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Erfahrung mit Heilpilzen / Vitalpilzen bei Typ 1

  • Mika

    Rang: Gast
    am 20.12.2006 16:04:42
    Hat jemand Erfahrung mit Heilpilzen/Vitalpilzen bei Typ 1 gemacht ? Inwieweit lässt sich Behauptung stützen, dass nach einer Umstellung der Ernährungs- und Spritzweise während der Remission( kein Basalinsulin, Einnahme der Pilze (Coprinus und Maitake) vor der Mahlzeit, 2 Stunden nach dem Essen alles über einem Wert von 150 wegspritzen) sich über ein Zeitraum von 3-4 Wochen ein deutlich niedrigerer Insulinbedarf einstellen würde. Ich kann es selber nicht glauben und habe auch gute Argumente dafür, wieso es nicht funktioniert. Aber ich will auch anderen Ansätzen eine Chance lassen, wenn nachweisbare Erfolge vorhanden sein sollten.

    :-) Mika
  • Diawolf

    Rang: Gast
    am 23.12.2006 18:56:48
    Hallo, wenn wissenschaftlich nachgewiesen wurde, daß es solch eine Wirkung gibt, dann weiß das Dein Arzt.
    Alles andere sind leere Behauptungen von irgendwelchen Glücksrittern, die auf Kosten Kranker die schnelle Mark machen wollen.
    Solche Wundermittel werden ja des Öfteren angeboten -Wunderwässer, Heilsteine, Zimt, Gurkenschalen...
    M.f.G. von Diawolf
  • BIBO

    Rang: Gast
    am 27.12.2006 21:15:33
    Hallo, ich habe bis vor ein paar Tagen eigentlich auch nur an die klassische Medizin geglaubt. Unsere Tocher (3) hat seit einigen Wochen Diabetes I und wir haben mit der Insulin Terapie begonnen. Freitag vor Weihnachten haben wir dann mit der Gabe von Agaricus- und Coprinuspilzen angefangen und sie hat am gleichen Tag die letzte Insulingabe bekommen. Dies sind nun noch ganz frische Erfahrungen und wir wissen nicht wie es weiter geht... Es hat uns jedoch ermutigt nicht immer nur der klassischen Medizin zu vertrauen. von BIBO
  • Bibo

    Rang: Gast
    am 27.12.2006 21:33:26
    Habe gerade noch einmal meinen Text gelesen. Wir haben natürlich nicht mit der Gabe der Pilze angefangen und das Insulin einfach weg gelassen. Unsere BZ-Werte sind einfach so gut, also fast immer unter 150, dass wir auf Insulin verzichten können. Wir messen nach wie vor den BZ und haben die BEs weiter im Blick. Unsere BZ-Kurve ist erheblich abgeflacht und wir haben keine Spitzen mehr.
    Falls noch jemand Erfahrung mit alternativen Diabetes Therapien hat, würden wir uns über eine Email freuen.
  • T. Köhler

    Rang: Gast
    am 30.03.2009 20:18:25
    Habe gerade beim Aufräumen meines Computers meinen eigenen Eintrag aus 12/06 gefunden. Wie ging die Geschichte weiter? Meine Tochter hatte noch genau zwei Phasen in denen sie für einige Tage kein Insulin brauchte. Die Pilze scheinen also in der Remission die Inselzellen zu stimmulieren oder den Stoffwechsel dahingehend zu beeinflussen, dass das eigene Restinsulin besser wirkt. Ein knappes Jahr später war die Spritzentherapie ausgereizt und wir begannen eine Pumpe zu nutzen. Im Nachhinein betrachtet, waren die Pilze eine witzige Episode und haben meiner Tochter vielleicht 50-70 Insulingaben mit Pen oder Spritze erspart. Bei knapp 15.000 Blutzuckermessungen und ca.2200 Peneinstichen und ca. 400 Kathetern seit Diabetesausbruch vor 29 Monaten eine vernachlässigbare Größenordnung.
    Allen Pilzessern einen guten Appetit!!!