
Wie schon gesagt er lässt sich da nicht reinreden, sagt immer seine Werte sind ok das ist die Hauptsache.
Nonam -
klausdn
Rang: Gastam 05.01.2007 18:39:54
hallo ,
nur ne frage, wenn dein partner schon solange dm hat, sollte er wissen daß man bz geräte nach anruf der hotlines der hersteller zugeschickt bekommt
(kostenlos) dafür braucht man die kasse nicht.
das problem sind oft die streifen.
die bekommt man wenn man alle drei monate regelmäßig zur kontrolle geht.
alle 6 monate ist sinnlos da die roten blutkörperchen nur ca 90tage=3monate leben.
nur auf den hba1c zu schauen ist auch falsch, denn dieser wert ist , je nach labor +-1%, bei hypos garnicht aussagekräftig, und wird nur deshalb so hoch gehandelt weils zz nix besseres gibt.
bei deinem freund sagt er also garnichts aus.
daß t1 genau wie t2, und gesunde durch essen
zunehmen ist nicht neu, daß dmler mit mehr kilos resistenter werden auch.
daher empfehle ich dringend eine schulung
bei jemand kompetentem, der ihm mal den a......
aufreißt, vorschlag doc teupe-althausen-
-und sage ihm bitte , wir alle die sich um den dm kümmern - wir wollen nicht als potentielle unfaller gebrandmarkt werden bloß weil einer zu stur ist .
daß man mit ict "nicht" regelmäßig essen muß ist richtig - aber nur wenn mans kann.
übrigens, daß er im kh seinen hohen bz runtergespritzt hat war doch voll richtig,
worauf haben die denn gewartet ?
auf heilung ?
an eurer stelle würde ich mir andere docs suchen, die euren scheinen mir recht "mäßig"
mfg klaus
von klausdn -
Johannes
Rang: Gastam 05.01.2007 21:25:34
Hallo,
Deine Schilderungen sind ganz lieb geschrieben und klingen nach viel Verständnis und Fürsorge von Dir Deines Partners gegenüber.
Die langwierige Diabetesdauer kann auf die Unterzuckerungswahrnehmungssymptome Einfluss haben. Es können verspätete Unterzuckerungswahrnehmungssymptome auftreten, nach so einer langen Diabetesdauer.
Bei sehr schnellwirkenden Insulinen wie Apidra, Humalog oder Novorapid kann dies auch nach Einnahme dieser Insuline bei längerer Anwendungsdauer passieren.
Welches Insulin benutzt er denn?
MlG
Johannes -
NoekNoek
Rang: Gastam 05.01.2007 23:14:12
@Nonam
Boaaa, das war sicherlich die längste Antwort, die hier jemals im Forum geschrieben wurde!
Aber mal im ernst: So häufige schwere Entgleisungen sind nicht normal und beunruhigen Dich zu Recht.
Man muss mal ganz klar sagen, dass so etwas auch mal ganz böse enden kann. Für Deinen Freund oder für andere.
Es macht keinen Sinn hier große Ursachenforschung zu betreiben. Dein Freund weiß sicher genau, was zu tun ist. Seit einigen Jahren gibt es spezielle Coping-Schulungen für D., die ihren DM nicht im Griff haben, besser gesagt nicht im Griff haben wollen. Eine Neueinstellung ist sicherlich ebenso von Nöten.
Wir hier im Forum können nur allgemeine Hinweise geben, direkte echte Hilfe bekommt Dein Freund woanders. Die Sache ist eigentlich ganz einfach: Entweder laxt er rum und spielt Roulette oder aber er hat einen schwer einstellbaren und unvorhersehbaren Diabetes. Beides erfordert professionelle Hilfe. Baldmöglichst.
Alles Gute wünscht
NoekNoek
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thomas2002
Rang: Gastam 06.01.2007 01:36:33
der link zur antwort von klaus ist
ttp://www.diabetesdorfalthausen.de
doch teupe ist ein ganz netter. am besten ihr ruft dort erstmal an.
btw ist ein hba1c von 8 keine gute einstellung, genausowenig ist eine schwankung von 6-8 gut von thomas2002 -
diesel
Rang: Gastam 06.01.2007 10:10:51
Hallo Nonam,
auch ich finde das Verhalten Deines Partners höchst verantwortungslos! Stell Dir mal vor, er baut einen Unfall mit tötlichen Ausgang im Unterzucker. Sicher, man könnte ihm für eingeschränkt schuldfähig halten, wenn er den Unterzucker zugibt. Damit wäre ist sein Führerschein für immer weg! Aber das wäre ja eigentlich für alle abneren das Beste. Aber wie kommt er und wie kommst Du damit klar? Immer vor Augen haben, hätte ich oder er seinen Zucker besser im Griff, wäre ein Mensch nicht ums Leben gekommen. In Euer Haut möchte ich da nicht stecken. Ansonsten kann ich mich nur den vorherigen Schreibernanschließen.
MfG
Gerd -
Nonam
Rang: Gastam 08.01.2007 11:22:35
Hallöchen
Danke erstmal für eure Antworten.
Ihr habt Recht es darf niemals etwas passieren was das Leben anderer Mitmenschen riskiert.
Das versucht mein Freund auch immer zu vermeiden was heist dass er natürlich bis zu diesem Zeitpunkt niemals Auto gefahren ist wenn er nicht genau wusste wo er dran war mit seinem BZSpiegel.
Ich geben Ihm auch sicherlich nicht immer Recht doch muss ich ihn auch etwas verteidigen ich denke Jeder kann mal einen Fehler machen.
Und daraus lernen, ich denke er hat es kapiert.
Er wird ja auch älter und immer vernünftiger.
Bevor wir ein Paar wurden , gingen wir oft zusammen aus auf Partys usw er hat niemals etwas stehen lassen.
Nachdem ich hier etwas durchgelesen habe denke ich dass er seine Krankheit eigentlich ignorieren wollte und sie vor allem nicht aktzeptieren konnte.
Ich denke aber auch dass nachdem ich schon sehr viel mit ihm darüber geredet habe, er so langsam immer mehr Fortschritte macht.
Es hört sich hier vielleicht so an als kämme er gar nicht klar, das ist aber nicht der Fall.
Er hat schon ein ganz gutes Gefühl zu seinem Körper und seine Art und Weise ist zwar wohl umstritten doch sie klappt ganz gut.
Natürlich wäre es einfacher würde er sich an einen genauen Diätplan halten. doch das ist seine Entscheidung ich möchte und kann ihm nicht vorschreiben wie er zu essen hat.
Was die Testapparate betrifft so haben wir ja wieder einen Neuen , auch umsonst bekommen da der alte Kaputt war und die Firma ein Angebot hatte wenn der Alte kaputt bekommt man einen Neuen.
WIr sind nicht aus Deutschland daher , bei uns ist es etwas anders. Hier hat man alle 2 Jahre ein neues Gerät zu gute von der Krankenkasse, braucht man eins zwischendurch kann man es kaufen aber bezahlen. ANsonsten bekommt man alles umsonst direkt von der Kasse bezahlt in der Apoteke.
Der Arzt meines Freundes ist ein sehr guter Arzt doch meinen Freund kann man nicht ändern. Er ist so wie er ist, etwas störisch obschon es jetzt schon viel besser geht.
Als Schnelles Insulin hat er Humalog der langsam wirkende ist Neu das weis ich jetzt den Namen nicht mehr?
Er versucht sich zu bessern, macht öfters Tests. Bis jetzt hat er immer nur morgends und abends einen Test gemacht und manchmal wenn ich mal sage " Hey mach mal einen Test ich glaube du bist nicht hoch ? ".
Jetzt hat er aber begriefen dass er öfters Tests machen muss.
Es ist nicht so dass er gar nicht darauf aufpasst zb wenn er mit den Hunden spazieren geht mit dem Auto zum Wald fährt und dort 7 Km spazieren geht, dann macht er auch immer einen Test vorher und hat auch immer was dabei.
Mir hat es geholfen hier mal reinzuschauen und rum zu lesen da ich denke ich habe sein Problem erkannt.
Er möchte einfach nicht krank sein oder ein Mensch der eingeschränkt ist durch eine Krankheit, er möchte immer der Starke sein .
Da seine Kindheit nicht immer schön war, seine Eltern früh geschieden wurden, die Kinder der Mutter entnommen wurde da sie Alkoholiker war, er seine jüngeren Geschwister aufziehen und ihnen kochen musste.......usw. dadurch war er immer mit Freunden zusammen wohnte schon früh so gut wie nicht mehr zuhause und ging mit den Kumpels jeden Tag in Diskos und Partys.
Ich denke dass er erst bei und mit mir angefangen hat sich damit richtig auseinander zusetzen. Er sagt seinem Arzt ja auch nicht alles was er so treibt und trotzdem darf ich mit zum Arzt und ihm auch mal Aerger machen wenn er mal nicht so aufgepasst hat.
Er hat ja auch mittlerweilen 37 Jahre und ist kein Kind mehr. Da jetzt in kurzer Zeit 2 mal sowas vorgekommen ist war ich etwas ausser mir.
Ich denke wir kommen klar. Das er sehr Sturköpfig sein kann liegt auch an seinem Karakter. Wenn ich ihn zuviel nerve mit seiner Diabetis dann wird er ärgerlich und sagt mir ich solle auf keinen Fall aus Mitleid bei ihm bleiben, er wäre eben so wüRde sich ja auch bemühen doch es gibt eben Dinge die nur er entscheidet wie er es machen möchte.
Nonam -
Fuchs
Rang: Gastam 08.01.2007 12:38:58
@Nonam
Sag mal Nonam, glaubst Du selber an das, was Du uns hier schreibst?
Er kömmt doch eigentlich gut zurecht, schreibst Du. Vorher sagst du uns, dass er im Unterzucker mit dem Auto eine Leitplanke gerammt hat und öfter mal weg ist.
Er wird auch immer älter und vernünftiger, schreibst Du. Dabei ist der Gute knapp 40 Jahre alt, keine 15 meh0r.
Es wäre Deiner Ansicht nach besser, wenn er einen "Diätplan" einhalten würde. Ich kennen keinen Typ 1er, der einen Diätplan einhält oder einhalten müsste.
Soll das ein Witz sein?
Fuchs
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Nonam
Rang: Gastam 08.01.2007 12:47:42
Ich mache keine Witze ( auch wenn ich sonst ein ganz Humorvoller Mensch bin ).
Natürlich gebe ich zu dass ich ihn ein wenig entschuldige, jedenfals hier und bei fremden Menschen ansonsten sag ich IHM schon meine Meinung.
Aber ich habe Verständniss für einen Menschen der eben versucht mit seiner Krankheit klar zu kommen und so normal wie möglich leben möchte.
Die Geschichte essen nach plan hatten wir schon mal und dies klappt einfach nicht. Er arbeitet in einem Schalter wo seine Mittagspausen immer sehr unterschiedlich sind. Meistens geht er einkaufen in seiner Pause und bringt uns dann was zu essen mit ( denn ich gehe mit den Hunden zu dieser Zeit ).
Ab und zu bringe ich was von zuhause mit. Dann gehen wir 2 mal die Woche zum Hundetraining wo wir abwechselnd sofort nach der Arbeit dort hin fahren...usw. es klappt nicht immer was präpariertes zu essen und genau soviel dass die Insulindosis drauf angepasst werden kann und immer die gleiche ist. Dazu kommt noch Anstrengung wärend Hundetraining, spazieren usw. Ich verstehe ihn sehr gut dass er das ablehnt und versucht hat in all den Jahren zu lernen wieviel er spritzen muss bei zb einem Salat mit Huhn oder Brötchen mit Thunfisch und Mayo mit Bier oder ohne usw.
Ich habe hier geschrieben da ich in Panik war weil ich mir Gedanken mache was mit seinem Gehirn geschiet wenn er öfters so in ein Unterzucker fällt?
Ich kann nicht sagen dass er wirklich gut eingestellt ist da er zb jetzt wo er etwas vorsichter ist nach dieser Diksussion mit mir über die Zukunft, jetzt war er jedesmal zu hoch.
Wir versuchen auch noch gerade etwas langsamer zu tretten mit dem essen da wir beide etwas abnehmen könnten, das braucht dann seine Zeit bis er sich darauf eingestellt hat.
Die Geschichte mit dem Leitplanke streifen haben wir schon 100 mal ausdiskutiert. Der Fehler war dass er gedacht hat er hätte immer alles unter Kontrolle und wüsste immer genau wann es nötig ist etwas zu essen oder Traubenzucker zu nehmen auch ohne Messgerät. Er dachte eben er hätte auch keine Probleme wenn er eben 3 MOnate kein Gerät hätte. FALSCH ich weis dass und er auch. Das ging vielleicht vor Jahren mal gut und auch jetzt einen Montat lang aber er hat wohl gemerkt dass er testen muss.
Natürlich ist er keine 15 mehr aber mal abgesehen vom Autofahren, es ist sein Leben . Ich kann wohl mit ihm reden und ihn daran erinneren dass er nunmal nicht alleine lebt und mir gegenüber auch Verantwortung trägt. Das klappt ja meistens auch gut. Doch kann ich ihm nicht vorschreiben wie er sein Leben zu organisieren hat.
Das wa an ihm am meisten nervt ist dass er immer denkt es ginge noch.
So hatte er vor 5 Jahren mal auf der Arbeit im Schlater eine KLienten , während des Gespräches merkte er dass er etwas essen müsste. Er wusste es auch schon vor dem Klienten dachte aber denn nehme ich noch dann gehe ich in die Mittagspause.
Er fiel wärend dem Gespräch vom Stull und lag im Unterzucker. Nachher sagt Jeder warum hast du nicht gesagt " Einen Moment bitte " und hast dir deine Cola genommen oder sonstwas du immer bei hast?
Nein das kommt nicht in Frage ich trinke doch nicht vor den KLienten oder laufe einfach weg:
Er ist darin sehr stur. Sein Arzt hat ihm damals geraten immer etwas höher zu sein damit er wieder früher den Unterzucker erkennt.
Ich habe ihm vor Jahren immer wieder die Frage gestellt warum wir nicht nach Plan essen und warum er es nicht so macht wie es in den Büchern steht da könnte man ja genau die Dosis bestimmen. Er möchte dies eben nicht, er möchte normal leben können, wenn Feste sind mitessen und trinken, wenn mal Freunde zusammen nach dem Training essen gehen, mitgehen, mal ein Bier mittrinken und auch mehrere. Und in solch einem Fall kommt es eben auf die Uebung und Erfahrung an wie man dann die Dosis anpasst.
Er hatte zb am morgen 500 Blutzucker, spritzte sich darauf hin Insulin jetzt liegt er sehr gut trotz Brötchen heute morgen und den langsamen Insulin. Er kommt gut klar, natürlich ist er nicht immer gleich hoch oder niedrig.
Kurz zurück zu meinem Thema:
Ich wollte eigentlich wissen ob sein Gehirn Schaden haben kann ? Und wieviele Unterzuckerungen mit in Unmacht fahlen eigentlich noch normal oder noch im Bereich des normalen sind?
Es war ja jetzt ungef. 3 Jahre ruhig und geschieht auch immer nur durch irgendeinen Umstand der anders ist als sonst zb die HOchzeit wo spät in der Nacht noch gegessen wurde oder seine Dickköpfigkeit eben noch zu warten da er eben gerade keine Zeit hat.
Nonam -
Fuchs
Rang: Gastam 08.01.2007 14:16:29
Waaas? Drei Monate ohne BZ-Testgerät?? 500er BZ am Morgen, danach dann wieder sehr gut"?? Großartig.
Mir fällt da nicht mehr viel zu ein. Das wird nicht lange gut gehen.
Die Hilfe, die Ihr braucht, die bekommt Ihr hier leider nicht.
Alles Gute...
Fuchs -
Nonam
Rang: Gastam 08.01.2007 15:20:59
Abgesehen von den ersten Jahren als Minderjähriger von 8 bis ungefähr 15 Jahren wo die Mutter sich um Ernährung kümmerte, geht es jetzt schon 22 Jahre gut.
Ich habe mir kein Wunder erhofft werder hier noch sonstwo ich bin nur froh über all die Informationen die ich hier lesen konnte.
Klar dass mein Partner hier niemals reinschreiben wüRde denn er würde sich nur zu tode ärgern und lässt eh Jeden selber entscheiden und tun was er füR richtig hällt.
Wie schon gesagt für mich ist es jetzt mal wichtig dass er solche Dummheiten wie ohne Gerät zu sein oder eben keinen Test vor dem Autofahren zu machen , dass er dies sein lässt. Er selbst sagt zwar immer wieder dass wäre ihm jetzt einmal passiert ich solle mich nicht sorgen es käme nicht mehr vor, doch habe ich ihn wohl daran erinnert was da alles passieren kann. Natürlich weis er das auch selbst eben weil er schon seit fast 30 Jahren Diabetiker ist doch ist und bleibt er auch nur ein Mensch.
Auf jeden Fall nochmal Danke und ich wünsch euch allen eine lange und glückliche Gesundheit und das immer alles so schon klappt wie es sein sollte.
Nonam -
Pia
Rang: Gastam 09.01.2007 09:43:52
Liebe Manon,
Halleluja, ich hoffe, ich habe nichts überlesen...
Wieso ist denn dein Mann überhaupt unterzuckert? Spritzt er ohne zu essen und zu messen (Das reimt sich sogar).? So, wie du das erzählst, spritzt er mal was, dann futtert er wieder Traubenzucker, weil er sich ins Nirvana gespritzt hat.
Er muss als Diabetiker übrigens keine strengen Diäten halten, das ist Schnee von gestern. Deine Sorge in allen Ehren, aber eins steht für mich fest. Wenn Du ihn Autofahren lässt, wäre es, als würdest du einem Besoffenen die Autoschlüssel in die Hand drücken. Und damit trägst du eine MItschuld im Falle eines Unfalls.
Aber du bist nicht seine Mama oder sein Kindermädchen. Ich würde ihm allerdings die Autoschlüssel rigoros wegnehmen, solange sein Diabetes nicht eingestellt ist.
von Pia -
Nonam
Rang: Gastam 09.01.2007 11:32:13
Hallo Pia
Also die Unterzuckerung passiert zb wenn er wie nach der Hochzeit sich natürlich spritzt wegen des essens, und dem Nachtisch dann kommt dann noch Kuchen und später Salat und er merkt hmmmm habe nicht genug gespritzt .........................
Dann vor dem zu Bett gehen macht er normalerweise einen Test was hier nicht passierte da er ja sein Gerät nicht hatte usw. Dann ist er morgends plötzlich zu tief da er warscheinlich zuviel gespritzt hat oder das langsame Insulin seine Wirkung zeigt oder dsa tanzen ihn mehr belastet hat als er dachte usw.
Er spritzt sich nur wenn er was zu sich nimmt oder wenn er zu hoch ist.
Was sein Auto angeht so bin ich ja nicht immer dabei ich wüRde ihn nicht fahren lassen wäre ich dabei und wüsste er ist schon zu tief.
Und er fährt auch nicht wenn er zu tief ist.
Diesmal war es ein Unfall er hat es nicht gemerkt und da er nicht getestet hat geschah es.
Gott sei Dank ist keinem was passiert.
Er wird das schon wieder unter Kontrolle bekommen und das klappt schon Jahre lang so, warum sollte er was ändern?
Er hat noch nie jemanden geschadet, wir sind schon in Urlaub gefahren wo er 10 Stunden Auto gefahren ist und sich immer getestet hat.
Es ist nicht so dass er gar nichts berücksichtigt.
Nonam